Das Sherlockianische Spiel als virale Marketingkampagne – die Welt ermittelt!


Erkenntnisse der Sherlockianer und ihre Bedeutung für die Interpretation des Ur-Detektivs


Im ersten Teil unseres Beitrags über die Sherlockianer und das Spiel berichteten wir bereits von deren historischen Anfängen und von der heutigen Verbreitung der internationalen Holmes-Gesellschaften, weswegen nun von der genauen Spielweise und den gewonnenen Erkenntnissen aus der ewigen Suche nach der Person des Sherlock Holmes die Rede sein soll; außerdem werden wir von der Kurtz Detektei Frankfurt am Main nachfolgend auf die heutige Situation der Sherlock-Gesellschaften eingehen. Um sich vorstellen zu können, wie die Sherlockianer in ihrer Recherche zum Urvater unserer Detektive aus Frankfurt vorgehen, sollen hier und in einem weiteren Beitrag Beispiele gegeben werden, die zeigen, dass es sich beim Spiel nicht um eine profane Zusammenfassung der offensichtlichen Fakten aus dem Kanon handelt, sondern um eine bis ins letzte Detail gehende Analyse jeder noch so unwichtig und nebensächlich erscheinenden Äußerung Watsons oder Holmes’.

Christopher Morley beispielsweise, der Gründer des ersten amerikanischen Sherlock-Clubs, setzt den Geburtstag des Londoner Meisterdetektivs auf den 6. Januar 1854 fest, was natürlich kein beliebig gewähltes Datum ist, sondern in liebevoller Kleinstarbeit nach der Zusammensetzung und Interpretation der literarischen Details recherchiert wurde: In den Geschichten selbst gibt Holmes-Erfinder Arthur Conan Doyle zwar kein Datum an, jedoch wird der Meister-Detektiv in der Kurzgeschichte Seine Abschiedsvorstellung, die im Jahre 1914 spielt, als Sechzigjähriger beschrieben – die Jahre 1853/54 waren somit als mögliche Geburtsjahre gefunden. Den genauen Tag ermittelte Morley mit einer adleräugigen Schärfe: In den kanonischen Holmes-Werken aus der Doyle’schen Feder wird die Shakespeare-Komödie Twelfth Night zweimal erwähnt; die titelgebende „zwölfte Nacht“ bezieht sich dabei auf den zwölften Tag nach Weihnachten, also den 6. Januar. Außerdem spricht, laut Morley, zusätzlich für diesen Tag, dass Holmes am Anfang des letzten Romans Das Tal der Angst am 7. Januar grantig und schlecht gelaunt ist, was von Morley auf einen Kater nach den vorangegangenen Geburtstagsfeierlichkeiten zurückgeführt wird (vgl. Fleischhack 248). Freilich eine relativ vage Interpretation, aber sie setzte sich durch, und so wird dieses Datum seither unter Sherlockianern als der Geburtstag von Sherlock Holmes, Vorbild nicht nur unserer Privatdetektive aus Frankfurt/Main, überwiegend anerkannt.


Virales Marketing und die Sherlockianer im Zeitalter des Internets


Durch die weltweite Vernetzung im 21. Jahrhundert können die Erkenntnisse und Neuinterpretationen über den Meisterdetektiv Sherlock Holmes viel leichter miteinander geteilt werden als noch in den 30er, 40er und 50er Jahren – den Anfangszeiten des Spiels. Anstelle von langen, bis zu halbjährigen Wartezeiten zwischen dem Erscheinen der Sherlock-Magazine wird jetzt zum Beispiel von der „Sherlock Holmes Society of London“ ein monatlicher Newsletter als PDF an alle Abonnenten versendet (vgl. Fleischhack 251). Viele einzelne Artikel der Zeitschriften sind online frei verfügbar und die Gruppen können sich in Foren und Gruppenchats austauschen, ohne von schwer organisierbaren Landes- oder Kontinentaltreffen abhängig zu sein. In vielen modernen Clubs wird allerdings inzwischen – negativ beäugt von alteingesessenen Holmes-Gesellschaften – auch Bezug auf verschiedene Adaptationen genommen. Adaptationen, durch die das ursprüngliche literarische Bild des Vorreiters unserer Wirtschaftsdetektive aus Frankfurt a.M. in der Massenwahrnehmung grundlegend verändert oder sogar verfälscht werden kann und vielleicht sogar schon wurde.

Nachdem einige Folgen der besonders bei jungen Leuten beliebten BBC-Serie Sherlock mit dem kongenialen Duo Benedict Cumberbatch als Londoner Spürnase und Martin Freeman als Dr. Watson gesendet worden waren, entstanden Dutzende neuer Gruppen, die sich über den Verlauf der Serie und über ihre Helden austauschten, Zitate aus Serie und Büchern verglichen und Inhalt und Struktur analysierten. Darüber hinaus entwickelte sich durch geplantes virales Marketing einerseits, aber auch dank einer großen Eigendynamik der Fan-Bemühungen auf der anderen Seite eine ganz neue Spielart des zu diesem Zeitpunkt bereits hundertjährigen „Great Game“, wie das Spiel auch genannt wird. Vernetzung, der Hype um die Serie und die Ausstrahlung in 16 Ländern in der jeweiligen Nationalsprache bescherten dem Franchise ohne große Marketingausgaben enorme Bekanntheit: Als beispielsweise der englische Premierminister David Cameron der Volksrepublik China einen Besuch abstattete, konnten ihm aus der Bevölkerung Fragen gestellt werden, von denen die am häufigsten gestellte Frage die folgende war: Könne er, der britische Premierminister, nicht dafür Sorge tragen, dass die Sherlock-Serie auch in China ausgestrahlt werde (Fleischhack 253)? Dass sich Leute so detektivisch betätigen wollen, wie es Sherlock selbst und natürlich auch unsere Privatdetektive in Frankfurt tun, ist also längst kein rein westliches Phänomen mehr – Sherlock Holmes geht um die Welt, als wäre er eben erst erfunden worden.


Die Fiktion durchdringt und beeinflusst das wirkliche Leben: Kampagne „I believe in Sherlock!“


Ähnlich wie nach dem literarischen Tod Sherlocks in den Schweizer Reichenbachfällen (veröffentlicht 1893) reagierten auch die Zuschauer der BBC-Serie im Jahr 2012 nach Holmes’ vermeintlich tödlichem Sturz vom St. Bartholomäus-Krankenhaus in London geschockt und verzweifelt auf den Tod ihres Helden. Jedoch wurde Sherlock Holmes in der Serie nicht nur scheinbar getötet, sondern sein Erzfeind Moriarty setzte zusätzlich alles daran, den guten Ruf des Privatdetektivs zu zerstören; sowohl bei Polizei als auch Öffentlichkeit fällt der bis dahin gefeierte und unfehlbare Sherlock Holmes in Ungnade. Um ihre Solidarität mit dem Detektiv-Urgestein öffentlich zu zeigen und für ihn Partei zu ergreifen, entstand innerhalb kürzester Zeit nach der Ausstrahlung dieser finalen Episode von Staffel 2 eine weltweite Fan-Bewegung, die den guten Ruf ihres Lieblings wiederherzustellen versuchte. Unter dem Slogan „I believe in Sherlock Holmes“ stellten sich Fans aus aller Welt auf die Seite des Londoners und positionierten sich in aller Öffentlichkeit gegen die Anschuldigungen Moriartys.

Überall auf der Welt, in Hauptstädten von Ländern aller Kontinente, an Wohnhäusern, öffentlichen Plätzen und Gebäuden wurden Banner und Poster aufgehängt, Flyer verteilt und Demonstrationen und Flashmobs zu Ehren des exzentrischen Detektivs organisiert. Berühmtheit erlangte beispielsweise der Tumblr-Fotoblog von „Earl Foolish“ – ein Pseudonym –, der bis heute 138 mit Informationen und Fotos zur Bewegung sammelte. Zeitgleich wurde nicht nur ein literarischer und damit fiktionaler Held gefeiert, sondern auch für einen guten Zweck Geld gesammelt und Aufmerksamkeit generiert: Der „Undershaw Preservation Trust“ kümmert sich um die Restaurierung und um den Erhalt von Undershaw, einem Haus, das von Holmes-Vater Arthur Conan Doyle entworfen und bewohnt wurde und bis vor kurzem vom Verfall bedroht war. Nicht zuletzt hier wird deutlich, wie eng die Grenze zwischen Realität und Fiktion im Sherlockianischen Spiel ist, an dem auch unsere Frankfurter Wirtschaftsdetektive Gefallen gefunden haben.


Der Umfang des modernen Interesses am Proto-Detektiv Sherlock Holmes zeigt sich auch an Ausstellungen wie jener im Museum of London (2014), zu der dieses ausgefallene Plakat entstand. 

Das Sherlockianische Spiel – ein Selbstläufer durch die Jahrzehnte


Am beeindruckendsten mag an der oben beschriebenen Kampagne sein, dass kein cleveres Marketingbüro, Filmstudio oder Autorenteam der Serie dahintersteckte, sondern dass Impulse zu viralen Sherlock-Aktionen immer aus den Reihen der Fans stammten und damit die bestmögliche und ehrlichste Werbung für die folgenden Staffeln der Serie darstellten. Auch Podcasts, Youtube-Videos und -Channels, Blogs, Tumblrs und liebevoll gestaltete Webseiten über den Detektiv der Detektive tragen dazu bei, den Londoner Urvater unserer Detektive in Frankfurt am Main und sein Vermächtnis am Leben zu erhalten. Außerdem sorgt der Personenhype um Martin Freeman, der nicht nur als Dr. Watson, sondern auch als „Der Hobbit“ (Bilbo Beutlin) Massen begeisterte, und vor allem um Serien-Holmes Benedict Cumberbatch, dessen weibliche Fans sich selbstironisch als „Cumberbitches“ bezeichnen, dafür, dass immer mehr jüngere Generationen an neuen, nicht mehr streng wissenschaftlichen Ausprägungen des Spiels teilnehmen, um dem größten Ziel der Sherlockianer näher zu kommen: Sherlock Holmes zu erfassen und zu begreifen und vielleicht eines Tages so sein zu können wie er.


Literaturverzeichnis



Verfasserin: Maya Grünschloß

Kurtz Detektei Frankfurt am Main

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„Das Spiel“ – wie Sherlockianer den Meisterdetektiv bis heute am Leben erhalten


„Sherlockian Game“ sowohl als Lesart wie auch als Übertragung der Fiktion in die Realität – ein historischer Sherlock Holmes?


Der Charakter des Ur-Detektivs und bekanntesten beruflichen Ahnen unserer Detektive in München, Sherlock Holmes, begeistert und fasziniert seit mehr als einem Jahrhundert Menschen aller Altersstufen, Ethnien und Gesellschaftsschichten; der hochintelligente Ermittler löst (nahezu) jeden noch so unlösbar erscheinenden Fall mit seiner brillanten Deduktionsweise, die selbst den gewieftesten Verbrecher zu überführen vermag. Es gibt hunderte Editionen seiner Geschichten, mehrere Dutzend Verfilmungen und Adaptionen, eine dreistellige Zahl an TV-Serienepisoden, eine Vielzahl an Spielen, sowohl analog in Form von Brett- und Kartenspielen als auch digital für PCs, Smartphones und Konsolen, sowie viele literarische Fortsetzungen ambitionierter Jungautoren, etablierter Schriftsteller und schnell wieder vergessener Dilettanten, die Sherlock Holmes‘ Geschichte weiterführen wollen (Pastiches). Die Baker Street 221b – der zum Verfassungszeitpunkt der Geschichten noch fiktive Wohnort des Meisterdetektivs – ist heute seinem Andenken gewidmet und halb Museum, halb Fanshop für den Mann mit den weltbekannten Markenzeichen: Deerstalker-Hut, Hakennase, Meerschaumpfeife, Lupe und gelegentlich die Violine.

Abgesehen vom großen wirtschaftlichen Interesse an der Verbreitung und Vermarktung des englischen Gentleman gibt es eine weltweit agierende Gesellschaft, die sich einer ideellen und intellektuellen Annäherung an den Londoner Privatermittler widmet: die Sherlockianer (englisch: Sherlockians). Sie behandeln sämtliche geschriebenen Werke von Sir Arthur Conan Doyle als zeitgeschichtliches Biographiematerial des – ihrer Lesart nach – (einst) real existierenden Doktor John Watson, dem treuen Begleiter des ebenfalls als nicht-fiktional angesehenen Über-Detektivs Sherlock Holmes. Die Idee dieser Herangehensweise, die auch simpel als Das Spiel (The Game) bezeichnet wird, geht jedoch über ein einfaches Lesen der Werke Conan Doyles als Zeitzeugnis hinaus: Sämtliche Feinheiten und Hintergründe, die Lebensgeschichte und jede weitere mögliche Information über den Superdetektiv und seinen Freund und Begleiter werden fein säuberlich in Biographien zusammengetragen und regelmäßig ergänzt. Weltweit wird in jedem kleinen Zitat, in jeder noch so unbedeutend wirkenden Andeutung in den Doyle’schen Texten nach neuen Erkenntnissen über die „reale“ Person des Sherlock Holmes und seines Freundes Watson gesucht mit dem Ziel, eines Tages sämtliche familiären, psychischen und privaten Hintergründe des Meisterdetektivs erschöpfend zu kennen und in die Welt zu tragen. Diese Tiefenbeschäftigung hat schon etwas von der intensiven Recherchearbeit unserer Detektei in München und geht sogar weit über die Kenntnisse hinaus, die Conan Doyle selbst über seine Romanhelden besaß, schließlich schrieb er die Geschichten über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten und vergaß entsprechend immer wieder Details, wodurch sich vereinzelt Widersprüche innerhalb des Kanons ergaben.


