Zweifel an geltend gemachter Erwerbsminderung nach angeblicher Wirbelsäulenverletzung
Im Bereich des Personenschadensrechts kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen zwischen Versicherern und Anspruchstellern über das tatsächliche Ausmaß unfallbedingter gesundheitlicher Beeinträchtigungen. Insbesondere dann, wenn eine dauerhafte Einschränkung der Erwerbsfähigkeit geltend gemacht wird, steht für Versicherungen ein erheblicher finanzieller Ausgleich im Raum.
In einem solcherart gelagerten Fall wurde die Kurtz Detektei Hamburg von einem nordamerikanischen Auftraggeber mit der Durchführung einer diskreten Observation beauftragt. Die Zielperson hatte Ansprüche auf verminderte Erwerbsfähigkeit gegenüber der Versicherung erhoben. Ziel der Ermittlungen durch unsere Hamburger Detektive war es, zu überprüfen, ob die von der Zielperson angegebenen massiven Beschwerden im Bereich von Nacken und Rücken mit deren tatsächlicher körperlicher Belastbarkeit im Alltag vereinbar waren. Mit anderen Worten: Es sollte geprüft werden, ob und in welchem Belastungsumfang der Antragssteller trotz der angemeldeten Ansprüche weiter erwerbstätig war.
Brisant: Die Zielperson war Cheftrainer eines Clubs der Basketball-Bundesliga.

Hintergrund des Ermittlungsauftrags: Klage wegen dauerhafter körperlicher Einschränkungen
Vorausgegangen war der Anspruchstellung ein Unfall, durch den der Basketball-Trainer nun unter anhaltenden Beschwerden im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule leide. Diese würden – so die Darstellung – zu erheblichen Einschränkungen der Beweglichkeit sowie zu einer dauerhaften Minderung der Arbeitsfähigkeit führen. Neben dem Versicherungsanspruch wurde durch den Basketball-Coach zudem Klage wegen verminderter Erwerbsfähigkeit erhoben.
Da sich aus den der Versicherung vorliegenden Unterlagen Zweifel an der tatsächlichen Schwere der behaupteten Einschränkungen ergaben, wurde unsere Wirtschaftsdetektei in Hamburg mit der Durchführung der Observation im beruflichen Umfeld des Basketball-Trainers betraut.
Observation in der Basketball-Bundesliga: Aktive Trainertätigkeit ohne erkennbare Schonhaltung
Am ersten Observationstag nahm ein Ermittler unserer Hamburger Privatdetektei seine Tätigkeit in der Sportarena des Clubs der Zielperson auf: Heimspiel in der Basketball-Bundesliga. Hierbei sollte die Zielperson gemäß öffentlich kommuniziertem Sachstand als Cheftrainer seine Mannschaft vertreten. Würde der Coach – trotz seines Versicherungsantrags und seiner Klage – tatsächlich auftauchen? Und wenn ja: Würden körperliche Einschränkungen erkennbar sein, oder würde er das Team so aktiv coachen, wie man es aus den Medien von ihm gewohnt war?
Schon kurz nachdem unser Wirtschaftsdetektiv aus Hamburg seinen Sitzplatz in der Arena eingenommen hatte, konnte er die Zielperson feststellen: Sie befand sich im Gespräch mit Medienvertretern am Spielfeldrand. Bereits hierbei war augenfällig, dass sich der Trainer rege bewegte; Einschränkungen im Oberkörperbereich waren nicht erkennbar.
Das Spiel ging schließlich los, und im weiteren Verlauf des Einsatzes ergaben sich folgende sachrelevante Beobachtungen:
- Der Basketball-Coach bewegte sich während des Spiels über längere Zeiträume hinweg stehend/laufend entlang der Seitenlinie.
- Er gab fortlaufend Anweisungen an seine Mannschaft und nutzte hierbei ausladende Armbewegungen.
- Wiederholt beugte er sich nach vorn, um Gegenstände vom Boden aufzunehmen. Er ging dabei nicht in die Knie, und die Bewegungen liefen ohne unterstützende Hilfsmittel oder erkennbare Schmerzreaktionen ab.
- Nach Spielende suchte die Zielperson aktiv den Kontakt zu den Spielern und verabschiedete diese mittels Abklatschen, wobei ebenfalls keine Bewegungseinschränkungen festgestellt werden konnten.
- Ein speziell angepasster Trainerstuhl oder eine orthopädische Sitzhilfe war nicht ersichtlich.
Zweiter Observationstag: Auswärtsspiel
Um die bisherigen Eindrücke weiter zu ergründen, wurde ein zweiter Einsatztag durch unser Hamburger Detektivbüro vereinbart. Dieses Mal handelte es sich um ein Auswärtsspiel. Entsprechend kam ein lokaler Ermittler von der nächstgelegenen Betriebsstätte der Detektei Kurtz zum Einsatz. Wie erwartet wurde die Zielperson vor Spielbeginn durch den Hallensprecher namentlich als Trainer der Gastmannschaft vorgestellt. Die spätere Identizifierung an der Seitenlinie fiel natürlich nicht schwer.
