Rheinische-Post-Interview mit Detektiv Patrick Kurtz: „Beim Observieren braucht man Konzentration, Sitzfleisch und eine gute Blase“


Im Herbst 2025 interviewte Thomas Geuchen von der Rheinischen Post Privatdetektiv Patrick Kurtz von der Kurtz Detektei Düsseldorf zum Detektivberuf, mit Fokus auf Beziehungsangelegenheiten. Hier der Beitrag:


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Rheinische Post: „Beim Observieren braucht man Konzentration, Sitzfleisch und eine gute Blase“


Düsseldorf · Patrick Kurtz unterhält deutschlandweit Detektivbüros. Oft arbeitet er für Kunden, die ihren Partner der Untreue verdächtigen. Denn bei Eifersucht kennen manche Menschen keine Hemmungen mehr.

Von Thomas Geuchen

Mehr als zehn Jahre ist es her, da wurde Patrick Kurtz zum ersten Mal von einer Frau dafür bezahlt herauszufinden, ob ihr Mann sie mit einer anderen betrügt. Kurtz stand am Beginn seiner Karriere als Detektiv und erinnert sich noch heute gut an den Fall. Die Protagonisten: eine Griechin, ihr deutscher Ehemann und dessen Praktikantin.

Das Ehepaar versorgte griechische Restaurants mit Möbelgarnituren; er fuhr von Kunde zu Kunde, um die Ware zu verkaufen – und nahm auf seinen Geschäftsreisen verdächtig oft die Praktikantin mit. Die argwöhnische Ehefrau beauftragte Kurtz mit einer Observation. „Ich habe sie eine ganze Weile beobachtet, bestimmt eine Woche lang“, erzählt Kurtz in der Rückschau. „Es gab eigentlich nie etwas Auffälliges in der Öffentlichkeit. Klar, sie waren miteinander unterwegs, aber es war nicht so, dass sie Zärtlichkeiten ausgetauscht hätten.“


Enthemmung nach Verlassen des eigenen Wohngebiets


Aber Kurtz blieb am Ball. Eines Tages fuhren der Ehemann und die Praktikantin für eine längere Dienstreise in die Niederlande. Kurtz folgte unauffällig mit einem Kollegen. „Wenn man über längere Zeiträume und größere Strecken hinweg Fahrzeuge verfolgen muss, ist es wichtig, dass man sich abwechseln kann, damit nicht immer dasselbe Fahrzeug im Rückspiegel ist“, erklärt er.

Der Aufwand sollte sich lohnen. „Sie waren aus dem Stadtgebiet raus, 100 Kilometer entfernt von ihrem Wohnort. Dann hielten sie auf einer Autobahnraststätte an und es ist zu sehr eindeutigen Handlungen gekommen“, sagt Kurtz. Die Knutschszenen auf dem Parkplatz nahmen die Detektive mit der Videokamera auf. 


Unerwartete Reaktion der Ehefrau


In den Niederlanden angekommen, ging es munter weiter. Die Detektive besorgten sich ein Hotelzimmer über dem der „Zielpersonen“, wie es im Fachjargon heißt, und folgten dem Mann und der Praktikantin bei deren Restaurantbesuchen.

Wieder zu Hause, legten sie der gehörnten Ehefrau ihren Bericht vor – und erlebten eine Überraschung. „Sie hat laut losgejubelt. Sie hat sich gefreut: ‚Endlich habe ich ihn erwischt'“, berichtet Kurtz. Anscheinend ging es der Frau nur darum, endlich einen Beweis zu haben – als Druckmittel. Denn eine Trennung stand für sie offenbar nicht im Raum. Vielmehr habe sie ihren Mann wohl „unter Kontrolle halten wollen“, wie Kurtz spekuliert: „Das wird in der Beziehungsdynamik sicher noch Folgen gehabt haben.“ 


Privatdetektive in Deutschland: großes Themenspektrum bei Ermittlungen


Patrick Kurtz dürfte wissen, wovon er spricht. Der 36-Jährige arbeitet seit zwölf Jahren als IHK-zertifizierter Detektiv und unterhält ein Netzwerk von rund 30 Detektivbüros in ganz Deutschland, darunter Niederlassungen in Düsseldorf, Köln und im Ruhrgebiet. Für seine Aufträge schöpft er aus einem Pool von etwa 60 freiberuflich tätigen Ermittlern. Das (lukrativere) Standbein der Zweigstelle in Düsseldorf sind Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität; bei privaten Ermittlungen kann es um Nachbarschafts-Streitigkeiten, Unterhaltsfragen oder Drohbriefe gehen.

