Rheinische-Post-Interview mit Detektiv Patrick Kurtz: „Beim Observieren braucht man Konzentration, Sitzfleisch und eine gute Blase“


Im Herbst 2025 interviewte Thomas Geuchen von der Rheinischen Post Privatdetektiv Patrick Kurtz von der Kurtz Detektei Düsseldorf zum Detektivberuf, mit Fokus auf Beziehungsangelegenheiten. Hier der Beitrag:


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Rheinische Post: „Beim Observieren braucht man Konzentration, Sitzfleisch und eine gute Blase“


Düsseldorf · Patrick Kurtz unterhält deutschlandweit Detektivbüros. Oft arbeitet er für Kunden, die ihren Partner der Untreue verdächtigen. Denn bei Eifersucht kennen manche Menschen keine Hemmungen mehr.

Von Thomas Geuchen

Mehr als zehn Jahre ist es her, da wurde Patrick Kurtz zum ersten Mal von einer Frau dafür bezahlt herauszufinden, ob ihr Mann sie mit einer anderen betrügt. Kurtz stand am Beginn seiner Karriere als Detektiv und erinnert sich noch heute gut an den Fall. Die Protagonisten: eine Griechin, ihr deutscher Ehemann und dessen Praktikantin.

Das Ehepaar versorgte griechische Restaurants mit Möbelgarnituren; er fuhr von Kunde zu Kunde, um die Ware zu verkaufen – und nahm auf seinen Geschäftsreisen verdächtig oft die Praktikantin mit. Die argwöhnische Ehefrau beauftragte Kurtz mit einer Observation. „Ich habe sie eine ganze Weile beobachtet, bestimmt eine Woche lang“, erzählt Kurtz in der Rückschau. „Es gab eigentlich nie etwas Auffälliges in der Öffentlichkeit. Klar, sie waren miteinander unterwegs, aber es war nicht so, dass sie Zärtlichkeiten ausgetauscht hätten.“


Enthemmung nach Verlassen des eigenen Wohngebiets


Aber Kurtz blieb am Ball. Eines Tages fuhren der Ehemann und die Praktikantin für eine längere Dienstreise in die Niederlande. Kurtz folgte unauffällig mit einem Kollegen. „Wenn man über längere Zeiträume und größere Strecken hinweg Fahrzeuge verfolgen muss, ist es wichtig, dass man sich abwechseln kann, damit nicht immer dasselbe Fahrzeug im Rückspiegel ist“, erklärt er.

Der Aufwand sollte sich lohnen. „Sie waren aus dem Stadtgebiet raus, 100 Kilometer entfernt von ihrem Wohnort. Dann hielten sie auf einer Autobahnraststätte an und es ist zu sehr eindeutigen Handlungen gekommen“, sagt Kurtz. Die Knutschszenen auf dem Parkplatz nahmen die Detektive mit der Videokamera auf. 


Unerwartete Reaktion der Ehefrau


In den Niederlanden angekommen, ging es munter weiter. Die Detektive besorgten sich ein Hotelzimmer über dem der „Zielpersonen“, wie es im Fachjargon heißt, und folgten dem Mann und der Praktikantin bei deren Restaurantbesuchen.

Wieder zu Hause, legten sie der gehörnten Ehefrau ihren Bericht vor – und erlebten eine Überraschung. „Sie hat laut losgejubelt. Sie hat sich gefreut: ‚Endlich habe ich ihn erwischt'“, berichtet Kurtz. Anscheinend ging es der Frau nur darum, endlich einen Beweis zu haben – als Druckmittel. Denn eine Trennung stand für sie offenbar nicht im Raum. Vielmehr habe sie ihren Mann wohl „unter Kontrolle halten wollen“, wie Kurtz spekuliert: „Das wird in der Beziehungsdynamik sicher noch Folgen gehabt haben.“ 


Privatdetektive in Deutschland: großes Themenspektrum bei Ermittlungen


Patrick Kurtz dürfte wissen, wovon er spricht. Der 36-Jährige arbeitet seit zwölf Jahren als IHK-zertifizierter Detektiv und unterhält ein Netzwerk von rund 30 Detektivbüros in ganz Deutschland, darunter Niederlassungen in Düsseldorf, Köln und im Ruhrgebiet. Für seine Aufträge schöpft er aus einem Pool von etwa 60 freiberuflich tätigen Ermittlern. Das (lukrativere) Standbein der Zweigstelle in Düsseldorf sind Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität; bei privaten Ermittlungen kann es um Nachbarschafts-Streitigkeiten, Unterhaltsfragen oder Drohbriefe gehen.

Doch Ehebruch und Fremdgehen sind Kurtz zufolge die häufigsten Gründe für die Beauftragung von Detektiven. Kurtz weiß, dass es sich um heikle Missionen handelt. „Es geht um persönliche Beziehungen, da können Kinder mit drinstecken, es können sich Dramen abspielen“, sagt er. Außerdem erforderten die meisten dieser Fälle kein besonderes technisches Geschick oder kombinatorische Fähigkeiten. Aber sie sind das tägliche Brot des Privatdetektivs.

