Unbezahlte Ware in Dänemark verschwunden: Betrug, Hehlerei und Steuerhinterziehung – Karusselgeschäfte?


Waren in sechsstelliger Höhe unterschlagen


Die Klientin der Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein, eine Vertriebsfirma aus der Nähe von Solingen, hatte Waren im Wert von annähernd 400.000 € an einen deutschen Geschäftsmann mit Wohnsitz in Hamburg geliefert. Dieser Herr führt/besitzt diverse Firmen, u.a. in Dänemark. Bis heute wartet unsere Auftraggeberin auf den Ausgleich der Kaufsumme. Da gemunkelt wird, dass die belieferte Firma kurz vor dem Konkurs stehe, sollen unsere Detektive für Dänemark* den Aufenthaltsort der nicht bezahlten Ware ermitteln. Wichtigster Ansatzpunkt ist dabei eine Firma, die sich in Padborg befindet, unmittelbar an der Grenze zu Flensburg.


Befragung bei der Zielfirma | Prüfung des Lagers


Nach einer Vorrecherche über Internet und Telefon, die einen LKW inkl. Anhänger in Verbindung mit der Abholung der verschwundenen Waren betrifft, macht sich unserer einsatzleitender Detektiv aus Kiel auf den Weg zur Zielfirma in Padborg, Dänemark, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Viel ist hier augenscheinlich nicht los, allerdings stehen sowohl der LKW als auch der Anhänger vor Ort. Ein Rottweiler bewacht das relativ verlassen wirkende Gelände. Unser Wirtschaftsdetektiv aus Kiel erkennt, dass hier im Sinne der Eigensicherung nicht allein agiert werden sollte, und beantragt deshalb bei unserer Klientin den Einsatz eines zweiten Ermittlers.

Am nächsten Morgen nimmt die Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein die Observation am Firmengelände in Padborg auf. Zu diesem Zeitpunkt ist der LKW nicht mehr vor Ort, sondern befindet sich vermutlich in der Abholung/Auslieferung von Gütern. Auf dem gesamten Gelände ist lediglich eine einzige männliche Person zu sehen. Unser Privatdetektiv aus Kiel, Experte für Ermittlungen im Zusammenhang mit der Logistikbranche, geht offensiv auf diese Person zu und beginnt eine Befragung. Der Mann gibt an, nichts mit den Geschäften der Firma zu tun zu haben, sondern nur als Fahrer zu agieren – eine wenig glaubhafte Versicherung angesichts der Tatsache, dass diese Person die einzige auf dem ganzen Firmengelände ist. Gemeinsam mit dieser Person betritt unser Wirtschaftsdetektiv für Dänemark das Lager, um es auf den Verbleib der Ware zu prüfen. Da sich selbige hier nicht auffinden lässt, teilt der Mitarbeiter mit, sie habe zwar ein paar Tage hier gelagert, sei dann aber zu einer von zwei möglichen anderen Firmen in Padborg gebracht worden. Welche der beiden es genau gewesen ist, wisse er nicht mehr mit Sicherheit.


Unverdächtig erscheinende angebliche Zielfirmen


Im Anschluss sucht unser Detektiv in Dänemark die beiden genannten Firmen auf, zu denen die Ware angeblich verbracht wurde. Bei der ersten Firma teilt ihm der dortige Mitarbeiter mit, dass er keine Kenntnis von der Ware habe und dass man hier angesichts der geringen Größe des örtlichen Zwischenlagers auch keine solchen Waren einlagern würde, zudem handele die Firma eigentlich nicht mit dieser Art von Waren.

Firma Nr. 2, eine Supermarktkette, befindet sich direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Auch hier habe man niemals etwas von den verschwundenen Waren gehört, im benachbarten Harrislee solle der Detektiv aus Schleswig-Holstein aber einmal die Filiale der Firma aufsuchen und dort prüfen, ob die verschwundenen Waren überhaupt zum Sortiment gehören. Diese Prüfung verläuft negativ: Weder stehen die Produkte im Regal, noch kann der Filialleiter im Computer anhand der EAN eine Bestellung in der Vergangenheit finden.

Ein späterer weiterer Besuch an den Lagern der Firmen ergibt die glaubhaft erscheinende Versicherung, dass hier ohne Lieferscheine und Frachtpapiere keine Waren umgeschlagen werden. Zuvor hatte der angebliche Transportfahrer der ursprünglich verdächtigen Firma behauptet, nie Papiere zu erhalten, wenn er diese beiden Firmen beliefere.


Informant verlangt Provisionszahlung


Aufgrund der erkenntnislosen Besuche bei den beiden Firmen fährt der Ermittler der Kurtz Detektei Schleswig-Holstein zurück zur ursprünglichen Zielfirma. Der Tippgeber vom Morgen, der angeblich nichts mit den Geschäften der Firma zu tun hat, sitzt im Büro am Schreibtisch. Erneut auf den Fall angesprochen behauptet er, es gebe zu diesem Vorgang überhaupt keine Papiere oder wenn, dann seien diese bei den Gesellschaftern in Kopenhagen. Unser Detektiv aus Kiel erhöht nun den Nachdruck seiner Befragung etwas – und der Befragte lenkt ein. Womöglich könne er bei der Wiederbeschaffung und Beschlagnahmung der Ware behilflich sein. „Womöglich“ ist hierbei synonym zu verstehen mit einer entsprechenden pekuniären Belohnung für diese „Hilfe“, die Forderung beläuft sich auf 15.000 €.

Nach Rücksprache mit unserer Klientin aus der Nähe von Solingen führt der Wirtschaftsdetektiv der Kurtz Detektei Kiel am nächsten Tag Verhandlungen mit dem Informanten durch und handelt dessen Bezahlung dabei auf 9.000 € herunter. Die Ware befinde sich in Odense, Dänemark, nahe einer Zollausfuhrstelle nach Deutschland. Hierzu muss gesagt werden, dass die Beschaffenheit der Ware den dänischen Staat zur Erhebung einer sogenannten Luxussteuerberechtigt. Bei der Einfuhr nach Deutschland wird diese Luxussteuer erstattet. Der Informant versichert unserem Ermittler, ihn ca. 4-5 Stunden, bevor die Ware nach Deutschland verbracht wird, anzurufen, damit eine Beschlagnahmung durch die Ordnungsbehörden stattfinden kann.


Für seine Hilfe forderte der Informant der Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein eine ansehnliche Summe.

Behördenfiasko in Deutschland


Um die behördliche Sicherstellung der unterschlagenen Waren zu gewährleisten, begibt sich unser Ermittler der Kurtz Detektei Kiel zur Polizeistation nach Harrislee. Diese allerdings ist gegenwärtig geschlossen und verweist auf die Bundespolizei in Flensburg. Bei der Bundespolizei fühlt man sich nicht zuständig und schickt den Detektiv zur Kripo Flensburg. Ein Polizeihauptkommissar der Kripo Flensburg teilt mit, dass die Zuständigkeit bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf liege, da der Fall dort zur Anzeige gebracht wurde. Von dort aus müsse man mit Hilfe des Aktenzeichens Amtshilfe in Flensburg beantragen, damit die Beamten vor Ort tätig werden. Unserer Klientin allerdings steht gar kein Aktenzeichen zur Verfügung. Aus diesen bürokratischen Gründen wird der Geschädigten vom deutschen Staat nicht geholfen, als der Informant unserem Detektiv aus Kiel am nächsten Morgen um 07:28 Mitteilung über die bevorstehende Ausfuhr der Waren nach Deutschland macht. Um 09:30 weiß der Ermittler, dass die Fracht wieder in Deutschland ist und nun unbekannte Wege geht – die Behörden sind untätig geblieben.

