Joe R. aus den USA kontaktiert dieKurtz Detektei Bremenper E-Mail unterkontakt@kurtz-detektei-bremen.de. Er suche seinen Onkel, der in jungen Jahren nach Deutschland gezogen sei und mit dem er nun wieder Kontakt aufnehmen wolle. Joe stellt unserenDetektiven aus Bremeneine alte Meldeadresse der Zielperson, den Namen und das Geburtsdatum zur Verfügung. Die Meldeadresse ist inBremerhaven, das Geburtsdatum der Zielperson liegt drei Jahrenachdem von Joe R. Da diese Konstellation zwar nicht unmöglich, aber zumindest ungewöhnlich ist, erkundigen sich unsereBremer Privatdetektive, wie es dazu gekommen sei. Die Antwort ist einfach: Joe R. sei seiner Mutter bereits mit 16 Jahren geboren worden, während seine Großmutter den Onkel erst mit Mitte 40 bekommen habe. Die Detektive derKurtz Detektei Bremenglauben Joe und nehmen die Ermittlungen zur Adresse der Zielperson auf.
Zahlreiche Meldeadressen, keine aktuell – Zielperson unserer Detektive aus Bremen ins Ausland verzogen
Standardmäßig nehmen unsere Privatdetektive zunächst eineDatenbankrechercheüber unsere Partner vor. Dabei werdenmehrere ehemalige Meldeadressenzutage gefördert, denn die bekannte Adresse aus Bremerhaven stammte aus den 80er Jahren. Seitdem hatte die ZP lange Zeit inMünchen, in Frankfurt, inKöln und wieder in Bremen gelebt. 2011 schließlich war sie unbekannt ins Ausland verzogen. Über die deutschen Register würde sie für unsereBremer Detektivefolglich nicht mehr auffindbar sein.
Diese Information gibt die Einsatzleitung an Joe R. weiter und zeigt ihm gleichzeitig weitere Recherchemöglichkeiten im Auslandauf. Joe R. erweitert seinen ursprünglichen Auftrag auf die Adressermittlung in Europa, wodurch im Abrechnungsmodellder Kurtz Detektei Bremen in etwa die dreifachen Kosten einer rein auf Deutschland beschränkten Suche anfallen. Das verwundert ein wenig, denn das Ziel ist ja „nur“ die Suche nach einem Onkel, den der Auftraggeber nie kennengelernt hatte.
Die Zielperson hat in ihrem Leben häufig die Koffer für Umzüge gepackt, weshalb die Ermittlung der Kurtz Detektei Bremen auf ganz Europa ausgedehnt wird.
Auffindung der Zielperson durch die Kurtz Privatdetektei Bremen: Chef eines mittelgroßen Konzerns
Mithilfe einiger Kooperationspartner in Spanien, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und Osteuropa können unsereDetektive aus Bremendie Zielperson schließlich identifizieren: Es handelt sich um den Vorstandsvorsitzendeneines mittelgroßen Unternehmens aus Großbritannien. In der Vita finden sich zahlreiche hochrangige Jobs bei weiteren bedeutenden Firmen. DieAlarmglockender ermittelnden Bremer Privatdetektive fangen an zu schrillen. Mit einigem Aufwand kann die Sekretärin der Zielperson kontaktiert werden und mit noch größerem Aufwand können wir sie überzeugen, uns mit ihrem Vorgesetzten zu verbinden. Die Detektive schildern ihm ihr Anliegen und teilen ihm den Namen des Auftraggebers mit. Der Gefundene zeigt sich wenig erfreut, gibt an,keine Person diesen Namens zu kennen, auch keine Verbindung zu dem Landesteil zu haben, aus dem er angeblich stammen solle, und überhaupt gar nicht wisse, was unsere Anfrage solle. Die Detektive derKurtz Detektei Bremenbedanken sich ungeachtet des recht ruppigen Tons der Zielperson für die Auskünfte und beenden das Gespräch.
Abbruch der Adressermittlung der Kurtz Detektei Bremen
Natürlich konfrontieren unsere Privatdetektive Joe R. mit den Aussagen der Zielperson. Bis zum heutigen Tag erfolgte allerdings trotz mehrfacher Kontaktversuche nach der Schilderung der Ereignisse per E-Mail keine Reaktion mehr desangeblichen Neffen. Es ist daher stark davon auszugehen, dass unsere Detektiv-Dienstleistungen aus illegalen Beweggründen in Anspruch genommen wurden und die durch uns gewonnen Erkenntnissefür unlautere Zwecke missbrauchtwerden sollten. Auf die Begleichung der Rechnung wartet die Kurtz Detektei Bremenbis heute, die notwendigen zivilrechtlichen Schritte zur Eintreibung der schuldigen Summe konnten allerdings eingeleitet werden, da uns der Ausweis des Auftraggebers vorliegt.
Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.
Lupe, Pfeife und Trenchcoat – diese Detektivtypen gibt es nur im Roman. Oder etwa nicht? Unser Gast Privatdetektiv Patrick Kurtz erklärt uns, wie man überhaupt Detektiv wird und wie viel von Sherlock Holmes in ihm steckt.
Privatdetektiv Patrick Kurtz in seinem Büro in Leipzig | Foto: Christine Warnecke
Moderatorin Paula Drope im Gespräch mit Privatdetektiv Patrick Kurtz
Wie schätzt Patrick Kurtz die modernen Filmadaptionen ein? Wie viel hat er eigentlich mit Sherlock Holmes gemein? Ist der Detektiv-Blog das neue Detektiv-Format? Und wie durchtrieben ist eigentlich Leipzig? Die Antworten auf diese Fragen und noch mehr gibt es hier zum Nachhören:
Ein schmuddeliges Hinterzimmer in einem Bürohaus in schwarz weiß, ein großer Ledersessel und davor ein schwerer Schreibtisch. Dieses Bild kommt vielen in den Kopf, wenn sie an ein Detektivbüro denken. Der dazu passende Detektiv hat eine Zigarette im Mundwinkel und ein Glas Whiskey in der rechten Hand. Oder man stelle sich das britische Pendant Sherlock Holmes mit Pfeife, Trenchcoat und Lupe vor. Doch wie viel davon ist Fiktion und ausschließlich in Romanen vorzufinden?
Dieser Frage sind wir im langen Interview M19 nachgegangen. Dafür haben wir uns Patrick Kurtz, Inhaber der Privatdetektei Kurtz in Leipzig, ins Studio eingeladen. Er hat sich, nachdem er Psychologie, Komparatistik, Germanistik und Provinzialische Archäologie studierte hatte, ganz dem Beruf des Privatermittlers zugewandt.
Wie sieht der Alltag eines Privatdetektivs aus?
Vielen stellen sich an dieser Stelle vor, dass der Privatdetektiv so lange in seinem Hinterzimmerbüro sitzt, bis eine schöne junge Frau hereingeschneit kommt und um die Aufklärung eines Mordes bittet – so sieht der Berufsalltag jedenfalls bei den Roman-Detektiven aus. Patrick Kurtz erklärt uns, dass der moderne Detektiv viel Schreibtischarbeit macht, besonders als Inhaber einer international agierenden Detektei, und ab und zu auch mal Observationsarbeit oder verdeckte Ermittlung. Dabei machen sich die Detektive von heute die moderne Technik und moderne Forschungsmethoden zu Nutze. So setzten manche Ermittler Lügenerkennung und Verhaltensanalyse zur Aufklärung eines Verbrechens ein. Besonders wichtig sei aber die Teamarbeit, betont Kurtz.
„Ich spiele Gitarre, nicht Violine.“ Patrick Kurtz
Obwohl Sherlock Holmes als Detektiv heute vielleicht nicht ganz so viel Erfolg hätte als Einzelkämpfer – einen großen Fan hat er in Patrick Kurtz auf jeden Fall. Dieser schätzt nicht nur die Romane von Sir Arthur Conan Doyle, sondern auch die Filmadaptionen. Denn Sherlock Holmes hat in den letzten Jahren noch einmal einen ganz schönen Auftrieb erhalten. Am bekanntesten ist neben der Hollywood-Verfilmung mit Robert Downey jr. in der Hauptrolle, wahrscheinlich die BBC-Fernsehserie „Sherlock“ mit Benedict Cumberbatch als zeitgenössischer, moderner Sherlock Holmes.
