Kunstbetrug aufgedeckt – ein Fall der Kurtz Wirtschaftsdetektei Essen


Es war noch nie leicht, Kunstliebhaber mit gefälschten Bildern übers Ohr zu hauen – zu groß die Ansprüche an Detailtreue und Genauigkeit der Fälschung. So gehört schon einiges an Können und Dreistigkeit dazu, einem echten Kunstkenner einen Müller als einen Van Gogh zu verkaufen – aber es gibt auch „kreativere“ Wege, mit dreisten Kopien zu Geld zu kommen, wie die Privatermittler der Kurtz Detektei Essen feststellen sollten.

Die Auftraggeber, das Ehepaar Hansen aus Essen-Bredeney, hatten kürzlich nach einer Entrümpelung des Dachbodens den Entschluss gefasst, einige alte Erbstücke zu veräußern, wie beide den Detektiven der Detektei Kurtz in Essen berichten. Neben einigen nicht gerade wertlosen Antiquitäten wie Tafelsilber und einem altem Porzellanset sei auch ein gerahmtes Bild unter den Gegenständen gewesen, die über ein Hamburger Auktionshaus zum Verkauf gestanden haben. Alles sei seinen geregelten Gang gelaufen, die Artikel seien zu einem fairen Preis verkauft worden, der Erlös sei, so das Ehepaar, „erfreulich gewesen“.



Dann aber die Überraschung: Zwei Wochen später meldet sich ein älterer Herr per Telefon – er sei der Käufer des gerahmten Bildes der Auftraggeber unserer Essener Ermittler und wolle sich dringend mit den Hansens treffen. Das Ehepaar ist direkt neugierig und willigt ein, denn „alte Sachen“, so das Paar, bergen häufig Geheimnisse, und vielleicht würde der Käufer etwas Interessantes zu berichten haben. Tatsächlich bringt das Treffen mit dem Käufer zunächst eine höchst unerwartete Erkenntnis: Der Käufer gibt sich sehr seriös und ehrenhaft, er wolle dem Ehepaar nicht vorenthalten, dass sich hinter dem Bild, das offiziell verkauft worden war, ein zweites verborgen hatte. Dieses sei vielleicht wertvoll, aber er kenne sich auch nicht mit Kunst aus und habe das ursprüngliche Bild ausschließlich aus ästhetischen Gründen erworben. Das zweite Bild, so will er herausgefunden haben, sei zwar nirgends verzeichnet, aber zweifelsfrei einem recht unbekannten Maler aus der Uckermark der 30er Jahre  zuzuordnen, sein Wert nicht opulent, aber laut Schätzungen immerhin um die 40.000 Euro. Der Käufer betont, er behalte als nunmehriger Eigentümer natürlich auch das zweite Bild gerne, sei aber der Fairness halber bereit, das Bild für einen gewissen Prozentsatz des Schätzwertes wieder an das Ehepaar abzutreten, wenn Interesse bestehe. Er habe ein Foto dabei, das er den Auftraggebern der Kurtz Wirtschaftsdetektei Essen mitgeben wolle, das Bild könne im Original aber natürlich jederzeit im Rahmen eines weiteren Treffens begutachtet und auf Echtheit überprüft werden.

Nun ist das Ehepaar Hansen von Natur aus zwar nicht leichtgläubig, der Käufer habe jedoch ein so seriöses und ehrliches Auftreten gehabt, dass die Hansens geneigt sind, sich auf das Angebot einzulassen. Glücklicherweise entscheiden sich beide dennoch (vor allem auf Drängen Frau Hansens), sich zumindest vorab über die Person des Käufers zu informieren, und suchen die Privatermittler der Kurtz Detektei Essen auf – glücklicherweise, wie sich herausstellen sollte.