Wenn Menschen einen Privatermittler damit beauftragen, ihren Partner zu observieren, überschreiten sie eine große Hemmschwelle. In der Regel müsse daher schon „ziemlich viel vorgefallen“ sein, meint Kurtz. Typische Anzeichen dafür, dass beim Partner etwas im Busch sein könnte: geheimnisvolle Handynachrichten, ständige Überstunden oder eine plötzliche, vorher so nicht da gewesene Aufmerksamkeit für das eigene äußere Erscheinungsbild.


Detektive für Gewissheit bei Vertrauensdefiziten


Vom Detektiv sind im Umgang mit den Kunden Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl gefragt. Für einen ersten Kontakt bietet Kurtz aus Gründen der Diskretion an, eine anonyme E-Mail zu schicken. Auf seiner Homepage versucht er zudem, mit einem psychologischen Argument zu überzeugen: Zwar könnten Ermittlungen schmerzhafte Erkenntnisse zu Tage fördern – das sei aber allemal besser als ein „Leben in Sorge und Ungewissheit“. „Ich denke, jeder, der schon mal selbst in der Situation war, an der Treue des Partners zu zweifeln, kann sich ausmalen, was für ein beschissenes Gefühl das ist“, sagt Kurtz. Seine Botschaft: lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Die Menschen, die zu ihm kämen, seien ganz unterschiedlich drauf, sagt Kurtz. „Manche sind furchtbar aufgeregt, andere ganz gelassen.“ Auf das Kundengespräch, aus dem sich eine Einschätzung ergibt, ob eine Ermittlung sinnvoll ist, und wenn ja, wo sie ansetzen kann und in welchem Umfang sie stattfinden soll, folgt der eigentliche Einsatz. „Dabei braucht man viel Konzentration, Sitzfleisch und eine gute Blase“, zählt Kurtz auf. Denn die meiste Zeit passiere herzlich wenig. Die wichtigsten Hilfsmittel bei der Observation sind das eigene Fahrzeug, eine hochwertige Kamera und das Smartphone. „Ansonsten, je nach Situation, gibt es verschiedene Gimmicks“, sagt Kurtz. „Gerade im Kamerabereich haben wir viele versteckte Lösungen. Dadurch, dass die Akkus mittlerweile so klein sind, kann man Kameras fast überall verstecken.“ 


Infobox


Detektive in Deutschland nicht staatlich anerkannt


Status: Trotz der Bemühungen des Bundesverbands des Detektiv- und Ermittlungsgewerbes (BuDEG) ist der Detektivberuf bis heute hierzulande nicht rechtlich geschützt – anders als in Nachbarländern wie etwa Österreich. Sie verfügen daher weder über einen besonderen Status noch über besondere Rechte bei der Überwachung.

Ausbildung: Dennoch bieten in Deutschland verschiedene Träger mehrmonatige Detektiv-Lehrgänge an. Dazu zählen die Sicherheitsakademie Berlin (SAB) oder die Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD), die mit der IHK zusammenarbeitet.


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Rechtliche Einschränkungen bei Detektiv-Observationen


Dass die Beobachtung legal abläuft, ist Kurtz zufolge gewährleistet. Da es sich um einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der observierten Person handelt, muss ein berechtigtes Interesse vorliegen – etwa das wirtschaftliche Interesse eines Ehepartners. Grob gesagt: Je länger und fester die in Frage stehende Beziehung, desto gerechtfertigter eine Ermittlung, wenn ein Partner befürchtet, hintergangen zu werden.

Selbst dann aber gibt es eine Tabuzone, nämlich den so genannten höchstpersönlichen Lebensbereich. Da es sich bei (vermeintlicher) Untreue um keine Straftat handelt, muss der Detektiv seine Zielperson dann, wenn sie sich in den eigenen vier Wänden oder dem eigenen Fahrzeug aufhält, in Ruhe lassen.


Unterschiedlichste Fallkonstellationen bei Fremdgehen


Doch auch mit dem vorhandenen Spielraum gelangen die Ermittler in der Regel zu gesicherten Erkenntnissen. In 60 bis 70 Prozent der Fälle bestätige sich der Verdacht, sagt Patrick Kurtz – sei es, dass die observierte Person eine ernsthafte Beziehung zu jemand anderem hat oder „bloß“ bei einem Seitensprung erwischt wird.

Manchmal, erzählt Kurtz, kommen auch ganz andere Dinge heraus: „Zum Beispiel, dass der Mann spielsüchtig ist. Oder, dass er einen Nebenjob hat, den er aus irgendeinem Grund nicht verraten wollte.“ Ein Sonderfall besteht, wenn sich herausstellt, dass die observierte Person – in aller Regel sind es Männer – Prostituierte aufsucht. Die Reaktionen darauf können in Kurtz‘ Erfahrung sehr unterschiedlich ausfallen: von Erleichterung, weil es sich um kein „emotionales“ Fremdgehen handelt, bis hin zu Ekel. 