Doch Ehebruch und Fremdgehen sind Kurtz zufolge die häufigsten Gründe für die Beauftragung von Detektiven. Kurtz weiß, dass es sich um heikle Missionen handelt. „Es geht um persönliche Beziehungen, da können Kinder mit drinstecken, es können sich Dramen abspielen“, sagt er. Außerdem erforderten die meisten dieser Fälle kein besonderes technisches Geschick oder kombinatorische Fähigkeiten. Aber sie sind das tägliche Brot des Privatdetektivs.

Wenn Menschen einen Privatermittler damit beauftragen, ihren Partner zu observieren, überschreiten sie eine große Hemmschwelle. In der Regel müsse daher schon „ziemlich viel vorgefallen“ sein, meint Kurtz. Typische Anzeichen dafür, dass beim Partner etwas im Busch sein könnte: geheimnisvolle Handynachrichten, ständige Überstunden oder eine plötzliche, vorher so nicht da gewesene Aufmerksamkeit für das eigene äußere Erscheinungsbild.


Detektive für Gewissheit bei Vertrauensdefiziten


Vom Detektiv sind im Umgang mit den Kunden Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl gefragt. Für einen ersten Kontakt bietet Kurtz aus Gründen der Diskretion an, eine anonyme E-Mail zu schicken. Auf seiner Homepage versucht er zudem, mit einem psychologischen Argument zu überzeugen: Zwar könnten Ermittlungen schmerzhafte Erkenntnisse zu Tage fördern – das sei aber allemal besser als ein „Leben in Sorge und Ungewissheit“. „Ich denke, jeder, der schon mal selbst in der Situation war, an der Treue des Partners zu zweifeln, kann sich ausmalen, was für ein beschissenes Gefühl das ist“, sagt Kurtz. Seine Botschaft: lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Die Menschen, die zu ihm kämen, seien ganz unterschiedlich drauf, sagt Kurtz. „Manche sind furchtbar aufgeregt, andere ganz gelassen.“ Auf das Kundengespräch, aus dem sich eine Einschätzung ergibt, ob eine Ermittlung sinnvoll ist, und wenn ja, wo sie ansetzen kann und in welchem Umfang sie stattfinden soll, folgt der eigentliche Einsatz. „Dabei braucht man viel Konzentration, Sitzfleisch und eine gute Blase“, zählt Kurtz auf. Denn die meiste Zeit passiere herzlich wenig. Die wichtigsten Hilfsmittel bei der Observation sind das eigene Fahrzeug, eine hochwertige Kamera und das Smartphone. „Ansonsten, je nach Situation, gibt es verschiedene Gimmicks“, sagt Kurtz. „Gerade im Kamerabereich haben wir viele versteckte Lösungen. Dadurch, dass die Akkus mittlerweile so klein sind, kann man Kameras fast überall verstecken.“ 


Infobox


Detektive in Deutschland nicht staatlich anerkannt


Status: Trotz der Bemühungen des Bundesverbands des Detektiv- und Ermittlungsgewerbes (BuDEG) ist der Detektivberuf bis heute hierzulande nicht rechtlich geschützt – anders als in Nachbarländern wie etwa Österreich. Sie verfügen daher weder über einen besonderen Status noch über besondere Rechte bei der Überwachung.

Ausbildung: Dennoch bieten in Deutschland verschiedene Träger mehrmonatige Detektiv-Lehrgänge an. Dazu zählen die Sicherheitsakademie Berlin (SAB) oder die Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD), die mit der IHK zusammenarbeitet.