Der Beginn des „Spiels“ – ein satirischer Essay bringt den Stein ins Rollen


Der britische Theologe und Kriminalschriftsteller Ronald Knox legte im Jahre 1911 im Gryphon Club (einer Lesegesellschaft) einen später als satirisch deklarierten Essay mit dem Titel Studies in the Literature of Sherlock Holmes vor. In diesem Essay setzt er eine neue – die „richtige“ – Lesart der 60 Sherlock Holmes-Romane und -Kurzgeschichten fest: Beim Lesen solle für die Interpretation die Holmes’sche Analysemethode, also der Blick auf die kleinen Dinge, die sich am Ende als die wichtigsten herausstellen („the little things are infinitely the most important“, Sherlock Holmes, A Case of Identity, 1891), auf den Detektiv selbst und seine Geschichten angewendet werden. Außerdem müsse der Person des Dr. Watson ein Großteil der Aufmerksamkeit geschenkt werden, nicht zuletzt, weil es bis auf wenige Ausnahmen immer seine Sichtweise ist, aus der wir Holmes und seine Geschichten sehen und versuchen zu verstehen. Zudem kommt Watson eine Rolle ähnlich der des antiken Chors griechischer Tragödien zu, indem er die Geschichten nicht nur erzählt, sondern sie gleichsam interpretiert und außerdem direkt in die Handlung eingreift.

Im Spiel müssen Uneindeutigkeiten und Widersprüche des Holmes-Kanons zufriedenstellend geklärt werden, indem der Teilnehmer beispielsweise Fortsetzungen und Erklärungsversuche nach einem stets ähnlichen, bestenfalls in 11 verschiedene Teile gegliederten Ablauf konzipiert und sich dabei auf literarische Vorgänger und Ideale bezieht. Das Ziel des Spiels ist es, sämtliche Widersprüche zu lösen oder wegzuerklären, jede noch so kleine Lücke in Holmes‘ und Watsons Lebenslauf mit belegbaren Daten zu füllen und so aus den beiden Ermittlern Personen aus Fleisch und Blut mit einer tatsächlichen und vermeintlich prüfbaren Lebensgeschichte zu schaffen – quasi echte Detektive wie unsere Privatdetektive in München.


„Das Spiel“ behandelt den Roman-Detektiv Sherlock Holmes als reale Person und verpasst ihm eine weitgehend lückenlose Biographie von seinen Glanzzeiten in London bis zum Ruhestand als Bienenzüchter in Sussex. Nur gestorben ist Sherlock Holmes (* 1854) nie.


„Das Spiel“ lockt nicht nur Fans, auch Wissenschaftler aus aller Welt sind involviert in das „Great Game“


Die Original-Holmes-Texte „aus der Feder von Dr. Watson“ – Conan Doyle wird unter Sherlockianern oft nur als Herausgeber oder Literaturagent Watsons angesehen – werden bibelähnlich als Heiliger Kanon bezeichnet, da sie als die einzigen originären Texte aus dieser Zeit gelten, die den „wahren“ Holmes zeigen. In dieser Konzipierung spiegelt sich deutlich Ronald Knox‘ geistlicher Hintergrund, denn die Bezüge zur Beschäftigung mit der Bibel (Bibelexegese) im Allgemeinen und dem Neuen Testament im Besonderen mit der Frage nach zeitgenössischen Originalquellen zum historischen Jesus von Nazareth sind evident. Unter Berücksichtigung des Vortrags von Knox und vieler weiterer wissenschaftlicher Artikel, Essays und Studien zur Sherlockianischen Analyse- und Leseweise, beginnt das Sherlockian Game, ebenfalls Holmesian Game oder auch Great Game genannt, seine Verbreitung in der Welt. Interessant ist dabei, dass es nicht nur von beliebigen Fans der Holmes-Geschichten gespielt wird, sondern auch von Literaturwissenschaftlern und Schriftstellern wie der erfolgreichen englischen Crime-Fiction-Autorin und Übersetzerin Dorothy L. Sayers, die in ihren Schriften bezüglich des Spiels vorgibt, dass es nur mit höchster Ernsthaftigkeit ausgeübt werden dürfe („as solemnly as a county cricket match at Lord’s“, Sayers 7), um nicht die geheimnisvolle Atmosphäre des Spiels zu verderben.

Auch der amerikanische Schriftsteller, Essayist, Journalist und Poet Christopher Morley war in das Spiel verwickelt; so schrieb er im Jahre 1944 beispielsweise ein Buch über die Freundschaft zwischen Holmes und Watson. Doch bereits vor ihm hatten Wissenschaftler und Schriftsteller Sekundärliteratur zu den beiden berühmten Vorgängern unserer Wirtschaftsdetektive aus München verfasst: S. C. Roberts Watson-Biographie von 1929, eine Chronologie der Holmes-Geschichten von Harold Wilmerding Bell (1932), eine frühe Biographie über Holmes von Vincent Starrett (1933), William S. Baring-Goulds Holmes-Biographie von 1962, eine aktuelle „nicht autorisierte“ Holmes-Biographie von Nick Rennison (2005) und eine seit 1998 stetig aktualisierte Sherlock Holmes Reference Library von Leslie S. Klinger, die sämtliche kanonischen und literaturwissenschaftlichen Texte zusammenfasst.


Sherlock-Holmes-Gesellschaften, die nicht aufhören, neue Details zu ergründen


Besagter Morley war nicht nur eine der Sherlock-Holmes-Autoritäten seiner Zeit, sondern auch Gründer des ersten amerikanischen Sherlock-Holmes-Clubs, der „Baker Street Irregulars“ (Fleischhack 248f.), bei dem es in jedem Treffen um die Auseinandersetzung mit den kanonischen Texten gehen soll. Diese Spielart sieht sogar eine „Bestrafung“ vor: Jeder, dem es nicht gelingt, ein Holmes-Zitat dem richtigen Buch zuzuordnen, muss eine Club-Runde ausgeben. Morleys Club – der bis heute besteht und seit 1946 vierteljährlich eine themenbezogene Zeitschrift herausgibt – war jedoch bei weitem nicht der einzige: Über die Jahrzehnte werden auf beiden Seiten des Atlantiks viele weitere Holmes-Gesellschaften gegründet; häufig sind sie nur Männern vorbehalten, was angesichts der spärlich gesäten Auftritte von Frauen in den Werken Conan Doyles nicht allzu sehr verwundert. Erst in den 1980er Jahren gründete sich auch ein Club nur für Frauen, die „Adventuresses of Sherlock Holmes“. Allen Clubs war natürlich die Hauptaufgabe gemein, sich in irgendeiner Art und Weise, egal ob schriftlich, mündlich oder auf sonstigen Wegen, mit dem Charakter Sherlock Holmes auseinanderzusetzen.

Allein in den USA existieren heute über 350 aktive Holmes-Clubs und -Gesellschaften, die am Spiel teilnehmen, den Charakter des Meisterdetektivs dabei erschöpfend ergründen wollen (offenbar ohne dies bisher geschafft zu haben) und den berühmtesten Vorgänger unserer Detektei in München somit stetig am Leben erhalten. Selbstverständlich gründeten sich die ersten Holmes-Gesellschaften aber in Großbritannien oder, genauer, England, der Heimat von Sherlock Holmes, wenngleich die britischen Clubs nicht so zahlreich und mitgliederschwer wurden wie ihre Nachbar-Clubs in den USA. Insgesamt soll es laut des Sherlockianers Peter Blau weltweit 911 Clubs geben, die sich mit dem Phänomen Sherlock Holmes beschäftigen (vgl. Fleischhack 250) und die sowohl überall in Europa (u.a. in Deutschland) und den USA als auch in Asien zu finden sind. Was genau diese Clubs herausfinden, wie sie bei ihrer Holmes-Analyse vorgehen und wodurch sie im digitalen Zeitalter medienwirksame virale Aufmerksamkeit erhalten, zeigt die Kurtz Privatdetektei München im zweiten Teil dieses Artikels.


Literaturverzeichnis


  • Baring-Gould, William S. Sherlock Holmes of Baker Street: A Biography of the World’s First Consulting Detective. London: Rupert Hart-Davis, 1962. Print.
  • Bell. H. W. Sherlock Holmes and Dr. Watson. The Chronology of Their Adventures. London: Constable & Co., 1932. Print.
  • Fleischhack, Maria. Die Welt des Sherlock Holmes. Darmstadt: Lambert Schneider, 2015. Print.
  • Knox, Ronald. Studies in the Literature of Sherlock Holmes. Diogenes-Club. Online. http://www.diogenes-club.com/studies.htm
  • Morley, Christopher. Sherlock Holmes and Dr. Watson: A Textbook of Friendship. 1944. Print.
  • Roberts, S. C. A note on the Watson problem. Cambridge: University Press, 1929. Print.
  • Roylott, Miss. Validity of Interpretation in Sherlockiana: A Philosophy of Art Paper. Archive.org. https://web.archive.org/web/20050923120827/http://www.geocities.com/Athens/Acropolis/8950/holmes/validity.htm
  • Sayers, Dorothy L. Unpopular Opinions. London: Victor Gollancz, 1946. Print.
  • Starrett, Vincent. The private life of Sherlock Holmes. New York: Macmillan Co., 1933. Print.

Verfasserin: Maya Grünschloß

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Das IHK-Zertifikat Fachkraft Detektiv


Zwei Ausbildungsstätten für Detektive


Das IHK-Zertifikat Fachkraft Detektiv, über das unsere Privatdetektive in Münster verfügen, lässt ich durch eine sechsmonatige Ausbildung im Präsenzunterricht an der Sicherheitsakademie Berlin (SAB) oder durch den 10 bis 22 Monate währenden Fernlehrgang der Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD) erwerben. Leider ist der Detektivberuf nicht gesetzlich geregelt, obwohl sich verschiedene Verbände und Interessengemeinschaften seit Jahrzehnten dafür einsetzen. Entsprechend stellt die Ausbildung zur IHK-Fachkraft Detektiv eine wertvolle Alternative zur schmerzlich vermissten staatlichen Detektivausbildung dar. Vor allem die unabdingbaren gesetzlichen Grundlagen ihrer Tätigkeit werden angehenden Ermittlern hierbei vermittelt.


Jahrzehntelange Bestrebungen zur gesetzlichen Reglementierung des Detektivberufs


Die verschiedenen über die Jahre existierenden Detektivverbände versuchten schon seit der Weimarer Republik, den Beruf gesetzlich zu reglementieren. In der BRD wurden diese Bemühungen intensiviert und gipfelten Anfang der 1990er Jahre endlich in einem Gesetzesentwurf, der aber bis heute trotz Druck der Verbände nicht im Bundestag diskutiert wurde. Den deutschen Ermittlern im Allgemeinen und auch unseren Münsteraner Detektiven im Speziellen sind die Hände gebunden, denn weder arbeiten wir in der Politik, noch ist unsere Branche groß und bedeutungsvoll genug, um Druck auf die Entscheidungsträger auszuüben.

Welcher Ausweg blieb also, um die Qualifizierung von Detektiven zu fördern und zu vermeiden, dass unbefähigte Schnüffler den Ruf der Branche in den Schmutz ziehen? Zwei der größten Berufsverbände, der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) und der Bund Internationaler Detektive (BID), förderten die Ausbildung in Eigenregie. Seit 1986 gibt es das IHK-Zertifikat der daraus entstandenen Zentralausbildungsstelle für Detektive. Das Ausbildungsangebot der ZAD richtet sich überwiegend an gewerblich tätige, sprich selbständige Detektive und solche, die es werden wollen. Im Jahr 2008 zog die Sicherheitsakademie Berlin mit ihrem Lehrgang nach, der eher als die Ausbildung der ZAD einen Teilfokus auf die Sicherheitsbranche legt und aus dem unter anderem deshalb weniger Absolventen später tatsächlich im Detektivberuf tätig werden, sondern häufiger als Sicherheitskräfte arbeiten (dazu zählen auch Kaufhausdetektive). Durch diese beiden Ausbildungen wird versucht sicherzustellen, dass gewerblich tätige Detektive in Deutschland zumindest über Grundwissen verfügen und ihren gesetzlichen Verfügungsrahmen kennen. Hierfür haben unsere Vorgänger viele Jahrzehnte lang gekämpft haben. Klar ist natürlich trotzdem, dass eine Ausbildung allein noch nicht automatisch einen guten Berufstätigen macht.

Übrigens: Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Münster und Westfalen, ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik (DGfK) und hat seine Detektiv-Ausbildung an der SAB absolviert.