In solch einem Fall gehen die Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Essen zunächst einmal sehr dezent vor: Da vorerst kein dringender Verdacht eines Betrugs gegeben ist, liegt der erste Schritt immer in einer Personenrecherche über das Internet und unsere Behördenkontakte. Diese ergibt zunächst nichts Auffälliges: Der Käufer ist anscheinend der, der er vorgibt zu sein: Name, Beruf, Adresse – alles deckt sich mit seinen Angaben. Also alles in Ordnung und grünes Licht? Die Untersuchung des Personenprofils ergibt, sobald unsere Essener Privatdetektive die Suche vertiefen, dass der Käufer zwar lose, aber dennoch regelmäßig mit der Kunstszene in Verbindung zu bringen ist, darunter einige Kontakte zu Galeristen und Kuratoren an Museen betreibt – hatte aber der Käufer nicht behauptet, mit Kunst und insbesondere Gemälden so gar nichts am Hut zu haben? Unsere Essener Wirtschaftsermittler beschließen daher, weiter ins Detail zu gehen, und beginnen eine stark eingeschränkte Observation.


Tatsächlich: Der Käufer, Pensionär und mit recht viel Freizeit gesegnet, sucht mehrmals die Woche eine Galerie auf, auffälligerweise bevorzugt außerhalb der Öffnungszeiten. Vor allem sticht den Privatdetektiven der Kurtz Detektei Essen jedoch eins ins Auge: Immer wieder sind es Entrümpelungen, Haushaltsauflösungen und Auktionen, die der Käufer binnen kurzer Zeit aufsucht, und in der Regel verlässt er sie mit mindestens ein, zwei erstandenen Gemälden. Nun ist dies alles noch nicht ehrenrührig geschweige denn gesetzeswidrig – zumindest aber lässt das Verhalten daran zweifeln, dass der Käufer ein unwissender Laie ist, der überhaupt kein Verhältnis zu Gemälden hat. Das finden auch die Auftraggeber unserer Detektive aus Essen, weshalb wir uns nach Rücksprache mit ihnen entschließen, die Observation fortzusetzen.

Dies erweist sich als gute Entscheidung: Der Käufer sucht, ein großes, flaches Paket unter dem Arm, einige Tage später eine Dame mittleren Alters in Wuppertal auf, nur in welcher Angelegenheit bleibt unseren Essener Ermittlern zunächst verborgen, schließlich gilt unter allen Umständen die Unverletzlichkeit der Wohnung, zumindest solange nicht Gefahr in Verzug besteht – damit müssen unsere Detektive zwar immer wieder unter Umständen rechnen, jedoch deutet heute in diesem Fall nichts darauf hin. Die Observation zieht sich über mehrere Stunden hin, in einem ruhigen Wohngebiet wie diesem zwar arm an Höhepunkten, aber immer wieder unerlässlicher Teil geduldsamer Detektivarbeit. Gegen späten Nachmittag verlässt der Käufer die Wohnung wieder – ohne Paket! Jetzt machen unsere Essener Wirtschaftsermittler Nägel mit Köpfen und entschließen sich, im Haus zu klingeln und höflichst bei der Dame nachzufragen, in welcher Angelegenheit der Käufer sie aufgesucht hatte – mehr als einen Rauswurf würde man ja immerhin nicht riskieren. Frau Lührsen, wie sich die Dame sehr nett und hilfsbereit vorstellt, hat Erstaunliches zu berichten: Auch sie hatte kürzlich im Rahmen einer kleinen Erbschaft ein Gemälde verkauft, und auch sie hatte Besuch vom selben Käufer erhalten mit derselben Geschichte: Überraschenderweise habe sich ein zweites Bild hinter dem anderen gefunden, es sei leidlich wertvoll, aber man sei bereit, es der früheren Besitzerin für einen fairen Betrag zu überlassen. Volltreffer!, denken sich unsere Detektive aus Essen, denn diese Umstände lassen keinen Zufall in Betracht kommen.