Umfassende Veränderungen des Detektiv-Berufs durch technologischen Wandel


Für seine Dienste nimmt Kurtz 74 Euro die Stunde. Damit sich eine Observation lohne, müsse man mindestens 500 Euro einplanen, sagt er. Zwar habe er schon Anfragen „vom Hartz-IV-Empfänger bis zum Fußballnationalspieler“ bekommen – letztlich leisten kann sich einen Detektiv aber nur eine betuchte Klientel, die in der Regel mittleren Alters ist. Männer und Frauen halten sich unter Kurtz‘ Kunden in etwa die Waage. Vorurteile, die mal dem einen, mal dem anderen Geschlecht bescheinigen, eher zum Fremdgehen zu neigen, kann der Detektiv nicht bestätigen.

Ist das Geschäftsmodell zukunftsfähig? Längst gibt es Spionage-Apps, mit denen sich das Handy des Partners überwachen lässt; in den sozialen Medien lassen sich „Treuetester“ engagieren, die die Zielperson mittels Flirtversuchen per Chat oder E-Mail auf die Probe stellen. Andererseits gibt es der IHK zufolge allein in Düsseldorf aktuell 26 Privatdetekteien.


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Kurtz gibt zu, dass im Zuge der genannten Entwicklungen weniger Aufträge eingehen. Er weiß aber auch zu berichten, dass Ermittlungen auf eigene Faust meist scheiterten: „Wir hatten es schon diverse Male, dass Leute kamen und meinten, ich habe es schon mal selbst versucht, und mein Partner hat mich erwischt.“

So dramatisch die Erkenntnis, dass der eigene Partner fremdgeht, im Einzelfall für den Betroffenen sein mag: Für Kurtz ist sie Alltag. Letztlich gehe es hier wie bei den meisten Ermittlungen um eine Form des Betrugs, sagt er: „Ich denke, man kann als Detektiv weiter darauf bauen, dass die Leute mit diesen Problemen zu uns kommen werden. Fremdgehen ist ein Phänomen, das sich durch die Menschheitsgeschichte hindurch zieht.“ 


Hinweis


Der Originalartikel erschien im September 2025 in der Rheinischen Post. Die Hervorhebungen (Fettschrift), Zwischenüberschriften, Bilder und Verlinkungen auf dieser Seite können vom Original abweichen.


Kurtz Detektei Düsseldorf

Grafenberger Allee 293

D-40237 Düsseldorf

Tel.: 0211 9874 0021

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-duesseldorf.de

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Originalbeitrag: https://kurtz-detektei-duesseldorf.de/news-aus-der-welt-der-detektive/Rheinische-Post-Interview-mit-Detektiv-Patrick-Kurtz-Beim-Observieren-braucht-man-Konzentration-Sitzfleisch-und-eine-gute-Blase/

Vorschussbetrug | Anzahlungsbetrug: Der große (Email-)Scam


Was ist Vorschussbetrug und wie funktioniert er?


So ziemlich jeder, der eine E-Mail-Adresse besitzt und diese regelmäßig nutzt, ist bereits mit Vorschussbetrug bzw. Vorschussbetrugsversuchen in Berührung gekommen. Vorschussbetrüger arbeiten meist mit simplen Lockmethoden; wer kennt es nicht: Man erhält eine E-Mail von einem unbekannten Absender, in der eine unerwartet rentable Leistung oder ein Millionenvermögen versprochen wird. Entweder direkt zu Beginn oder spätestens mit der zweiten E-Mail wird klargestellt, dass der Angeschriebene erst in Vorleistung treten müsse: Eine Bearbeitungsgebühr sei zu bezahlen oder eine Vermittlerprovision oder Steuern und Gebühren, bevor die Gegenleistung erbracht werden könne. Die Summen halten sich stets stark im Rahmen im Vergleich zum versprochenen Zugewinn. Mithilfe gefälschter Dokumente teils existenter, teils fiktiver Behörden und Banken wird den Opfern glaubhaft versichert, dass es sich um ein tatsächliches Geschäft und um vertrauenswürdige Geschäftspartner handele. Jedoch warten die Opfer nach ihrer Eigenzahlung vergeblich auf eine Gegenleistung, da nie beabsichtigt wurde, das versprochene Geld auszuzahlen, die in Aussicht gestellten Waren zuzusenden oder an dem verabredeten Treffpunkt aufzutauchen.  

Eins vorab: Solche Fälle im Nachhinein aufzuklären, ist normalerweise weder einfach noch mit einer allzu hohen Erfolgsquote versehen. Dennoch: Es gibt fast immer Ansatzpunkte und damit Hoffnung. Sollten Sie Opfer eines solchen Betruges geworden sein, zögern Sie nicht, sich unverbindlich von der Kurtz Detektei Düsseldorf hinsichtlich unserer Möglichkeiten zur Identifizierung der Täter beraten zu lassen: 0211 9874 0021.