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Rechtliche Einschränkungen bei Detektiv-Observationen


Dass die Beobachtung legal abläuft, ist Kurtz zufolge gewährleistet. Da es sich um einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der observierten Person handelt, muss ein berechtigtes Interesse vorliegen – etwa das wirtschaftliche Interesse eines Ehepartners. Grob gesagt: Je länger und fester die in Frage stehende Beziehung, desto gerechtfertigter eine Ermittlung, wenn ein Partner befürchtet, hintergangen zu werden.

Selbst dann aber gibt es eine Tabuzone, nämlich den so genannten höchstpersönlichen Lebensbereich. Da es sich bei (vermeintlicher) Untreue um keine Straftat handelt, muss der Detektiv seine Zielperson dann, wenn sie sich in den eigenen vier Wänden oder dem eigenen Fahrzeug aufhält, in Ruhe lassen.


Unterschiedlichste Fallkonstellationen bei Fremdgehen


Doch auch mit dem vorhandenen Spielraum gelangen die Ermittler in der Regel zu gesicherten Erkenntnissen. In 60 bis 70 Prozent der Fälle bestätige sich der Verdacht, sagt Patrick Kurtz – sei es, dass die observierte Person eine ernsthafte Beziehung zu jemand anderem hat oder „bloß“ bei einem Seitensprung erwischt wird.

Manchmal, erzählt Kurtz, kommen auch ganz andere Dinge heraus: „Zum Beispiel, dass der Mann spielsüchtig ist. Oder, dass er einen Nebenjob hat, den er aus irgendeinem Grund nicht verraten wollte.“ Ein Sonderfall besteht, wenn sich herausstellt, dass die observierte Person – in aller Regel sind es Männer – Prostituierte aufsucht. Die Reaktionen darauf können in Kurtz‘ Erfahrung sehr unterschiedlich ausfallen: von Erleichterung, weil es sich um kein „emotionales“ Fremdgehen handelt, bis hin zu Ekel. 


Umfassende Veränderungen des Detektiv-Berufs durch technologischen Wandel


Für seine Dienste nimmt Kurtz 74 Euro die Stunde. Damit sich eine Observation lohne, müsse man mindestens 500 Euro einplanen, sagt er. Zwar habe er schon Anfragen „vom Hartz-IV-Empfänger bis zum Fußballnationalspieler“ bekommen – letztlich leisten kann sich einen Detektiv aber nur eine betuchte Klientel, die in der Regel mittleren Alters ist. Männer und Frauen halten sich unter Kurtz‘ Kunden in etwa die Waage. Vorurteile, die mal dem einen, mal dem anderen Geschlecht bescheinigen, eher zum Fremdgehen zu neigen, kann der Detektiv nicht bestätigen.

Ist das Geschäftsmodell zukunftsfähig? Längst gibt es Spionage-Apps, mit denen sich das Handy des Partners überwachen lässt; in den sozialen Medien lassen sich „Treuetester“ engagieren, die die Zielperson mittels Flirtversuchen per Chat oder E-Mail auf die Probe stellen. Andererseits gibt es der IHK zufolge allein in Düsseldorf aktuell 26 Privatdetekteien.


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Kurtz gibt zu, dass im Zuge der genannten Entwicklungen weniger Aufträge eingehen. Er weiß aber auch zu berichten, dass Ermittlungen auf eigene Faust meist scheiterten: „Wir hatten es schon diverse Male, dass Leute kamen und meinten, ich habe es schon mal selbst versucht, und mein Partner hat mich erwischt.“

So dramatisch die Erkenntnis, dass der eigene Partner fremdgeht, im Einzelfall für den Betroffenen sein mag: Für Kurtz ist sie Alltag. Letztlich gehe es hier wie bei den meisten Ermittlungen um eine Form des Betrugs, sagt er: „Ich denke, man kann als Detektiv weiter darauf bauen, dass die Leute mit diesen Problemen zu uns kommen werden. Fremdgehen ist ein Phänomen, das sich durch die Menschheitsgeschichte hindurch zieht.“ 


Hinweis


Der Originalartikel erschien im September 2025 in der Rheinischen Post. Die Hervorhebungen (Fettschrift), Zwischenüberschriften, Bilder und Verlinkungen auf dieser Seite können vom Original abweichen.