Was die Lehrgänge leisten können und was nicht


Die Grundlagen des Detektivberufs lassen sich an beiden Ausbildungsstätten erlernen, vor allem die rechtlichen – und die sind enorm wichtig. Während der Lehrgangsteilnehmer an der SAB sechs Monate lang die Schulbank drückt, unterbrochen von Praxisübungen, erfordert die ZAD neben Disziplin beim Selbststudium anhand der Lehrbriefe des Instituts regelmäßige Prüfungen und mehrtägige Präsenzseminare. Hat ein angehender Detektiv einen dieser Lehrgänge gewissenhaft absolviert und ist im Anschluss oder während der Ausbildungszeit einige Male mit einem erfahrenen Kollegen zu einer Observation gefahren, kann er sich durchaus an erste „leichte“ Fälle heranwagen. Hierzu zählen vor allem Ermittlungen im privaten Bereich wie die Überprüfung eines Untreueverdachts oder Überwachungen mit klar absehbarem Prozedere.

An Wirtschaftsdelikte hingegen sollte sich kein Berufsanfänger herantrauen, ohne einen erfahrenen Kollegen mit ins Boot zu nehmen – Ausbildung hin oder her. Komplizierte Wirtschaftsaufträge sind ohnehin nur in Teamarbeit befriedigend zu bewältigen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Jeder im Team bringt unterschiedliche Qualitäten und Qualifikationen ein, denn der Altersschnitt bei deutschen Privatermittlern ist hoch und jeder seriöse Detektiv hat Vorausbildungen und -karrieren in unterschiedlichen Gebieten vorzuweisen. Diese verschiedenen Fachkenntnisse fließen in ihrer Summe in ein professionelles Ermittlerteam wie unser Detektiv-Team in Münster ein, das in der Lage ist, gemeinschaftlich schwierige Fallkonstellationen und brisante Delikte aufzuklären. Wo sich die Privatdetektive aus unterschiedlichen Vorberufen einen und was sie auch unabhängig voneinander brauchen, das sind die Grundkenntnisse aus den IHK-Lehrgängen. Selbst ein langjähriger Kriminalhauptkommissar, der sich als Detektiv selbständig macht und von dem man hinsichtlich der rechtlichen Befugnisse von Privatleuten, die Detektive nun einmal sind, eigentlich hervorragende Expertise erwarten sollte, kann erwiesenermaßen reichlich ahnungslos und somit schadhaft agieren, wenn er auf den Lehrgang verzichtet.


Wer erfolgreich und rechtssicher als professioneller Detektiv tätig werden möchte, muss viel Geduld und Fleiß mitbringen, um sich das Grundwissen anzueignen.


Qualitätsmängel dank Arbeitslosenpolitik der Regierung


Wie bereits betont sind diese Detektiv-Lehrgänge nach Auffassung der Kurtz Wirtschaftsdetektei Münster eine wichtige Errungenschaft der Verbände. Natürlich ist dennoch nicht alles Gold, was glänzt. So kommt man bei der SAB zwar im Unterschied zur ZAD in den Genuss, zahlreiche Fachexperten persönlich kennenzulernen und von ihnen zu lernen, jedoch handelt es sich hinsichtlich der Teilnehmerstruktur in großen Teilen um einen Parkplatz für Arbeitslose, denen man seitens des Jobcenters anstelle eines Arbeitsplatzes lieber eine Bildungsmaßnahme ohne Perspektive vermittelt. Ohne Perspektive deshalb, weil die meisten Arbeitslosen, die von staatlicher Seite in den Detektiv-Lehrgang der SAB manövriert werden, überhaupt nicht vorhaben, jemals als Ermittler tätig zu werden, und somit nur für eine Menge Geld aus den Sozialkassen ihre Zeit absitzen. Die Politik verpulvert hier vorsätzlich Kassengelder in Form von Lehrgangsgebühren (bei der SAB knapp 7.000 € brutto), um die Statistiken zu schönen, denn Arbeitssuchende, die eine Bildungsmaßnahme wahrnehmen, tauchen nicht in der Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit auf, da sie dem Arbeitsmarkt aufgrund des Lehrgangs nicht zur Verfügung stehen – eine Verhöhnung des deutschen Steuerzahlers. Das Angebot der ZAD schlägt mit ca. 4.650 bis 4.780 € brutto zu Buche. Die Kosten werden nicht vom Jobcenter oder von der Arbeitsagentur übernommen, weshalb die Qualität der Teilnehmer bei der ZAD eindeutig höher ist, denn jeder, der hier studiert, muss die Summe selbst zahlen oder wird von einem Arbeitgeber unterstützt, der entsprechende Resultate erwartet.


ZAD und SAB: unterschiedliche Pros und Contras. Welcher Lehrgang ist für mich der richtige?


Für welchen der beiden Lehrgänge sich der angehende Detektiv letztlich entscheidet, hängt von zahlreichen persönlichen Faktoren ab, z.B.:

  • Kann ich mich vollständig auf die Ausbildung konzentrieren und somit den Präsenzunterricht an der SAB mit werktäglich circa acht Stunden Unterrichtszeit wahrnehmen, oder bin ich beruflich so gebunden, dass für mich nur der zeitlich recht frei einteilbare Fernlehrgang der ZAD in Frage kommt?
  • Ist es mir wichtiger, einen direkten Austausch und Kontaktaufbau mit angehenden Berufskollegen im Rahmen der wenigen Präsenzseminare der ZAD zu betreiben, oder will ich zahlreiche Experten unterschiedlicher Fachgebiete wie Observation, Lauschabwehr, Patentrecht und IT-Forensik persönlich und täglich an der SAB kennenlernen?
  • Bin ich finanziell in der Lage, ein halbes Jahr nach Berlin zu ziehen (sofern nicht schon dort wohnhaft), oder muss ich den Lehrgang von meinem bisherigen Wohnort aus absolvieren?
  • Bin ich finanziell in der Lage, die unterschiedlichen Lehrgangsgebühren zu stemmen? Komme ich für den Bildungsgutschein der Arbeitsagentur bzw. des Jobcenters in Frage?
  • Möchte ich den Fokus direkt auf das Gebiet des gewerblich ermittelnden Privatdetektivs richten (ZAD) oder bin ich an einer breitgefächerten Ausbildung mit Themenschwerpunkten im Bereich Sicherheitsbranche interessiert (SAB)?

Diese Entscheidung muss jeder Interessent für sich persönlich treffen. Eine Empfehlung in die eine oder andere Richtung wollen und können unsere Wirtschaftsdetektive in Münster nicht geben. Zu unserem Team gehören sowohl Absolventen der SAB als auch der ZAD.


Perspektivcheck: Ausbildung und dann?


Was das IHK-Zertifikat Detektiv auf dem Arbeitsmarkt wert ist und was nicht, lässt sich schwer beurteilen. Ebnet es dem Absolventen den Weg in das Ermittlungsteam eines Großkonzerns? Wohl eher nicht. Als Zusatzqualifikation ja, aber für sich allein ist es zu wenig. Ermöglicht es den Einstieg in die Branche der selbständigen Detektive? Definitiv! Unser Gewerbe benötigt aufgrund der oben angesprochenen Altersstruktur unbedingt qualifizierten Nachwuchs. Viele Altmeister nähern sich dem Rentenalter oder befinden sich bereits darin, vornehmlich zahlreiche vorzügliche Experten, die bis zur deutschen Wiedervereinigung ein Kriminalistikstudium in der DDR genießen durften, das es in der BRD leider schon seit langem nicht mehr gibt. Der Wert der Ausbildung, d.h. der Wert des erlangten Wissens und der geknüpften Kontakte, sollte im Vordergrund stehen, wenn man sich für einen der Detektiv-Lehrgänge entscheidet, weniger das IHK-Zertifikat an sich als vermeintlicher Türöffner auf dem Jobmarkt.

Patrick Kurtz, Inhaber nicht nur unserer Münsteraner Privatdetektei, sondern von Betriebsstätten in inzwischen allen 16 Bundesländern, ist nach wie vor sehr froh, den Schritt zum Detektivberuf über die SAB gegangen zu sein. Bis heute pflegt er noch zu drei Mitabsolventen seiner damaligen Gruppe Kontakt: Einer ist direkt im Anschluss an die SAB in die Ausbildung an einer Justizvollzugsanstalt (JVA) gegangen und inzwischen verbeamtet, ein weiterer hat seinen eigenen Sicherheitsdienst gegründet und kann seither davon leben, der dritte arbeitet seitdem ebenfalls in der Sicherheitsbranche, nämlich als festangestellter Kaufhausdetektiv. Bei diesen drei hat die Umschulung also Früchte getragen. Wie es mit dem weitaus größeren Teil derer steht, die nie vorhatten, den Detektivberuf auszuüben, entzieht sich leider unserer Kenntnis. Die drei Genannten zählten zu den wenigen Teilnehmern, die Mühe in den Lehrgang investierten, stets großes Interesse zeigten und ein klares Ziel vor Augen hatten. Die meisten anderen saßen leider lediglich ihre Zeit in der Bildungsmaßnahme ab.

Um es also zusammenzufassen: Wer mit Engagement und Zielen in die Ausbildung zum Privatdetektiv geht, dem wird der Lehrgang nützen – ob nun an der SAB oder bei der ZAD.


Kurtz Detektei Münster

Hafenweg 19

D-48155 Münster

Tel.: +49 (0)251 7009 0014

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Überwachung von Außendienstlern durch Detektive


Überprüfung auffälliger Arbeitnehmer


Deutschland ist im europäischen und weltweiten Vergleich ein Land mit sowohl sehr hohen Lebensstandards als auch einer hohen Beschäftigungsquote: 43,172 Millionen Menschen waren im März 2016 erwerbstätig und bilden damit bei aktuell 81,9 Millionen Einwohnern eine Erwerbstätigenquote von beinahe 53 %. Dies ist angesichts der noch nicht überstandenen Flüchtlingskrise und vieler Arbeitsplatzeinsparungen ein deutlich positives Zeichen, das scheinbar jedoch nicht alle Arbeitnehmer gleichermaßen wertschätzen können.

Die Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Nürnberg werden mit zunehmender Häufigkeit zur Überwachung von Außendienstmitarbeitern eingesetzt, die sich entweder durch besonders hohe Spesenabrechnungen oder durch unpassende Stundenzahlen auffällig gemacht haben und deren Straffälligkeit sich im Zuge unserer Ermittlungen in der Regel bestätigt. Bei diesen Zuwiderhandlungen gegen den Arbeitsvertrag handelt es sich natürlich um einen groben Vertrauensbruch gegen den Arbeitgeber, weil gerade Außendienstlern umfassendes Vertrauen und eine große Eigenverantwortlichkeit für ihre Fallbearbeitungen übertragen werden. Während es an festen Arbeitsplätzen im Büro schnell auffällt, wenn die regelmäßig abgehaltenen Kaffeepausen immer mehr als 20 Minuten dauern, ist es für einen Personal- oder Unternehmensleiter durchaus schwieriger, die tatsächlich geleisteten Wochenstunden seiner Außendienstmitarbeiter zu überblicken und zu validieren – entsprechend sind unsere Privatdetektive aus Nürnberg in ganz Franken, Bayern und der BRD bei der Überprüfung behilflich: 0911 3782 0154.


Bezahlung ohne Leistung + Auftrags- und Kundenverlust


Außendienstler haben eine hohe Selbstverantwortung für die tatsächliche Ableistung ihrer Arbeitszeit; Verlockungen wie eine halbstündige Verlängerung der Mittagspause bei schönem Frühlingswetter oder die Abrechnung privater Restaurantbesuche außerhalb der Arbeitszeit als Spesen gibt es immer wieder. Auch wenn uns keine verlässlichen Zahlen bezüglich des Verhältnisses zwischen vertraglicher und tatsächlicher Arbeitszeit eines durchschnittlichen Außendienstmitarbeiters vorliegen (eine Umfrage dürfte wohl kaum ehrliche Aussagen zutage fördern), bestätigen unsere Nürnberger Detektive aus der Erfahrung ihrer bearbeiteten Fälle heraus, dass viele außerhalb des Firmengeländes tätige Mitarbeiter ihre Stundenabrechnungen und Spesen gerne aufrunden. Es wird später mit der Arbeit begonnen und früher aufgehört oder einfach gar nicht gearbeitet.

Besonders in einer wirtschaftlich so ergiebigen Stadt wie Nürnberg wirkt sich solch ein Verhalten auf das gesamte Jahr gerechnet in hohen Schadenssummen aus: Nach Stunden bezahlte Mitarbeiter leiern dem Unternehmen unrechtmäßig viel Geld aus dem Rücken, während durch ihren Stundenbetrug weniger Kunden akquiriert und damit auch weniger Umsatz generiert werden kann. Das Unternehmen ist also doppelt getroffen, während der Außendienstler von gewonnener Freizeit und erschlichenem Geld profitiert.


Ein von unseren Detektiven beobachteter Regensburger Außendienstler besaß die Frechheit, an drei von vier Arbeitstagen fischen zu gehen, statt zu arbeiten. Er meinte, seine Termine an zwei Tagen abarbeiten zu können, flog aber wegen schlechter Quoten auf.