Auf dem Rückweg von Dänemark macht unser Wirtschaftsdetektiv noch einen Abstecher nach Hamburg zur Wohnadresse des Geschäftsführers, der den Betrag für die Ware schuldig ist und gegen den eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf vorliegt. Das Anwesen des Täters liegt direkt an der Elbchaussee: eine zweistöckige Nobelvilla mit einem Cabrio und einem Land Rover der Ehefrau vor der Einfahrt. Wie viele weitere Fahrzeuge des Hausherrn noch auf dem Grundstück parken, lässt sich nur mutmaßen. Ganz offensichtlich wohnen hier nur die Ärmsten der Armen; Menschen, die es verdient haben, dass die Behörden mal Fünfe gerade sein lassen bei Betrugshandlungen im mittleren sechsstelligen Bereich. Dass Menschen in Not, die widerrechtlich geschädigt wurden, in Deutschland von behördlicher Seite keine Hilfe zu erwarten haben, ist eine Erfahrung, die wir während unserer Arbeit als Privatdetektive leider sehr häufig machen. Da gibt es Personen, die von Polizisten verprügelt und misshandelt wurden und dann eine Strafanzeige wegen Verleumdung erhalten, weil sie diese Polizisten wegen Amtsmissbrauchs und Körperverletzung angezeigt haben. Bei anderen Gelegenheiten verschwinden sichergestellte Beweise aus dem Polizeigebäude und keiner weiß, wer sie wohin verlegt hat, oder Strafanträge werden gar nicht erst bearbeitet, weil selbst ein Staatsanwalt behauptet, dass der Verkauf eines Autos, dessen Eigentümer man nicht ist, keine Unterschlagung sei – ein Freudenfest für alle Autodiebe und solche, die es gerne werden möchten bzw. einfach nach einer leichten Verdienstmöglichkeit suchen. Und wenn jetzt ein Scherzbold von den Behörden meint, bezüglich der oben genannten Vorwürfe eine Strafanzeige wegen Verleumdung stellen zu müssen, mag er das gerne tun, denn jede dieser Verfehlungen lässt sich von uns schriftlich belegen.


Auch keine Dokumentation im Zwischenlager Hamburg


Den Schock, dass ein eigentlicher Ermittlungserfolg dank der Untätigkeit der Behörden dennoch zu keinem positiven Ergebnis für den Auftraggeber unserer Detektei für Dänemark* geführt hat, müssen Klient und Detektive erst einmal verdauen. Deshalb erfolgt die Weiterermittlung nach Anweisung der Firma aus der Nähe von Solingen erst zwölf Tage später. Ob die Waren nach einer so langen Spanne noch auffindbar und überhaupt noch am Stück sein würden, ist zu diesem Zeitpunkt höchst fraglich.

Die erste Maßnahme nach Wiederaufnahme der Ermittlungen besteht in der Befragung eines Mitarbeiters der Firma, bei der die Waren in Hamburg vor der Abholung nach Padborg zwischengelagert worden waren. Der Mitarbeiter verstrickt sich gegenüber den Wirtschaftsdetektiven aus Kiel in Widersprüche und gibt außerdem an, für die Abholung der Ware existieren keine Lieferscheine, Frachtpapiere und auch kein CMR. Dies begründet er damit, dass so viele ausländische Transporteuere vorführen, denen man schon kaum die Verladung richtig erklären könne, geschweige denn, was Frachtpapiere sind. Selbstverständlich sind derartige undokumentierte Vorgänge widerrechtlich.


Verdächtige Belieferungswege zwischen den Zielfirmen


Unsere Detektive aus Kiel begeben sich erneut nach Padborg, um dort den Informanten hinsichtlich etwaiger neuer Erkenntnisse zu befragen. Auf dem Weg dorthin kommt ihnen der LKW der Zielfirma entgegen und die Ermittler beschließen, diesem zu folgen. Der Fahrtweg wirkt unkoordiniert und muss wohl als Absicherungsmanöver zu verstehen sein, denn das Ziel der Fahrt sind die Lager der beiden anderen zuvor aufgesuchten Firmen in Padborg, jedoch fährt der LKW nicht direkt dorthin, sondern dreht eine vollständige Runde in einem Kreisverkehr (vermutlich um etwaige Verfolger zu enttarnen), nutzt dann kurz die Autobahn, biegt in ein Gewerbegebiet ein und fährt anschließend zurück nach Padborg zu den genannten Firmen – das alles ohne Zwischenstopp für eine etwaige Be- oder Entladung an einem anderen Ort. Am Zielort identifizieren die beiden Wirtschaftsdetektive aus Kiel den Fahrer als den Informanten. Er lädt ca. 15 Paletten in den LKW.


Hilfszusage der dänischen Behörden


An den Folgetagen observieren die Ermittler das Gelände der Firma des Informanten in Padborg. Währenddessen werden Kontakte zu den dänischen Behörden hergestellt, da sich die angedachte Kooperation mit den deutschen Behörden bekanntlich als Schuss in den Ofen erwiesen hatte. Schnell kommt ein Termin bei einer dänischen Zollbeamtin zustande, die sich im Gegensatz zu ihren deutschen Kollegen äußerst interessiert am vorliegenden Fall zeigt. Hier ist alles in einem Haus: Grenzpolizei, Steuerbehörde und Zoll – die Dienstwege sind entsprechend kurz. Die Steuerfahndung und der Zoll sagen bereits nach kurzem Informationsaustausch ihre volle Unterstützung zu, da unsere Detektive hier offenbar auf bereits seit längerem untersuchte Karussellgeschäfte gestoßen sind. Der Ordnung halber leitet die Kurtz Detektei Kiel die Kontaktdaten der dänischen Ermittler an die Kriminalpolizei in Mettmann, Nordrhein-Westfalen, weiter.

Die weiteren Observationen ergeben einige weitere Anhaltspunkte hinsichtlich des Verdachts der Steuerhinterziehung/des Steuerbetrugs im Zusammenhang mit der Luxussteuer. U.a. werden Ladungen von Lagern in Padborg nach Flensburg verbracht – beide Orte liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt, allerdings auf unterschiedlichen Seiten der Grenze. Welchen logistischen Sinn sollte eine solche Umlagerung verfolgen? Durch die Beobachtungen rücken die beiden vom Informanten genannten Firmen wieder in den Vordergrund. Da Firma Nr. 1 auch ein Lager in Flensburg betreibt, sucht der leitende Ermittler selbiges auf und befragt den dortigen Lagermeister bezüglich der verschwundenen Waren. Siehe da: Der Lagermeister kennt die Ware und gibt an, dass diese im firmeneigenen Lager in Padborg gewesen sei, also dort, wo das Lager laut Mitarbeiter eigentlich zu klein sei und wo man auch gar nicht mit dieser Warenart handele. Einer der beiden lügt also: Entweder der Mitarbeiter des Lagers Padborg oder der des Lagers Flensburg, bei jenem aus Padborg wäre das Motiv klar.


Ende offen: Ermittlungen der dänischen Behörden


Bei einer erneuten Besprechung mit der dänischen Steuerfahndung wird unseren Detektiven aus Schleswig-Holstein mitgeteilt, was sie schon seit dem ersten Einsatztag ahnten: Mehrere der Personen an den Lagern sind bekanntermaßen gewaltbereit. Da die weiteren Observationen keine größeren Erkenntnisse mehr erbringen, beschließt die Klientin der Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein, die privaten Ermittlungen vorerst einzustellen und auf den Zugriff durch die dänischen Behörden zu hoffen.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein

Hopfenstraße 1d

D-24114 Kiel

Tel.: +49 (0)431 3057 0053

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-kiel.de

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Nach Ermittlungen der Kurtz Detektei Bielefeld: LKA hebt Trickbetrüger aus | Anzahlungsbetrug

Eine Logistikfirma aus Polen ist auf der Suche nach weiteren Lastkraftwagen für ihre Flotte. Im Internet findet sie einen Anbieter für Nutzfahrzeuge aus Bielefeld, der mit sehr günstigen Angeboten lockt. Zwei Mitarbeiter der polnischen Firma, die später die Kurtz Wirtschaftsdetektei Bielefeld beauftragen wird, begeben sich nach Ostwestfalen, um die Fahrzeuge zu besichtigen. Der Verkäufer begrüßt sie auf einem weitläufigen Gelände mit zahlreichen Nutzfahrzeugen, führt die Verkaufsobjekte vor, die laut ihm sein Eigentum sind, unternimmt Probefahrten mit den Interessenten und zeigt auch die echten Fahrzeugpapiere vor – alles erscheint seriös und wasserdicht. Die Auftraggeber unserer Bielefelder Detektive handeln die Kaufsumme noch um 10.000 € herunter, unterschreiben den Kaufvertrag und überweisen einen Gesamtbetrag von 136.000 € an den Händler. Da die Fahrzeuge kurzfristig noch im Einsatz seien, wird ein zeitnaher Abholtermin vereinbart.