Kurtz Detektei Düsseldorf

Grafenberger Allee 293

D-40237 Düsseldorf

Tel.: 0211 9874 0021

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-duesseldorf.de

Web: https://www.kurtz-detektei-duesseldorf.de

Google: https://g.page/kurtz-detektei-duesseldorf

Originalbeitrag: https://kurtz-detektei-duesseldorf.de/news-aus-der-welt-der-detektive/Rheinische-Post-Interview-mit-Detektiv-Patrick-Kurtz-Beim-Observieren-braucht-man-Konzentration-Sitzfleisch-und-eine-gute-Blase/

Den Ex „ausspionieren“: Wann es Sinn macht, nach einer Trennung einen Detektiv zu engagieren


So unterschiedlich, wie Beziehungen laufen, gestalten sich auch Trennungen. Während manche in Freundschaft auseinandergehen, haben andere nach Ende der Beziehung kein freundliches Wort für ihren Expartner übrig. Wieder andere schaffen es nicht, sich damit abzufinden, dass die ehemals große Liebe nun nicht mehr Teil ihres Lebens ist.

Viele Anrufe erreichen die Kurtz Detektei Erfurt und Thüringen mit dem Anliegen, den oder die Ex observieren zu lassen, um „aus persönlichem Interesse“ in Erfahrung zu bringen, ob es einen neuen Partner gibt. Ein reines persönliches Interesse ist jedoch kein hinreichender Grund für Observationen durch unsere Thüringer Detektive, da in solchen Fällen im Rahmen einer Güterabwägung das Persönlichkeitsrecht des Expartners überwiegt.

Doch es gibt durchaus andere Gründe, die eine Observation hinreichend fertigen. Die Kurtz Privatdetektei Erfurt und Thüringen (0361 2243 0020) beleuchtet diese nachfolgend übersichtlich.


Berechtigtes Interesse ausschlaggebend


Gerade, wenn die Trennung einseitig war, wollen viele Menschen unbedingt wissen, was der Expartner nun treibt, und suchen verzweifelt nach einer Möglichkeit, ihm nah zu sein. Warum nicht einfach einen Detektiv engagieren, um alles über das neue Leben der alten Liebe zu erfahren? Entscheidend hierfür ist das sogenannte berechtigte Interesse, das in aller Regel eine unbedingte rechtliche Beauftragungsvoraussetzung für Privatermittler darstellt. Falls das rein persönliche Interesse also weiterhin stark ausgeprägt ist und Sie Ihre/n Ex womöglich sogar zurückgewinnen wollen, finden Sie eher auf exzurueckexperte.de hilfreiche Tipps.

Während eine „Beschattung“ bei einer Trennung ohne wirtschaftliche Interessen in der Regel nicht legal ist, gibt es andere Trennungsfälle, in denen es durchaus sinnvoll ist, sich an unsere Erfurter Detektive zu wenden.


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Beweisbeschaffung im Scheidungsfall


Unterhalt


In Scheidungsfällen kann das Engagieren eines Detektivs für verschiedene Szenarios sinnvoll sein. Im Falle eines Unterhaltsstreits müssen für gewöhnlich die Vermögenssituationen beider Partner offengelegt werden. Allerdings kommen nicht alle Ehepartner ihrer Mitteilungspflicht nach, viele machen zudem falsche Angaben. Bei Zweifeln an der Rechtmäßigkeit von Unterhaltsforderungen können unsere Privatdetektive für JenaWeimarGotha und ganz Thüringen zur Klärung der tatsächlichen Einkommensverhältnisse und Lebensumstände der Expartner beitragen.

Dazu zählen beispielsweise die Aufdeckung von nicht angemeldeten Nebentätigkeiten oder heimlichen Finanzgeschäften des unterhaltspflichtigen Partners. Auch falls die Annahme besteht, dass sich der unterhaltberechtigte Partner einer gravierenden Verfehlung schuldig gemacht und somit den Unterhaltsanspruch verwirkt hat, beispielsweise durch einen Ehebruch, kann es sinnvoll sein, eine Detektei als erprobten Beweisweg zu wählen. In manchen Fällen kann sogar eine Erstattung der entstandenen Detektivkosten durch die Gegenseite verlangt werden.