Der Artikel wurde verfasst durchCaroline Bernertund erschien ursprünglich unter:
Zweifelhafter Ruf der Detektive in der Anfangszeit
Die Geschichte der Privatdetektive in Wuppertal und ganz Deutschland ist sehr vielschichtig. Nach dem ersten Auftauchen von Detektivbüros in der Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich nach und nach eine Wachstumsbranche, die nach dem 1. Weltkrieg ausuferte. So existierten laut einer offiziellen Betriebszählung im Jahr 1925 bereits 1.321 Detekteien auf dem Gebiet der Weimarer Republik, ferner eine große Zahl an Detektiv-Verbänden. Da damals wie heute keine staatlichen Zugangsvoraussetzungen an den Beruf geknüpft waren, genossen Detektive im Bergischen Land und landesweit in den 20er Jahren einen zweifelhaften Ruf. Denn unter die seriösen Ermittler mischten sich jede Menge schwarzer Schafe, die im Stile amerikanischer Kriminalfilme der 40er Jahre regelmäßig für Schlagzeilen sorgten, weil sie sich der Erpressung, des Meineids, der Gewaltanwendung und zahlreicher weiterer Straftatbestände im Zuge ihrer vermeintlichen Detektiv-Tätigkeit schuldig machten.
In der Weimarer Republik fielen vereinzelte Detektive mitunter negativ auf, weil sie vermeintlich korrekte Informationen unter Androhung oder sogar unter Anwendung von Gewalt erpressten.
Winkeldetektive beschädigen die Branche
Folglich wurde schon Anfang der 20er Jahre der Ruf nach staatlichen Berufsvoraussetzungen für die Detektive in Wuppertal und dem gesamten Land laut. Leider ist eine solche Maßnahme bis zum heutigen Tag niemals (von keiner Regierung in keiner der wechselnden Staatsformen) verwirklicht worden. Immerhin kann seit 1920 beim Vorliegen hinreichender Gründe (nachgewiesene Rechtsverstöße) die Gewerbeuntersagung für die betreffende Detektei ausgesprochen werden. Dass der private Ermittler eine Notwendigkeit zur Unterstützung der schon damals personell überforderten Ermittlungsbehörden darstellt, wurde bereits zu dieser Zeit anerkannt. Mangelnde Fachkenntnisse, zweifelhafter Leumund und nicht vorhandene Rechtssicherheit machten den deutschen Detektiv allerdings in dieser Phase quasi unbrauchbar als Zeugen. So gab es jede Menge negativer Presse, der die Berufsverbände entgegenzuwirken suchten, indem sie die Regierung immer wieder vergeblich um die Lizensierung der Detektivbranche baten. Die allgemeine Empfehlung lautete damals, sich anAkademiker oder ehemalige Kriminalbeamte zu halten, um es zu vermeiden, auf „Winkeldetektive“ zu treffen. Das ist auch heute noch ein guter Rat – auch wenn es selbst bei ehemaligen Kriminalpolizisten zu bedenklichen Ausnahmen wie der Affäre Cobra kommen kann – und zu den Detektiven der Kurtz Detektei Wuppertal zählen beide empfohlene „Arten“.
Allgemeines Berufsverbot für Privatdetektive in der DDR
Nach der Eingliederung privater Ermittlungen in staatliche Verbände im Dritten Reich gelang der Detektivbranche mit Ende des Krieges die gesellschaftliche Re-Etablierung in der späteren BRD, obgleich vorher teilweise für kurze Zeiträume durchgesetzte Lizenzierungsverfahren mit Inkrafttreten des Grundgesetzes am 23.05.1949 endgültig ad acta gelegt wurden. In der Sowjetischen Besatzungszone herrschte währenddessen ein allgemeines Berufsverbot für Detektive, weshalb es viele Detektive vor dem Mauerbau in den Westen zog, vor allem nach Nordrhein-Westfalen und einige kamen auch als Detektive nach Wuppertal.
Seitdem es unseren Beruf gibt, ist derPrivatdetektivein beliebtes Motiv in der Literatur. Unzählige verschiedene Typen von Detektiven haben Schriftsteller und Schriftstellerinnen im Laufe der letzten beiden Jahrhunderte hervorgebracht. Viele von ihnen fanden schon früh Eingang in den Film oder die Fernsehserie, sodass bei einigen gerne vergessen wird, dass in der Regel die Wurzel eines jeden bekannten Detektivs in der Kriminalliteraturliegt: Ob ganz klassisch(Sherlock Holmes)oder exzentrisch (Hercule Poirot), obHardboiled-Detektiveder amerikanischen Zwischenkriegs-Ära oder ganz bodenständig und bis in die jüngste Zeit die Wilsberg-Krimis aus Münster– Privatdetektive erfreuen sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit unter den Krimilesern auf der ganzen Welt, und auch unsere Detektive derKurtz Detektei Duisburgbringen ihren literarischen Vorgängern natürlich die allergrößte Sympathie entgegen. Schließlich, so ehrlich muss man sein, würde es die Detektei Kurtz und viele andere Detekteien in Duisburg, Deutschland und der Welt vielleicht gar nicht geben, hätte der Privatdetektiv nicht seit über 150 Jahren die Welt der Literatur und damit die Phantasie der Menschen bereichert. Wir wollen uns daher heute einmal denWurzeln der Detektivgeschichtewidmen, und sie beginnt, anders als man vielleicht annehmen könnte, nicht mit Sherlock Holmes …
Detektive erlangen in der Realität und in der Literatur fast zeitgleich Berühmtheit
Dem sehr realenBeruf des Privatdetektivssteht historisch gesehen tatsächlich fast von Anfang an sein literarisches Pendant zur Seite, denn tatsächlich ist der Beruf des Detektivs noch gar nicht so alt (wer mag, kann die Geschichte gerne in unserem Beitrag„Der Detektiv im Wandel der Zeit: Eugène François Vidocq“nachlesen). Dieerste ikonische Figurdes Privatdetektivs in der Literatur ließ nach dem ersten realen Detektiv nicht lange auf sich warten: Zwar war der Gründer desersten Detektivbüros der Welt(1833), Eugène François Vidocq, unverkennbar Vorbild für zahlreiche literarische Gestalten aus dem Umfeld der französischen Literaten Honoré de Balzac und Victor Hugo, aber der Autor, der dieklassische Detektivgeschichtein die Welt brachte war – wider Erwarten – ein Amerikaner!
Der französische Schriftsteller Victor Hugo (1802-1885) verewigte den berühmten Detektiv Vidocq in seinem Meisterwerk „Les Misérables“ gleich in zwei Personen: Jean Valjean und Javert.
Edgar Allan Poe: Erfinder der Detektivgeschichte
Es hatte natürlich schon früher Geschichten gegeben, in denen ein mysteriöses Verbrechen durch einen inoffiziellen Vermittler aufgeklärt worden war, jedoch nie in der Form des Privatdetektivs, wie wir sie heute kennen. Die Figuren, die Verbrechen lösten, waren bis dahin Fachfremde gewesen (z.B. eine Hofdichterin in E.T.A. Hoffmanns „Das Fräulein von Scuderi“, 1819), und das Lösen von Kriminalfällen stellte in der Regel weder ihre Passion dar geschweige denn ihre Profession, sie wurden eher unabsichtlich in das Geschehen hineingezogen. Doch das sollte sich 1841 ändern, als„Der Doppelmord in der Rue Morgue“in der Zeitschrift Graham’s Magazine in Philadelphia erschien. Ihr Verfasser war kein Geringerer als Edgar Allan Poe, der sich schon zuvor mit zahlreichen Schauergeschichten und -romanen einen Namen gemacht hatte (u.a. „Der Untergang des Hauses Usher“, 1839) und der in der Literaturwissenschaft als Vater der Kurzgeschichte und der Gruselgeschichte gilt.
Dass auch die Detektivgeschichte, wie wir sie bis heute kennen, auf ihn zurückgeht, wird oft vergessen und in der Regel eher Poes englischen Kollegen zugeschrieben. Zu Unrecht, bringt doch bereits Poes HeldC. Auguste Dupinviele der Eigenschaften mit, die 45 Jahre später seinen berühmteren Kollegen Sherlock Holmes auszeichnen werden: So erfolgt z.B. die Erzählung der Geschichten aus der Ich-Perspektive von Dupins namenlosem Assistenten, gutem Freund und Mitbewohner, der Dupin alsMeister der Deduktionbeschreibt (ein Stilmittel, das Doyle in den Sherlock Holmes-Geschichten mit der Figur des Dr. Watson aufgreifen wird). Analytisch, umfassend gebildet, mit einer hervorragendenBeobachtungsgabe, begeistert von Rätseln und Mysterien, und mithilfe seines Geistes in der Lage, den Intellekt über das Verbrechen triumphieren zu lassen.