Am Tag der Abholung ist auf dem Gelände nichts vom Händler zu sehen. Die Klienten der Kurtz Detektei Bielefeld suchen das örtliche Büro der ansässigen Logistikfirma auf. Dort kenne man den Händler zwar, aber von einem Kauf wisse man nichts. Der Herr habe sich mit einem Gewerbe für den An- und Verkauf von Nutzfahrzeugen an die Firma gewandt und ihr mitgeteilt, sofort einen Käufer für die LKW zu haben. Aus diesem Grund wurden ihm Fahrzeugschlüssel und -papiere übergeben, sodass er als Zwischenhändler fungieren konnte. Man habe ihn aber schon länger nicht mehr gesehen und Geld sei auch nicht eingegangen. Die LKW gehören natürlich nicht dem Verkäufer, sondern der Logistikfirma, und der angebliche Eigentümer ist mit den 136.000 € verschwunden. Entsprechend soll die Kurtz Privatdetektei Bielefeld den Anzahlungsbetrüger ausfindig machen.


Weitere Betrügereien? Kontaktaufnahme zu einem Anbieter.


Da der von der Zielperson genannte Name mit größter Wahrscheinlichkeit falsch ist, wird die Adressrecherche über die zur Kaufabwicklung genutzte Handynummer des Trickbetrügers eingeleitet. Mittels dieser Nummer findet der recherchierende Detektiv aus Bielefeld diverse weitere Rufnummern und Interneteinträge, u.a. eine Annonce für den Verkauf eines Mercedes Sprinter. Unter der Legende, ein Kaufinteressent für den Sprinter zu sein, nimmt der Ermittler erst telefonisch (vergeblich) und dann per Whatsapp Kontakt zum Anbieter auf. Nach knapp zwei Stunden ruft der Inserent zurück und nennt deutlich einen Namen, der nicht identisch ist mit dem vorgeblichen Namen des LKW-Händlers. Wir nennen den Mann in diesem Bericht nachfolgend „Herr Bünde“. Er gibt bereitwillig Auskunft über den Sprinter und stimmt der Reduzierung des Kaufpreises um mehr als 1.000 € zu. Der Bielefelder Detektiv und die mögliche Zielperson vereinbaren die Besichtigung und Abholung des Fahrzeugs an einer Hamburger Adresse.


Detektive ermitteln die korrekte Zielperson


Die Vorrecherche ist somit einstweilen beendet und die Wirtschaftsermittler beginnen am Folgetag mit der Observation der vom Verkäufer mitgeteilten Adresse. Vor Ort stellt die Kurtz Detektei Bielefeld zwar einen Mercedes Sprinter fest, jedoch ist dieser nicht typgleich mit jenem aus dem Angebot. Da sich in der mittelbaren Umgebung kein anderer Sprinter befindet, wird dieses Fahrzeug unter Sichtkontrolle gehalten. Ferner prüfen die Detektive in den folgenden Stunden die Adresse hinsichtlich des Erscheinens der Zielperson, von der eine Personenbeschreibung vorliegt. Am Nachmittag trifft tatsächlich eine Person an der Wohnadresse ein, die nach Rücksprache und Fotoabgleich mit den Auftraggebern der Kurtz Wirtschaftsdetektei Bielefeld als der gesuchte Anzahlungsbetrüger verifiziert werden kann. Auch der zum Verkauf angebotene Mercedes Sprinter wird kurz darauf von zwei weiteren Personen in die Zielstraße gefahren.

Einer der beiden eingesetzten Bielefelder Wirtschaftsdetektive nähert sich den drei Männern und kann aus ihrem Gespräch heraushören, dass die beiden Unbekannten gerade eine Probefahrt mit dem Sprinter durchgeführt haben. Allerdings können sich Interessenten und Verkäufer nicht auf einen Preis einigen und trennen sich deshalb. Die Zielperson betritt ihre Wohnadresse. Auf diese Art konnten unsere Ermittler die Identität des Verkäufers verifizieren und sind nun in der Lage, die Behörden einzuschalten.


Organisierte Bandenkriminalität?


Auf den nächsten Tag fällt der vereinbarte Termin unseres Detektivs mit dem Verkäufer. Vorab hatte die Kurtz Privatdetektei Bielefeld mit dem LKA (Landeskriminalamt) Hamburg die Festnahme des Betrügers besprochen. An einem Treffpunkt in der Nähe des Zugriffsortes findet sich zunächst unser Bielefelder Detektiv mit zwei Kollegen von der Kurtz Detektei Hamburg ein, um den Einsatz zu besprechen, und anschließend noch das Einsatzteam des LKA Hamburg – der Einsatzleiter und diverse Beamte in Zivilkleidung. Da die behördlichen Ermittler hinter den Aktivitäten der Zielperson organisierte Bandenkriminalität mit potentiell gewaltbereiten Tätern vermuten, besteht das Zugriffsteam aus mehr als zehn LKA-Beamten und zusätzlich einigen Schutzpolizisten. Unser Privatdetektiv aus Bielefeld soll allein den ersten Kontakt zur Zielperson aufbauen, während das Einsatzkommando die Situation absichert. Als Zugriffszeichen wird ein Anruf an den Einsatzleiter des LKA vereinbart.

Als unser vorgeblicher Kaufinteressent die Mitteilung erhält, dass alle LKA-Beamten in Position sind, fährt er in die Zielstraße ein. Der Sprinter steht bereits vor Ort, die Zielperson wolle laut telefonischer Rückfrage in wenigen Minuten da sein. In der Wartezeit schaut sich unser Detektiv aus Bielefeld interessiert den Sprinter an, da bis zu diesem Zeitpunkt nicht sichergestellt ist, ob er von anderen Mitgliedern der vermuteten Bande beobachtet wird. Schließlich erscheint Herr Bünde mit seinem fünfzehnjährigen Sohn und übergibt dem Ermittler sofort die Fahrzeugschlüssel, damit dieser den Transporter besehen könne. Der Fahrzeugschein liege im Handschuhfach und der Fahrzeugbrief im Kombi. Der Detektiv gibt sich fachkundig und untersucht das Fahrzeug mit laufendem Motor; schließlich willigt er in den Kauf für € 7.500, statt vormals € 8.600, ein. Herr Bünde akzeptiert den genannten Preis und gibt an, das Fahrzeug für den Imbissbetrieb noch ca. eine Woche zu benötigen, der Käufer könne aber eine Anzahlung leisten. Der Detektiv teilt mit, dass er € 500 als Anzahlung bei sich habe und den Restbetrag auf ein Konto überweisen könne. Leider führe Herr Bünde keinen Kaufvertrag bei sich, aber man könne ja alles in dem mitgeführten Block des Käufers festhalten. Der Bielefelder Privatdetektiv fordert Herrn Bünde auf, seine Kontonummer auf dem Block zu notieren, und bittet ihn um seinen Personalausweis. Hierbei handelt es sich um einen deutschen Personalausweis, der tatsächlich auf den von Herrn Bünde angegebenen Namen ausgestellt ist. Somit ergibt sich die Vermutung, dass beim Verkauf des Sprinters womöglich kein Trickbetrug angewandt werden soll, sondern dass es sich um einen legalen Privatverkauf handelt. Der Betrüger kritzelt auch eine provisorische Quittung auf den Block des Detektivs.


Blitzzugriff der Kriminalbeamten | Verhaftung des Täters


Da es jetzt zu der Übergabe der 500 €-Anzahlung kommen soll, täuscht unser Privatdetektiv aus Bielefeld einen Anruf an sein Büro vor, informiert dabei aber tatsächlich den Einsatzleiter des LKA Hamburg, dass nun der Zugriff erfolgen kann. Im Anschluss verwickelt der Ermittler Herrn Bünde noch kurz in ein Gespräch und hält ihn dabei zwischen der offenen Beifahrertür und dem Sitz auf. Kurz darauf schwärmen aus allen möglichen Ecken unauffällige Zivilfahnder auf die Zielperson zu und nehmen den Betrüger fest. Als die Gefahrensituation geklärt ist und Herr Bünde in Handschellen am Fahrzeug steht, kommen noch weitere Teammitglieder des LKA Hamburg hinzu, es handelt sich um Beamte aus dem Bereich Spuren- und Beweissicherung. Die Polizei sichert den Nahbereich der Zielstraße ab.

In der Nachbesprechung mit den Ermittlern der Kurtz Detektei Bielefeld und der Kurtz Detektei Hamburg teilen die Beamten mit, dass bei Herrn Bünde eine Tüte mit 5.000 € an Bargeld gefunden wurde. Der Sohn der Zielperson wird nach einer Befragung durch zwei Beamte zum Haus seiner Mutter begleitet. Ein Mannschaftswagen der Polizei verbleibt vor Ort, um den Abtransport der zu beschlagnahmenden Fahrzeuge zu überwachen.