Sorgerecht


Die zweite Säule der Beweisermittlung gegen Expartner besteht in Sorgerechtsbedenken. Zeigt der andere Elternteil mehrfach einen bedenklichen oder gar zweifellos inakzeptablen Umgang mit dem gemeinsamen Kind, disqualifiziert er sich gegebenenfalls für die Kindbetreuung. Das beinhaltet in der Regel mindestens den persönlichen Umgang, häufig aber auch die Verfügungsgewalt bzw. das Mitspracherecht bei der Wohnort- und Schulwahl sowie viele weitere Bereiche des Lebens.

Bevor ein Gericht eine – vor allem – für das Kind einschneidende Entscheidung trifft, bedarf es allerdings klarer Beweise. Durch Observation des Umgangs zwischen Expartner und Kind/ern bzw., je nach Sachlage, durch Observation der gewöhnlichen Aktivitäten des anderen Elternteils außerhalb des Umgangs sind diese Beweise gerichtsverwertbar zu ermitteln. Zu den disqualifizierenden Faktoren, die nicht unbedingt während des Umgangs beobachtbar sind, zählen zum Beispiel Suchtverhalten (Alkohol, Drogen, Spielsucht etc.), Gewalttätigkeit oder ein kriminelles soziales Umfeld.


Beweisermittlung während der Beziehung


Auch im Falle einer missbräuchlichen Beziehung kann es sehr sinnvoll sein, sich bei der Beweiserbringung durch erfahrene Detektive unterstützen zu lassen. So helfen Beweise entscheidend zum Beispiel beim Erwirken einer einstweiligen Verfügung gegen den Expartner. Dabei handelt es sich um eine richterliche Anordnung, die es Ihrem Expartner verbietet, sich Ihnen und gegebenenfalls Ihren Kindern zu nähern.

Zudem sind unsere Erfurter Privatdetektive im Rahmen der Aufklärung bestehender Beziehungen sehr häufig beim Verdacht auf Untreue in der Partnerschaft tätig. Lassen Sie sich unverbindlich und kostenfrei zu Ihrem individuellen Anliegen beraten: 0361 2243 0020.


Hinweis


Die Detektei Kurtz garantiert nicht für die Korrektheit und Anwendbarkeit von Informationen auf verlinkten Drittseiten.


Redaktion: Patrick Kurtz

 

Kurtz Detektei Erfurt und Thüringen

Arnstädter Straße 50

99096 Erfurt

Tel.: +49 (0)361 2243 0020

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Spielsucht | Spielsüchtige in Dortmund


Pathologisches Glücksspielen – eine Sucht, die Beziehungen, Menschen und Familien zerstören kann


Spielsucht ist ein immer größer werdendes Problem in Deutschland; annähernd 200.000 Menschen sind laut suchtmittel.de hierzulande betroffen und verzocken jährlich etwa 2,2 Milliarden Euro. Den Großteil der Abhängigen machen 18- bis 35-jährige Männer aus, während nur 10 % der Zocker weiblich sind. Entgegen der Annahme, dass eine Spielsucht im Vergleich zu anderen Suchterkrankungen weniger schlimm und beinahe zu vernachlässigen sei, sehen unsere Detektive aus Dortmund bei ihren Einsätzen immer wieder, dass nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Familien, Freundeskreise und Arbeitgeber unter der Sucht leiden. Spielsucht kann auf vielfältige Weise ganze Leben zerstören.

Die Kurtz Detektei Dortmund wird aktiv, wenn Ehe- oder Lebenspartner, Eltern oder Arbeitgeber befürchten, dass der Partner, das eigene Kind oder der Angestellte eine ihn und andere schädigende Einstellung zu Glücksspielen haben könnte: 0231 8401 0065.



Glücksspielsucht – eine zunächst unauffällige Abhängigkeit


Glücksspielsüchtige erkennt man nicht auf der Straße; im Gegensatz zu Drogen- oder Alkoholabhängigen können sie ihre Sucht leicht verstecken und fallen nicht aus ihrer gesellschaftlichen Rolle. Durch eine vergleichsweise geringe Zahl betroffener Personen bzw. da die meisten Betroffenen heimliche Süchtige sind, hat man gemeinhin keine konkreten Vorstellungen vom Erscheinungsbild und den Symptomen dieser Suchtform. Hinter dem langen Ausgehen und den hohen Ausgaben wird nach der Erfahrung unserer Dortmunder Privatdetektive nicht selten sogar eher eine Affäre des Partners als eine Glücksspielsucht vermutet.