Poe selbst nennt seine (damals neue) Art des Erzählens„ratiocination“, sozusagen das Lösen von Rätseln allein durch Folgerungen – also die Kunst der Deduktion, die auch Sherlock Holmes später berühmt macht. Aber es gibt noch weitere Gemeinsamkeiten: Was Dupin sozusagen zumprofessionellen Detektivwerden lässt (er gehört an sich dem französischem Adel an und betreibt nicht etwa ein Detektivbüro), ist der Umstand, dass er von der Polizei selbst in Form des hochrangigen Polizisten „G“ immer wieder konsultiert wird (auch Sherlock Holmes hat mit Inspector Lestrade einen mehr oder minder Verbündeten bei der Londoner Metropolitan Police, genannt Scotland Yard).
Mit seinem Protagonisten C. Auguste Dupin schuf der Amerikaner Edgar Allan Poe den ersten Detektiv der Literatur.
Deutliche Intertextualität zwischen Holmes und Dupin
In insgesamt drei Kurzgeschichten ist Dupin der Pariser Polizei behilflich (neben „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ von 1841 lauten diese „Das Geheimnis der Marie Rogêt“ (1842) und „Der entwendete Brief“ (1844)). Die Lösungen der Fälle sind originell und führen die Polizei mit Dupins Hilfe stets zum wahren Täter – in „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ handelt es sich dabei sogar um einenOrang-Utan, der, wie sich herausstellt, unabsichtlich für den Tod zweier Frauen verantwortlich ist und von Dupin als „Mörder“ überführt wird.
Arthur Conan Doyle indes hat aus seiner Bewunderung für Poes Geschichten nie einen Hehl gemacht, er nimmt sogar direkten Bezug auf die Figur Dupin. Gleich beim ersten Zusammentreffen von Dr. Watson mit Sherlock Holmes in „Eine Studie in Scharlachrot“ (1887) wird dies unverblümt von Watson thematisiert: „Sie erinnern mich an Edgar Allan Poes Dupin.Bisher haben solche Typen für mich nur innerhalb von Geschichtenbüchern existiert.“ Watson meint dies als uneingeschränktes Kompliment – Holmes jedoch, sicherlich mit einem kleinen Augenzwinkern von Doyle, entgegnet, Dupin sei für ihn eher „unbedeutend“ und seine Tricks „angeberisch und künstlich“. Vielleicht gilt dieser kleine Seitenhieb einer Passage aus „Der Doppelmord in der Rue Morgue“, denn auch hier lässt Poe seinen Helden wenig Schmeichelhaftes über sein offensichtliches Vorbild aus der realen Welt, Vidocq, sagen: Dieser sei, so Dupin, „ein Mann, der geschickt im Kombinieren und Erraten“ sei, jedoch dessen „Denken nicht die nötige Schulung hatte“.
Denkweise und Methodik der frühen literarischen Vorlagen prägten den Detektivberuf international nachhaltig
Unsere Detektive derKurtz Detektei Duisburgwiederum fühlen sich dieser Tradition, das Vorbild mit einem Augenzwinkern zu kritisieren, nicht verpflichtet – schließlich müsste man wohl lügen, würde man behaupten, dass die Figur Dupin durch ihre analytische Art und Weise, Fälle zu lösen und Verbrechen aufzuklären, nicht auch im wahren Leben den Alltag der Profession Detektiv positiv beeinflusst hat. DieKurtz Detektei Duisburg ist zwar kein Sammelbecken für exzentrische Einzelgänger und fühlt sich entgegen der literarischen Vorbilder stets derTeamarbeitverpflichtet – aber analytisches Denken und eine zielgerichtete Methode, einen Fall zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, helfen auch uns im Alltag des Privatermittlers immer wieder weiter! Und nicht zuletzt sind unsereDetektive aus Duisburgnatürlich froh, wenn es am Ende doch nicht der Orang-Utan war – wie sollte man das auch einem Klienten erklären …
Übrigens: Der Begriff „Detektiv“ wird von Poe nicht einmal verwendet, da er so in der Art noch gar nicht geprägt worden war. Erst Doyle nennt seinen Helden Sherlock Holmes „consulting detective“, also etwa „beratender Ermittler“ – aber dazu kommen wir noch in einem späteren Beitrag.
Der Beruf desPrivatdetektivshat eine lange und wechselvolle Geschichte hinter sich, und es lohnt sicher, einmal zu betrachten, wie sich im Lauf der Zeit Tätigkeit, Berufsfeld und Ansehen des Detektivs geändert haben – vor allem letzteres war nämlich lange in einigen Ländern alles andere als ehrenwert. Obschon die Geschichte von privaten Spionen und Agenten sicher schon fast so alt ist wie die Menschheit selbst, dauert es doch bis weit ins 19. Jahrhundert, bis zum ersten Mal ein Büro eröffnet, das vergleichbar ist mit einer heutigen Privatdetektei wie derKurtz Detektei Bonn. Nicht in England, wie manch einer vermuten würde, sondern in Frankreich wird 1833 „Le bureau des renseignements“(dt. etwa „Auskunftsbüro“) gegründet, das alserstes Detektivbüro der Weltgilt.
Vom Gauner zum Gesetzeshüter: Vidocqs Aufstieg als Detektiv ist eng verknüpft mit der genauen Kenntnis des sozio-kulturellen Umfelds („Milieu“)
Der Gründer dieses ersten Detektivbüros, eine schillernde Figur mit bewegtem Lebenslauf, kennt sich in der Welt des Dunklen, Geheimnisvollen und Illegalen bestens aus – war er doch selbst lange Zeit ein Teil von ihr gewesen: Eugène François Vidocq (1775-1857) ist schon als Kind gelegentlich in kleine Diebereien verwickelt, als Erwachsener dient er in der französischen Armee und macht durch diverse (offensichtlich erfolgreiche) Duelle,Schwindeleien und Frauengeschichtenvon sich reden, was ihm immer wieder Verfolgung, Flucht und Haft einbringt. Des Lebens am Rande der Gesellschaft müde geworden, beschließt er, den Spieß umzudrehen: Von nun an will er auf der aufrechten Seite des Gesetzes stehen, bleibt dabei jedoch seinem Milieu treu.
Als Spitzel undGeheimagent in Diensten der Polizei, später als Gründer und Chef einer zunächst inoffiziellen Sicherheitsbrigade der Pariser Polizei bleibt Vidocq der Unterwelt stets sehr nahe, in Gefängnissen wie auf der Straße. Er kennt das Milieu bestens, ist vertraut mit den einschlägigen Brennpunkten und wird noch lange Zeit von vielen Straftätern für einen Kumpanen gehalten. Da Vidocq erkennt, dass erfolgreiche Ermittlungsarbeit nur durch genaue Kenntnis des Umfelds möglich ist, beruft er häufig ehemalige Kriminelle in seine Dienste, die seine direkte Verknüpfung zur Pariser Unterwelt bleiben. Doch einige dieser zweifelhaften Detektive sind nicht so geläutert wie Vidocq, und so kommt es regelmäßig zuDelikten durch Polizeikräften. Dieser Umstand und andere „Unstimmigkeiten“ beschädigen Vidocqs Ruf bei der Behörde mehr und mehr, sodass er sich nach diversen Querelen 1832 entschließt, endgültig von seinem offiziellen Amt zurückzutreten. Mit der anschließenden Gründung desDetektiv-Bureausist er nicht mehr seinen ehemaligen Vorgesetzten verpflichtet, sondern kann sich mit seinen Mitarbeitern, wiederum in der Regel ehemalige Kriminelle, ganz seinen neuen Geschäften widmen: dem Kampf gegen Gauner und Betrüger, mit Privat- und Geschäftsleuten als Auftraggebern – also ziemlich genau das, was die Detektive derKurtz Detektei Bonn auch heute noch tun, wenn auch im Gegensatz zu Vidocq ausschließlich mit legalen Mitteln.