Die Zielperson der Kurtz Detektei Bielefeld wurde direkt vor Ort festgenommen.


Beschlagnahmung von Vermögenswerten


Im Nachgang der Ermittlungen wird unseren Wirtschaftsdetektiven mitgeteilt, wo die Bearbeitung der Strafsache erfolgt. Hier können die polnischen Auftraggeber der Kurtz Wirtschaftsdetektei Bielefeld und Ostwestfalen eine zivilrechtliche Anklage auf Rückgabe der gezahlten Summe in Höhe von € 136.000 zzgl. der angefallenen Kosten unserer Ermittlungen sowie der Ergreifung der Zielperson stellen. Einige Vermögensgüter können bereits unmittelbar nach der Festnahme Herrn Bündes beschlagnahmt werden.

Für die in diesem Fall äußerst fruchtbare und vorbildliche Kooperation mit den Behörden danken wir dem LKA Hamburg herzlich!


Nachtrag


Der Täter wurde im August 2016 zu drei Jahren Haft verurteilt. Eine Bewährung gibt es bei diesem Strafmaß grundsätzlich nicht.


„Home, sweet home“ durch Betrüger gefährdet


Verschwiegene Mängel an der Mietsache


Es gibt im Leben vieler Menschen nur einen wirklich wichtigen Ort und das ist das Zuhause, ein Ort, an dem man sich wohlfühlen und von der anstrengenden Arbeit unter der Woche erholen möchte. Die Suche nach einem solchen Zuhause gestaltet sich häufig nicht nur durch Wohnungsknappheit oder stetig ansteigende Miet- und Kaufpreise schwierig, sondern auch betrügerische, nur scheinbar kompetente Makler oder Vermieter versalzen den Interessenten oft genug die Suppe. Die Detektive der Kurtz Detektei Bremen werden immer wieder wegen Immobilienbetrugs im kleinen und großen Stil beauftragt und sehen sich einer scheinbar endlosen Bereitschaft zu kriminellen Handlungen im Immobiliensektor gegenüber.

Nicht selten stehen neue Mieter bei ihrer Traumwohnung im Stadtzentrum von Bremen und anderer Großstädte großen Problemen gegenüber, wenn sie diese beziehen und plötzlich enorme Mietmängel zu bewältigen haben,die vom Makler oder Eigentümer vorsätzlich verschwiegen oder sogar in Täuschungsabsicht übertüncht worden waren – von Schimmel an den Wänden über morsche Zimmerdecken oder Fußböden bis hin zur gut getarnten Baufälligkeit. Bremer Privatdetektive werden hier insofern zur Unterstützung von übervorteilten Mietern eingesetzt, als sie die Dokumentation der Mängel und deren bewusster Verschleierung übernehmen, die Betrüger je nach Sachlage ggf. observieren, Recherchen zu weiteren ähnlich gelagerten Delikten der Täter anstellen und professionelle Legenden zur direkten Beschaffung gerichtsverwertbarer Beweise aufbauen, umin der Kombination dieser Maßnahmen auf die Überführung der Betrüger hinzuarbeiten: 0421 3679 9066.


Extremfall Doppelvermietung durch Unbefugte


Einem besonders schweren Betrugsfall sahen sich die Detektive der Kurtz Wirtschaftsdetektei Bremen gegenüber, als unsere Klienten eine Wohnung scheinbar rechtens angemietet hatten, dann allerdings kurz nach ihrem Einzug feststellen mussten, dass sie nicht die einzigen Mieter waren, sondern einem Betrüger Miete und Kaution überwiesen hatten, der nicht einmal die Befugnis besaß, diese Wohnung anzubieten. Betrügerische (Schein-)Vermieter und vermeintliche Makler geben Wohnungen als ihre eigenen aus, legen den Interessenten die notwendigen Unterlagen und Dokumente vor und stellen sich als rechtmäßige Eigentümer oder Bevollmächtigte vor, während die Wohnung tatsächlich weder ihnen gehört, noch für den Wohnungsmarkt zur Verfügung steht. Für die Mieter ist das natürlich eine finanzielle und auch logistische Katastrophe, sodass sich einige findige Betrugsopfer gezwungen sehen, mithilfe einer Detektei wie der Kurtz Detektei Bremen gegen die Täter vorzugehen, um Recht und Schadensersatz zu erlangen sowie um mögliche zukünftige Opfer vor solchen Problemen zu schützen.

Durch ihr breit aufgestelltes Repertoire an Ermittlungsmethoden und vielfältige Erfahrungen ist es unseren Privat- und Wirtschaftsdetektiven aus Bremen meist möglich, diese kriminellen Makler oder Vermieter ihres Betruges zu überführen und sie der Gerichtsbarkeit zuzuführen.


Mieter werden zu Betrügern – und betrügen andere Mieter


Laut dem Immobilien-Portal „immowelt.de“ gibt es verschiedene Abwandlungen des oben beschriebenen Vermieter-Betrugs, bei dem unsere Bremer Privatdetektive tätig waren. Ferienwohnungsportale wie AirBnB, die Wohnungen für kurze Zeiträume, oft nur für die Dauer eines Urlaubes, anbieten, werden für diese Masche besonders gerne ausgenutzt: Privatpersonen vermieten über die Plattform ihre eigene Wohnung an vorgebliche Urlauber. Diese wiederum bewerben das scheinbar nur möblierte, sonst aber leer stehende Objekt ihrerseits als verfügbare Wohneinheit zur dauerhaften Anmietung und führen – gut gekleidet und perfekt vorbereitet – Besichtigungen für Mietinteressenten durch. Die Interessenten unterschreiben einen Mietvertrag, zahlen eine Kaution, eine Provision und die erste Monatsmiete. Bis die eigentlichen Bewohner herausgefunden haben, was Sache ist, hat sich der betrügerische „Urlauber“/„Makler“ längst mit den bereits geleisteten Zahlungen aus dem Staub gemacht.


Kautionen vor der Vertragsunterschrift bar hinterlegen?


Fast alltägliche Praxis in deutschen und vor allem ausländischen Großstädten ist es, einiges mehr als zwei Monatsmieten an Kaution zu verlangen und sogar deren Barzahlung zu fordern. Gerade Wohnungssuchende ohne Staatsbürgerschaft im entsprechenden Land werden auf diese Art gern hinters Licht geführt. Deshalb gilt: Je mehr der betreffende Makler, Vermieter oder Wohnungsbesitzer ohne einleuchtenden Grund auf die Barzahlung anstelle einer Überweisung pocht, desto unprofessioneller und fragwürdiger erscheinen seine Methoden. In Bremen klärten unsere Detektive erst kürzlich die Machenschaften eines Immobilienverwalters auf, der die Häuser und Wohnungen anderer zwar legal vermietete, die tatsächlich von den Eigentümern geforderten Kautionen allerdings um ein Vielfaches erhöhte, die bar gezahlte Differenz für sich beanspruchte und diese Kaution auch nach Auszug der Mieter aus fadenscheinigen Gründen einbehielt. Durch als Lockvögel eingesetzte Bremer Detektive konnte der Verwalter schließlich mit seinem Vergehen konfrontiert werden, was zur Folge hatte, dass auch die Wohnungs- und Hauseigentümer von dem Betrug ihres Immobilienverwalters erfuhren und entsprechend anwaltlich gegen ihn vorgingen.

Ein solch positiver Ausgang ist jedoch nicht immer gegeben; beispielsweise verhält es sich anders, wenn der betreffende Betrüger in Deutschland nicht mehr auffindbar ist (Schuldnerflucht) und sich auch seine eigentlich pfändbaren Konten im Ausland befinden. Kann die Polizei die fast immer vorhandenen Spuren nicht mehr weiterverfolgen, bleibt betroffenen Mietern kaum ein anderer Ausweg, als sich selbst um die Beschaffung notwendiger Beweismaterialien zu kümmern, oft in Form einer Beauftragung der Kurtz Privatdetektei Bremen, die sich dann um gerichtsverwertbare Dokumentationen der Betrügereien kümmert. Um solche Fälle direkt zu vermeiden, sollten Mieter stets und standhaft Kautionen erst dann bezahlen, wenn ein Mietvertrag unterschrieben wurde – eine Garantie auf eine lautere Vereinbarung besteht aber natürlich auch in diesem Fall nicht.