Doch die Betroffenen leiden wie alle anderen Suchtkranken: Kontrollverlust, Entzugserscheinungen, wenn nicht gespielt werden kann, Suchtdruck, Gefährdung sozialer und beruflicher Beziehungen, Bildung umfassender Lügenkonstrukte zur Überdeckung der Sucht etc. Durch die mit der Sucht meist einhergehende Verschuldung sehen sich die Betroffenen darüber hinaus oft gezwungen, zu stehlen und zu betrügen, um an die notwendigen finanziellen Mittel zur Fortführung der Suchtbefriedigung zu gelangen. Alles dreht sich nur noch um das Spiel und das Geld, das scheinbar schnell und leicht gewonnen werden kann.


Spielsucht in Dortmund und die Bekämpfungsmaßnahmen


In Dortmund gab es laut einem Artikel von Der Westen im Jahr 2011 über 5000 pathologische Spieler, die an etwa 2100 Spielautomaten jährlich über 37 Millionen Euro verzocken. Spielsüchtige sehen sich tagtäglich mit neuen Anreizen zum Spielen konfrontiert: durch Werbung für Casinos, Lotto und Sportwetten im TV, online und in Printmedien, durch Spielhallen in direkter Nähe, die Existenz von Spielautomaten, Lottoscheinen und Rubbellosen in Kiosken und Gaststätten, durch die einfache Erreichbarkeit von Online-Spielen und so weiter. Betroffene, die sich eigentlich vom Glücksspiel abwenden wollen, geraten so erneut in die Spirale aus Nervenkitzel, Gewinn und Verlust. Durch rauschende Partynächte und immer hochwertigere Interieurs wie beispielsweise in der Spielbank Hohensyburg in Dortmund werden zudem auch Frauen vermehrt zu Spielerinnen.

Um den Betroffenen zu helfen, gibt es einige Möglichkeiten, so zum Beispiel Selbsthilfegruppen wie die des Caritas-Verbands in Dortmund, therapeutische Betreuungsangebote sowie Selbst- oder Fremdsperren. Die letztgenannten Sperren erfolgen im Rahmen des 2008 eingeführten Glücksspielstaatsvertrages und seiner Nachfolgerversionen: Mit einer Selbstsperre kann sich der Spieler auf eigene Initiative den Zugang zu Glücksspielen in staatlichen Spielbänken blockieren, in dem er einen entsprechenden Antrag stellt. Für unsere Dortmunder Privatdetektei spielen allerdings die Fremdsperren eine größere Rolle, weil unsere Auftraggeber zuweilen bestrebt sind, durch uns die Beweise ermitteln zu lassen, die notwendig sind, um eine Fremdsperre erfolgversprechend beantragen zu können. Fremdsperrenanträge werden dann bewilligt, wenn z.B. eine die Familienexistenz gefährdende Glücksspielsucht vorliegt und belegt wird. Das Problem an diesen Sperren: Sie gelten nur für staatliche und nicht für gewerbliche Glücksspielangebote. Oder anders: Der Gesperrte kann dann zwar nicht mehr in staatlichen Spielbanken zocken, doch weiterhin gewerbliche Casinos aufsuchen.


Die Bequemlichkeit und ständige Erreichbarkeit von Online-Glücksspielangeboten haben der Branche und zugleich der Sucht einen neuen Boom verschafft.


Neue Glücksspielsteuer als Abschreckung für Spieler?