Der Nigeria-Scam als Klassiker des Vorschussbetruges


Die meisten erfahrenen Internetnutzer werden sich denken, dass sie niemals auf E-Mail-Scam hereinfallen könnten. Doch klar ist auch: Trüge dieses Betrugsmodell nicht regelmäßig Früchte, wäre es nicht so omnipräsent. Und selbst wenn man nicht direkt geschädigt wird, kann es vorkommen, dass man als Teil der Allgemeinheit zum Geschädigten wird – nämlich dann, wenn sich die Betrüger erfolgreich Steuermittel erschleichen, wie ein „Klassiker“ unter den E-Mail-Scam-Fällen zeigt: In Ennigerloh im Kreis Warendorf im Münsterland fielen der Bürgermeister und zuständige Beamte der Stadtverwaltung Anfang des Jahrtausends auf einen Sozialhilfeempfänger herein, der angeblich über 30 Millionen Dollar auf einem nigerianischen Konto besaß. Die Stadt gab dem Nigerianer 285.000 DM (damals ca. 140.000 €), weil dieser angab, das Geld für die Übertragung des Vermögens sowie für Hotelkosten vor Ort zu benötigen. Als Entschädigung würde er der Stadt dann die doppelte Summe spenden. Dass der Bürgermeister abgewählt wurde und sich die Stadtverwaltung der Lächerlichkeit preisgab, muss sicher nicht extra erwähnt werden.

Mit dem Einsatz unserer Wirtschafts- und Privatdetektive aus Düsseldorf wäre dies freilich nicht passiert, da wir uns seit vielen Jahren mit den verschiedenen Ausformungen dieser Scams beschäftigen und durch Analyse und Überprüfung der angegebenen Rahmendaten auch die professionellsten Scam-Versuche entlarven können. Nicht immer sind E-Mail-Scams so offensichtlich wie im Ennigerloher Fall; erfolgreiche Betrüger sind für gewöhnlich kreative Kriminelle und freilich haben sich seither jede Menge neuer Ausformungen von Anzahlungsbetrug herauskristallisiert.


Vorschussbetrüger mit immer elaborierteren Maschen – Kurtz Detektei Düsseldorf mahnt zur Vorsicht


Inzwischen sind aus dem einfachen Email-Betrugssystem mit „afrikanischen Prinzen“ und dergleichen viele weitere Vorschussbetrugsformen entstanden, die aber letztlich alle auf dem gleichen Grundprinzip beruhen: einen Erbanteil oder ein Wahnsinnsgeschäft oder eine romantische Liebesanbahnung etc. vorgaukeln, Vertrauen gewinnen, fiktive Kosten angeben, Geld erhalten, Opfer so lang finanziell aussaugen, bis der Cashflow versiegt, nächstes Opfer suchen. Dies geht von den angeblichen Millionenerbschaften wie beim Nigeria-Scam über Lotterie-Gewinne und Aktienausschüttungen (Betrug mit Gewinnversprechen) oder Betrug mit Gutschriftversprechungen bis hin zu vorgegaukelten Online-Liebschaften (Love Scam oder auch Romance Scam), bei denen die verliebten Opfer für ihre „Partner“ Unsummen überweisen, um Treffen zu engagieren, Visa zu beantragen, kranken Verwandten zu helfen usw.

Vorschussbetrug beschränkt sich nicht auf E-Mails. Der Lockkontakt kann ebenso telefonisch, per persönlichem Besuch an der Haustür, über Internetseiten, Kleinanzeigen, Flyer oder auch über die Briefpost erfolgen. Allgemein weist Anzahlungsbetrug diverse weitere Spielformen auf, wie wir nachfolgend beispielhaft eruieren werden.



Anzahlungs- bzw. Vorschussbetrug beim Fahrzeugkauf


Auch im Kraftfahrzeughandel und speziell im Bereich der Gebrauchtwagen ist Anzahlungsbetrug regelmäßig anzutreffen. Wird ein Auto, Zweirad, LKW oder auch Boot erheblich unter Marktwert angeboten und eine extrem schnelle Abwicklung gewünscht, ist Vorsicht geboten. Besteht der „Verkäufer“ nur auf einer ersten Überweisungsrate, bis das Auto übergeben werden soll, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Vorschussbetrugsversuches. Die Anzahlung wird geleistet, aber der vermeintliche Verkäufer ist fortan nicht mehr erreichbar. Das Fahrzeug selbst befand sich in den allermeisten Fällen nie im Besitz des Täters. Auch hier wird mit gefälschten Kontaktdaten und Ausweisdokumenten gearbeitet; oftmals werden hierfür sogar die Identitäten realer Händler missbraucht, um einen Seriositätsanschein zu generieren.

Dieses Spiel funktioniert auch in die Gegenrichtung: Betrüger geben sich als Kaufinteressenten an einem Neu- oder Gebrauchtwagen aus, bezahlen die Verkäufer – oft ohne weitere Verhandlungen – mit einem Scheck, der „versehentlich“ auf eine überhöhte Summe ausgestellt wurde, und verlangen anschließend eine Barauszahlung der Differenz. Will der Verkäufer den Scheck nach der Rückgabe der Differenzsumme einlösen, stellt sich heraus, dass er natürlich nicht gedeckt ist – der Verkäufer steht ohne Geld und Fahrzeug da.

Doch verzagen Sie als Geschädigter nicht: Chancen, der Täter habhaft zu werden, können sich immer ergeben, zum Beispiel, wenn die gefälschten bzw. missbrauchten Geschäftsangaben für weitere Betrugsversuche wiederverwendet werden. Grundsätzlich raten unsere Ermittler bei verdächtigen Angeboten und (Ver-)Käufern aber vor dem Kaufabschluss zu einer Überprüfung durch unsere  Wirtschaftsdetektei in Düsseldorf.