Bestätigt sich der Verdacht, ist der Tatbestand des Betruges erfüllt – und der Fall fällt damit in den Bereich der Behörden. Mit diesem Umstand und den aussagekräftigen und gerichtsfähigen Zeugenaussagen konfrontieren unsere Ermittler den Käufer beim nächsten Treffen mit dem Ehepaar Hansen, das darauf bestanden hatte, dass unsere Essener Detektive dem Treffen beiwohnen. Es ist zwar immer riskant, eine Zielperson direkt mit den Vorwürfen zu konfrontieren, aber die Einschätzung der Ermittler, dass vom Käufer keine Gefahr ausgeht, bestätigt sich zum Glück. Er ist schnell geständig und scheint fast erleichtert, ertappt worden zu sein. Er habe seit Jahrzehnten ein Händchen für Kunst und sei schon immer ein sehr begabter Maler gewesen, erzählt er, auch wenn er es nie zum Beruf gemacht habe. In den letzten Jahren, also seit seiner Pensionierung, habe er sich einen Spaß daraus gemacht, eigene Motive im perfekt imitierten Stil alter Meister zu malen, auch immer wieder die ganz Großen, Van Gogh, Monet, Picasso, alles habe ihm gelegen. Diese habe er sich aber nie getraut, auf den Markt zu bringen, das sei ihm doch eine Nummer zu groß gewesen. „Der Markt ist so überhitzt und überdreht, die Margen in Millionenhöhe“, so der geständige Täter, da gucke man schon dreimal hin und bestelle lieber fünf Gutachter für ein Authentizitätszertifikat. Die kleinen, relativ unbekannten und auch preislich sehr viel bodenständigeren Künstler seien es gewesen, bei denen er seine Chance gesehen habe: Eine Echtheitsbestimmung sei hier viel schwieriger, allein weil es an Fachleuten mangele und an dem Willen, großen finanziellen Aufwand zu betreiben für eher niedrige Erträge. So sei es ihm gelungen, immer wieder unter dem mittlerweile bekannten Vorgehen im Lauf weniger Jahre acht Gemälde an gutgläubige Käufer zu veräußern, zu einem „Erlös“ von durchschnittlich 10-20.000 Euro – ein stattlicher Nebenverdienst! Die ganze Sache sei ihm irgendwann aus dem Ruder gelaufen, wie er zugibt. Er habe nie gedacht, dass er damit durchkomme, aber dann sei irgendwie alles ein Selbstläufer geworden. Die Zielperson der Kurtz Detektei Essen gibt sich sehr einsichtig, der Fall wiegt aber zu schwer, um von einer Anzeige abzusehen – das ist zum Glück auch dem Täter klar, und in einem ruhigen Gespräch mit unseren Essener Privatermittlern gewinnt die Einsicht, dass wenn er sich kooperativ verhält und geständig zeigt, unter Umständen im Endeffekt eine Bewährungsstrafe als verhältnismäßig und sinnvoll erscheinen könnte – das wird aber dann ein Gericht zu klären haben.


Vincent van Gogh: Stilleven met bijbel, 1885


Die Auftraggeber der Kurtz Detektei Essen indes, das Ehepaar Hansen, ist froh, vor großem finanziellen Schaden bewahrt worden zu sein und zusätzlich dazu beigetragen zu haben, dass ein Kunstfälscher dingfest gemacht wird. So ist es neben dem Ehepaar Hansen und einigen anderen vor allem auch Frau Lührsen, die dank ihrer freundlichen Mitarbeit dazu beitragen konnte, den Fall erfolgreich zu Ende zu bringen, bei der sich die Detektive der Kurtz Privatdetektei Essen herzlich bedanken!


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Verfasser: Gerrit Koehler

Kurtz Detektei Essen

Steeler Straße 337

45138 Essen

Tel.: 0201 3840 9057

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Der falsche Porsche Martini – Oldtimerfan (fast) übers Ohr gehauen


Oldtimerfan Gerd Rohlfs (42) aus Dortmund hatte bisher eher gute Erfahrungen beim Kauf von Oldtimern gemacht – bei seinem letzten Kauf allerdings entschied er sich, die Kurtz Privatdetektei in Dortmund aufzusuchen, um auf Nummer sicher zu gehen, was sich als gute Entscheidung herausstellen sollte. So konnten die IHK-zertifizierten Ermittler der Kurtz Detektei Dortmund Herrn Rohlfs vor Betrug und großem finanziellen Schaden bewahren.