Business sharks aggressive behave against manager with money
Die Miet- und Immobilienbranche gleicht leider mitunter einem Haifischbecken.

Ich bin Opfer eines Betrügers geworden – was nun?


Ganz gleich, welcher Art von Betrug Sie zum Opfer gefallen sind, unsere Privatdetektive aus Bremen sind jederzeit ansprechbar und dazu in der Lage, die Leidtragenden solcher Immobilienbetrüger über ihre Möglichkeiten zu beraten. Der Sachlage entsprechend leiten wir in Absprache mit Ihnen Observationen ein, führen Recherchen und legendierte Befragungen durch, stellen den Betrügern Fallen und, und, und …

Natürlich tragen unsere Ermittler die erlangten Erkenntnisse gerne auch bei einer etwaigen Gerichtsverhandlung vor und stehen Ihnen somit auch nach dem Abschluss des Falls zur Seite. Sie selbst können uns dabei helfen und Detektiv-Kosten reduzieren, indem Sie sämtliche Dokumente, Dateien, Emails etc. im Zusammenhang mit dem Betrugsfall ordnen und uns vorlegen. Jedes noch so unbedeutend anmutende Schriftstück kann bei der späteren Ermittlung der Kurtz Detektei Bremen von Nutzen sein und zur Überführung des Täters beitragen. Geht es beispielsweise um die Verschleierung von Mietmängeln, sollten Sie sämtliche Mängel ohne zeitlichen Verzug und mit Datumsangabe fotografieren (dank moderner Smartphones glücklicherweise kein Problem). Die weitere Arbeit übernehmen dann gerne unsere IHK-zertifizierten Detektive in Bremen: kontakt@kurtz-detektei-bremen.de.


Verfasserin: Maya Grünschloß

Kurtz Detektei Bremen

Hollerallee 8

D-28209 Bremen

Tel.: 0421 3679 9066

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-bremen.de

Web: https://www.kurtz-detektei-bremen.de

Google: https://g.page/kurtz-detektei-bremen

https://www.kurtz-detektei-bremen.de/2016/03/07/home-sweet-home-durch-betrüger-gefährdet/

https://www.kurtz-detektei-bremen.de/wirtschaftsdetektei-bremen/miet-und-immobilienbetrug/

Wettbewerbsbetrug in Völklingen | Betrügerische Ausbootung eines Gesellschafters


Weil einer querschlägt: Firmeninsolvenz


Herr Combecher, Auftraggeber der Kurtz Detektei Saarbrücken und Saarland, und Herr Merzig hatten sich im Verlauf von drei Jahren gemeinsam einen Handwerksbetrieb mit einem großen Mitarbeiterstab und einer ganzen Flotte an Firmenfahrzeugen aufgebaut. Die Kooperation verlief lange Zeit fruchtbar und für beide Gesellschafter erfüllte sich ein Lebenstraum – scheinbar. Denn offenbar verfolgte Herr Merzig andere Ziele als sein Partner. Als das Unternehmen gerade an einem Punkt angelangt war, an dem die Gründer hätten sagen können „Jetzt steht die Struktur, jetzt können wir uns endlich ein wenig zurücklehnen, vielleicht auch mal Urlaub machen“, unternahm Herr Merzig einige hanebüchene Aktionen, die den Betrieb binnen weniger Wochen in den Konkurs trieben. Die Gesellschafter hatten einander so sehr vertraut, dass jeder allein zeichnungsberechtigt war. In diesem Fall unterließ es Herr Merzig, den Auftraggeber unserer Detektive aus Saarbrücken über seine geplanten Handlungen in Kenntnis zu setzen.

Plötzlich stand Herr Combecher vor einem Scherbenhaufen, der ihm zuvor noch wie ein Märchen erschienen war und nun einer Tragödie glich. Warum Herr Merzig so gehandelte hatte, konnte sich sein Partner zunächst nicht erklären. Doch als der zweifelhafte Gesellschafter über Wochen hinweg nicht für eine Aussprache zu erreichen ist, dämmert dem Geschädigten allmählich, dass es sich hierbei um eine konkrete Betrugsabsicht gehandelt haben könnte. Er engagiert in der Folge die Kurtz Detektei Saarland für Ermittlungen im Umfeld seines bisherigen Geschäftspartners.


Zwangsversteigerte Betriebsmittel bei der Zielperson


Nach eingehender Beratung des Auftraggebers über die Möglichkeiten einer Personenüberwachung sowie der Durchführung einer Vorrecherche nehmen unsere Privatdetektive im Saarland die Observation der Zielperson Merzig auf. Die Vorermittlungen ergaben keinen Hinweis auf den Grund für die Ruinierung des Betriebes: Weder ist Herr Merzig kürzlich zu Vermögen gekommen, noch hat er eine neue Firma gegründet. Letzteres lässt sich jedoch zumindest nicht vollständig ausschließen, da mitunter mehrere Wochen zwischen der Meldung einer Firmengründung an das Gewerbeamt, Handelsregister etc. und der tatsächlichen Eintragung in selbige verstreichen können.

Herr Merzig wohnt in Völklingen, hier war auch der Betrieb insolvent gegangen. Die Kurtz Wirtschaftsdetektei Saarbrücken und Saarland kann die Beschreibung der Personenüberwachung an dieser Stelle schnell zusammenfassen: Die Zielperson bewegt sich tagelang keinen Deut. Dass der Unternehmer einmal am Tag den Hund für zehn Minuten ausführt, ist schon das Höchste der Gefühle. Somit lässt sich auf diesem Wege nichts ermitteln – oder doch? Zwar gibt uns der Verhalten der Zielperson keinen direkten Hinweis auf die Geschehnisse rund um die Firma des Auftraggebers unserer Detektive im Saarland, jedoch parken an zwei unterschiedlichen Tagen Transportfahrzeuge mit dem Schriftzug der insolventen Firma vor Herrn Combechers Haus. Diese Fahrzeuge waren an ein unbekanntes Unternehmen aus Baden-Württemberg zwangsversteigert worden. Wieso befinden sie sich noch immer im Saarland und weshalb tragen sie nach wie vor den Werbezug der früheren Eigentümerin?

Unsere Ermittler wollen das herausfinden, weshalb sie das erste Fahrzeug zu zweit verfolgen. Leider muss die Überwachung abgebrochen werden, da die Unauffälligkeit der Observanten wegen wiederholter Verkehrsverstöße und seltsamer Umwege des Transportfahrers in kleine Nebenstraßen und Sackgassen gefährdet ist. Die Kurtz Detektei Saarland beschließt daraufhin in Absprache mit Herrn Combecher, zwei weitere Observanten einzusetzen, die sich dann während der Fahrzeugverfolgung abwechseln können und somit das Entdeckungsrisiko drastisch minimieren.


Ex-Mitarbeiter für neue Firma im Einsatz


Mit entsprechend erhöhter Einsatzkraft gelingt die Observation im zweiten Anlauf bis zum Zielort des Transportfahrers. Es handelt sich um einen Rohbau in Völklingen, vor dem diverse weitere Transporter der nicht mehr existenten Firma parken. Im Inneren werden gut sichtbar Handwerksarbeiten durchgeführt. Unsere Privatdetektive aus Saarbrücken fotografieren die einzelnen Arbeiter, um im Nachhinein den Versuch einer Identifizierung mit Herrn Combecher durchzuführen. Wie sich herausstellt, kennt dieser jeden einzelnen der Handwerker, denn alle haben sie bis vor kurzem noch für seine Firma gearbeitet. Offenbar war hier seitens der Zielperson ein Komplott geschmiedet worden, um Herrn Combechers Beteiligungen für wenig Geld aufkaufen zu können und anschließend die gleiche Firma weiterzuführen – mit nur einem Gesellschafter und somit ohne Gewinnteilung.

Am nächsten Observationstag wird der Fokus weg von Herrn Combecher und hin zur Baustelle gelegt. Die Detektive aus dem Saarland entdecken dort nach den Firmenfahrzeugen und den früheren Mitarbeitern sogar noch Lieferungen auf Paletten, die laut Etikettierung ursprünglich für die alte Firma bestimmt gewesen waren. Unter der Nutzung einer passenden Legende betritt einer unserer Wirtschaftsdetektive den Rohbau. Die hier tätigen Handwerker tragen Overalls mit dem Schriftzug der insolventen Firma.