Obacht auch bei Apartment- und Urlaubs-Betrügern


Ob beim Businesstrip nach Brüssel oder London, beim Städtebesuch in Rom oder  Budapest, bei der Landeserkundung Österreichs oder Polens oder beim Strandurlaub in Barcelona oder auch Rügen. Auch bei Traum-Apartments in bester Lage zu geringen Mietpreisen sind Zweifel geboten, möchte man keine unangenehme Überraschung am Urlaubsort erleben. Die Betrugsmasche erfolgt hierbei häufig durch Vortäuschung eines im Ausland lebenden Vermieters, der beispielsweise seine Zweitwohnung günstig an den Mann (oder die Frau) bringen wolle, jedoch die Wohnung nicht persönlich zeigen könne. Stattdessen wird, so die Ermittlungserfahrung unserer Düsseldorfer Detektive, der Schlüsselversand per Post versprochen, nachdem die erste Miete plus Kaution auf ein Treuhandkonto o.Ä. überwiesen wurde. Das Ganze wird zudem gern noch mit traumhaften Stornierungsmöglichkeiten versehen wie „Bei Nichtgefallen senden Sie einfach den Schlüssel an mich und Sie erhalten Ihr Geld zurück“. Die Summe wird jedoch kurz nach der Überweisung abgehoben und an der Adresse der angeblichen Traumwohnung findet sich nach Überprüfung ein vollkommen anderes Objekt, dessen Bewohner (sofern vorhanden) nichts mit dem Betrug zu schaffen haben – ein perfekter Scam. Zumal die Behörden im Ausland meist wenig gewillt sind, Touristen aktiv unter die Arme zu greifen. Die Identität des Kontoinhabers zu ermitteln und ihn ausfindig zu machen, bleibt Sache von Privatermittlern wie jenen der Kurtz Detektei Düsseldorf.

Ähnlich läuft der Anzahlungsbetrug mit ganzen Urlaubsreisen. So finden sich beispielsweise Einwurfsendungen im Briefkasten, die günstige Individual- oder Pauschalreisen ohne Vermittlungskosten versprechen. Auf mal mehr, mal minder professionell gestalteten Webseiten wird das Angebot mit Fotos garniert und so den potentiellen Opfern noch schmackhafter gemacht. Beim Buchen wird „lediglich“ eine Anzahlung des Gesamtpreises fällig, die jedoch sofort zu erfolgen hat, während der Urlaub so nie stattfinden wird. In der Regel werden unsere Wirtschaftsdetektive aus Düsseldorf erst nach der Zahlung und der Erkenntnis, dass alles Betrug war, eingesetzt. Doch auch dann können durch analoge und digitale Ermittlungen Erfolge verzeichnet werden, denn kein Betrug ist so perfekt, als dass er nicht Spuren hinterlassen würde.


Wenn ein Urlaubsangebot zu gut klingt, um wahr zu sein, handelt es sich womöglich um eine Falle.

Was können unsere Privatdetektive aus Düsseldorf ausrichten? Wie erhalte ich mein Geld zurück?


Je früher unsere Düsseldorfer Privatdetektive mit Ermittlungen beauftragt werden, desto höher sind meist auch die Erfolgschancen. Wir sind in der Lage, in Zusammenarbeit mit Polizei, Behörden und Kontaktpersonen Informationen über die Betrüger zu sammeln und ihre wahren Identitäten zu eruieren. Durch Recherchen über die angeblichen (Ver-)Käufer, Geliebten, Reiseanbieter oder Vermieter kann zeitnah und gerichtsverwertbar festgestellt werden, ob sie als Personen tatsächlich existieren bzw. ob es die Firmen überhaupt gibt oder ob vielmehr mit gefälschten Dokumenten, Fake-Profilen in sozialen Netzwerken und anderen vorgeblichen Identitätsnachweisen nur der entsprechende Eindruck erweckt werden soll. 

Ist das Geld bereits überwiesen, kann sich die Arbeit unserer Düsseldorfer Ermittler als sehr schwierig erweisen, besonders wenn das Geld ins Ausland transferiert wurde, dann auf weitere Konten geleitet oder schon abgehoben wurde. Doch muss es nicht notwendigerweise verloren sein, da unsere Düsseldorfer Privatdetektei weltweit mit anderen qualifizierten Ermittlungsbüros vernetzt ist – oft über langjährige Partnerschaften – und daher auch im Ausland Recherchen aufnehmen kann, die zur Ergreifung der Täter und zur Rückführung von Geld oder, je nach Sachlage, Waren führen. Grundsätzlich warnen wir aber davor, blind Geld zu überweisen, ohne nicht selbst zumindest durch eine Google-Recherche eine Echtheitsprüfung zu unternehmen. Ebenso wenig sollten Kopien von Ausweisdokumenten, Kontodaten oder sonstige private Informationen ausgetauscht werden, wenn nicht sichergestellt ist, dass es sich um eine vertrauenswürdige Firma oder Kontaktperson handelt.