Revolutionierung der kriminalistischen Aufklärungsarbeit
Nicht nur heutige Detektive, sondern auch die Polizei bedient sich in der Kriminalistik nach wie vor der Methoden, die Vidocq schon damals einführt: Die Strategie, verdeckte Ermittlerundercoverarbeiten zu lassen, die „Zivilstreife“, um nicht aufzufallen, und das Karteikartensystem werden von Vidocq für seine Ermittlungen erstmals verwendet – und bald nicht nur von der französischen Polizei übernommen. Auch Ermittlungen, die heute als „forensische Untersuchungen“ betrachtet werden würden, revolutioniert er: Er untersucht Tatorte auf Spuren, führtBallistik-Testsdurch, bringt Tathergänge mit ihm bekannten Kriminellen in Verbindung und wird sogar als einer der ersten Kriminalisten auf dem noch weitgehend unbekannten Gebiet der Fingerabdrücke, derDaktyloskopie, tätig – ein Feld, das erst Jahrzehnte später Anerkennung finden sollte. All das ist heute relativ banal und auf der ganzen Welt gängige Detektiv- und Behördenpraxis – für damalige Verhältnisse jedoch höchst revolutionär!
„Vater aller Detektive“ inspiriert die schönen Künste
Doch obwohl Vidocq sowohl alsVater des modernen Detektivsals auch der Kriminalistik im Allgemeinen gesehen werden kann, bleibt die Anerkennung vor allem im Heimatland Frankreich lange aus, zu groß sind die Vorbehalte Vidocq gegenüber aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit. Und mit Gesetzestreue, geschweige denn mit derIHK-zertifizierten AusbildungunsererDetektive aus Bonn, hat es der „Vater aller Detektive“ indes auch später noch immer nicht so: Die Grenzen zur Illegalität verwischen des Öfteren bei Vidocq und seinen Detektiven, die ja selbst in der Regel wie er auch einen kriminellen Hintergrund besitzen. Das bringt ihm mehr als einmal Auseinandersetzungen mit der Pariser Polizei ein und sogar erneute Haft, aber auch Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und ein gewisses Renommee: Er ist Inspiration für diverse Romanfiguren seines Freundes Honoré de Balzac, und auch in den Werken Victor Hugos und Alexandre Dumas’, die ebenfalls zu seinem Bekanntenkreis zählen, findet sich immer wieder die ein oder andere Figur nach seinem Vorbild. So sind sowohl der Protagonist von Hugos Weltwerk „Les Misérables“, Jean Valjean (zuletzt (2012) im Kino verkörpert von Hugh Jackmann), als auch der Antagonist Javert (Russel Crowe) an Vidocqs Leben und Charakter angelehnt.
Letztendlich legt Vidocq mit seinemDetektiv-Bureauden Grundstein dafür, es auch Privatleuten zu ermöglichen, Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn sie sich betrogen fühlen; Menschen, denen von den Behörden nicht geholfen wird, die aber trotzdem zu ihrem Recht kommen wollen oder einfach nur „auf Nummer sicher“ gehen möchten. Das hat es bis dahin in der Geschichte noch nicht gegeben und stellt sich schnell als Erfolgsmodell heraus, aus dem sich diemoderne Privatdetekteiund derBeruf des Detektivsentwickeln. Wir von der Kurtz Detektei Bonn stehen in dieser Tradition, wenngleich modernisiert und rechtskonform, und verneigen uns daher vor dem Mann, der vor fast 200 Jahren den Grundstein für unsere heutige Arbeit legte!
Mobbing(engl. eigentlich „bullying“) durch das eigene Umfeld kann zu einer schwerwiegenden psychischen Belastung der Betroffenen führen. Gerade im Arbeitsumfeld verursachen Schikane,Beleidigungund das Verbreiten von diffamierenden Unwahrheiten meist einen immer entschiedeneren Rückzug des Opfers aus den Beziehungen zu den Kollegen und somit zursozialen Isolationinnerhalb der Belegschaft. Mögliche Gründe für Mobbing undBossing(Bossing = Mobbing durch Vorgesetzte) gibt es viele – sowohl auf der Seite der Opfer wie auch auf der Seite der Täter. Im vorliegenden Fall derKurtz Detektei Hamburghatte die Auftraggeberin unserer Detektive, Frau Koslowski, von Geburt an mit einer Sprachbehinderung zu kämpfen, die ein starkes Stottern und Unsicherheit in ihrem Auftreten verursachte.
Psychoterror am Arbeitsplatz
Im Gespräch mit unserenHamburger Privatdetektivenschildert Frau Koslowski, wie sie seit mehreren Jahren systematisch von einzelnen „Kollegen“ in ihrem Produktionsbetrieb schikaniert werde, wie man hinter ihrem Rücken über sie lästere und dass es eine Frau gebe, die regelmäßig die Kundschaft auf dem Parkplatz vor der „irren“ Frau Koslowski warne. Inzwischen habe dieser ständigePsychoterrorAusmaße angenommen, die es Frau Koslowski absolut verleiden, zur Arbeit zu gehen und die nun auch ihr privates Umfeld erreichen, berichtet sie derKurtz Privatdetektei Hamburgunter Tränen. Wenn sie aber zu ihrem Vorgesetzten gehe und ihm die Lage schildere, winke der nur ab, dass da ohne Beweise überhaupt nichts zu machen sei. Dies nun ist der Grund, weswegen Frau Koslowski unsereDetektive in Hamburgaufsucht. Die Ermittler sind sich schnell einig: Hier braucht es eineBetriebseinschleusung, bei der sich einer unserer Detektive von Frau Koslowskis Arbeitgeber einstellen lässt, sich unter die Belegschaft mischt und die verbalen Übergriffe gegen unsere Auftraggeberin dokumentiert bzw. später bezeugen kann.
Suche nach kompatiblem Detektiv | Legendenbildung
Um überhaupt für die betreffende Abteilung infrage zu kommen, muss ein Detektiv gefunden werden, dessen Lebenslauf und Qualifikationen diesem Arbeitsumfeld entsprechen. Da es sich um eine geringfügig bezahlte Tariftätigkeit handelt, liegt das Problem darin, dass die meistenPrivatdetektivederKurtz Detektei Hamburgüberqualifiziert sind und deshalb eine Bewerbung auf diese Stelle Fragen aufwerfen würde. Letztlich sehen wir uns tatsächlich nicht in der Lage, einen geeigneten Detektiv für diese Aufgabe in unseren Reihen zu finden, weswegen wir eine Planänderung vornehmen: Steht keine geeignete Detektiv-Kraft zur Verfügung, muss eben eineLegendegeschaffen werden, unter der die Bewerbung glaubhaft ist.
Diese Legende beruht darauf, dass unser ältesterHamburger Privatermittler(64) Teilrente bezieht und dass seine pflegebedürftige Mutter in unmittelbarer Umgebung zum betreffenden Betrieb lebe, der etwas außerhalb von Hamburg liegt. Die tägliche Fahrt von Hamburg zur Mutter und wieder zurück sei ihm inzwischen zu zeitaufwendig, weshalb er sich bei der Mutter, die vor allem morgens und abends seine Hilfe benötige, mittags aber von einem Pflegedienst betreut werde, einquartiert habe. Damit er nun nicht tagsüber untätig seine Zeit verplempern müsse, suche er einen Job im selben Örtchen. Da es dort nicht viele Arbeitgeber gibt, ist es nur logisch, dass er sich bei der Zielfirma bewirbt. Dort wird unserem erfahrenenDetektiv aus Hamburgversichert, dass man ihn zunächst aushilfsweise berücksichtigen werde, sobald Not am Mann sei. Womöglich müsse er sich aber einige Wochen bis Monate gedulden.
Eifriger Kollege gibt Mobbing-Einweisung
Nach knapp zwei Monaten erfolgt schließlich der Anruf der Zielfirma mit der Information, dass unser Detektiv in zwei Tagen als Aushilfe im Betrieb beginnen könne. Die Arbeit ist zunächst auf sechs Tage beschränkt und umfasst somit genau den Zeitraum, den unserePrivatdetektive aus Hamburgvon Anfang an als ermittlungstaktisch zielführend betrachtet haben und der im Budgetrahmen von Frau Koslowski vertretbar ist. Entsprechend versorgt sich unser Wirtschaftsermittler mit der notwendigen Arbeitskleidung und tritt pünktlich seinen Dienst im Zielbetrieb an.