Die Handwerker, die Herrn Merzig besuchen, sind ehemalige Mitarbeiter des Auftraggebers der Kurtz Wirtschaftsdetektei Saarland und Saarbrücken.


Sahnehäubchen: Kundenübernahme


Durch weitere Observationen der Ex-Mitarbeiter gelingt die Aufspürung des physischen Sitzes der neuen Firma in Völklingen. Hier parkt die gesamte Fahrzeugflotte, derer sich dieselben Handwerker schon früher bei ihren Fahrten bedient hatten. Ferner dokumentieren unsere Detektive aus Saarbrücken diverse Maschinen und Werkzeuge aus dem zwangsversteigerten Firmengut.

Herr Combecher benennt nach der Auswertung der bis hierhin ermittelten Fakten mehrere seiner ehemaligen Arbeitnehmer, deren Arbeitswege nachfolgend zu kontrollieren sind. Zum einen soll dies die Regelmäßigkeit ihrer Beschäftigung für die neue Firma nachweisen, zum anderen geht der Auftraggeber der Kurtz Detektei Saarbrücken stark davon aus, dass zu dieser widerrechtlichen Umgestaltung und Übernahme seiner Firma neben den Arbeitern und den Wirtschaftsgütern auch Kunden gehören. Bei der abschließenden Fallbesprechung einige Tage später findet er diesen Verdacht vollends bestätigt und kann nun mittels des gerichtsverwertbaren Ermittlungsberichtes unserer Wirtschaftsdetektive aus dem Saarland rechtlich gegen Herr Merzig und dessen Firmenneugründung vorgehen.


Alle Namen und Orte sind im Sinne des Klienten- und Zielpersonenschutzes selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Kurtz Detektei Saarbrücken und Saarland

St. Johanner Straße 41-43

66111 Saarbrücken

Tel.: 0681 6029 0010

Fax: 0681 6029 0019

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Betrug im Unterhalts- und Sorgerecht: gerichtsverwertbare Ermittlungen durch zertifizierte Detektive aus Frankfurt


StGb § 170 Verletzung der Unterhaltspflicht


(1) Wer sich einer gesetzlichen Unterhaltspflicht entzieht, so dass der Lebensbedarf des Unterhaltsberechtigten gefährdet ist oder ohne die Hilfe anderer gefährdet wäre, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


Ausgeglichene Opferstatistik: Mütter und Väter kämpfen gleichermaßen mit dem Unterhalts- und Sorgerecht


Die obige und weitere gesetzliche Bestimmungen schützen zumindest theoretisch alltäglich viele Elternteile und ihre Kinder vor Verarmung und vor Ex-Partnern, die sich nach einer Schwangerschaft oder einer missglückten Beziehung heimlich, still und leise aus dem Leben des von ihnen gezeugten Kindes stehlen wollen und somit mitunter Mutter und Kind das Recht auf ein würdevolles Leben nehmen. In der Praxis hilft dieses Recht den betroffenen Müttern jedoch herzlich wenig, wenn ihnen die notwendigen Beweismittel für die Anspruchsbegründung fehlen oder wenn sich der Vater, der gegen die gesetzlichen Bestimmungen verstößt, seinen Verpflichtungen entzieht, indem er unbekannt verzieht.

Die andere Seite der Medaille ist gleichsam unschön: Auch wenn in den letzten Jahren Maßnahmen zum Schutz der Rechte von Vätern durchgesetzt wurden, verfügen Mütter noch immer über zahlreiche Privilegien, die ihren männlichen Pendants verwehrt bleiben. Was kann ein Vater beispielsweise tun, der vermutet, dass ihn seine ehemalige Partnerin und Mutter des gemeinsamen Kindes weiter fleißig Alimente bezahlen lässt, obwohl sie sich in einer neuen eheähnlichen Beziehung befindet, in der gemeinschaftlich ausreichend Geld erwirtschaftet wird, um das Kind zu ernähren und ihm sämtlichen gesetzlich vorgeschriebenen Komfort zu gewährleisten? Letztlich ist die Situation für beide Seiten suboptimal, gerade wenn es um den gerichtsfesten Beweis von Umständen geht, die für einen selbst an sich bereits klar sind.

Die IHK-zertifizierten Privat- und Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Frankfurt werden immer wieder Zeugen sowohl unverantwortlicher Väter, die sich der Unterhaltspflicht vollends entziehen wollen, als auch dreister Betrugsversuche von verlassenen Frauen, die – ob aus Rache, Habgier oder mangelndem Rechtsbewusstsein – alles in die Wege leiten, damit der Ex-Partner ihnen einen schönen Lebensstil ermöglicht, indem er trotz eigener Erwerbstätigkeit oder einer neuen Ehe des Unterhaltsempfängers weiterhin Trennungsunterhalt oder nachehelichen Unterhalt zahlt. Im BGB ist zwar unter den Paragraphen 1570-1573 eindeutig geregelt, dass sich bei einer Erwerbstätigkeit des zu unterhaltenden Partners die Zahlungshöhe mindestens vermindert, doch scheinen immer wieder Frauen wie Männer zu glauben, ihren ehemaligen Partnern unrechtmäßig um Geld betrügen zu können. Unsere Privatdetektive aus Frankfurt stehen den Opfern – egal auf welcher Seite und egal welchen Geschlechts – zur Verfügung, um solche Auswüchse von Unterhaltsbetrug gerichtsverwertbar nachzuweisen: 069 1201 8431.


Fallbeispiel: verweigerte Kindesherausgabe | Verstoß gegen die gerichtliche Sorgerechtsvereinbarung


Ralf Messel und Silke Eppstein hatten sich nur wenige Monate nach der Geburt ihrer Tochter Jana getrennt und vor Gericht das gemeinsame Sorgerecht zugesprochen bekommen, wobei die Tochter aber unter der Woche stets bei ihrer Mutter Silke wohnen sollte. Ralf und Silke waren beide gerade erst 18 Jahre alt, als ihre Tochter geboren wurde, sodass Silke die Schule abbrach und Ralf sich eine Ausbildung als Dachdecker suchte, um finanziell für die Tochter sorgen zu können. Obwohl es immer wieder zu Streit zwischen den beiden Elternteilen kam, funktionierte das geteilte Sorgerecht bis zur Einschulung Janas relativ problemlos; Ralf zahlte seine Alimente an Silke, die arbeitslos war und sich um die Erziehung der gemeinsamen Tochter und eines in der Zwischenzeit geborenen Babys eines anderen Vaters kümmerte, während er seine Tochter regelmäßig besuchen und sie an zwei Wochenenden im Monat mit zu sich nach Hause nehmen durfte, um mit ihr Ausflüge zu unternehmen und sich ebenfalls in ihre Erziehung einzubringen. Eine scheinbar heile Welt, die sich jedoch schnell ins Negative umkehren kann, wie die Detektive der Kurtz Privatdetektei Frankfurt immer wieder erleben.

Denn all das änderte sich schlagartig, als Vater Ralf eine neue Freundin fand, die nun sehr oft bei seinen Wochenendspaziergängen und Zoobesuchen mit Töchterchen Jana dabei war. Jana begann, zuhause immer begeisterter von Ralf, seiner neuen Freundin Marie Neuberg und den gemeinsamen Ausflügen zu berichten – bis sich Mutter Silke irgendwann weigerte, die kleine Jana an den abgesprochenen Wochenenden zu Ralf kommen zu lassen. Ralf insistierte auf seinem Recht, Jana an den Wochenenden sehen zu dürfen, doch Silke ließ sich, auch unter Androhung eines Einsatzes der Polizei, nicht beeindrucken und behauptete stets, Jana sei krank, fühle sich unwohl, sei bereits bei einer Freundin zu Besuch etc. Da inzwischen auch Mutter Silke einen festen Freund und kurz darauf Ehemann hatte, mit dem sie, so mutmaßte Ralf später gegenüber unseren Detektiven aus Frankfurt, eine heile Familie darstellen wollte, konnte sie es scheinbar nicht ertragen, zu wissen, dass ihre Tochter mit ihrem Vater und dessen Freundin schönere Tage verbringen könnte als mit ihrer eigenen kleinen Familie.


Die Kindesmutter war offenkundig eifersüchtig auf die neue Beziehung des Vaters und die glücklichen Stunden ihrer Tochter mit der „Zweitmutter“, weswegen sie widerrechtlich gegen die geltende Sorgerechtsvereinbarung verstieß. 