Der Pottler ist kein naiver Neuling mehr, wenn es um Old- und Youngtimer geht. Als Besitzer von vier Autos der Baujahre zwischen 1968 und 1986 (zwei Porsche, ein Mercedes und ein Jaguar) ist er fast schon ein alter Hase, das Hobby prägt den Auftraggeber unserer Dortmunder Detektive schon seit seiner Kindheit. Deshalb wird er stutzig, als er im Internet auf ein Angebot stößt, in dem ein seltenes Porsche-Sondermodell der Baureihe 924 zu einem verdächtig niedrigem Preis angeboten wird: Objekt des Interesses ist ein „Martini-Porsche“, der 1977 in den Farben des Porsche-Martini-Werkteams aufgelegt wurde. Diese Modelle sind recht selten (nur 3000 Stück weltweit) und werden dementsprechend zu Preisen gehandelt, die deutlich über denen eines normalen Serienmodells liegen: Während normale Porsche 924 desselben Baujahres schon für um die 8.000 Euro zu haben sind, schlägt das Martini-Sondermodell mit 25.000-30.000 Euro zu Buche.


Porsche 924 „Martini“ Baujahr 1977

Der Auftraggeber der Kurtz Detektei Dortmund findet jedoch ein ortsnahes Angebot, in dem ein „original“ Martini-Porsche von privat für unter 20.000 € zu haben sei. Herr Rohlfs schöpft von Anfang an Verdacht: „Auf dem Oldtimermarkt gilt: Schnäppchen sind die absolute Ausnahme – wenn die Autos ungewöhnlich billig angeboten werden, ist meist etwas faul.

Der Auftraggeber unserer Dortmunder Privatdetektive nimmt Kontakt mit dem Verkäufer auf, der den Wagen privat inseriert hatte. „Der Mann erschien seriös, keinesfalls der Typ des windigen Gebrauchtwagenverkäufers von der Ecke. Der Wagen war in einwandfreiem Zustand, die Laufleistung nachvollziehbar, auch der Fahrzeugbrief war vorhanden. Vor allem schienen die spezifischen Merkmale des Sondermodells, die Zierstreifen und die orange-rote Innenausstattung, tadellos und original“, so Rohlfs. Der Verkäufer habe den Wagen selbst erst kurz zuvor erstanden, brauche aber jetzt familiär bedingt einen Wagen mit ein bisschen mehr Platz, daher der günstige Preis. Also scheinbar doch alles in Ordnung?

Der AG unserer Dortmunder Privatermittler unterschreibt den Kaufvertrag und zahlt eine Summe von 10.000 Euro in bar an, da es laut Verkäufer noch „sehr viele Interessenten“ gebe – den Rest solle er eine Woche später bei Abholung des Wagens mitbringen. Rohlfs beschleicht jedoch ein mulmiges Gefühl: Der Wagen ist scheinbar original, die Echtheit dieses Modells jedoch, so weiß Rohlfs, lässt sich zweifelsfrei nur mit noch existierender Neuwagenrechnung mit dem Vermerk „World Championship Edition“ feststellen – und einen solchen Beleg gibt es dummerweise nicht. Rohlfs entscheidet sich daher, „aufgrund eines Bauchgefühls“, wie er im Nachhinein sagt, die IHK-zertifizierten Detektive der  Kurtz Detektei Dortmund für Ermittlungen zu Rate zu ziehen, um mögliche Anhaltspunkte für einen Betrug zu sammeln.