Beauftragung der Kurtz Detektei Düsseldorf


Sollten Sie selbst oder Ihr Betrieb von einem Vorschussbetrug betroffen sein, so können Sie sich jederzeit mit unseren Privatermittlern aus Düsseldorf in Kontakt setzen. Wir beraten Sie zeitnah und kompetent, arbeiten zielorientiert und effizient, gehen auf Ihre Wünsche ein und sind rund um die Uhr einsatzfähig.

Sie erreichen uns jederzeit per E-Mail (kontakt@kurtz-detektei-duesseldorf.de), über unser Kontaktformular und während unserer Geschäftszeiten von Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 20:00 Uhr unter der folgenden Rufnummer: 0211 9874 0021


Verfasserin: Dr. Maya Grünschloß

Kurtz Detektei Düsseldorf

Erkrather Straße 401

D-40231 Düsseldorf

Tel.: 0211 9874 0021

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-duesseldorf.de

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Hinweis zur Genderpolitik der Detektei Kurtz


Die Detektei Kurtz verzichtet in ihren Texten aus pragmatischen Gründen bewusst auf das linguistische Gendern. Dies drückt in keiner Form einen Mangel an Respekt gegenüber weiblichen oder diversen Personen aus. Wir beschäftigen seit jeher Frauen in Führungspositionen, sind aus Überzeugung unvoreingenommen, tolerant und inklusiv und gönnen jedem und jeder die volle soziale und gesellschaftliche Gleichstellung.

Jedoch spiegelt der Gendertrend und -druck in den Augen unseres Inhabers Patrick Kurtz (Literaturwissenschaftler, im Nebenberuf Lektor) ein grundlegendes linguistisches Unverständnis gegenüber dem generischen Maskulinum in der deutschen Sprache wider. Tag für Tag sorgt der Gendertrend nicht nur für schwer lesbare Texte und lenkt damit vom Inhalt ab, er produziert auch grammatikalische Fehler, selbst in Fachpublikationen. Zudem sind die immer wieder vorgebrachten vorgeblichen Beweise sowohl für die negativen Auswirkungen des generischen Maskulinums als auch für die positiven Effekte des Genderns keineswegs, wie so oft behauptet, wissenschaftlich schlüssig belegt.

Scheidung nach Ehebruch: Wer trägt die Detektivkosten?


Das Schuldprinzip gibt es bei Ehescheidungen schon seit den 1970er Jahren nicht mehr. Damals durfte eine Ehe nur geschieden werden, wenn einem der Ehepartner ein schuldhaftes Verhalten nachgewiesen werden konnte. Heutzutage gilt hingegen das Prinzip der Zerrüttung: Betrachtet einer der Ehepartner die Ehe als gescheitert, darf sie geschieden werden.

Doch in der Praxis bleibt die Schuldfrage weiterhin wichtig.


Schuldfrage bei Scheidungen in der Praxis weiterhin relevant?


Ja. Denn wenn ein Ehepaar sich nicht einvernehmlich scheiden lässt, muss bei der Bestimmung von Ausgleichs- und Unterhaltsansprüchen eben doch oft entschieden werden, wen die Schuld am Scheitern der Ehe trifft. Einvernehmliche außergerichtliche Lösungen sind nicht immer möglich. Die Verletzung der ehelichen Treuepflicht ist dabei einer der häufigsten Scheidungsgründe, zumeist heißt das: Ehebruch, also außerehelicher Geschlechtsverkehr mit einer dritten Person. In der Regel ist ein Seitensprung aber nicht ohne Weiteres gerichtsverwertbar nachzuweisen. 

Wenn Sie die quälende Unsicherheit nicht mehr ertragen, ob Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin Sie betrügt oder nicht, können Sie unsere Detektive in Hamburg beauftragen (040 2320 5053). Das kostet natürlich erst einmal, doch die gute Nachricht ist: Kann die Kurtz Detektei Hamburg den Seitensprung gerichtsfest nachweisen, so sind die Detektivhonorare womöglich erstattungsfähig.


Die Bestimmung der Unterhalts- und Ausgleichszahlungen zählt, neben den eigentlichen Gründen für die Trennung, zu den größten Streitthemen bei Ehescheidungen.

Ein Seitensprung kann teuer werden


Wenn durch die Ermittlungen unserer Hamburger Privatdetektive bewiesen werden kann, dass Sie von Ihrem Partner betrogen wurden, müssen Sie zwar immer noch den Liebeskummer überstehen, der mit dieser Erkenntnis einhergeht; die Detektivkosten können jedoch im Scheidungsverfahren von Ihnen geltend gemacht werden.

Auch außerhalb des Verfahrens können die Kosten als Schadenersatzanspruch eingeklagt werden. Dabei können Sie alle angemessenen, üblicherweise anfallenden Unkosten von Ihrem Ex-Partner zurückverlangen, sofern dieser aufgrund seiner Verstöße gegen eheliche Treuepflichten als Kostenverursacher zu betrachten ist.


Kann auch die Affäre zur Kasse gebeten werden?