Vorgehensweise bei auffälligen Stundenabrechnungen


Haben Sie einen oder mehrere Mitarbeiter, die außerhalb des Unternehmens für Sie tätig sein sollten, Ihnen aber immer öfter mit verdächtigen Stunden- und Spesenabrechnungen auffallen? Haben Sie das Gefühl, einer Ihrer Außendienstler ist im Vergleich zu anderen Mitarbeitern auffällig erfolglos, weswegen Sie von Umsatzeinbußen betroffen sind? Haben Sie die entsprechenden Personen mit Ihrem Verdacht konfrontiert und keine zufriedenstellenden Erklärungen, sondern nur Ausflüchte und Scheinargumente erhalten?

Wenden Sie sich in diesen Fällen an die Privatdetektive der Kurtz Wirtschaftsdetektei Nürnberg, um eine umfassende persönliche Beratung über mögliche Vorgehensweisen zu erhalten. Egal, ob Ihr Außendienstler für seine komplette Arbeits- und Stundeneinteilung selbst verantwortlich ist oder ob er einen festen Arbeitsplan vorgegeben bekommt – eine Observation über mehrere Arbeitstage hinweg bietet sich an, um alle Zweifel zu beseitigen. Der Mitarbeiter wird dabei von einem oder mehreren unserer Detektive aus Nürnberg unauffällig von Beginn bis Ende seines Arbeitstages observiert, um etwaiges vertragswidriges Verhalten fotografisch und somit gerichtsverwertbar festzuhalten.


Nicht alle Außendienstler automatisch Arbeitszeitbetrüger – Observationen im Einzelfall erlaubt


Bei belegbaren Verdachtsmomenten sollte also nach dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle besser“ agiert werden, um Firmenschädigungen und Umsatzeinbußen zu verhindern. Schließlich entstehen, wie oben erwähnt, doppelte finanzielle Einbußen, wenn Arbeitnehmer die Gutmütigkeit und das Vertrauen ihrer Vorgesetzten schamlos ausnutzen und sich bei einem verfrühten – und vom Chef unfreiwillig gesponserten – Feierabendbier ins Fäustchen lachen.

Natürlich darf nicht jeder einzelne Außendienstarbeiter willkürlich zur Prävention von Arbeitszeit- und Spesenbetrug überwacht werden; die Privatsphäre der Angestellten ist solange schützenswert und als wichtiger zu bewerten als jegliche Interessen des Arbeitgebers, wie sich Arbeitnehmer nicht auffällig verhalten. Sind Mitarbeiter allerdings wiederholt durch erstaunliche und teils widersprüchliche Abrechnungen aufgefallen, die sich nicht mit den Daten der angeblich oder tatsächlich betreuten Klienten/Kunden decken, so kann die Kurtz Privatdetektei Nürnberg aktiv werden und die entsprechend verdächtigen Mitarbeiter observieren. Unsere Detektive arbeiten professionell und effektiv; sämtliche Beweise sind gerichtsverwertbar, können bei Schadenersatzklagen gegen die Außendienstler eingesetzt werden und – bei einer Zuwiderhandlung gegen den Arbeitsvertrag – zur Verurteilung des betrügerischen Angestellten führen.


Extremfall Kundenabwerbung durch Außendienstler


Als wären der Vertrauensbruch und das vertragswidrige Verhalten nicht genug, kommt es gelegentlich für die Arbeitgeber noch dicker: Neben überhöhten Lohnzahlungen und Umsatzeinbußen trifft der Außendienstmitarbeiter seinen Arbeitgeber sogar noch schlimmer, wenn er in Kundengesprächen entweder den Unternehmensservice unter der Hand anbietet und das daraus schwarz erwirtschaftete Geld in die eigene Tasche steckt oder wenn er für ein im Geheimen nebenher betriebenes Privatunternehmen langjährige Kunden seines Arbeitgebers abwirbt. Damit schadet der Außendienstler der Firma natürlich noch mehr als mit gefälschten Spesen- und Stundenabrechnungen, denn kaum etwas trifft einen Unternehmer härter, als gute Kunden auf scheinbar unergründliche Weise zu verlieren. In einem solchen Fall macht sich der Angestellte in so hohem Maße strafbar, dass neben einer fristlosen Kündigung bei einer Verurteilung ein vom Vertrag abhängiger Schadensersatz von zumeist mehreren tausend Euro, dazu die entstandenen Detektiv-Honorare und eventuell sogar zu erwartende Umsatzausfälle gezahlt werden müssen.

Durch die kriminelle Energie, die ein Denken fördert, nach dem man für möglichst viel Geld und/oder Freizeit möglichst wenig machen muss, also den Weg des geringsten Widerstands geht, entstehen Unternehmen regelmäßig Schäden in Millionenhöhe. Der Einsatz unserer Wirtschaftsdetektive in Regensburg*, Bayreuth, Nürnberg oder auch Amberg ist daher durchaus nicht nur empfehlenswert, sondern sogar geboten, wenn die betrügerischen Außendienstmitarbeiter auf frischer Tat ertappt werden sollen, sodass den betroffenen Unternehmen eine gerechte Entschädigung zugesprochen werden kann. Immerhin ist die deutsche Wirtschaft die stärkste Europas und soll dies auch zukünftig bleiben. Setzen Sie sich im Falle eines Falles mit unseren Detektiven in Nürnberg in Verbindung und erhalten Sie unverbindliche Auskünfte über unsere Vorgehensweisen und Honorare: kontakt@kurtz-detektei-nuernberg.de.


Verfasserin: Maya Grünschloß  

 

Kurtz Detektei Nürnberg und Franken

Äußere Bayreuther Straße 59

90409 Nürnberg

Tel.: 0911 378 201 54

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-nuernberg.de

Web: https://www.kurtz-detektei-nuernberg.de

Google: https://g.page/kurtz-detektei-nuernberg

 

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Hinweis


*Hinweis: Alle Einsätze der Kurtz Detektei Nürnberg werden von der Äußeren Bayreuther Straße in Nürnberg aus durchgeführt und berechnet. Bei anderen auf dieser Domain beworbenen Einsatzorten oder -regionen handelt es sich weder um örtliche Niederlassungen noch um Betriebsstätten der Kurtz Detektei Nürnberg, sondern um vergangene oder mögliche künftige Einsatzorte.

Unbezahlte Ware in Dänemark verschwunden: Betrug, Hehlerei und Steuerhinterziehung – Karusselgeschäfte?


Waren in sechsstelliger Höhe unterschlagen


Die Klientin der Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein, eine Vertriebsfirma aus der Nähe von Solingen, hatte Waren im Wert von annähernd 400.000 € an einen deutschen Geschäftsmann mit Wohnsitz in Hamburg geliefert. Dieser Herr führt/besitzt diverse Firmen, u.a. in Dänemark. Bis heute wartet unsere Auftraggeberin auf den Ausgleich der Kaufsumme. Da gemunkelt wird, dass die belieferte Firma kurz vor dem Konkurs stehe, sollen unsere Detektive für Dänemark* den Aufenthaltsort der nicht bezahlten Ware ermitteln. Wichtigster Ansatzpunkt ist dabei eine Firma, die sich in Padborg befindet, unmittelbar an der Grenze zu Flensburg.


Befragung bei der Zielfirma | Prüfung des Lagers


Nach einer Vorrecherche über Internet und Telefon, die einen LKW inkl. Anhänger in Verbindung mit der Abholung der verschwundenen Waren betrifft, macht sich unserer einsatzleitender Detektiv aus Kiel auf den Weg zur Zielfirma in Padborg, Dänemark, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Viel ist hier augenscheinlich nicht los, allerdings stehen sowohl der LKW als auch der Anhänger vor Ort. Ein Rottweiler bewacht das relativ verlassen wirkende Gelände. Unser Wirtschaftsdetektiv aus Kiel erkennt, dass hier im Sinne der Eigensicherung nicht allein agiert werden sollte, und beantragt deshalb bei unserer Klientin den Einsatz eines zweiten Ermittlers.

Am nächsten Morgen nimmt die Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein die Observation am Firmengelände in Padborg auf. Zu diesem Zeitpunkt ist der LKW nicht mehr vor Ort, sondern befindet sich vermutlich in der Abholung/Auslieferung von Gütern. Auf dem gesamten Gelände ist lediglich eine einzige männliche Person zu sehen. Unser Privatdetektiv aus Kiel, Experte für Ermittlungen im Zusammenhang mit der Logistikbranche, geht offensiv auf diese Person zu und beginnt eine Befragung. Der Mann gibt an, nichts mit den Geschäften der Firma zu tun zu haben, sondern nur als Fahrer zu agieren – eine wenig glaubhafte Versicherung angesichts der Tatsache, dass diese Person die einzige auf dem ganzen Firmengelände ist. Gemeinsam mit dieser Person betritt unser Wirtschaftsdetektiv für Dänemark das Lager, um es auf den Verbleib der Ware zu prüfen. Da sich selbige hier nicht auffinden lässt, teilt der Mitarbeiter mit, sie habe zwar ein paar Tage hier gelagert, sei dann aber zu einer von zwei möglichen anderen Firmen in Padborg gebracht worden. Welche der beiden es genau gewesen ist, wisse er nicht mehr mit Sicherheit.


Unverdächtig erscheinende angebliche Zielfirmen


Im Anschluss sucht unser Detektiv in Dänemark die beiden genannten Firmen auf, zu denen die Ware angeblich verbracht wurde. Bei der ersten Firma teilt ihm der dortige Mitarbeiter mit, dass er keine Kenntnis von der Ware habe und dass man hier angesichts der geringen Größe des örtlichen Zwischenlagers auch keine solchen Waren einlagern würde, zudem handele die Firma eigentlich nicht mit dieser Art von Waren.

Firma Nr. 2, eine Supermarktkette, befindet sich direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Auch hier habe man niemals etwas von den verschwundenen Waren gehört, im benachbarten Harrislee solle der Detektiv aus Schleswig-Holstein aber einmal die Filiale der Firma aufsuchen und dort prüfen, ob die verschwundenen Waren überhaupt zum Sortiment gehören. Diese Prüfung verläuft negativ: Weder stehen die Produkte im Regal, noch kann der Filialleiter im Computer anhand der EAN eine Bestellung in der Vergangenheit finden.

Ein späterer weiterer Besuch an den Lagern der Firmen ergibt die glaubhaft erscheinende Versicherung, dass hier ohne Lieferscheine und Frachtpapiere keine Waren umgeschlagen werden. Zuvor hatte der angebliche Transportfahrer der ursprünglich verdächtigen Firma behauptet, nie Papiere zu erhalten, wenn er diese beiden Firmen beliefere.


Informant verlangt Provisionszahlung


Aufgrund der erkenntnislosen Besuche bei den beiden Firmen fährt der Ermittler der Kurtz Detektei Schleswig-Holstein zurück zur ursprünglichen Zielfirma. Der Tippgeber vom Morgen, der angeblich nichts mit den Geschäften der Firma zu tun hat, sitzt im Büro am Schreibtisch. Erneut auf den Fall angesprochen behauptet er, es gebe zu diesem Vorgang überhaupt keine Papiere oder wenn, dann seien diese bei den Gesellschaftern in Kopenhagen. Unser Detektiv aus Kiel erhöht nun den Nachdruck seiner Befragung etwas – und der Befragte lenkt ein. Womöglich könne er bei der Wiederbeschaffung und Beschlagnahmung der Ware behilflich sein. „Womöglich“ ist hierbei synonym zu verstehen mit einer entsprechenden pekuniären Belohnung für diese „Hilfe“, die Forderung beläuft sich auf 15.000 €.

Nach Rücksprache mit unserer Klientin aus der Nähe von Solingen führt der Wirtschaftsdetektiv der Kurtz Detektei Kiel am nächsten Tag Verhandlungen mit dem Informanten durch und handelt dessen Bezahlung dabei auf 9.000 € herunter. Die Ware befinde sich in Odense, Dänemark, nahe einer Zollausfuhrstelle nach Deutschland. Hierzu muss gesagt werden, dass die Beschaffenheit der Ware den dänischen Staat zur Erhebung einer sogenannten Luxussteuerberechtigt. Bei der Einfuhr nach Deutschland wird diese Luxussteuer erstattet. Der Informant versichert unserem Ermittler, ihn ca. 4-5 Stunden, bevor die Ware nach Deutschland verbracht wird, anzurufen, damit eine Beschlagnahmung durch die Ordnungsbehörden stattfinden kann.


Für seine Hilfe forderte der Informant der Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein eine ansehnliche Summe.

Behördenfiasko in Deutschland


Um die behördliche Sicherstellung der unterschlagenen Waren zu gewährleisten, begibt sich unser Ermittler der Kurtz Detektei Kiel zur Polizeistation nach Harrislee. Diese allerdings ist gegenwärtig geschlossen und verweist auf die Bundespolizei in Flensburg. Bei der Bundespolizei fühlt man sich nicht zuständig und schickt den Detektiv zur Kripo Flensburg. Ein Polizeihauptkommissar der Kripo Flensburg teilt mit, dass die Zuständigkeit bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf liege, da der Fall dort zur Anzeige gebracht wurde. Von dort aus müsse man mit Hilfe des Aktenzeichens Amtshilfe in Flensburg beantragen, damit die Beamten vor Ort tätig werden. Unserer Klientin allerdings steht gar kein Aktenzeichen zur Verfügung. Aus diesen bürokratischen Gründen wird der Geschädigten vom deutschen Staat nicht geholfen, als der Informant unserem Detektiv aus Kiel am nächsten Morgen um 07:28 Mitteilung über die bevorstehende Ausfuhr der Waren nach Deutschland macht. Um 09:30 weiß der Ermittler, dass die Fracht wieder in Deutschland ist und nun unbekannte Wege geht – die Behörden sind untätig geblieben.