Trennung vom Kind? Letzte Hoffnung: Privatdetektive


Abgesehen von seiner Verzweiflung über die Weigerung seiner Ex-Freundin, ihm seine Tochter zu überlassen, schöpfte Ralf bald den Verdacht, dass er von Silke ausgenutzt wurde. Seine Eltern und seine Freunde berichteten ihm, dass sich „die kleine Eppstein“ dem Vernehmen nach mit Haareschneiden und -färben in der direkten Nachbarschaft ein gutes Zubrot zum Kindesunterhalt und zu ihren Hartz IV-Bezügen verdiente. Mutter Silke hatte ihren neuen Freund, wie erwähnt, inzwischen geheiratet; dieser war gelernter Automechaniker und ebenfalls mehr oder weniger dafür berüchtigt, mit abenteuerlichen Mitteln Autos von Halbstarken zu „tunen“ und so ebenfalls Geld beiseitezulegen.

Als sich die kleine Familie im darauffolgenden Sommer auch noch einen All-Inclusive-Urlaub in Italien leisten konnte, nachdem Silke über Monate hinweg sämtliche Gerichtstermine und Anhörungen wegen angeblicher Krankheit ihrer selbst oder der Kinder hatte verstreichen lassen, wandte sich Ralf in seiner Verzweiflung an die Privatdetektive der Kurtz Detektei Frankfurt. Die Ermittler sollten recherchieren, ob sich Silke und ihr neuer Ehemann nicht ausreichend Geld hinzuverdienten, um eigenständig für ihren Unterhalt zu sorgen. Für Jana wollte er natürlich weiterhin sorgen und forderte sogar das alleinige Sorgerecht angesichts der vermuteten kriminellen Anwandlungen bei Silke und ihrem Mann.


Observationen wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit (illegale Beschäftigung)


Nachdem unsere Frankfurter Privatdetektive die verdächtige Familie für einige Tage observiert hatten, kamen sie mit ungeheuerlichen Neuigkeiten zu Ralf Messel: Nicht nur verdiente Silke, laut einer engen Freundin, im Monat geschätzt „mehr als 600 €“ Schwarzgeld mit ihrer Friseurtätigkeit und strich damit einen großen Teil ihrer Hartz IV-Bezüge unrechtmäßig ein, sondern auch ihr Mann hatte, ebenfalls um Arbeitslosengeld zu erhalten, unter der Hand einen Mechaniker-Job bei einer Autowerkstatt in der Nähe angenommen. Die Detektive konnten die beiden Betrüger sowohl während ihrer Wege zu den Arbeitsstätten als auch vor Ort observieren und die Tätigkeiten fotografisch dokumentieren, wodurch Ralf Messel seine Ex-Freundin nun wegen mehrfachen Betruges hätte anzeigen können.

Vater Ralf handelte wohlüberlegt und sorgte nicht etwa für die strafrechtliche Verfolgung der Mutter seines Kindes, sondern ging einen Deal mit ihr ein: Die bisherige Sorgerechtsvereinbarung wurde umgekehrt unter der Prämisse, dass Ralf das Beweismaterial unserer Detektive nicht gegen Silke verwenden würde. Folglich lebte die kleine Jana fortan bei ihrem Vater und sah ihre Mutter an jedem zweiten Wochenende – ein Umstand der auch ihrer bis dahin etwas stockenden Entwicklung zugute kam, da – wie sich im Nachhinein herausstellte – Mutter Silke nur wenig Zeit mit der Tochter verbracht, sie ständig vor dem Fernseher platziert und häufig nicht in den Kindergarten bzw. später auch nicht in die Schule gebracht hatte.


Ermittlungen in Sorgerechts- und Unterhaltsangelegenheiten durch die Privatdetektive der Kurtz Detektei Frankfurt


So erfolgreich wie in Ralf Messels Fall verläuft ein solcher Unterhalts- und Sorgerechtsstreit selten, allerdings werden die Chancen auf einen gerechten Prozess mit gerichtsverwertbaren Beweisen dramatisch erhöht. Das Kompetenzteam der Kurtz Detektei Frankfurt ist in solchen Konstellationen gerne auch für Sie als Betroffene/r im Einsatz: kontakt@kurtz-detektei-frankfurt.de.

Auch wenn ein erster Weg zur Polizei je nach Sachlage hilfreich sein kann, besonders wenn ein Elternteil den Umgang des Kindes mit dem anderen Elternteil unrechtmäßig verbietet, sind der Polizei und dem Gericht ohne handfeste Beweise gegen den (mutmaßlich) widerrechtlich handelnden Elternteil die Hände gebunden. Es ist daher empfehlenswert, sich von unseren Frankfurter Privatdetektiven kostenlos darüber beraten zu lassen, wie in Ihrem speziellen Fall vorgegangen werden muss und welche Maßnahmen ergriffen werden sollten. Kein Elternteil sollte im Umgang mit seinen Kindern und auch im Umgang mit Geld unrechtmäßig benachteiligt werden; sei es eine Mutter, die tagtäglich um den ihr zustehenden Unterhalt kämpfen muss, oder sei es der Vater, der unter Aufopferung all seiner Arbeitskraft eine Ex-Frau zu unterhalten hat, während sich diese auf seine Kosten ein schönes Leben macht.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.  

Verfasserin: Maya Grünschloß

Kurtz Detektei Frankfurt am Main

c/o AT Büro Center

Mainzer Landstraße 341

60326 Frankfurt

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Der Detektiv im Wandel der Zeit – Teil 2: Von den Bow Street Runners zum modernen Detektiv | Historischer Überblick der Kurtz Detektei Frankfurt


Der Detektiv im Wandel der Zeit – Teil 2


In Teil 1 unserer Reihe „Der Detektiv im Wandel der Zeit“ ging es um den „Urvater“ aller Privatdetektive: Eugène François Vidocq. So brillant und kreativ er auch im Bereich der Kriminalistik war – letztendlich lag seine außergewöhnliche Stellung in der Geschichte privater Ermittlungen auch an der rechten Zeit, in der er tätig wurde. Eine Zeit, die die Entwicklung des Berufstandes „Detektiv“ begünstigte und aus der auf lange Sicht heutige Ermittlungsdienste wie die Kurtz Detektei Frankfurt hervorgingen.


Professionalisierung der Kriminalistik | Bow Street Runners


Die Kriminalistik begann sich kurz vor Vidocqs Zeit mehr und mehr zu professionalisieren: Eine organisierte Polizei, wie wir sie heute kennen, gab es um 1800 praktisch nicht, die Bekämpfung der Kriminalität war daher in der Regel nur teilweise von öffentlichen Geldern gefördert und oft zu einem großen Teil privat organisiert. So bildeten sich schon Mitte des 18. Jahrhunderts semi-professionelle Gruppen zur Informationsbeschaffung und Verbrechensbekämpfung, also sozusagen die ganz frühen Verwandten unserer Privatdetektive aus Frankfurt. Die „Bow Street Runners“ beispielsweise waren eine Art Sicherheitsmannschaft, gegründet bereits 1742 vom Londoner Friedensrichter Henry Fielding. Fielding war nicht nur hoher Beamter, sondern auch Romanautor und Dramaturg – ein früher Verweis darauf, dass die Detektivarbeit anscheinend schon in der Anfangsphase mit den schreibenden Künsten verwoben war – und das schon weit vor Poe und Doyle.

Fieldings Bow Street Runners leisteten Bahnbrechendes in der kriminalistischen Arbeit: Sie brachten Struktur in die Verbrechensbekämpfung und hatten eine systematische Beschaffung von Informationen zum Ziel, meist indem sie im „Milieu“ unterwegs waren, in normaler Straßenkleidung, und in Pubs oder auf der Straße mithilfe ihrer Kontakte Informationen beschaffen konnten. So waren sie in gewisser Weise die Vorläufer unserer heutigen Frankfurter Detektive, allerdings im Zuge ihrer offiziellen Funktion immer noch weit vom Detektiv im klassischen Sinne entfernt – daher könnte man die Bow Street Runners eher als Vorläufer der organisierten Polizei, in dem Fall von Scotland Yard, verstehen. Sie sorgten in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt zumindest für ein gewisses Maß an Ordnung, speziell in der damals größten Metropole der Welt: London.