Zu Beginn schlägt ihm eine gewisse Skepsis der Kollegen entgegen, doch in der Mittagspause nimmt ihn einer der Mitarbeiter „an die Hand“, der laut Beschreibung von Frau Koslowski zu den schlimmsten Mobbing-Tätern zählen soll. Dieser Herr fühlt unserem Hamburger Detektivauf den sprichwörtlichen Zahn. Da der Ermittler seine Legende in- und auswendig kennt, stellt die hartnäckige Fragerei kein Problem für ihn dar. Bei einer kleinen Führung durch die Abteilung werden dem Privatdetektiv derKurtz Detektei Hamburgauch die Kollegen vorgestellt. Alle begrüßt er freundlich mit Handschlag, bei unserer Auftraggeberin allerdings warnt der Einweiser, das sei „die irre Koslowski“. Sie stinke ganz fürchterlich und wasche sich nie, weswegen er ihr auf keinen Fall die Hand geben solle.
Unser Mobbing-Opfer sei ein unreinlicher Mensch, möchte der „nette“ Herr Kollege unserem Detektiv weismachen.
In den folgenden Tagen zeichnet sich das von Frau Koslowski geschilderte schockierende Bild: ständige Verunglimpfungen hinter ihrem Rücken, spöttisches Nachahmen ihres Stotterns, Beleidigungen direkt in ihr Gesicht, teils auch Rempeln und Schubsen (natürlich stets „aus Versehen“), dazu Streiche wie die nächtliche Einlagerung vonverderbenden Produktionsabfallprodukten in Frau Koslowskis Spind, damit sie am nächsten Morgen eine schöne Überraschung erleben werde. Die gesamte Belegschaft der Abteilung nimmt an diesemKollektiv-Mobbingteil, einige halten sich zwar mehr zurück als andere und manche vermitteln den Eindruck, dass es ihnen selbst leid tue und sie aus Gruppenzwang partizipieren, aber letztlich ist doch jeder beteiligt. Auch unserHamburger Privatdetektivmuss aus ermittlungstaktischen Gründen in Maßen in dieses Mobbing einstimmen, um nicht ausgegrenzt zu werden. Nach vier Tagen hat er sich ein umfassendes Bild von der Lage gemacht und mehr als ausreichende Dokumentationen der Mobbing-Übergriffe angefertigt, weshalb der Einsatz zum Schichtende mit Blick auf Frau Koslowskis Geldbeutel beendet wird.
In der Konsequenz verfügt Frau Koslowski nun über die von ihrem Vorgesetzten geforderten Beweise, um die Durchsetzung ihrer Rechte zunächst zumindest im Betrieb zu bewirken. Ihre Verhandlungsposition ist dabei stark. ÜberSchmerzensgeldforderungenauf zivilrechtlichem Weg bzw. über Strafanzeigen hat sie bis dato noch nicht final entschieden.
Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.
Herr Dendemann und Herr Thiem waren von 2002 bis 2007 Geschäftspartner als gleichwertige Gesellschafter einer Hannoveraner GmbH gewesen. Die Zusammenarbeit hatte stets gut funktioniert, die Firma prosperierte und auch privat verstanden sich beide gut. Eines Tages – ein größerer Immobiliendeal war gerade abgeschlossen – stellte Herr Thiem fest, dass einesechsstellige Summevom Gesellschaftskonto auf einen Account in Guernsey(Kanalinsel) überwiesen worden war und die GmbH somit ihregesamte Liquidität verloren hatte. Als Herr Thiem schockiert zum Handy griff, um Herrn Dendemann über den Vorfall zu informieren, erhielt er die Ansage, die gewählte Rufnummer sei nicht vergeben. Bei weiteren Nachprüfungen stellte Herr Thiem ferner fest, dass der Geschäftspartner vor kurzem sein Eigenheim und seinen etwas in die Jahre gekommenen Van verkauft sowie seine sämtlichen laufenden Versorgungsverträge gekündigt hatte. Herr Dendemann hatte sich abgesetzt und wurde somit ein Fall für dieDetektivederKurtz Detektei Hannover.
Insolvenz und persönlicher Absturz
Aufgrund bestehender und – wie Herr Thiem nun erfuhr –seit längerem angestauter Zahlungsverpflichtungen, die nun nicht mehr zu stemmen waren, meldete Herr Thiem mit der GmbH Insolvenz an. Finanziell war er einigermaßen ruiniert und auch sozial und familiär ging es in der Folge bergab mit ihm. Er trank zu viel, verbrachte die Nächte häufig nicht zu Hause, schließlich verließ ihn seine Frau mit dem gemeinsamen Kind. Er zog einen Schlussstrich und machte einen Entzug.
Einmal „trocken“ setzte es sich Herr Thiem zum Ziel, Herrn Dendemann für den Betrug und die erlittenen Verluste zur Rechenschaft zu ziehen. Er würde in den folgenden Jahren alles unternehmen, um seinen ehemaligen Geschäftspartner ausfindig zu machen. Ende 2012 nahm er dessen Spur in Südspanien auf, im Frühjahr 2015 war es dann soweit, dass der Gesuchte zum Greifen nah war und nur noch wenig fehlte. Den finalen Streich sollten die Detektive derKurtz Detektei Hannoversetzen.
Als es mit der Firma bergab ging, griff Herr Thiem zu oft zur Flasche und stürzte in der Folge regelrecht ab.
Legendenbildung durch unsere Detektive aus Hannover
Mittels einerumfassenden Legendehatte sich Herr Thiem in bester detektivischer Manier seinem ehemaligen Geschäftspartner genähert. Möglich war das geworden, da Herr Dendemann offenbar das entwendete Vermögen weitgehend aufgebraucht hatte und nun auf frische Geldflüsse angewiesen war, um den einmal gewohnten Lebensstil beibehalten zu können. Folglich war er gern damit einverstanden, zur Besprechung eines Investitionsvorhabensin einem Lokal der Hannoveraner Innenstadt zu erscheinen.
Gemeinsam mit Herrn Thiem elaborierten unsereDetektive aus Hannoverdie bereits geschaffene Legende weiter und schufen ein schlüssiges, aber auf fiktiven Fakten beruhendesKonzept für das besagte Investitionsvorhaben. Wichtig war unserem Auftraggeber und den Privatdetektiven dabei, dass die Präsentationsmappe nicht nur beim ersten Einblick im Gespräch vor Ort einen guten Eindruck machen, sondern auch dass die Fiktivität der präsentierten „Fakten“ schwierig zu recherchieren sein würde. Denn käme die Zielperson zuhause an und könnte über eine kurze Google-Recherche schnell feststellen, dass alles nur erfunden war, würde sie sich vermutlich direkt dem behördlichen Zugriff entziehen. Dann wären nicht nur alle bisherigen Bemühungen Herrn Thiems und unserer Detektive umsonst gewesen, sondern die Zielperson wäre zu allem Überfluss auch noch gewarnt.
Observation durch unsere Detektive: Abfahrt oder Abflug?
Mit dem fertigen Konzept begab sich also einer unsererDetektive aus Hannoverzum Treffpunkt und wartete auf die Zielperson, während sich zwei weitere Ermittler zurObservationder beiden möglichen Abfahrtsrichtungen positionierten. Herr Dendemann erschien in einem Mietwagen, wie uns dieEilprüfung des Kennzeichensverriet, und betrat das Lokal. Nach dem Ende der ca. zweistündigen hervorragend vorbereiteten Besprechung zwischen Privatdetektiv und Zielperson folgte dieFahrzeugobservationder abfahrenden ZP. Die Fahrt führte unsere Detektive aus Hannover heraus zunächst in Richtung Flughafen Hannover-Langenhagen. Folglich stand die bereits zuvor gehegte Befürchtung, die ZP könne in unbekannter Richtung abfliegen, nun akut im Raum. Aufgrund der großen Zahl von Flugzielen wäre eine weitere Verfolgung nur schwierig möglich gewesen. Man hätte sich zwar ein Flugticket besorgen und somit zumindest beobachten können, welches Flugzeug die ZP betritt, doch am Ankunftsort würde sich die Spur aller Wahrscheinlichkeit nach verlieren, da keine Personenbeobachtung mehr stattfinden könnte.
Bei einem „Geschäftsessen“ besprachen Herr Dendemann und der Ermittler der Kurtz Detektei Hannover das fingierte Investitionskonzept. Unser Detektiv hielt seine Kollegen so gut wie möglich auf dem Laufenden.