In unserem Nachbarland Österreich gilt: Nicht nur gegen den Ehepartner, auch gegen den sogenannten „Ehestörer“ können Ansprüche bestehen. Nach der dortigen Rechtsprechung kann zur Kasse gebeten werden – auch für Detektivkosten –, wer wissentlich eine Affäre mit einer verheirateten Person eingeht. Das ist selbst dann der Fall, wenn der verheiratete Partner behauptet, die Ehe beenden zu wollen oder bereits in Trennung zu leben. Da die eheliche Treuepflicht für gewöhnlich nur die beiden Ehepartner betrifft, ist es allerdings schwer, die Schadensersatzpflicht des Dritten nachzuweisen. Weiß die Affäre nichts von der Ehe ihres Partners, haftet sie nicht.

In Deutschland besteht – vor romantischer Interaktion – grundsätzlich keine Erkundigungspflicht nach dem Ehestand. Aus diesem Grund ist es, parallel zur Schadensersatzpflicht des Ehestörenden in Österreich, ohne die professionelle Hilfe einer Privatdetektei schwierig bzw. für die meisten Privatpersonen unmöglich, eine Schuld des Ehestörenden zu bestimmen. Überdies existiert ohnehin keine Kostenhaftung, wie sie in Österreich üblich ist. Zusammenfassend ist in Deutschland eine derartige Klage also nicht möglich. Der Fokus der Ermittlungen durch unsere Privatdetektive aus Hamburg liegt folglich einzig auf dem Ehepartner unseres Auftraggebers und nicht etwa auf involvierten Dritten.


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In Deutschland sind Scheidungen Sache der verheirateten Parteien; Dritte, konkret: außereheliche Liebschaften, haben rechtlich nichts zu befürchten.

Hinweis


Die Detektei Kurtz garantiert nicht für die Korrektheit und Anwendbarkeit von Informationen auf verlinkten Drittseiten.


Redaktion: Patrick Kurtz

Kurtz Detektei Hamburg

Haferkamp 2

D-22081 Hamburg

Tel.: 040 2320 5053

Mobil: 0163 8033 967

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-hamburg.de

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GPS-Tracking | GPS-Überwachung – Ist das legal?


Die Kurtz Detektei Nürnberg bietet Ihnen durch den nachfolgenden Artikel einen Überblick zu den rechtlichen Grundlagen und Anwendungsgebieten des GPS-Trackings. Hierbei handelt es sich um einen sehr komplizierten, komplexen und auch recht intransparenten Rechtsbereich. Unsere fränkischen Detektive möchten das Verständnis für dieses Thema sowohl bei ihren Klienten als auch bei unabhängigen Interessenten verbessern.



Was ist GPS und welche Anwendungsgebiete gibt es?


Das Global Positioning System, besser bekannt als GPS, ist ein ursprünglich militärisches satellitengestütztes System zur Positionsbestimmung. Dadurch ist es nicht nur möglich, leichter von Punkt A zu Punkt B zu navigieren, sondern auch Personen oder Objekte zu orten bzw. diese in weiterer Folge gleichsam zu überwachen. Längst greifen auch private Nutzer auf GPS zurück, beispielsweise mithilfe einer GPS-Uhr für Sport- und Outdoor-Aktivitäten und natürlich mit diversen GPS-Funktionen am persönlichen Smartphone, das heutzutage auch für unsere Privatdetektive aus Nürnberg ein wichtiges Hilfsmittel mit zahlreichen Anwendungsgebieten darstellt. Ursprünglich wurde GPS vom US-Verteidigungsministerium entwickelt und verwendet, da das System den großen Vorteil hat, Signale zu empfangen, ohne den eigenen Standort zu versenden.


Was ist GPS-Tracking und wo wird es angewendet?


GPS-Tracking ist die Aufzeichnung des zurückgelegten Weges inklusive Datum und Uhrzeit mittels der oben beschriebenen GPS-Technik. Diese Form der technischen Überwachung ist eine der einfachsten, schnellsten und günstigsten Varianten, um Bewegungsprofile von Personen, Fahrzeugen oder auch Tieren zu erstellen. Entsprechend können sogenannte Tracks sowohl zu privaten als auch zu kommerziellen Zwecken genutzt werden.

Die häufigsten Anwendungsgebiete des GPS-Trackings sind folgende:

  • GPS-Tracking von Personen, zum Beispiel von verdächtigen Arbeitnehmern (siehe Mitarbeiterüberwachung)
  • GPS-Tracking von Fahrzeugen
  • GPS-Tracking von Tieren
  • GPS-Tracking von Handys

Bei vielen privaten Anwendungsgebieten der GPS-Überwachung – zum Beispiel GPS-Sender für die eigene Katze, um immer über den Aufenthaltsort des eigenen Haustiers informiert zu sein – gibt es keine rechtlichen Beschränkungen, die Sie beachten müssen. Im Unterschied dazu ist die Rechtsgrundlage bei der kommerziellen Überwachung mittels GPS-Geräten um einiges komplexer. Die genaue Kenntnis dieser Rechtsgrundlagen ist elementar für unsere Detektive aus Nürnberg, um sich selbst genauso wie ihre Klienten vor empfindlichen Strafen durch rechtswidrige GPS-Verwendung zu bewahren.


Welche Rechtsgrundlagen müssen beim GPS-Tracking berücksichtigt werden?