Die Stadt Dortmund hatte bisher gegen Wettbüros Steuern in Abhängigkeit von der Größe der Gewerbefläche geltend gemacht: monatlich 250 € pro 20 m². Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erklärte diese Flächenregelung im Sommer 2017 allerdings für unzulässig. Stattdessen orientiert sich die Stadt Dortmund künftig am Frankfurter Modell, laut dem Steuern anteilig vom Wetteinsatz erhoben werden. Durch diese Besteuerung des Wetteinsatzes erhoffen sich die Kommunen natürlich höhere Einnahmen für die strapazierten Kassen, wenngleich der offizielle Zweck dieser Steuer die Abschreckung der Spielsüchtigen sein soll. Ob diese Steueränderung – zumal lediglich kommunal – eine positive Änderung bewirken kann, wird sich erst nach einigen Monaten oder Jahren sagen lassen, wenn neue Zahlen zu den suchtkranken Spielern veröffentlicht werden.


Wie gehen unsere Dortmunder Detektive vor?


Werden die Privatdetektive der Detektei Kurtz damit beauftragt, einen Familienangehörigen zu observieren, um eine Glücksspielsucht nachzuweisen, muss zunächst das berechtigte Interesse geklärt sein. Dieses kann das nachvollziehbare Interesse einer Ehefrau sein, ihren Gatten vom Verspielen des gemeinsamen Familieneigentums abzuhalten, oder das des Arbeitgebers, der seinen Mitarbeiter statt im Außendienst eher in Casinos wähnt, oder das der Eltern, die ihr minderjähriges Kind von Spielhallen fernhalten wollen – denn immerhin ist Glücksspiel in Deutschland erst ab 18 Jahren gestattet. Nicht möglich dagegen sind Observationen beispielsweise des unliebsamen Nachbarn oder des steinreichen Onkels, von dessen Vermögen man hofft, später viel zu erben. Im Zweifelsfall können Sie sich unverbindlich von uns beraten und über unsere Richtlinien und Vorgehensweisen informieren lassen.

Liegt das berechtigte Interesse vor, ist in den weitaus überwiegenden Fällen von Spielsucht die Observation die optimale Ermittlungsmethode. Nehmen wir den Ehemann, der nach der Arbeit häufig noch länger in der Stadt bleibt oder ominöse Überstunden macht, wohinter seine Frau Casinobesuche vermutet. Unsere Wirtschaftsdetektive aus Dortmund folgen der Zielperson bei ihren Aktivitäten in den verdächtigen Zeiträumen, um etwaige Casino-, Spielhallen- oder Wettbürobesuche zu dokumentieren. Zuweilen wird die Observation dabei sogar bis in die jeweiligen Etablissements fortgesetzt, um Informationen zum Spielverhalten und vor allem zu den riskierten, verlorenen und gewonnenen Summen zu gewinnen, die beispielsweise in Unterhaltsangelegenheiten von Bedeutung sein können. Handelt es sich um eine online ausgelebte Spielsucht, werden unsere IT-Spezialisten in Dortmund eingesetzt, um Browserverläufe, Cache-Daten und Hintergrundprozesse der benutzten Geräte nach Hinweisen zu durchleuchten. Dieses Mittel wird insbesondere an Arbeits-PCs häufig genutzt, wenn ein konkreter Verdacht auf Arbeitszeitmissbrauch besteht.


Beauftragung der Kurtz Detektei Dortmund


Sollten Sie befürchten, dass ihr Ehepartner, Lebenspartner, minderjähriges Kind oder Arbeitnehmer mit seiner Glücksspielsucht nicht nur sich selbst, sondern auch andere schädigt, und dies nachweisen wollen, so setzen Sie sich gern mit unserer Dortmunder Detektei in Verbindung. Wir beraten Sie telefonisch oder per E-Mail über Ihre und unsere Möglichkeiten, Vorgehensweisen, Zahlungsmodalitäten und Erfolgsaussichten. Die Ermittler der Detektei Kurtz sind IHK-zertifiziert, professionell und diskret, sodass unsere Einsätze zeitnah, schnell und ergebnisorientiert ausgeführt werden. Sie erreichen uns über das Kontaktformular, per E-Mail an kontakt@kurtz-detektei-dortmund.deoder telefonisch unter der folgenden Rufnummer: 0231 8401 0065.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Dortmund

Münsterstraße 56

44145 Dortmund

Tel.: 0231 8401 0065

Mail: kontakt@kurtz-detektei-dortmund.de

Web: https://www.kurtz-detektei-dortmund.de

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