Luxusleben unter Decknamen | Ermittlungserfolg
Entsprechend erleichtert zeigten sich unsereHannoveraner Privatdetektive, als Herr Dendemann in Richtung BAB 2 abbog und in südwestlicher Richtung auf das Ruhrgebiet zufuhr. Die Fahrt ging ohne Unterbrechung direkt nachTrier, wo die ZP das Mietauto beim Anbieter abgab und in ein Luxusmodell mitBremer Kennzeichen wechselte. Die Weiterfahrt endete eine halbe Stunde später an einemstattlichen Anwesen in Luxemburg, wo die ZP das Fahrzeug in die Garage fuhr und somit im Haus verschwand. An Briefkasten und Klingel befand sich einer der bekanntenDecknamender ZP. Eine spätereHalterermittlungergab, dass das Fahrzeug in der Garage auf die Schwester von Herrn Dendemann zugelassen war. Der Aufenthaltsort des Straftäters konnte folglich durch die Observation derKurtz Detektei Hannoverermittelt werden, und Herr Thiem brachte in Absprache mit seinen Anwälten die entsprechenden straf- und zivilrechtlichen Maßnahmen gegen Herrn Dendemann auf den Weg.
Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.
Wer einmal fremdgeht …? Vertrauensprüfung durch Detektive
Vor kurzem erhalten dieDetektivederKurtz Detektei Esseneinen Anruf von einem Herrn Leopold aus Bottrop. Seine Ehefrau habe früher eine romantische Beziehung zu einem ihrer Vorgesetzten unterhalten und war drauf und dran gewesen, Herrn Leopold und dasgemeinsame Kind(5 Jahre) zu verlassen, um mit dem Vorgesetzten „durchzubrennen“. Die Krise konnte noch geradeso abgewendet werden und Frau Leopold beteuerte, die Beziehung zu ihrem Vorgesetzten beendet zu haben. Nun, 7 Monate später, erhält Herr Leopold von einer Kollegin seiner Frau die Information, dass der besagte Vorgesetzte, Herr Stein, am Monatsende seine Tätigkeit bei der Firma beenden und nach Berlin ziehen werde. Herr Leopold bittet nun unserePrivatdetektive aus Essenzu prüfen, ob die Affäre zwischen seiner Frau und Herrn Stein tatsächlich beendet ist bzw. ob es vor dem Weggang Herrn Steins aus der Firma noch einmal zu einem privaten Treffen kommt.
Tägliche Observationen nach der Arbeit ergeben unauffälliges Bild | problemlose Verfolgung durch unsere Detektive
Der Observationsbeginn wird auf den Montag der letzten Arbeitswoche Herrn Steins festgelegt, die am Donnerstag enden würde. Zur Feierabendzeit von Frau Leopold sollen zwei unsererDetektive aus Essendie beiden Abfahrtswege aus der Tiefgarage eines Bürogebäudes im Essener Westviertel observieren, um die Abfahrt der Zielperson nachvollziehen zu können. Frau Leopold fährt allein aus der Garage und begibt sich geradewegs zur ihrer Wohnadresse inBottrop, die sie für den Rest des Tages nur ein einziges Mal verlässt, um mit ihrem Kind einen Spielplatz zu besuchen.
Am Dienstag und Mittwoch wiederholt sich das Bild. Bis aufkleinere Besorgungen und unverdächtige Ausflügeunternimmt Frau Leopold nach der Arbeit nichts außerhalb der Wohnung, bis unsere Detektive gegen 18:00 einstellen, da der Auftraggeber regelmäßig um diese Zeit nach Hause kommt. Die einzige Auffälligkeit, die unsereEssener Detektivebeobachten können, ist, dass Frau Leopold auf der Heimfahrt im Autokettenartig rauchtund bei der Ankunft an der Wohnadresse jedes Mal das Auto parfümiert. Darauf angesprochen erklärt Herr Leopold, er wisse nicht, dass seine Frau wieder rauche. Normalerweise mache sie das nur unter Stress.
Frau Leopold steht offensichtlich unter Stress, denn sie raucht während der Heimfahrt eine Zigarette nach der anderen.
Angebliches Treffen mit einer „Freundin“
Mit dem Donnerstag bricht der letzte geplante Observationstag derKurtz Privatdetektei Essenin diesem Fall an. Zunächst sind die durch unsere Detektive verfolgten Abläufe die gleichen wie an den Vortagen. Doch gegen 17:30, eine halbe Stunde vor dem geplanten Observationsende, informiert Herr Leopold die Einsatzleitung derKurtz Detektei Essen, dass ihm seine Frau soeben mitgeteilt habe, sich heute Abend mit einer Freundin treffen zu wollen. Nur wenige Minuten später verlässt die Zielperson eilig das Wohnobjekt und fährt nach Essen-Rüttenscheid, wo sie in einer engen Anliegerstraße parkt. Da die verfolgendenPrivatdetektivenicht sofort einen Parkplatz finden, bricht der Sichtkontakt für kurze Zeit ab, doch wenig später kann die Zielperson wartend vor einem französischen Restaurant festgestellt werden. Dort steht sie sich fast zehn Minuten lang die Beine in den Bauch, sich dabei immer wieder nervös umblickend, ehe ein nagelneuer BMW M6 vorfährt, aus dem Herr Stein aussteigt und dieZielperson mit zwei Küssen auf die Wange begrüßt. Beide betreten das französische Restaurant, gefolgt von einem Detektiv der Kurtz Detektei Essen.
Frau Leopold blind vor Bewunderung
Zwar hat Herr Stein lange Haare, eine sehr dünne Figur und recht feminine Züge, doch eine „Freundin“ von Frau Leopold ist er mit Sicherheit nicht. Im Restaurant setzen sich die beiden an einen Zweiertisch, Herr Stein winkt die Kellnerin herbei und gibt ihr, ohne in die Karte gesehen oder Frau Leopold nach ihren Wünschen gefragt zu haben, die Bestellung des Weins (inklusive Jahrgang und Rebart) und der Mahlzeiten zu verstehen. Während des gesamten Gesprächs wirkt Herr Stein über alle Maßen selbstgefällig und narzisstisch. Im Ruhrpott nennt man so eine Person für gewöhnlich „Schmierlappen“. Sein Blick schweift ständig im Raum umher, als wolle er prüfen, wer ihn alles bewundernd anstarrt, er schwenkt das Rotweinglas kennerisch und spart nicht mit gönnerhaften Gesten. Frau Leopold sitzt vor ihm wie ein Schulmädchen: das Kinn in die Hände gestützt und den Blick ununterbrochen bewundernd auf Herrn Stein gerichtet. Da unserPrivatdetektiv aus Esseneinen Tisch in der Nähe der beiden Zielpersonen erhalten hat und es allgemein recht leer ist im Restaurant,kann er große Teile des Gesprächs hören:
Frau Leopold spricht davon,sich von ihrem Ehemann trennen zu wollen, weil sie ihn nicht liebe und weil sie mit Herrn Stein zusammen sein wolle. Der allerdings winkt lächelnd ab, weist sie immer wieder darauf hin, dass doch ein Kind im Spiel sei und dann der Unterhalt und sie sei ja auch nicht mehr die jüngste und überhaupt habe er gar nicht so viel Zeit. Er liebe sie zwar – das sei ja klar –, aber man müsse auch vernünftig sein, denn wer weiß schon, wie sich die Beziehung entwickeln würde, wenn sie erst einmal dauerhaft ein Paar wären. Dieses Risiko könne man nicht eingehen, denn da sei ja das Kind. Frau Leopold scheint diese Argumente gar nicht gehört zu haben, spricht stattdessen von gemeinsamen künftigen Urlauben mit Herrn Stein, einem Loft in Berlin und dass sie ihn unbekannt ihrer Familie vorstellen wolle. Herr Stein geht nicht weiter darauf ein, sondern bringt Frau Leopold mit einem Kuss auf den Mund zum Schweigen. „Zu mir.“, sagt er. Nicht als Frage, auch nicht als Befehl, sondern als Tatsache.
Auf romantische Gesten ihres Liebhabers muss Frau Leopold wohl lange warten. Nicht nur einmal steht sie sich die Beine in den Bauch, ehe Herr Stein sich die Blöße gibt.