Auf dem Rückweg von Dänemark macht unser Wirtschaftsdetektiv noch einen Abstecher nach Hamburg zur Wohnadresse des Geschäftsführers, der den Betrag für die Ware schuldig ist und gegen den eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf vorliegt. Das Anwesen des Täters liegt direkt an der Elbchaussee: eine zweistöckige Nobelvilla mit einem Cabrio und einem Land Rover der Ehefrau vor der Einfahrt. Wie viele weitere Fahrzeuge des Hausherrn noch auf dem Grundstück parken, lässt sich nur mutmaßen. Ganz offensichtlich wohnen hier nur die Ärmsten der Armen; Menschen, die es verdient haben, dass die Behörden mal Fünfe gerade sein lassen bei Betrugshandlungen im mittleren sechsstelligen Bereich. Dass Menschen in Not, die widerrechtlich geschädigt wurden, in Deutschland von behördlicher Seite keine Hilfe zu erwarten haben, ist eine Erfahrung, die wir während unserer Arbeit als Privatdetektive leider sehr häufig machen. Da gibt es Personen, die von Polizisten verprügelt und misshandelt wurden und dann eine Strafanzeige wegen Verleumdung erhalten, weil sie diese Polizisten wegen Amtsmissbrauchs und Körperverletzung angezeigt haben. Bei anderen Gelegenheiten verschwinden sichergestellte Beweise aus dem Polizeigebäude und keiner weiß, wer sie wohin verlegt hat, oder Strafanträge werden gar nicht erst bearbeitet, weil selbst ein Staatsanwalt behauptet, dass der Verkauf eines Autos, dessen Eigentümer man nicht ist, keine Unterschlagung sei – ein Freudenfest für alle Autodiebe und solche, die es gerne werden möchten bzw. einfach nach einer leichten Verdienstmöglichkeit suchen. Und wenn jetzt ein Scherzbold von den Behörden meint, bezüglich der oben genannten Vorwürfe eine Strafanzeige wegen Verleumdung stellen zu müssen, mag er das gerne tun, denn jede dieser Verfehlungen lässt sich von uns schriftlich belegen.


Auch keine Dokumentation im Zwischenlager Hamburg


Den Schock, dass ein eigentlicher Ermittlungserfolg dank der Untätigkeit der Behörden dennoch zu keinem positiven Ergebnis für den Auftraggeber unserer Detektei für Dänemark* geführt hat, müssen Klient und Detektive erst einmal verdauen. Deshalb erfolgt die Weiterermittlung nach Anweisung der Firma aus der Nähe von Solingen erst zwölf Tage später. Ob die Waren nach einer so langen Spanne noch auffindbar und überhaupt noch am Stück sein würden, ist zu diesem Zeitpunkt höchst fraglich.

Die erste Maßnahme nach Wiederaufnahme der Ermittlungen besteht in der Befragung eines Mitarbeiters der Firma, bei der die Waren in Hamburg vor der Abholung nach Padborg zwischengelagert worden waren. Der Mitarbeiter verstrickt sich gegenüber den Wirtschaftsdetektiven aus Kiel in Widersprüche und gibt außerdem an, für die Abholung der Ware existieren keine Lieferscheine, Frachtpapiere und auch kein CMR. Dies begründet er damit, dass so viele ausländische Transporteuere vorführen, denen man schon kaum die Verladung richtig erklären könne, geschweige denn, was Frachtpapiere sind. Selbstverständlich sind derartige undokumentierte Vorgänge widerrechtlich.


Verdächtige Belieferungswege zwischen den Zielfirmen


Unsere Detektive aus Kiel begeben sich erneut nach Padborg, um dort den Informanten hinsichtlich etwaiger neuer Erkenntnisse zu befragen. Auf dem Weg dorthin kommt ihnen der LKW der Zielfirma entgegen und die Ermittler beschließen, diesem zu folgen. Der Fahrtweg wirkt unkoordiniert und muss wohl als Absicherungsmanöver zu verstehen sein, denn das Ziel der Fahrt sind die Lager der beiden anderen zuvor aufgesuchten Firmen in Padborg, jedoch fährt der LKW nicht direkt dorthin, sondern dreht eine vollständige Runde in einem Kreisverkehr (vermutlich um etwaige Verfolger zu enttarnen), nutzt dann kurz die Autobahn, biegt in ein Gewerbegebiet ein und fährt anschließend zurück nach Padborg zu den genannten Firmen – das alles ohne Zwischenstopp für eine etwaige Be- oder Entladung an einem anderen Ort. Am Zielort identifizieren die beiden Wirtschaftsdetektive aus Kiel den Fahrer als den Informanten. Er lädt ca. 15 Paletten in den LKW.


Hilfszusage der dänischen Behörden


An den Folgetagen observieren die Ermittler das Gelände der Firma des Informanten in Padborg. Währenddessen werden Kontakte zu den dänischen Behörden hergestellt, da sich die angedachte Kooperation mit den deutschen Behörden bekanntlich als Schuss in den Ofen erwiesen hatte. Schnell kommt ein Termin bei einer dänischen Zollbeamtin zustande, die sich im Gegensatz zu ihren deutschen Kollegen äußerst interessiert am vorliegenden Fall zeigt. Hier ist alles in einem Haus: Grenzpolizei, Steuerbehörde und Zoll – die Dienstwege sind entsprechend kurz. Die Steuerfahndung und der Zoll sagen bereits nach kurzem Informationsaustausch ihre volle Unterstützung zu, da unsere Detektive hier offenbar auf bereits seit längerem untersuchte Karussellgeschäfte gestoßen sind. Der Ordnung halber leitet die Kurtz Detektei Kiel die Kontaktdaten der dänischen Ermittler an die Kriminalpolizei in Mettmann, Nordrhein-Westfalen, weiter.

Die weiteren Observationen ergeben einige weitere Anhaltspunkte hinsichtlich des Verdachts der Steuerhinterziehung/des Steuerbetrugs im Zusammenhang mit der Luxussteuer. U.a. werden Ladungen von Lagern in Padborg nach Flensburg verbracht – beide Orte liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt, allerdings auf unterschiedlichen Seiten der Grenze. Welchen logistischen Sinn sollte eine solche Umlagerung verfolgen? Durch die Beobachtungen rücken die beiden vom Informanten genannten Firmen wieder in den Vordergrund. Da Firma Nr. 1 auch ein Lager in Flensburg betreibt, sucht der leitende Ermittler selbiges auf und befragt den dortigen Lagermeister bezüglich der verschwundenen Waren. Siehe da: Der Lagermeister kennt die Ware und gibt an, dass diese im firmeneigenen Lager in Padborg gewesen sei, also dort, wo das Lager laut Mitarbeiter eigentlich zu klein sei und wo man auch gar nicht mit dieser Warenart handele. Einer der beiden lügt also: Entweder der Mitarbeiter des Lagers Padborg oder der des Lagers Flensburg, bei jenem aus Padborg wäre das Motiv klar.


Ende offen: Ermittlungen der dänischen Behörden


Bei einer erneuten Besprechung mit der dänischen Steuerfahndung wird unseren Detektiven aus Schleswig-Holstein mitgeteilt, was sie schon seit dem ersten Einsatztag ahnten: Mehrere der Personen an den Lagern sind bekanntermaßen gewaltbereit. Da die weiteren Observationen keine größeren Erkenntnisse mehr erbringen, beschließt die Klientin der Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein, die privaten Ermittlungen vorerst einzustellen und auf den Zugriff durch die dänischen Behörden zu hoffen.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein

Hopfenstraße 1d

D-24114 Kiel

Tel.: +49 (0)431 3057 0053

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-kiel.de

Web: https://www.kurtz-detektei-kiel.de

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Unrechtmäßige Nutzung von Bildern | Missbrauch mit kompromittierenden Aufnahmen


Detektive ermitteln illegale Uploader und Nutzer von privaten Fotos und Videos


Immer wieder liest man in einschlägigen Boulevard-Magazinen von der Verbreitung online gehackter Privatfotos (Leaks) bekannter Film-, Fernseh- oder Musik-Persönlichkeiten, an denen aufgrund ihrer Berühmtheit großes Interesse besteht. Auch wenn gerade bei in der Öffentlichkeit stehenden Betroffenen schnell agiert wird, ist der Schaden zum Entdeckungszeitpunkt meist schon geschehen: Webseiten, die diese Bilder zur Verfügung stellen und verbreiten, werden zwar durch Anwälte abgemahnt und entfernen die Fotos, wenn die Inhaber für die Justiz greifbar sind, doch vergisst das Internet nichts, wie man so schön sagt; ein amerikanischer Star wird deshalb Schwierigkeiten haben, die Entfernung seiner Privatfotos von einer Website aus dem Nahen Osten ohne Impressum zu erwirken.

Auch für Privatpersonen, die sich nicht in der Medienlandschaft bewegen, stellen sich große Probleme hinsichtlich des Missbrauchs ihrer Bilder, bei ihnen allerdings besteht die größere Schwierigkeit in der Entdeckung der Verbreitungsplattformen, denn keine Tageszeitung wird sie über die Veröffentlichung informieren. Sei es der Ex-Freund, der aus Rache Nacktfotos seiner Verflossenen in sozialen Netzwerken oder auf pornografischen Seiten postet, seien es persönliche Urlaubsbilder, die plötzlich auf Ferienportalen als Werbefotos verwendet werden: Das Recht am eigenen Bild (§ 22 des KunstUrhG) ist ein schützenswertes Gut, für das auch die Privatdetektive der Bochumer Detektei Kurtz kämpfen.


Globalisierung als Problem für das Urheberrecht


Längst ist die globale Vernetzung zu einem Problem für den Datenschutz geworden, weil sich Menschen im Internet anonym glauben und dementsprechend weitaus extremer vorgehen als im Alltag. Das Veröffentlichen von Fotos der barbusigen Ex-Freundin mag dem einen wie ein gelungener „spaßiger“ Racheakt vorkommen, ist aber durchaus kein Kavaliersdelikt, sondern laut § 201a BGB eine Straftat: „(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer […] eine befugt hergestellte Bildaufnahme […] wissentlich unbefugt einer dritten Person zugänglich macht und dadurch den höchstpersönlichen Lebensbereich der abgebildeten Person verletzt.“ Unsere Detektive in Bochum ermitteln immer wieder in Fällen, bei denen Frauen von ihren ehemaligen Partnern im Internet bloßgestellt werden und nun vor einem großen persönlichen Schaden stehen: Ruf und Job leiden unter dem Bekanntwerden solcher Bilder, Scham und Angst vor Reaktionen von Familie, Freunden und Kollegen schleichen sich in den Alltag und ein Gefühl der Unsicherheit bestimmt den Kontakt zu fremden Personen.

Um der Uploader dieser Bilder habhaft zu werden, wenden sich die Betroffenen (tatsächlich fast immer Frauen) an die Privat- und Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei in Bochum (0234 3075 0073) und hoffen, sowohl die Bilder entfernen, als auch die Täter anzeigen und ihrer gerechten Strafe zukommen lassen zu können. Mit eigenen Mitteln ist nämlich in solchen Fällen kaum etwas zu erreichen.


Eine nicht zu überblickende Dunkelziffer


Besorgniserregend ist zudem, dass nur die wenigsten Betroffenen überhaupt davon erfahren, wenn ihre Fotos im World Wide Web zirkulieren. Wie groß müsste denn der Zufall sein, dass die Betroffene genau die eine entsprechende pornografische Seite öffnet und dort genau ihre Bilder findet, die von ihrem Ex-Partner hochgeladen worden sind, wenn sie nicht in irgendeiner Art und Weise davon in Kenntnis gesetzt worden wäre? Unsere Privatdetektive aus Bochum gehen von einer sehr hohen Dunkelziffer an illegal verbreiteten Bildern aus.

Ist dem Opfer der Bilder-Diebstahl bzw. die missbräuchliche Verbreitung bekannt oder hegt die Geschädigte zumindest eine Vermutung, werden unsere Detektive der Kurtz Privatdetektei Bochum aktiv: Unter enger Zusammenarbeit mit unseren IT-Spezialisten ermitteln wir die Verbreitungskanäle und – wenn möglich – die IP-Adressen der Uploader, um somit die direkte Beteiligung einzelner Personen, z. B. des besten Freundes des Ex-Partners oder sein Kollege etc., nachzuweisen. Die Tatsache, dass die Fotos nur dem ehemaligen Pärchen vorbehalten waren, grenzt den Täterkreis deutlich ein, abgesehen natürlich von dem Fall, dass, wie oben bei Prominenten beschrieben, Fotos auf dem Rechner gehackt und von unbeteiligten Dritten verbreitet werden.