Als ersten Schritt unternehmen unsere Ermittler aus Dortmund in solch einem Fall eine Internetrecherche, die schnell folgendes Problem hervorbringt: In der Regel lässt sich mit der Fahrgestellnummer beim Hersteller selbst in Erfahrung bringen, in welcher Version das gesuchte Modell einst ausgeliefert wurde. Die Kurtz Detektei Dortmund bemüht einen Kontakt beim Porschewerk in Leipzig, doch selbst für ihn gestaltet sich in diesem Fall die Recherche schwierig, denn von Porsche selbst ist kein Echtheitsnachweis erhältlich, da der Wagen bei Audi gebaut wurde und dort die entsprechende Dokumentation nicht vorliegt.

Die Detektive der Kurtz Detektei Dortmund gehen daher einen anderen Weg: Anhand der drei Vorbesitzer, die im Fahrzeugbrief eingetragen waren und in den Rohlfs Einblick hatte, müsste sich rekonstruieren lassen, ob das Fahrzeug tatsächlich im ursprünglichen Zustand war oder ob „nachgeholfen“ wurde. Und tatsächlich – der erste Besitzer war leider in der Zwischenzeit verstorben, aber der zweite wurde ausfindig gemacht: Eckhardt Neumann hatte den Wagen 1992 in Düsseldorf vom Erstbesitzer erworben. Neumann wird von den Kollegen der Kurtz Detektei Köln in seinem heutigen Wohnort Köln kontaktiert und ist freundlicherweise bereit, umfassend Auskunft zu geben. Er erinnert sich gut an den Wagen: Ein ’77er Baujahr, schneeweiß, wenig Laufleistung – und garantiert nicht das Sondermodell „Martini“. So hatte Neumann ihn auch 2002 weiterverkauft, an den Namen des Käufers erinnert er sich jedoch nicht. Damit steht schon einmal fest, dass es sich nicht wie behauptet um ein Original-Sondermodell handelt. Hatte nun der Verkäufer bewusst in betrügerischer Absicht gehandelt oder war er selbst einem Betrug aufgesessen?



Die deutschlandweiten Recherchen unserer Dortmunder Detektive bringen Licht ins Dunkel: Der Dritt- und unmittelbare Vorbesitzer des Wagens, der den Porsche 2002 von Neumann erworben hatte, ist wohnhaft in Nürnberg und ebenfalls gerne bereit, sich im Zuge der Ermittlungen mit den Kollegen der Kurtz Detektei Nürnberg zu treffen. Das Gespräch bringt Erstaunliches zutage: Er hatte den Wagen im Originalzustand erworben, war jedoch schon immer Fan des Martini-Sondermodells gewesen – dieses hatte allerdings die finanziellen Möglichkeiten des damaligen Studenten überstiegen. So hatte er sich entschlossen, mithilfe ein paar kleinerer Umbauten den Wagen auf Martini „zu trimmen“, was ihm, wie er schmunzelnd zugibt, „sehr gut gelungen war“.

Als er das Liebhaberstück kürzlich schweren Herzens über einen Online-Anzeigenmarkt verkaufte, bot er diesen (ganz legal und reinen Gewissens) als „Martini-Replica“ und Nachbau an – für 7.800 Euro! Der Käufer ist ihm gut im Gedächtnis: „Er kam direkt aus Bochum mit einem Hänger und einem Koffer voll Bargeld … Ein mitgebrachter Bekannter inspizierte das Auto, stellte eher die Fragen als der Verkäufer und beriet sich mit ihm.“ Man sei sich dann schnell handelseinig geworden, Auto und Bargeld wechselten den Besitzer, und der Wagen wurde auf den Hänger geladen. Der Bekannte schien eher die treibende Kraft zu sein, wird den Nürnberger Detektiven mitgeteilt, während der Käufer selbst fast schon extrem unwissend und uninteressiert schien, „so als hätte er sich vorher überhaupt keine Gedanken um den Wagen gemacht, was doch eher unüblich ist, wenn man einen Oldtimer kauft.“ Und weiter mit einem Schmunzeln: „Ich habe denen auch noch meinen alten 911er gezeigt, aber den wollten sie nicht.“ Zum Abschluss wird unseren Nürnberger Detektiven dieses „Prachtstück“ noch freudig präsentiert, es sah in etwa so aus:



Dieser Bericht der Nürnberger Kollegen macht die Ermittler der Kurtz Detektei Dortmund stutzig und lässt uns weitere Recherchen anstellen. Die Ermittler entscheiden sich, den Verkäufer eine gewisse Zeit vor Ort in Bochum zu observieren, um weiterführende Erkenntnisse zu sammeln – und tatsächlich: Der Verkäufer sucht mehrmals einen Gebrauchtwagenhändler auf, der der Beschreibung des Bekannten vom Kauf in Nürnberg voll entspricht und der die treibende Kraft zu sein scheint.

Direkt im Anschluss an die Observation entscheiden sich unsere Dortmunder Privatermittler, offensiv vorzugehen, und konfrontieren den Verkäufer mit den Ergebnissen der Recherchen. Diese sind gerichtsverwertbar, weil objektiv und durch Zeugenaussagen, eine Kopie des letzten Kaufvertrags sowie alte Annoncen belegt, und drängen den Verkäufer somit in die Ecke. Unter dem Druck der Beweislast gibt er zu, für seinen „Bekannten“ als Privatkäufer und -verkäufer schon mehrmals in Erscheinung getreten zu sein, und in dessen Auftrag mit wenig Aufwand umgebaute Serienmodelle als teurere Sondereditionen verkauft zu haben – ein Trend, der sich in letzter Zeit vor allem bei nicht so hochpreisigen Fahrzeugen verstärkt. „Kein ernsthafter Interessent kauft einen Oldtimer im sechsstelligen Bereich ohne Echtheits-Gutachten“, so der Auftraggeber der Kurtz Detektei Dortmund dazu, „aber einen alten Kadett C zum GT/E umzubauen oder einen Golf I zum GTI, da wird nicht so penibel die Echtheit geprüft … Zum Glück hatte ich mich entschieden, die Kurtz Privatdetektei Dortmund mit den Recherchen zu betrauen, die Investition hat sich in jedem Fall gelohnt: Wäre der Wagen echt gewesen, hätte ich ein Schnäppchen gemacht, aber so bin ich froh, meine 10.000 Euro wiederzuhaben!“

Ferner gelingt es dem Auftraggeber unserer Dortmunder Ermittler, sich unter Androhung der Anzeige bei den Behörden die Detektiv-Kosten vom „Verkäufer“ erstatten zu lassen. Außerdem warnt Herr Rohlfs beide, dass er künftig ein genaues Auge auf ihre Aktivitäten werfen und das durch die Detektive der Kurtz Detektei Dortmund ermittelte Material im Zweifelsfall verwenden werde, um dem Betrug ein Ende zu setzen.



Wie sich herausstellt, hatte der Verkäufer seinem „Bekannten“ mehrere zehntausend Euro geschuldet, dieser hatte ihn dann genötigt, für ihn als Privatmann mehrere Käufe und Verkäufe von geeigneten Modellen abzuwickeln, um so seine Schulden „abzuzahlen“.

Einige Wochen später kontaktiert Herr Rohlfs erneut die Kurtz Detektei Dortmund: Er habe schon wieder ein solches Betrugsangebot der beiden vorherigen Täter entdeckt und nun reiche es ihm. Auch wenn der Verkäufer dem Auftraggeber der Kurtz Privatdetektei Dortmund ohne Umschweife die angezahlten 10.000 Euro zurückgab, dürfe die fortgesetzte gemeinsame Aktion nicht ohne strafrechtliche Folgen bleiben. So kann der Polizei nun bei der Anzeigenerstattung nicht nur der Hergang zumindest des Porsche-Ankaufs und des Weiterverkaufs an Rohlfs vermittelt werden, sondern auch der Name und die Geschäftsadresse des Drahtziehers. Die weitere Klärung dieses Falles unserer Dortmunder Detektive muss auf dem Rechtsweg erfolgen.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Verfasser: Gerrit Koehler