Schockierter Auftraggeber der Kurtz Detektei Essen
Das vermeintliche Pärchen verlässt das Restaurant anschließend – jeder in seinem eigenen PKW – undfährt in Richtung Wohnung des Herrn Stein. Er kommt zwei Minuten vor ihr an, doch ehe sie eingelassen wird, vergeht fast eine Viertelstunde, während derer sie vor der Haustür hin und her läuft. Schließlich geht sie hinein und die Detektive informieren Herr Leopold über den Sachstand. Der Auftraggeber derKurtz Detektei Essenveranlasst das Ende der Observation und bittet die beiden eingesetzten Ermittler, sich gleich noch mit ihm in seiner Wohnung in Bottrop zu treffen, um ihm von den Ereignissen zu berichten. Er könne nicht weg, da er auf das Kind aufpassen müsse.
„Sie will mich verlassen?“, fragt er mit leerem Blick, als er von denPrivatdetektivenderKurtz Detektei Essenüber das Gespräch zwischen Frau Leopold und Herrn Stein aufgeklärt wird. Unser Auftraggeber ist sichtlich geschockt und benötigt an dieser Stelle dringend Zuspruch. Die Detektive bleiben noch eine Weile, um ihn nicht mit seinen Gedanken allein zu lassen, bis er sagt, dass er nun versuchen wolle zu schlafen. Mit einem etwas unguten Gefühl verlassen die beiden Privatermittler die Wohnung, erfahren aber am nächsten Tag und noch einmal ein paar Wochen später von Herrn Leopold, dass es ihm den Umständen entsprechend gut gehe, Frau Leopold nach einer tränenreichen Aussprache in Richtung Berlin durchgebrannt sei und sich der Auftraggeber derKurtz Detektei Essennach einer kurzen Diskussion nun allein um das gemeinsame Kind der Eheleute kümmere.
Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.
Anfang der Woche erhielt dieKurtz Detektei Berlineinen Anruf vom Inhaber eines mittelständischen Berliner Unternehmens. Einer seiner Mitarbeiter habe für kommenden Donnerstag, Freitag und Montagum Urlaub gebetenund sich nach dem Ausschlagen der Bitte durch den Arbeitgeber krank gemeldet. Normalerweise habe man kein Problem damit, Mitarbeitern bei wichtigen Terminen Urlaub zu gewähren, doch diese Anfrage sei einfach zu kurzfristig gekommen, um für eine geplante Tour (es handelte sich um ein Logistikunternehmen) noch Ersatz beschaffen zu können. Die Tour müsste folglich abgesagt werden und dem Unternehmer entgingen Umsätze, hätte er den Urlaub gewährt. Da dem Arbeitgeber die Koinzidenz zwischen abgelehntem Urlaubsantrag und plötzlicher Erkrankung verdächtig erschien, und da es solche Vorfälle mit diesem Angestellten bereits mehrfach gegeben hatte,beauftragteer die Detektive derKurtz Detektei Berlinmit der Überprüfung des Mitarbeiters.
Emsige Zielperson macht viele Besorgungen während der Observation durch die Detektive der Kurtz Detektei Berlin
Montag Mittag hatte die Zielperson unsererWirtschaftsdetektive aus Berlinum Urlaub gebeten, nachmittags nach dem Ende der Tour die Absage erhalten, den Betrieb quicklebendig verlassen und den Arbeitgeber am Dienstagmorgen zunächst telefonisch über die Krankschreibung für die kommenden sechs Kalendertage informiert. Mittwochmorgen nahmen unsereBerliner Privatdetektivedie Observation am Wohnobjekt des Mitarbeiters auf.
Nach einem unauffälligen Gang zum Bäcker und der Rückkehr in die Wohnung stieg die Zielperson (ZP) gegen 09:30 in ihr Kfz und fuhr im weiteren Verlauf des Tages diverse Supermärkte, Geschäfte für Freizeit- und Campingartikel sowie einen Baumarkt an – natürlich alles beobachtet von den Ermittlern derKurtz Detektei Berlin. Meist verließ die ZP den jeweiligen Laden mit diversen Artikeln bzw. gut gefüllten Einkaufswagen. Diese Beobachtungen ließen auf eine interessante Fallentwicklung hoffen, und tatsächlich fuhr die ZP am späten Nachmittag nach Erledigung aller Einkäufe zu einer Garagenanlage, um dort alle gekauften Artikel in einen Campingbuszu verladen. Anschließend kehrte die ZP in ihre Wohnung zurück.
Da bis 20:00 keine weiteren Ereignisse zu beobachten gewesen waren, stellten die beiden eingesetzten DetektivederKurtz Detektei Berlindie Observation ein und ließen sich von einem weiteren Kollegen für die Nachtschicht ablösen. Es ist durchaus ungewöhnlich, bei Ermittlungen wegen desVerdachts auf Krankschreibungsmissbrauchauch nachts zu observieren, doch wegen der Problematik mit dem Campingbus wollte die Einsatzleitung derKurtz Detektei Berlinauf Nummer sicher gehen. Die beiden abgezogenen Detektive wurden auf Bereitschaft gesetzt.
Verabredung im Morgengrauen, Abfahrt mit einem Caravan
Die Vorgehensweise der Einsatzleitung sollte sich als Glücksfall für die Auftraggeber derKurtz Detektei Berlin herausstellen, denn im Morgengrauen – noch vor dem ursprünglich angesetzten Observationsbeginn – verließ die ZP ihre Wohnung und fuhr zur Garagenanlage, wo bereits vier weitere Personen mit reichlich Gepäck, Essen und Getränken warteten. Gemeinsam wurde alles in das Wohnmobil verladen. Unser Observant gab derweil den beiden anderen Detektiven Bescheid, dass sie ihn dringend unterstützen müssten. Allerdings erfolgte die Abfahrt der ZP und der vier unbekannten Personen (UP) nur wenige Minuten später, ehe die Kollegen unseren alleinigen Fahrzeugobservanten ablösen konnten.
Die Fahrt ging geradewegs anPotsdamvorbei auf die A9 in Richtung Süden. Die beiden angeforderten Detektive zogen in Maximaltempo nach, hatten aufgrund der ungünstigen Verkehrssituation an diesem Tag aber selten Gelegenheit, wesentlich schneller zu fahren als der einzuholende Campingbus. Erst an einem Autohof bei Münchberg in Oberfrankenlegten die Zielperson und die UP eine erste Rast ein, weswegen die verfolgenden Detektive aus Berlinschließlich aufschließen und ihren müden Kollegen ablösen konnten. Er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits über 13 Stunden lang observiert, wobei 10 dieser Stunden vollkommen ereignislos verlaufen waren. Von Münchberg aus trat er nun seine Heimfahrt an und die nachgezogenen Observanten übernahmen.
Mit dem Wohnmobil fuhr die Zielperson, verfolgt von unseren Berliner Detektiven, auf die A9 in Richtung Süden.
Fahrt endet am Hockenheimring, Verlust des Sichtkontakts
Unsere nun eingesetztenWirtschaftsdetektivederKurtz Detektei Berlinverfolgten die ZP und die UP bis zum Hockenheimring bei Mannheim, wo an diesem wie auch schon am vorherigen Wochenende die Band „Böhse Onkelz“ jeweils zwei Comeback-Konzerte mit insgesamt schätzungsweise 300.000 verkauften Eintrittskarten spielte. Am Gelände angekommen fuhr das Wohnmobil der ZP auf den Campingplatz, wohin unsereDetektive aus Berlinnicht unmittelbar folgen konnten, da sie weder ein Konzert- noch ein Campingticket besaßen. Die Einsatzzentrale derKurtz Detektei Berlinhatte wenige Minuten später recherchiert, dass es laut Veranstalter für dieses Wochenende noch Tickets an den Verkaufsstellen vor Ort geben sollte und dass der Zutritt zum Campingplatz nur mit einem Konzertticket möglich war. Zum Glück sollte es an diesem Tag noch Resttickets an der Tageskasse geben, doch bis diese besorgt waren, hatten unsere Observanten schon längstkeinen Sichtkontaktmehr zur ZP.