Internet porn

Nacktbilder und -videos, die unbefugt ihren Weg in die Öffentlichkeit finden; fremde Männer, die sich zu illegal verbreiteten Bildern von Privatpersonen selbstbefriedigen – für fast jede Frau eine grässliche Vorstellung, für einige sogar traumatisch.


Andere Formen der unbefugten Weitergabe von Bildern


Natürlich gibt es auch andere Fälle von unrechtmäßig verbreiteten privaten Fotos als die oben beschriebenen. Gerade durch die Offenlegung persönlichster Details in sozialen Netzwerken und durch das öffentliche Teilen von Urlaubsfotos begünstigen die Nutzer der sozialen Netzwerke selbst, dass ihre Bilder dem WWW zur Verfügung stehen; auch scheinbare „Sicherheitsrichtlinien“ dieser Netzwerke entpuppen sich oft als Witz. Häufig benutzen beispielsweise Firmen Urlaubs- oder Party-Fotos von Privatpersonen – vornehmlich aus anderen Ländern, wenn nicht sogar anderen Kontinenten – für ihre eigenen Unternehmenswebseiten, um eine besondere Kundennähe zu suggerieren und sich Nutzungsgebühren großer Fotoagenturen zu ersparen. Der Schock war für einen Klienten der Kurtz Detektei Bochum groß, als er in seinem Sommerurlaub durch Thailand wanderte und sein Gesicht auf einem Werbeplakat für Kokosmilch wiedererkannte: Es zeigte den Bochumer Franz T. lachend im Arm von Freunden an einem Strand in der Nähe des dänischen Küstenortes Skagen, wo er vor drei Jahren seinen Urlaub verbracht hatte. Unsere Privatdetektive aus Bochum ermittelten, dass die Werbeagentur dieser Kokosmilchwerbung nicht nur Franz T.s Facebook-Profil durchsucht und dort Fotos zweckentfremdet hatte, sondern sogar bei einem Großteil ihrer produzierten Werbeanzeigen Privatbilder von europäischen und nordamerikanischen Netzwerkprofilen verwendete.

Durch den von unseren Detektiven erbrachten Nachweis, dass das Recht am Bild bei Franz T. lag, sah sich die Werbeagentur zu einer außergerichtlichen Schadenersatzzahlung gezwungen, um nicht in einen langwierigen Gerichtsprozess verwickelt zu werden. Ob sie allerdings seit diesem Zeitpunkt komplett auf unfreiwillige Werbegesichter verzichtet, darf bezweifelt werden, denn auch hier gilt: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Solange sich die Betroffenen nicht beschweren, werden ihre Fotos weiterhin ohne Nutzungserlaubnis verwendet und als Werbemittel zweckentfremdet. Und wo kein Verdacht ist, können natürlich auch unsere IT-Spezialisten aus Bochum keine Hilfe leisten.


Meine persönlichen Fotos sind weiterverbreitet worden – was nun?


Sollten Sie selbst oder ein Mitglied Ihrer Familie Opfer einer solchen unrechtmäßigen Weitergabe oder unbefugten Nutzung privater Bilder geworden sein, wenden Sie sich direkt an die Kurtz Detektei in Bochum. Unsere Detektive ermitteln die Täter, beschaffen gerichtsverwertbare Beweise und helfen Ihnen gegebenenfalls auch als Zeugen vor Gericht, um die Täter der Gerichtsbarkeit zuzuführen und Ihnen Ihre Entschädigung und Ihr Recht zukommen zu lassen. Haben Sie lediglich Vermutungen über einen eventuellen Missbrauch Ihrer privaten Bilder, können unsere Wirtschaftsdetektive gemeinsam mit IT-Experten recherchieren, ob tatsächlich Bilder von Ihnen unbefugt im Umlauf sind. Sollten Ihre Bilder kommerziell ohne Ihr Einverständnis verwendet worden sein, bemühen sich unsere Bochumer Privatdetektive um eine schnelle und reibungslose Klärung Ihres Falles; Ihnen steht in einem solchen Fall abgesehen von einem Anspruch auf Schadenersatz (§ 97 BGB) wahlweise anteilig Geld, das mit Ihrem Bild erwirtschaftet wurde (§ 252 BGB), oder eine angemessene Lizenzgebühr zu.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Verfasserin: Maya Grünschloß

Kurtz Detektei Bochum

Kohlenstraße 55

44795 Bochum

Tel.: 0234 3075 0073

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-bochum.de

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https://www.kurtz-detektei-bochum.de/wirtschaftsdetektei-bochum/missbräuchliche-bildnutzung/

Krankfeiern für die Hochzeitsreise: Angeblich erkrankter Angestellter urlaubt auf Gran Canaria.


Unorganisiert: Bräutigam bringt sich selbst in die Bredouille


Herr Lemgo will Hochzeit feiern – gut für ihn. Schlecht nur, dass die künftige Frau Lemgo Monate zuvor einen Hochzeitstermin vorgeschlagen hatte, den der Gatte in spe unreflektiert abnickte. Denn Herr Lemgo, der in der Folge zur Zielperson der Kurtz Wirtschaftsdetektei Bielefeld und Ostwestfalen werden soll, ist Chefelektriker seines Betriebs und am Hochzeitswochenende steht die alljährliche Wartung an, die mit einigen Risiken verbunden ist und ohne Herrn Lemgo nicht durchgeführt werden kann. Was also tut Herr Lemgo? Er geht in der Woche vor der Hochzeit zum Arzt und legt seinem Arbeitgeber eine Krankschreibung vor. Der Firmenchef kann sich natürlich noch sehr genau daran erinnern, wie er Herrn Lemgos Urlaubsgesuch wegen der Wartung ablehnen musste und dass der Grund für den Antrag ein Hochzeitstermin war. Entsprechend vermutet er die Vortäuschung der Krankheit und beauftragt unsere Detektive in Bielefeld mit der Observierung des verhinderten Mitarbeiters.


Standesamtliche Trauung und Feier in Bad Salzuflen – der krankgeschriebene Arbeitnehmer ist stets dabei


Am Hochzeitstag nehmen zwei Detektiv-Teams die Observation am Wohnobjekt der Zielperson und am Standesamt auf, da nicht gesichert ist, wo sich Herr Lemgo zu Observationsbeginn aufhalten würde. Bereits vor elf Uhr vormittags trifft die Hochzeitsgesellschaft mit der Zielperson aus unbekannter Richtung am Standesamt ein und die an der Wohnadresse verbliebenen Bielefelder Privatdetektive beenden ihren Einsatz. Aus Diskretionsgründen und um der Unauffälligkeit willen nehmen die beiden Ermittler am Standesamt nicht an der Trauung teil, sondern decken die beiden Hauptausgänge des Gebäudes ab, um die Zielperson beim Verlassen des Objekts aufnehmen zu können. Dies gelingt schließlich ohne Schwierigkeiten dank des auffälligen Trosses der Feiernden.

Nach der standesamtlichen Trauung folgen unsere Detektive nach Bad Salzuflen zu einem Landgut, auf dem die Feierlichkeiten stattfinden. Im Garten werden durch ein Fotostudio Bilder des Brautpaars und der Hochzeitsgesellschaft gemacht. Leider existieren Zugangskontrollen, die es den Observanten der Kurtz Detektei Bielefeld unmöglich machen, an der Feier teilzunehmen und dabei zu beobachten, ob zum bloßen Fakt des Hochzeitfeierns noch weitere offensichtlich genesungswidrige Aktivitäten Herrn Lemgos hinzukommen, bspw. ausgelassenes Tanzen, Konsum von Alkohol etc.


Auf dem Weg nach Gran Canaria: Detektive im Flugzeug


Bereits gegen 16:00 wird die Feier augenscheinlich beendet, denn die Zielperson der Kurtz Detektei Bielefeld und Ostwestfalen verlässt mit der frisch Angetrauten die „Location“ in Bad Salzuflen. Beide steigen sie in einen dem Anlass entsprechend dekorierten Mercedes Oldtimer und fahren auf die A2 Richtung Ruhrgebiet, dann auf die A33 Richtung Paderborn und schließlich zum Flughafen Paderborn-Lippstadt. Hier checkt das Brautpaar zwei Koffer bei Air Berlin ein. Über eine legendierte Befragung erfahren unsere Wirtschaftsdetektive, dass der Flug nach Las Palmas auf Gran Canaria gehen soll. Die Einsatzzentrale der Kurtz Detektei Ostwestfalen hält Rücksprache mit dem Auftraggeber, der das Einverständnis für die Verfolgung Herrn Lemgos nach Gran Canaria erteilt. Unsere Ermittler buchen zwei Restplätze zu recht moderaten Preisen und sitzen knapp zwei Stunden später im Flugzeug nach Las Palmas.


Observation unserer Privatdetektive auf Gran Canaria


Auf Gran Canaria angekommen werden Herr und Frau Lemgo zu einem Hotel transferiert. Unseren Detektiven aus Bielefeld bleibt keine Zeit mehr, einen Mietwagen zu beschaffen. Sie müssen die Verfolgung des Shuttle-Busses mit einem Taxi aufnehmen und erhalten im Hotel der Zielpersonen ein Zimmer zu horrenden Gebühren. Insgesamt drei Tage lang halten sich unsere Privatdetektive auf Gran Canaria auf, um die abschließenden Beweise für die Krankheitsvortäuschung Herrn Lemgos zu erhalten. In dieser Zeit unternehmen die frisch Getrauten Ausflüge zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria (ein Höhlendorf im Barranco de Guayadeque, archäologisches Museum „Mundo Aborigen“), wandern im Naturpark Bandama und machen am Meer eine gute und sehr fitte (Strand-)Figur beim Schwimmen, Federball spielen und einigen anderen Freizeitaktivitäten. Dass bei Herrn Lemgo tatsächlich eine Erkrankung vorliegt, kann spätestens ab diesem Punkt ausgeschlossen werden, weswegen sich unsere Ermittler am dritten Tag nach ihrer Ankunft auf Gran Canaria unter Berücksichtigung der Detektiv-Kosten und damit einhergehend der Verhältnismäßigkeit der eingesetzten Mittel für die Überführung des Krankschreibungsbetrügers auf den Rückweg nach Paderborn-Lippstadt machen.

Nachdem dem Auftraggeber der Ermittlungsbericht unserer Detektive von Gran Canaria und auch von der Feier in Bad Salzuflen vorliegt, schickt er Herrn Lemgo die fristlose Kündigung zu. Die Zielperson der Kurtz Privatdetektei Bielefeld erwartet folglich bei der Rückkehr von Gran Canaria ein eher unschönes, überraschendes nachträgliches „Hochzeitsgeschenk“ des nunmehr Ex-Arbeitgebers, der sich auf diese Weise eines illoyalen und unzuverlässigen Mitarbeiters entledigen konnte.


Gran Canaria Berge; Detektei Gran Canaria*, Detektiv Gran Canaria*, Privatdetektiv Gran Canaria*
Zu den Aktivitäten des vermeintlich erkrankten Mitarbeiters gehörten unter anderem recht anspruchsvolle Wanderungen, die unseren Detektiven auf Gran Canaria einiges abverlangten.

Blaumacher auf frischer Tat ertappen? Kurtz Detektei München ermittelt bei auffälligen Krankschreibungen


Enormer Wertschöpfungsverlust durch Arbeitsausfall


Krankheitsfälle sind keine Seltenheit im Berufsalltag und bis zu einem unbestimmten Maß durchaus normal, bspw. bei einer grassierenden Grippewelle, einem besonders kalten Winter oder bei berufsbedingten Leiden, die sich auf kurz oder lang nur schwierig vermeiden lassen (Rückenprobleme bei Möbelpackern, Lärmschwerhörigkeit bei Bauarbeitern, Lungen- und Bronchialerkrankungen im Bergbau etc.). Wenn man jedoch zwei von statista veröffentlichte Statistiken (Unternehmenskosten, Ausfallkosten) zum Thema der Schäden durch krankheitsbedingten Arbeitsausfall betrachtet, eröffnen sich erschreckende Zahlen: Allein im Jahr 2009 entstanden deutschen Unternehmen durch Krankschreibungen ihrer Angestellten Kosten von 129 Milliarden Euro! Der Wertschöpfungsausfall desselben Jahres beläuft sich auf 225 Milliarden € und damit auf ein knappes Zehntel des Bruttoinlandsproduktes von 2.397 Milliarden €.

Es ist also kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen bei regelmäßig und verdächtig lange krankgeschriebenen Mitarbeitern zum Wohle ihrer Firmen- und Produktionsabläufe die Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei München engagieren, um konkreten Verdachtsmomenten hinsichtlich des Straftatbestands des Lohnfortzahlungsbetrugs nachzugehen und diesen bei Bestätigung der Befürchtung gerichtsverwertbar dokumentieren zu lassen. Gerne werden unsere Detektive aus München auch für Ihr Unternehmen tätig: 089 7007 4301.


Mein Angestellter ist verdächtig oft krank, wie kann ich vorgehen?