Kurtz Detektei Dortmund

Meißener Straße 62

44139 Dortmund

Tel.: 0231 8401 0065

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-dortmund.de

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Wettbewerbsbetrug eskaliert – ein Fall der Kurtz Detektei Köln


Aufgrund zahlreicher firmeninterner Vorfälle hatte Herr G. die ordentliche Kündigung seiner Arbeitsstelle erhalten. Bereits am nächsten Werktag lag der Drieg Gütertransport GmbH (Name erfunden), der späteren Auftraggeberin der Kurtz Detektei Köln, der Krankenschein des Herrn G. vor. Dies mochte man – so durchsichtig die Aktion auch schien – gefallen lassen. Doch an die Kündigung des Mitarbeiters war ein 6-monatiges Wettbewerbsverbot geknüpft, sprich Herr G. durfte für den Zeitraum von 9 Monaten (Kündigsfrist + Wettbewerbsverbot) nicht in derselben Branche tätig werden.

Nach wenigen Tagen stellten die Auftraggeber unserer Kölner Detektive fest, dass sie kaum noch Aufträge generierten – und wenn, dann nur postalisch bzw. per E-Mail. Eine Überprüfung der Telefonleitung brachte zutage, dass sämtliche Anrufe an die Drieg GmbH auf eine Handynummer umgeleitet wurden. Meldete sich ein Mitarbeiter unserer Auftraggeber bei dieser Handynummer, schaltete sich nach wenigen Sekunden die Mailbox ein – ohne Namensnennung.

Die Auftraggeber der Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Köln informierten die Telefongesellschaft und ließen die Rufumleitung sperren. Dennoch blieben die Leitungen in den kommenden Tage still. Auch nahmen langjährige Klienten nicht mehr ab, riefen zudem nie zurück. Die Verluste gingen bereits in diesen ersten Tagen in die Tausende.

Zwei Wochen später stellten die Mitarbeiter der Drieg GmbH ferner fest, dass zahlreiche Transportcontainer und sogar ein Lastkraftwagen vom Firmengelände verschwunden waren. Aufgrund zahlreicher vergangener Vorfälle fiel der Verdacht schnell auf Herrn G. Die Detektive unserer Kölner Wirtschaftsdetektei wurden eingeschaltet.



Als ersten Schritt unternehmen unsere Ermittler eine Internetrecherche, die schnell Erstaunliches hervorbringt: Nicht nur wirbt Herr G. auf zahlreichen Internetseiten und -portalen für eine eigene Transportfirma auf seinen Namen, auch hat er eine neue Internetpräsenz im Namen der Firma Drieg erstellt, deren Kontaktnummer eben jene ist, auf die sämtliche Anrufe an die Firma Drieg umgeleitet worden waren.

Weitere Recherchen ergeben, dass Herr G. nicht einmal ein Gewerbe angemeldet hat. Außerdem bezieht er Arbeitslosengeld, obwohl er noch gemäß der Kündigungsfrist Lohn von der Drieg GmbH erhält.

Die Auftraggeber unserer Kölner Detektive erstatten Anzeige und forden Unterlassung.


Die bis hierhin gesammelten Fakten allein hätten für eine Anklage ausgereicht. Doch die Auftraggeber der Kurtz Wirtschaftsdetektei Köln wollen es nun genau wissen, und so wird eine Observation des Herrn G. angesetzt. Unsere Kölner Wirtschaftsermittler positionieren sich bei Sonnenaufgang an den Zufahrtsstraßen zum Wohnobjekt der Zielperson.