Tracking von Mitarbeitern am Arbeitsplatz


Der Einsatz von GPS-Technik zum Tracking eigener Mitarbeiter ist ohne vorherige Absprache mit dem Arbeitnehmer vor allem aus datenschutz- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen nur sehr eingeschränkt möglich. Diese Einschränkungen betreffen nicht nur Deutschland, sondern auch viele andere Länder der Europäischen Union. So ist laut dem Wiener Portal der Arbeiterkammern beispielsweise die Überwachung von Mitarbeitern mit Hilfe von GPS-Sendern in Österreich nur erlaubt, wenn der Betriebsrat den Einsatz genehmigt. Das Gesetz besage, dass es bei der Einführung von Maßnahmen zur Überwachung bzw. zur Kontrolle, die eine Berührung der Menschenwürde darstellen, unbedingt einer Betriebsvereinbarung bedürfe. Folglich bedeutet dies, dass eine Regelung im Arbeitsvertrag des Mitarbeiters rechtlich grundsätzlich nicht ausreichend und nicht wirksam ist. In Deutschland hingegen hat nicht einmal der Betriebsrat eine solche Entscheidungsgewalt, da die Erstellung von Bewegungsprofilen nach deutschem Rechtsverständnis ein zu erheblicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Verfolgten darstellt, um über dessen Kopf hinweg beschlossen werden zu können.

Schonende Maßnahmen zur Kontrolle von Mitarbeitern, die einen geringfügigeren Eingriff bedeuten, wären zum Beispiel Anwesenheitsprotokollierungen während der Arbeitszeit oder eine Ausweispflicht innerhalb des Betriebes. Freilich bieten solche Maßnahmen nur einen beschränkten Schutz vor Mitarbeiterdelikten. Grundsätzlich gilt es in Deutschland, die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu wahren. Dem verdeckten Einsatz von GPS muss genauso wie der Observation durch Detektive ein hinreichender Rechtfertigungsgrund vorausgehen, zum Beispiel ein konkreter Tatverdacht. Die Meinungen darüber, welche Gründe letztlich als hinreichend für einen GPS-Einsatz anzusehen sind, gehen selbst bei Gerichten und folglich auch bei Rechtsexperten weit auseinander.

Unsere Wirtschaftsdetektive in Nürnberg beraten Sie gerne ausführlich, welches Vorgehen für Ihr Unternehmen nach unserer Erfahrung die bestmögliche Variante ist. Sie können uns hierfür gern per E-Mail kontaktieren (kontakt@kurtz-detektei-nuernberg.de) oder telefonisch unter 0911 378 201 54.


Tracking von Fahrzeugen


Als Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, wo sich die jeweiligen Außendienstmitarbeiter mit ihren Firmenfahrzeugen aufhalten, um Missbrauch vorzubeugen. Dadurch sind GPS-Geräte in den Fahrzeugen vieler Firmen kaum mehr wegzudenken. Doch es gibt einige rechtliche Grundlagen, die es zu beachten gilt. Schließlich werden nicht nur die Fahrzeuge mit dem GPS-System getrackt, sondern logischerweise auch die Mitarbeiter, die damit fahren, wodurch ein Personenbezug hergestellt wird. Laut dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ist eine Dauerüberwachung von Mitarbeitern aufgrund des dadurch entstehenden permanenten Kontrolldrucks nicht erlaubt.

Jedoch gibt es einige Möglichkeiten, wie eine Betriebsvereinbarung oder die Einwilligung des Arbeitnehmers, um die Fahrzeuge trotzdem zu tracken – jedoch stets mit dem Wissen des betroffenen Mitarbeiters. Zudem sollte vor dem Einbau von GPS-Geräten der genaue Einsatzzweck festgelegt und – sofern vorhanden – vom Betriebsrat abgesegnet werden.


Verdecktes Tracking bei Observationen


Ob das heimliche Tracking von fremden Fahrzeugen durch GPS-Geräte in Deutschland in Ausnahmefällen gestattet oder grundsätzlich verboten ist, wurde nach Meinung unserer Detektei für FürthBamberg und ganz Franken entgegen der in zahlreichen anderen Quellen vertretenen Auffassung noch nicht abschließend geklärt. So gibt es beispielsweise keine Grundsatzentscheidung darüber, ob ein observationsstützendes Tracking erlaubt ist. Das Anlegen von Langzeitbewegungsprofilen steht zweifelsfrei unter Strafe. Wenn jedoch eine ohnehin observierte Zielperson von den Detektiven zusätzlich getrackt wird, um bei einem etwaigen Sichtkontaktverlust, zum Beispiel durch ungünstige Ampelschaltungen, weiterverfolgt werden zu können, lässt sich daraus schwerlich ein tiefergehender Eingriff in das Persönlichkeitsrecht ableiten, als er durch die Observation ohnehin schon gegeben ist. Da die diesbezügliche Rechtslage aber wie erwähnt ungeklärt ist, verzichtet die Detektei Kurtz grundsätzlich auf den Einsatz von GPS-Trackern bei Observationen.

Einen guten weiterführenden Überblick zum Thema Datenschutz bietet die Seite Datenschutzbeauftragter-Info.


Kurtz Detektei Nürnberg und Franken

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