Auch wenn die Privatsphäre von Mitarbeitern grundsätzlich vor den Interessen des Arbeitgebers bzw. Vorgesetzten geschützt ist, so erlauben verdächtige und wiederholt auftretende Krankschreibungen doch Recherchen, die in die Privatsphäre der betreffenden Arbeitnehmer eingreifen. Unsere Wirtschaftsdetektive aus München werden besonders häufig in Fällen von Lohnfortzahlungsbetrug bzw. Lohnfortzahlungsbetrug in Kombination mit gleichzeitiger Arbeit bei Konkurrenzunternehmen engagiert, um Beweise für die Unrechtmäßigkeit der Krankschreibung und den vermuteten Vertragsbruch zu beschaffen. Tritt ein Unternehmen an die Privatdetektive der Kurtz Detektei München heran, um einen Mitarbeiter observieren zu lassen, muss der Vorgesetzte bereits einen begründeten Verdacht auf eine vorgetäuschte Erkrankung vorweisen können. Ist dieser Verdacht nicht vorhanden, dürfen die Detektive gesetzlich nicht observieren, denn sie und der Auftraggeber würden sich strafbar machen, wenn sie unerlaubt und grundlos in die Persönlichkeitsrechte eines Angestellten eingreifen – sogar mit zu leistendem Schadensersatz ist zu rechnen.

Besteht dieser begründete Verdacht jedoch und ist zum Beispiel die Sekretärin auffallend oft direkt vor oder nach ihrem Jahresurlaub krank, werden unsere Münchner Privatdetektive aktiv und können den Arbeitnehmer außerhalb des Arbeitsplatzes observieren. Ist er beispielsweise wegen einer akuten Migräne krankgeschrieben und hat ein dementsprechendes Attest vorgelegt, so verwundert es zumindest, wenn er von den Detektiven beim gemütlichen Shoppen in der Münchener Innenstadt oder bei einem Kinobesuch beobachtet wird und dies fotografisch dokumentiert werden kann. Allerdings sind die Grenzen zwischen „auffällig“ aktiv und „notwendigerweise“ aktiv oft fließend und nicht einfach zu bestimmen: Manch einer kuriert seine Migräne am liebsten bei einem ausgedehnten Spaziergang im Wald an der frischen Luft aus, ein anderer schließt sich 24 Stunden lang in seinem verdunkelten Schlafzimmer ein. Wirklich relevant wird es für den Arbeitgeber und für die Kurtz Privatdetektei München deshalb, sobald das dokumentierte Verhalten eindeutiggenesungswidrig ist, bspw. wenn ein wegen eines Schulterleidens krankgeschriebener Arbeitnehmer Ziegelsteine schleppt, um am eigenen Haus zu werkeln.


Krankschreibung vs. Krankfeiern


Nicht jede Krankschreibung ist automatisch gleichbedeutend mit Blaumachen. Unsere Detektive in München und ganz Bayern werden regelmäßig eingesetzt, um Verdachtsmomente auszuräumen oder zu bestätigen und somit zu einem besser funktionierenden und wirtschaftlich einträglicheren Firmenalltag beizutragen. Abgesehen von den wenigen Fällen, bei denen der Mitarbeiter zufällig von Dritten beobachtet wird oder er sich bei Gesprächen über den Krankheitszeitraum verplappert, können die Arbeitgeber selten bis nie ohne unabhängige Hilfe Beweise für einen Vertragsbruch ihrer Angestellten erbringen, weswegen der Einsatz der Kurtz Wirtschaftsdetektei München ratsam ist, um gerichtsverwertbare Beweise zu erhalten und um gegen den vertragsbrüchigen Mitarbeiter rechtlich vorzugehen. Schließlich geht es in Fällen von vorgetäuschten Erkrankungen oft um hohe Geldsummen (siehe oben) und einen großen Stapel an Arbeit, der unerledigt liegen bleibt.

Ist sogar der Fall eingetreten, dass der verdächtige Mitarbeiter während der Krankschreibung bei einem direkten Konkurrenzunternehmen arbeitet und sich somit des Wettbewerbsbetrugs schuldig macht, gehen die Schadensersatzzahlungen oft in den fünfstelligen Bereich – zumal wenn die Detektiv-Honorare als notwendige Aufwendungen für den Nachweis der Straftat in die zu erstattende Summe einfließen.


Seriöse Detektei beauftragen, sonst droht Schadenersatz


Wie der im Februar 2015 vor dem Bundesarbeitsgericht (Az.: 8 AZR 1007/13) entschiedene Fall einer krankgeschriebenen Arbeitnehmerin zeigt, der direkt hintereinander von einem Arzt eine Bronchialerkrankung und daran anschließend von einem anderen Arzt ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurden, reichen verschiedene Krankschreibungen allein nicht als berechtigter Verdacht aus, um Detektive zu engagieren. Der Arbeitgeber war durch die beiden aufeinander folgenden und sehr unterschiedlichen Atteste stutzig geworden. Er hatte Detektive engagiert, die die Frau überwachten und filmten, unter anderem während sie sich mehrfach bückte. Die eingesetzten Privatdetektive kannten ihre Rechte nicht und unternahmen mehrere unzulässige Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht ihrer Zielperson; damit schadeten sie der gesamten Detektiv-Branche. Das Bundesarbeitsgericht sprach der Angestellten Recht zu, da es – wie seriös agierende Detekteien voraussagen konnten – keine konkreten Tatsachen erkannte, die die Überwachung und das Filmen der Frau gerechtfertigt hätten. Durch dieses gesetzeswidrige Verhalten vonseiten des Auftraggebers und vor allem auch der unzulässig arbeitenden Ermittler wurde der Angestellten eine Schadensersatzsumme von 1000 € zugesprochen, weil ihre Privatsphäre und ihr Persönlichkeitsrecht verletzt worden waren.

Die Privatdetektive der Münchener Detektei Kurtz sind IHK-zertifizierte Ermittlungsexperten, die die Grenzen des Zulässigen ganz genau kennen und ihre Klienten entsprechend hinsichtlich der rechtlichen Absicherung von Detektiveinsätzen beraten können. Der oben geschilderte Fall scheiterte zwar vordergründig daran, dass der Verdacht des Arbeitnehmers nicht konkret genug begründet war, doch auch die Wahl der Mittel (u.a.Videoüberwachung) des Detektiv-Teams war unverhältnismäßig. Es handelt sich um einen Sonderfall, in dem das Bundesarbeitsgericht zugunsten der krankgeschriebenen Mitarbeiterin entschied.


Im geschilderten Fall filmten die Detektive die Zielperson u.a. in einem Waschsalon. Wäschewaschen hat aber keinerlei Relevanz für den Tatverdacht und somit ist das Filmen ein unzulässiger Eingriff, denn auch ein Kranker braucht frische Kleidung.

Professionelle Arbeitnehmerüberprüfung in München


Bei seriöser Auftragsabwicklung durch das eingesetzte Detektivbüro droht dem Auftraggeber kein Schaden, sondern ihm winken im Gegenteil die Durchsetzung seiner Rechtsansprüche gegen betrügerische Arbeitnehmer. Der oben beschriebene Fall wäre vor Gericht zumindest hinsichtlich des Schadenersatzanspruchs sicherlich anders bewertet worden, wenn die Detektive außerhalb des Unternehmens nicht gefilmt, sondern nur beobachtet bzw. gegebenenfalls fotografiert und einen professionellen Ermittlungsbericht verfasst hätten. Im Anschluss hätten die Ermittler als Zeugen vor Gericht geladen werden können, um dort eine Aussage zu tätigen, der ein gleichwertiges Gewicht beigemessen worden wäre wie einem Videobeweis, ohne aber einen solchen Verstoß in die Privatsphäre darzustellen, wie es das Filmen von Personen bedeutet.

Was Sie deshalb von der Kurtz Detektei München bei Mitarbeiterüberwachungen zu erwarten haben:

  • fachgerechte Observationen
  • Verhältnismäßigkeit in der Wahl der Mittel
  • gerichtsverwertbarer Ermittlungsbericht
  • souveräne und wahrheitsgemäße Zeugenaussagen vor Gericht durch die eingesetzten Detektive
  • faire und verhältnismäßige Kostenabrechnung mit Erstattungsanspruch gegenüber der Zielperson, sofern diese überführt wurde

Im Zweifel hilft der Einsatz von Münchner Wirtschaftsdetektiven


Um sich in Ihrem persönlichen Fall beraten zu lassen und zu entscheiden, auf welchem Wege ein bestehender Verdacht gegen Ihren Arbeitnehmer geprüft werden soll, setzen Sie sich jederzeit mit unseren rechtlich geschulten Privatdetektiven in München in Verbindung: kontakt@kurtz-detektei-muenchen.de.


Markendetektive aus Frankfurt am Main ermitteln für Unternehmen und Käufer bei Produktfälschungen


Luxus? Ja, aber bitte billig!


Auf teure, eindruckheischende Besitztümer, Lebensstile, Accessoires und Statussymbole wird seit Menschengedenken Wert gelegt; man denke nur an ausschweifende römische Feste in mit Ornamenten geschmückten Prachtbauten oder an mit Schätzen angefüllte Pyramiden und Pharaonengräber im alten Ägypten. Heute nimmt diesen Stellenwert – zumindest dessen weltliche Seite – der alltägliche Luxus in Form von Markenkleidung, Edeluhren usw. ein, aber auch luxuriöse Wohnhäuser, teure Autos und kostspielige Kurztrips in den Süden sind Teil des heutigen Konsummenschen, der zeigt, dass Besitz damals wie heute ein erstrebenswertes (Lebens-)Ziel war und ist. Problematisch bei diesem Streben nach (Luxus-)Besitz sind dessen hohe Anschaffungskosten, als Beispiel seien nur der Preis von 5.000 € für eine Markenhandtasche eines berühmten in Paris ansässigen Modehauses oder Sportwagen im Preissegment von Einfamilienhäusern genannt, die es nicht jedermann erlauben, in einem solchen Luxus zu schwelgen.

Gewitzte Betrüger und Fälscher setzen sich deswegen seit vielen Jahrzehnten im Marken- und Luxusbereich damit auseinander, diese Problematik für sich auszunutzen, indem sie meist in Ost- und Südostasien billig gefertigte, aber mitunter täuschend echte Fälschungen beliebter Markenprodukte zu Spottpreisen anbieten, sei es eine Chanel-Tasche, die goldene Rolex oder die Omega-Armbanduhr, seien es Auto-Zubehörteile aus dem Luxussegment, Beauty-Produkte namhafter Kosmetikhersteller, Fußballtrikots aus Premier League, Bundesliga, Primera División oder sonstiger hochklassiger Ligen, hippe Nike-Sneaker und vieles mehr. Mit ihren günstigen Angeboten kommen die Fälscher natürlich weniger gut verdienenden Mitbürgern entgegen, die gerne die in den Medien gezeigten Produkte besäßen, sich diese aber zu den offiziellen Preisen nicht leisten können und deswegen Fälschungen in Kauf nehmen. Die Gründe, warum Polizei, Zoll und Wirtschaftsdetekteien wie die Kurtz Detektei Frankfurt am Main die Hersteller solcher Fälschungen verfolgen, sind vielfältig und sollen im weiteren Text angeschnitten werden.


Frankfurt am Main ist DER Umschlagplatz von Produktfälschungen – die Kurtz Detektei Frankfurt ermittelt


Unseren Markendetektiven aus Frankfurt/Main kommen dreisteste Fälschungen unter, die leichtgläubigen Käufern trotz ihres tatsächlichen Marktwertes von nur einigen wenigen Euros für Unsummen angedreht, von ihnen aber als Schnäppchen für beispielsweise „echte“ Louboutin-High Heels empfunden werden. Die oft negative Erkenntnis über den tatsächlichen Warenwert und die Echtheit nach einer von den Spezialisten der Kurtz Detektei Frankfurt a. M. durchgeführten Markenprüfung ist dementsprechend bitter und enttäuschend. Besonders in der hessischen Finanzmetropole sind aber Fälschungsprüfungen unserer Wirtschaftsdetektive der Kurtz Wirtschaftsdetektei Frankfurt/Main besonders häufig und wichtig:

„Mainhatten“ ist alljährlich in der Mercer-Studie als zweitteuerste Stadt Deutschlands (hinter München) und unter den 100 teuersten Städten der Welt gelistet; wer hier wohnt und der „High Society“ nicht nachstehen möchte, muss dementsprechend gut verdienen und den teuren Lebensstil auch möglichst nach außen tragen, um dazu zu gehören. Statussymbole sind in der deutschen Börsen-Stadt schließlich selbstverständlich. Mit dem größten Flughafen Deutschlands (und dem nach London-Heathrow und Paris-Charles-de-Gaulle drittgrößten in Europa) tut sich für Schmuggler und Fälscher eine gewaltige Möglichkeit auf, Fälschungen nach Deutschland zu transportieren und mit den gefälschten Waren unauffällig unter den 61 Millionen Fluggästen alleine im Jahr 2015 einzureisen. Die Kurtz Privatdetektei Frankfurt/Main arbeitet im Bedarfsfall eng mit Zollfahndung und Polizei zusammen (Beispiel), um Betrüger bereits bei der Einreise aufzudecken, gefälschte Markenprodukte zu enttarnen und somit dem Staat – und dem Verbraucher – hohe Kosten zu ersparen, vor allem aber um das auftraggebende geschädigte Markenunternehmen im Kampf gegen die immer dreisteren Fälschungen und die damit verbundenen Verluste zu unterstützen. Allein im Jahr 2013 konnten behördlich 3,9 Millionen gefälschte Artikel im Wert von 134 Millionen Euro sichergestellt werden.