Gegen 07:00 verlässt Herr G. die Wohnadresse mit seinem Privat-PKW und begibt sich auf einen nahegelegenen Parkplatz, wo er in einen LKW steigt – typgleich mit dem verschwundenen Kraftfahrzeug unserer Auftraggeber. Auf der Ladefläche befindet sich ein Container, der in Form und Farbe exakt den entwendeten entspricht. Die Indizien hätten bereits hier ausgereicht, um die Polizei einzuschalten. Doch die Detektive der Kurtz Detektei Köln erhalten Weisung, die Observation fortzusetzen. Schließlich will man bei Drieg wissen, welche Kunden abgeworben worden waren.


Was folgt, ist ein Tagestrip durch das Rheinland, in dessen Verlauf ständig an verschiedenen Stellen Container ab- und aufgeladen werden. Viele dieser Anlaufpunkte sind Firmengelände von Kunden der Drieg GmbH.

Nachdem die Zielperson den LKW am Abend wieder auf dem Parkplatz abgestellt hat und mit seinem PKW zurück zur Wohnadresse gefahren ist, begeben sich unsere Kölner Wirtschaftsermittler für eine genauere Untersuchung zum LKW. Die Fahrzeugidentifikationsnummer stimmt mit jener des verschwundenen Drieg-Fahrzeuges überein. Wiederum wollen unsere Kölner Detektive die Polizei benachrichtigen, doch die Drieg GmbH wünscht eine weitere Observation am Folgetag.

Das gestrige Treiben wiederholt sich. Zwar werden überwiegend andere Adressen angefahren, doch das generelle Prozedere ist das gleiche, der Erkenntnisgewinn des zweiten Tages somit eher gering – bis sich die Zielperson mit drei Personen trifft und mit diesen plötzlich die Wohnadresse des Geschäftsführers der Drieg GmbH anfährt. Es handelt sich dabei um eine enge Straße, die von der Zielperson vollständig mit dem LKW blockiert wird.


Gemeinsam mit den drei weiteren Personen baut sich Herr G. vor dem Wohnobjekt auf, klingelt sturm und, als keine Reaktion erfolgt, schreit Hasstiraden durch die Nachbarschaft: Was dem Geschäftsführer doch einfalle, Herrn G. anzuzeigen. Weshalb er so ein „feiges Schwein“ sei und sich nicht blicken lasse. Dass er ihn notfalls persönlich aus dem Haus zerren werde.

Die Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Köln beobachten und dokumentieren die Aktionen von beiden Enden der Straße aus genau und stehen im ständigen telefonischen Kontakt mit dem Geschäftsführer der Drieg GmbH. Dieser befindet sich zu dieser Zeit noch auf dem Firmengelände – das Haus ist verlassen, die Zielperson schreit folglich nackte Wände an. Man kommt zum Konsens, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen sei, die Polizei zu informieren.

Wenig später stellen die Beamten den gestohlenen LKW sicher und führen Herrn G. und seine drei „Mitstreiter“ ab.


Die Detektive der Kurtz Detektei Köln beenden den Einsatz und zeigen sich erstaunt über die Intuition des Geschäftsführers, der aufgrund seiner Beharrlichkeit, den Einsatz um einen Tag zu verlängern, ein juristisches Festival geliefert bekommen hat.

Anhand der Daten des Ermittlungsberichtes haben die Auftraggeber der Kurtz Detektei Köln in der Folge die offenbar abspenstigen Kunden angesprochen. Dort kommt heraus, dass sich Herr G. ihnen gegenüber weiterhin als Mitarbeiter der Drieg ausgegeben, Lieferungen in deren Namen ausgeführt und Rechnungen auf die Firmenadresse unserer Auftraggeber ausgestellt hat – einzig die Kontonummer hatte sich geändert.


Schadens- und Unterlassungsklagen sind in Vorbereitung.


Alle Namen und Orte sind im Sinne des Klienten- und Zielpersonenschutzes selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Kurtz Detektei Köln

Krummer Büchel 12

D-50676 Köln

Tel.: 0221 4558 0377

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-koeln.de

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