Nadel im Heuhaufen: Suche nach einem bestimmten Caravan auf einem Campingplatz
Den eingesetzten Detektiven derKurtz Detektei Berlinblieb nichts anderes übrig, als nach dem Zugang zum Camping-Areal eineSuchaktion nach dem Fahrzeug der ZPzu unternehmen. Bis dieses endlich gefunden war, wurde es allmählich dunkel und der Campingbus war zu diesem Zeitpunkt verlassen. Immerhin konnten unsere Ermittler noch einen kleinen Zeltplatz mit Sichtkontakt auf das Zielfahrzeug in Beschlag nehmen. Problem: Sie hatten keine Zelte dabei. Zum Glück war schnell ein Zelt besorgt, da sich diverse Anbieter in der unmittelbaren Umgebung des Geländes positioniert hatten. Ein Detektiv übernahm den Zeltaufbau, der andere observierte den Campingbus.
Erst gegen 1 Uhr morgens kehrten die ZP und die UPvöllig betrunkenzurück, genossen mit großer Geräuschkulisse noch jeweils ein Bier vor dem Bus und legten sich dann teils in Zelten, teils im Fahrzeug schlafen. Die Observation war bereits seit dem erfolgten Aufbau des Zeltes in Schichten verlaufen: Ein Wirtschaftsdetektivobserviert, der andere versucht (aufgrund der Geräuschkulisse relativ vergeblich) zu schlafen.
Wer krank ist und feiert, verhält sich genesungswidrig.
Am nächsten Tag (Freitag) erwachte die Reisegruppe um den angeblich kranken Mitarbeiter gegen 11:00 allmählich zum Leben. Im Laufe des Tages wurde fast ausschließlich gesessen, getrunken, dem Geruch nach Marihuana konsumiert, gegrillt und gegessen. Außerdem zog die ZP diverse Zäune zur Entleerung der Blase in Mitleidenschaft und grölte immer wieder lauthals Lieder der „Böhsen Onkelz“ mit – häufig mit musikalischer Begleitung aus einem mitgebrachten Abspielgerät, häufig aber auch ohne. Gegen frühen Abend fand eine Wanderung der Gruppe statt und man schloss sich immer wieder anderen Campern für kürze Zeiträume an, um weitere weiche Drogen zu konsumieren. Das Konzert besuchte die ZP an diesem Abend nicht, weswegen auch die Karte unsererBerliner Detektiveverfiel.
Springen, tanzen und rempeln beim Konzert
In weiser Voraussicht hatten unserePrivatdetektive aus Berlinje ein Ticket für Freitag und für Samstag gelöst und wären somit auch in der Lage gewesen, der ZP auf das Konzertgelände zu folgen, wenn diese erst am Samstag dorthin gehen würde. An diesem Tag ließ es die offensichtlich recht mitgenommene Gruppe etwas ruhiger angehen. Alle schienen ein wenig in den Seilen zu hängen, schliefen viel und tranken deutlich weniger.
Zwei Stunden vor dem offiziellen Konzertbeginn begaben sich die ZP und die UP zum Einlass und drängelten sich recht weit vor in den Linien der Fans, sodass unser Ermittler, der mit der verbliebenen Konzertkarte ebenfalls Einlass erhalten hatte, nur mit Mühe folgen konnte. Während der Show der Band zeigte sich die ZP äußerst lebhaft, tanzte, sprang und rempelte in einer Art Gruppenchoreografie andere Konzertteilnehmer an, die diese Angriffe offenbar freudig empfingen und mit Eifer erwiderten.Körperliche Einschränkungen konnten bei der ZP nicht im Geringsten festgestellt werden.
Im Sinne der Eigensicherung im doch sehr körperbetonten Umfeld der Konzertbesucher zog sich unser Wirtschaftsermittler aus Berlinin die hinteren Reihen zurück und verließ das Konzert frühzeitig, um die ZP am Ausgang aufnehmen zu können. Dort wurde die ZP zwar aufgrund der gewaltigen Menschenmengen, die zurück auf den Zeltplatz drängten, verpasst, doch der beim Zelt verbliebene Detektiv konnte die ZP schließlich am Campingbus erneut aufnehmen. Gute zwei Stunden des Gröhlens und exzessiven Trinkens vergingen anschließend noch, ehe sich die Gruppe schlafen legte.
Teilweise ging es recht wild zu auf dem Konzert, weswegen sich der eingesetzte Detektiv der Kurtz Detektei Berlin im Sinne der Eigensicherung zurückziehen musste.
Fristlose Kündigung anhand der gerichtsfesten Beweise unserer Berliner Detektive
Am Sonntag erfolgte schließlich die Abreise zurück nach Berlin, wo die ZP und unsere Ermittler am frühen Abend eintrafen.Die Observation wurde anschließend eingestellt, denn die bis hierhin gesammelten Beweise waren bereits erdrückend und eine weitere Observation erschien nicht mehr notwendig für die Erfüllung des Auftragsziels. Dass die ZP einen Urlaubsantrag für den folgenden Montag gestellt hatte, ließ sich wohl damit begründen, dass sie diesen Tag zum Ausnüchtern (auf der Rückfahrt saß ausschließlich eine der UP am Steuer) und zur Erholung nutzen wollte.
Am nächsten Arbeitstag erwartete dengespielten Krankenbeim Betreten des Arbeitsplatzes die fristlose Kündigung. Das „Onkelz“-Konzert stellte sich somit als äußerst kostspieliges Vergnügen heraus, denn abgesehen von den Kosten für das Wochenende einigten sich Arbeitgeber und Zielperson auch auf die Erstattung der Detektiv-Kostendurch denKrankschreibungsbetrüger. Immerhin konnte er so einem erneut kostspieligen Gerichtsverfahren aus dem Weg gehen.
Das WortDetektivstammt vom Lateinischen„detegere“(aufdecken, enthüllen) und wurde ab dem frühen 19., vielleicht sogar schon ab dem 18. Jahrhundert in Großbritannien fürbehördliche Ermittlerverwendet, die sich der Unauffälligkeit halberin Zivilkleidungunter das Volk mischten. Gerade in der Anfangsphase ihrer Tätigkeiten erfreuten sich diese Geheimpolizisten großer Beliebtheit in der Bevölkerung, da ihre Erfolge teilweise bahnbrechend waren. Die ersten Vertreter dieses Berufsstandes Detektiv und damit ersten Vorgänger derKurtz Detektei Kölnwaren die LondonerBow Street Runners.
In Deutschland sind Privatermittlungen und behördliche Ermittlungen fast immer strikt getrennt
Die Wiege desDetektiv-Berufsliegt also in Großbritannien. Leider hat eine ähnliche Vermengung und Kooperation zwischen Detektiven und „offizieller“ Polizei in Deutschland zu keinem Zeitpunkt befriedigend stattgefunden. Die Skepsis der Kriminalbehörden gegenüber Detektiven mag unter anderem in der Glorifizierung des Berufsstandes durch die Populärkulturliegen, die einsetzte, noch ehe dasDetektivgewerbein Deutschland so recht etabliert war – ein entscheidender Unterschied zu Großbritannien, den USA und auch Frankreich, wo es teilweise bedeutend früher zum Einsatzprivater Ermittlerkam. Hinzu kommt, dass in der BRD laut Artikel 20 des Grundgesetzes dasGewaltmonopol allein beim Staatliegt und alle Belange der öffentlichen Sicherheit folglich den offiziellen Ermittlungsbehörden obliegen. Eine enge Kooperation zwischen Privatdetektiven und Ermittlungsbehörden ist also schon per Verfassung nicht vorgesehen.
Der Ursprung des Detektiv-Berufs liegt in England. Aus der Londoner Metropolitan Police, die heute ihren Hauptsitz im „New Scotland Yard“ hat, gingen die ersten Detektive der Geschichte hervor: die Bow Street Runners.
Keine Einzelgänger: Die Detektive der Kurtz Detektei Köln arbeiten grundsätzlich im Team
Kriminalromane und -filmezeichneten seit jeher das Bild desPrivatdetektivsals scharfsinnigem, außergewöhnlich begabten Überkriminalisten, der Fälle allein durch seine Beobachtungs- und Kombinationsgabe löste. Dass das in der Praxis nur sehr vereinzelt vorkommt und ansonsten Teamarbeit schon immer die Grundlage für erfolgreiches detektivisches Wirken darstellte, fällt auf diese Art gern unter den Tisch. DieDetektivederKurtz Detektei Kölnjedenfalls setzen auf intensive Vernetzung mit hervorragenden Kontakten und auch Kollegen aus anderen Detekteien, um das für Sie optimale Ergebnis zu erreichen.