Privatdetektive aus Frankfurt am Main helfen bei der Überprüfung Ihrer Waren – Unsicherheiten werden beseitigt


Was viele nicht wissen: Nicht nur die Fälscher und die Verkäufer gefälschter Waren machen sich strafbar, auch der Käufer kann strafrechtlich belangt werden, denn mit seinem Kauf schädigt er das entsprechende Ursprungsunternehmen, indem er zum Beispiel in einem Türkei- oder Tunesien-Urlaub Fälschungen kauft, anschließend nach Deutschland einführt und somit den Ideendiebstahl der Markenpiraten unterstützt. Einzelstücke werden zwar vom Zoll begrenzt toleriert, sobald aber der Verdacht eines gewerblichen Handels mit Markenfälschungen entsteht, wird zurecht kein Auge mehr zugedrückt. Sind Sie sich daher unsicher, ob sie ein echtes Markenprodukt oder doch nur ein billig produziertes – aber vielleicht teuer bezahltes – Plagiat erworben haben, helfen Ihnen die Produktpiraterie-Spezialisten der Kurtz Detektei Frankfurt/Main jederzeit dabei, die Echtheit Ihres Produktes oder Ihrer Produkte zu untersuchen und im negativen Fall den Verkäufer zur Verantwortung zu ziehen: 069 1201 8431. Nicht selten kann die Ware mit der Hilfe unserer Detektive zurückgegeben, das bezahlte Geld zurückerhalten und der verantwortliche Händler zur Rechenschaft gezogen werden.

Oftmals handelt es sich allerdings bei diesen Unterhändlern nur um Kleinkriminelle, während die tatsächlichen Hersteller und Fälscher der Produkte unerkannt und unbehelligt damit weitermachen, weltweit berühmte und beliebte Marken dauerhaft zu schädigen und sie um ihren Verdienst zu bringen. Um die Hintermänner und Strukturen einer solchen organisierten Produktpiraterie aufzudecken, sind konzertierte und langfristige Ermittlungen notwendig, für die ein entsprechendes Budget zur Deckung der Detektiv-Honorare zur Verfügung stehen muss.


Marken- und Produktfälschungen in Deutschland? Nicht, wenn es nach Zoll, Polizei und der Kurtz Detektei Frankfurt am Main geht. 


Geistiges Eigentum – ein schützenswertes Gut


Nicht zuletzt wegen des bald anstehenden Tags des geistigen Eigentums am 26.04. sollte man sich in Erinnerung rufen, welchen Schaden man selbst auch mit dem Kauf einiger weniger gefälschter Urlaubsmitbringsel anrichtet: Die Dunkelziffer dürfte zwar um ein Vielfaches höher liegen, doch gehen Experten inzwischen alleine in der Branche des Maschinen- und Anlagebaus von einem jährlichen Schaden von 8 Milliarden Euro aus; darüber hinaus spricht das Handelsblatt von europaweit 77 Millionen gefährdeten Jobs in den von Fälschungen betroffenen Branchen. Daher halten sowohl die Polizei und der Zoll als auch die Detektive und Markenspezialisten der Kurtz Detektei Frankfurt a. M. alle Mitbürger dazu an, sie in Fällen von dubiosen vermeintlichen Markenkäufen mit einzubeziehen, um die Echtheit der Waren prüfen und die Täter der Gerichtsbarkeit zuführen zu können. Auch der Aspekt der Gefährdung von Menschenleben durch gefälschte Fahrzeugteile oder eventuell giftige Medikamente und Kosmetika sollte von jedem bedacht werden, der mit dem Gedanken spielt, Plagiate zu erwerben.

Immerhin sind laut Handelsblatt 36 % der Erwachsenen und sogar rund 60 % der Jugendlichen bereit, gefälschte Waren zu kaufen, um verglichen mit dem Verkaufspreis der Originalproduzenten Geld sparen zu können. Natürlich werden nicht alle Käufe von gefälschten Produkten bewusst abgeschlossen, weswegen Aufklärung von allen Seiten geleistet werden muss und jeder Einzelne eine Verantwortung der Wirtschaft und sich selbst gegenüber trägt. Indem der Zoll oder eben unsere Markendetektive in Frankfurt am Main hinzugezogen werden, kann endgültige Gewissheit erreicht und für einen fairen Markt gesorgt werden. Sollten Sie Zweifel bezüglich der Echtheit Ihrer Produkte hegen, informieren Sie sich kostenlos bei unseren Wirtschaftsdetektiven über Einsatz- und Handlungsmöglichkeiten: kontakt@kurtz-detektei-frankfurt.de. Die Kurtz  Privatdetektei Frankfurt/Main setzt sich in jeder Hinsicht für Ihre Belange ein.


Privatdetektive in Bochum bei Ehebruch


Studien belegen ausgeglichenes Geschlechterverhältnis


Viele Statistiken belegen seit Jahren mit erstaunlicher Regelmäßigkeit und äußerst medienwirksam in den auflagenstärksten deutschen Tageszeitungen und Magazinen, dass die Themen Untreue, Ehebruch und Fremdgehen beide Geschlechter gleichermaßen betreffen, und fördern dabei oft hohe Prozentsätze fremdgehender Männer und Frauen zutage. Sicherlich müssen Statistiken zu diesem Thema mit Vorsicht genossen werden, da Untreue wohl kaum mit Stolz zur Schau getragen wird und sicherlich viele Männer wie Frauen Seitensprünge selbst in einer anonymen Umfrage geheim halten wollen. Dennoch sind diese Statistiken trotz ihrer Vielzahl in ihren Aussagen oft ähnlicher, als es der Zufall bedingen könnte. Sowohl Männer als auch Frauen gaben in einer Untersuchung von 2013 zu, fremdzugehen oder bereits fremdgegangen zu sein, Frauen sogar ein wenig öfter als Männer (38,9 % gegenüber 37,1 %), was auch mit der Erfahrung der Detektive der Kurtz Detektei Bochum bei Observationen beider Geschlechter anteilig etwa übereinstimmt.

Der Psychologe Dr. Ragnar Beer von der Georg-August-Universität Göttingen führt in einem Interview mit dem Fitness-Magazin „Fit for Fun“ diesen leicht höheren Prozentsatz darauf zurück, dass Frauen heutzutage mit weniger gesellschaftlichen Konsequenzen zu rechnen haben als noch vor einigen Jahren; eine Scheidung ist nicht mehr als soziales Stigma anzusehen und auch die gesteigerte und zur Normalität gewordene Berufstätigkeit von Frauen sorgt dafür, dass sie für sich selbst sorgen können und nicht mehr nur von ihrem Ehemann abhängig sind, was früher durchaus einen wichtigen Hinderungsgrund für Seitensprünge darstellte – und auch für deren Aufklärung. Denn die Emanzipation der Frau hinsichtlich der sexuellen Selbstbestimmung geht auch einher mit der finanziellen und gesellschaftlichen Freiheit, unsere Privatdetektive in Bochum mit der Überprüfung untreuer männlicher Partner beauftragen zu können.


Privatdetekteien decken Untreue und Seitensprünge auf


Ist ein erstes Grundmisstrauen vorhanden und fühlt man sich in seiner Beziehung der Treue des Partners/der Partnerin nicht mehr sicher, bietet sich die Möglichkeit, die Detektive der Kurtz Privatdetektei Bochum zu engagieren, um sich entweder seinen anfänglichen Verdacht bestätigen zu lassen oder durch eine Observation des Partners/der Partnerin festzustellen, dass man diesem/dieser trotz anfänglicher Zweifel vertrauen kann. Wichtig ist bei einer solchen Beauftragung unserer Detektive jedoch das gesetzlich geforderte berechtigte Interesse, da in Deutschland der Schutz der Privatsphäre einen sehr hohen Stellenwert genießt. In langjährigen Beziehungen, bei eheähnlichem Zusammenleben bzw. im Falle eines gemeinsamen Haushalts oder gemeinsamer Kinder besteht dieses berechtigte Interesse, das dann im Falle einer Observation über den Schutz der Privatsphäre der zu observierenden Person gestellt werden kann.

Ist jedoch eine Beziehung, beispielsweise mit erst einem Jahr Dauer, vergleichsweise jung und wird in zwei getrennten Wohnungen und Haushalten gelebt, dürfen die Privat- und Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Bochum nicht agieren, da die Wahrung der Privatsphäre des eventuell untreuen Partners eine höhere Priorität genießt als das Interesse an der Aufklärung eines Seitensprunges. Von den Partnern der 3334 befragten Männer und Frauen der Untreue-Studie des bereits genannten Psychologen Dr. Beer gibt nur jeder vierte Mann und jede dritte Frau dem Partner gegenüber den Seitensprung zu, wodurch 44 % der Männer und 46 % der Frauen selbst hinter die Affäre ihres Partners kommen müssen. Bei der Investigation zu Seitensprüngen und Ehebruch stehen unsere Detektive in Bochum, im Ruhrgebiet und in ganz Deutschland daher stets zur Verfügung und helfen dabei, für Klarheit auf Seiten des misstrauischen Partners zu sorgen und diesem Gewissheit zu verschaffen: 0234 3075 0073.


Kurtz Detektei Bochum ermittelt Liebhaber aus dem Freundes- und Kollegenkreis


Des Weiteren fand die Untreue-Studie von Dr. Beer heraus, dass ein Großteil der Affären und Seitensprünge mitnichten aus flüchtigen Bekanntschaften in Bars, Restaurants, Clubs oder Cafés resultieren, sondern vielmehr direkt mit Personen aus dem eigenen Freundeskreis (bei 31 % der betrügenden Frauen und 24 % der Männer), dem Kollegium (26 %/24 %) oder sogar mit gemeinsamen Freunden (20 %/15 %) begonnen werden. Auch machen die Detektive der Kurtz Privatdetektei in Bochum immer wieder die Erfahrung, dass die Betrogenen die LiebhaberInnen ihrer PartnerInnen oft persönlich kennen und dadurch nur umso intensiver von einem doppelten Verrat und Betrug getroffen werden. Durch Observationen und fotografische Dokumentationen der betrügenden Partner nach der Arbeit, in der Freizeit oder auf Geschäftsreisen gelingt es unseren Detektiven aus Bochum immer wieder, Seitensprünge, Ehebrüche und Affären nachzuweisen und damit den betrogenen Partnern eine – wenngleich auch traurige, aber dennoch wichtige – Gewissheit zu verschaffen.

Durch die immer bessere Vernetzung und Technologisierung der Welt wird es zudem auch immer leichter, Untreue, Affären, Flirts und Seitensprünge selbst aufzudecken, sei es durch soziale Netzwerke wie Facebook und Co., Kommunikationsprogramme, Flirtportale oder sogar sogenannte Spionage-Apps, die auf Smartphones installiert werden können und daraufhin sämtliche Kommunikation und GPS-Daten an den misstrauischen Partner weiterleiten. Dementsprechend viele Männer und Frauen wissen daher auch von Seitensprüngen ihrer Partner: In einer Umfrage von „Statista“ gaben beispielsweise von 1134 befragten Männern 62 % an, in ihrer aktuellen Beziehung von einer Affäre ihrer Partnerin zu wissen, 14 % der Männer sogar von mehr als drei Seitensprüngen.


Mobile GPS navigation concept. Smartphone on map of the city,

Viele mutmaßlich betrogene Personen behelfen sich mit Spy Apps, um die Bewegungen ihrer Partner nachvollziehen zu können. Damit machen sie sich aber nicht nur strafbar, auch bringt die reine Kenntnis des Aufenthaltsorts keinen vollständigen Beweis.


Aufmerksame – und misstrauische – Partner decken Seitensprünge oft selbst auf


Interessanterweise fand das Team um den Psychologen Dr. Beer außerdem noch heraus, dass mehr als die Hälfte der Männer (51 %) und Frauen (58 %), die bereits die Untreue ihrer Partner vermutet hatten, schließlich tatsächlich den Seitensprung oder die Affäre herausfanden – ob nun selbständig oder mit Hilfe einer Detektei. Diese Zahlen sind also im Vergleich zu den oben genannten Prozentzahlen von 44 % und 46 % derjenigen, die die Seitensprünge selbst entdeckten, deutlich gesteigert, wenn bereits ein Anfangsverdacht existierte. Daraus resultierend gab weniger als jeder fünfte betrügende Partner nach einer ersten Vorahnung des/der Betrogenen den Seitensprung selbst zu. Verständlicherweise sind die betrogenen Partner entsprechend weniger bereit, dem betrügenden Partner wieder zu vertrauen, wenn sie selbst das Fremdgehen aufdeckten, als wenn die „Täter“ ihre Seitensprünge von sich aus beichteten.

Sind aber die Möglichkeiten, einen Seitensprung tatsächlich festzustellen und zu beweisen, begrenzt oder bereits gänzlich ausgeschöpft, so sind die Privat- und Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Bochum jederzeit flexibel einsetzbar, um jedweden Zweifel über den aktuellen und wahrhaftigen Stand der Beziehung – und der Treue des Partners – auszuräumen: kontakt@kurtz-detektei-bochum.de.