Im Verlauf der Veranstaltung zeigte sich folgendes sachrelevantes Verhalten:
- Die Zielperson hielt sich über weite Strecken des Spiels im Stehen im Trainerbereich auf.
- Sie bewegte sich wiederholt entlang der Seitenlinie.
- Regelmäßig gestikulierte der Coach mit Armen und Händen, etwa zur taktischen Instruktion der Spieler.
- Hin und wieder setzte er sich auf seinen Trainerstuhl, stand jedoch jeweils nach wenigen Sekunden wieder auf.
Während der Spielunterbrechungen konnten darüber hinaus Bewegungsabläufe festgestellt werden, die mit den angegebenen gesundheitlichen Einschränkungen schwer vereinbar erscheinen:
- Die Zielperson beugte sich mehrfach nach vorn, um eine Taktiktafel aufzunehmen und wieder abzulegen.
- Sie kniete wiederholt bei Besprechungen mit Spielern und richtete sich im Anschluss ohne erkennbare Schwierigkeiten wieder auf.
Auch nach Beendigung der Veranstaltung bewegte sich der Coach eigenständig und ohne erkennbare Einschränkungen durch den Zuschauerbereich und suchte dabei den Kontakt zu anwesenden Personen. Alles in allem zeichnete sich für unsere Hamburger Detektivagentur ein klares Bild ab.
Bewertung der Ermittlungsergebnisse durch die Kurtz Detektei Hamburg
Im Rahmen der durchgeführten Observationen konnten unsere Privatermittler aus Hamburg keine Hinweise feststellen, die auf die behauptete dauerhafte und erhebliche Einschränkung der Beweglichkeit im Bereich von Nacken oder Rücken schließen ließen. Diese Beobachtungen stehen im deutlichen Kontrast zu den gegenüber der Versicherung geltend gemachten körperlichen Einschränkungen. Entsprechend kam nach Aushändigung des Ermittlungsberichts große Zufriedenheit aus der Rückmeldung der amerikanischen Auftraggeber zum Ausdruck.
Durchaus befremdlich erscheint, dass eine in der Öffentlichkeit stehende, beständig von Kameras begleitete Person wie die hiesige Zielperson glaubt, in der heutigen Zeit mit einem gefakten Anspruch auf körperliche Leiden „durchkommen“ zu können. Womöglich war der Basketball-Coach in dem Glauben, über den „großen Teich“ hinweg werde schon nicht eingehend geprüft. Doch in Wahrheit ist es eine absolut übliche Businness-Praxis amerikanischer Versicherer, Ermittler in Europa mit der Überprüfung von Schadensansprüchen zu beauftragen. Die Kurtz Detektei Hamburg allein bearbeitet derartige Fälle auf regelmäßiger Basis für diverse nordamerikanische Versicherer und Ermittlungsdienste. Unsere Gesellschaft ist längst viel zu globalisiert, um sich als Täter bei Betrugsvorhaben auf geografische Distanzen verlassen zu können.

Detektivische Observation als Instrument zur Aufklärung von Versicherungsbetrug in Hamburg
Bei Verdacht auf Versicherungsbetrug bzw. – allgemeiner – auf die Vortäuschung von Arbeits- oder Erwerbsunfähigkeiten können mittels rechtssicher und professionell ausgeführter Ermittlungen durch eine qualifizierte Detektei widersprüchliche Angaben überprüft und objektive Erkenntnisse gesammelt werden. Am häufigsten passiert dies im Kontext von Krankschreibungen; die Beauftragung erfolgt dann in der Regel direkt durch den betroffenen Arbeitgeber.
Die Kurtz Detektei Hamburg verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung gerichtsverwertbarer Ermittlungen im Bereich von Personenschäden und Erwerbsminderungsansprüchen. Unsere Wirtschaftsermittler aus Hamburg arbeiten dabei stets diskret, effizient und unter Beachtung aller datenschutzrechtlichen Vorgaben.
Gern prüfen wir auch Ihren individuellen Fall vertraulich und unverbindlich: 040 2320 5053.
Hinweise
Zur Wahrung der Diskretion sowie der Persönlichkeitsrechte von Auftraggebern und Zielpersonen wurden alle Namen und Orte in diesem Fallbericht bis zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert. Der Sachverhalt bezieht sich also explizit nicht auf die Hamburg Towers. Zudem datiert der Fall mehrere Jahre in der Vergangenheit. Aus Diskretionsgründen wurde auf eine frühere Veröffentlichung verzichtet. Wir bitten, insbesondere Medienvertreter, von (aussichtslosen) Nachfragen mit dem Ziel der Identifizierung der betreffenden Personen und Clubs abzusehen.
Kurtz Detektei Hamburg
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D-20354 Hamburg
Tel.: 040 2320 5053
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Originalbeitrag: https://kurtz-detektei-hamburg.de/news-der-kurtz-detektei-hamburg/Versicherungsbetrug-in-der-Basketball-Bundesliga/