Bevölkerungsboom und Urbanisierung befördern Kriminalität – historische Zunahme detektivischer Aufgabengebiete


Der Bedarf für professionelle Ermittlungen durch private Detekteien wurde – nicht nur in England – durch die gesellschaftlichen Umstände schnell enorm, denn Anfang des 19. Jahrhunderts war die Zeit der großen Urbanisierung, der Landflucht: Immer mehr Menschen mussten ernährt werden, auf dem Lande sahen sich die Massen jedoch im Zuge der zunehmenden Industrialisierung schnell nicht mehr in der Lage dazu und wichen auf die umliegenden Kleinstädte aus, wo sie sich bessere Chancen auf Arbeit und damit Geld für Nahrung erhofften. Die Städte wuchsen, und schließlich bildeten sich erste Großstädte, freilich kaum vergleichbar mit der heutigen Situation. Selbst Berlin hatte um 1850 nur knapp über 400 000 Einwohner – allerdings waren es fünfzig Jahre zuvor noch nicht einmal 200 000 gewesen!

Sobald es jedoch zu Menschenansammlungen und urbanen Wohnsituationen kommt, gibt es auch – denn so ist der Mensch leider – Misstrauen, Lug und Betrug. Außerhalb der dörflichen Gemeinschaft verlieren die Menschen oft ihre gemeinschaftliche Identität, sie fühlen sich schutzlos. Erst im „Schutz der Masse“ ist es ja auch letztendlich für Detektivbüros wie die Kurtz Detektei Frankfurt möglich, verdeckte Ermittlungen durchzuführen – in einem Dorf mit fünf Häusern gestaltet es sich schwierig, unerkannt einer detektivischen Tätigkeit nachzugehen, speziell zu der Zeit, als die Welt noch nicht so vernetzt und die Dorfgemeinschaft mehr oder weniger unter sich war. Auch merken Menschen schnell, dass die Hemmschwelle für Lug und Betrug in der Anonymität der Stadt drastisch sinkt – Misstrauen entsteht. Dieses Misstrauen zu entkräften oder aber zu bestätigen, dafür zählt bis heute die Kurtz Privatdetektei Frankfurt zu den besten Anlaufpunkten.


Die Skyline von Frankfurt ist in großen Teilen eine Schöpfung des 20. und 21. Jahrhunderts. Um 1845 mutete die Stadt fast noch ländlich an und Detektive in Frankfurt gab es noch nicht. Altkolorierter Stahlstich von H. Worms. 

Herausbildung der ersten Detekteien


Dass Ermittlungsbüros wie die Kurtz Detektei Frankfurt ein wichtiger Anlaufpunkt für Hilfesuchende sind, denken sich auch schon zu Vidocqs Zeiten andere findige Zeitgenossen und greifen die Idee auf: Wenn doch offensichtlich der Bedarf an investigativen Dienstleistungen neuerdings besteht – dann doch lieber direkt auf den Zug aufspringen! Ein gewisses Maß an Spezialisierung hilft dabei von Anfang an: Manche Detekteien bieten ganz profan eher eine Art privaten Sicherheitsdienst an (mit bewaffnetem Personal), andere spezialisieren sich eher auf Wirtschaftsauskünfte für Geschäftsleute, die nicht ganz ins Blaue agieren möchten, wenn potentielle neue Geschäftspartner involviert sind. Wieder andere bleiben beim Privaten: Der untreue Ehegatte oder die Ehefrau mit undurchsichtigen Terminen sind schließlich keine Erfindungen der Neuzeit – und noch heute machen diese privaten Ermittlungen einen nicht unerheblichen Anteil der Ermittlungen unserer Privatdetektive in Frankfurt aus.

So kam es, dass sich visionäre Männer von der offiziellen Ermittlungsarbeit im Dienste der Regierung mehr und mehr entfernten und sich dem widmeten, was nach Vidocq in den 1840ern als klassische Detektivarbeit berühmt werden sollte und sich wie der Fallkatalog der Kurtz Detektei Frankfurt in den 2010ern liest: Lug und Betrug, Untreue, Unterschlagung und das Lösen von Mysterien. Welche Männer das waren, und wie sie berühmt werden sollten – dazu mehr in Teil 3.


Verfasser: Gerrit Koehler

Kurtz Detektei Frankfurt am Main

c/o AT Büro Center

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60326 Frankfurt

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Spendenskandal auf offener Straße – ein Fall für die Kurtz Detektei Hamburg


Nicht schlecht gestaunt habe Wolfgang Simmering letzten Dezember, als er die selbst für Weihnachten ungewöhnliche Flut an Spendenaufrufen und Bittbriefen im Briefkasten fand, wie er unseren Ermittlern der Kurtz Detektei Hamburg erzählt. „Nicht nur mit der Post, auch mit Kolonnen von Aktivisten wird man um die Zeit totgeschmissen“, so der 58-jährige Hamburger weiter. Das Jahr 2014 sei aber auch so schlimm gewesen, so viele Kriege, Krisen, Flüchtlingsdramen – das könne keinen kaltlassen, auch nicht ihn.

Simmering spendete daher eine nicht unerhebliche Summe, war dabei aber, wie er im Nachhinein zugibt, ziemlich blauäugig: „Die großen Spendenorganisationen kennt man ja, die sind vor Ort und helfen, wo sie können – aber ich hätte auch mal gern, dass vor meiner Haustür etwas passiert!“ Man müsse Solidarität zeigen und den Menschen helfen, auch in der eigenen Umgebung, so der Auftraggeber unserer Hamburger Detektive. Simmering, der sich bereits seit Jahren immer wieder ehrenamtlich engagiert, wollte sich daher für die Flüchtlingshilfe in Hamburg stark machen und stieß auf eine Organisation, die die Finanzierung und den Bau eines Flüchtlingsheimes konkret bewarb und anstoßen wollte, speziell für Flüchtlinge aus der Ukraine und aus Syrien. Das habe ihm imponiert, so Simmering gegenüber den Detektiven der Kurtz Detektei Hamburg, sonst seien es immer diffuse und wenig konkrete Anliegen, und man wisse nie, wo das Geld nun wirklich genau hingehe. Hier habe er jedoch das Gefühl gehabt, einen konkreten Beitrag leisten zu können, und noch dazu in seiner unmittelbaren Umgebung. Doch die Euphorie hielt nicht lange an.


Kurtz Detektei Hamburg


Der Auftraggeber unserer Hamburger Privatermittler hatte sowohl das Flugblatt, das er von den Aktivisten in der Innenstadt erhalten hatte, als auch die Postwurfsendung aus dem Briefkasten aufgehoben in der festen Absicht, die Entwicklung weiter zu verfolgen. Zu diesem Zweck waren von der Organisation eine Internetadresse und der Zugang über soziale Medien zu finden, beides professionell gemacht und vielversprechend. Man wurde informiert über den Stand der angeblichen Verhandlungen mit der Stadt und konnte sehen, wie das geplante Heim immer konkretere Formen annahm. Der erste Spatenstich schien in greifbarer Nähe, doch dann tat sich – nichts! Die Internetseite wurde nur wenige Wochen später nicht mehr aktualisiert und anscheinend wenig später abgeschaltet, und der letzte Eintrag auf Facebook stammt aus dem Dezember. Irgendwann reicht es Simmering: Nicht nur wegen des Geldes, sondern wegen der Schamlosigkeit ist er aufgebracht – denn sollte es sich wirklich um eine Scheinorganisation handeln, ist das Geld, anstatt den Flüchtlingen zugute zu kommen, in die Taschen dreister Betrüger gewandert. Eine polizeiliche Anzeige auf gut Glück möchte der Auftraggeber unserer Hamburger Detektive nicht stellen, da es noch keine konkreten Hinweise auf einen Betrug gibt, auch wenn alles darauf hindeutet. Simmering wendet sich daher an die Kurtz Privatdetektei Hamburg, um von unseren Ermittlern klären zu lassen, ob er und viele andere an Betrüger geraten sind, oder ob es lediglich organisatorische Probleme gibt vonseiten des Vereins – die allerdings schon verdächtig lange anhalten würden.

Die Detektive der Kurtz Detektei Hamburg nehmen unverzüglich die Ermittlungen auf und beginnen zunächst mit einer Internetrecherche, die allerdings wenig Förderliches zutage bringt. Zwar ist der Internetauftritt der Organisation nicht mehr länger online, es bleibt aber der Auftritt in den einschlägigen sozialen Medien als erster Anlaufpunkt. Dort finden sich tatsächlich nach wie vor Infos über das geplante Flüchtlingsheim und über den Fortschritt der Bemühungen, alle Einträge sind aber mindestens fünf Wochen alt und enden am 28. Dezember des vergangenen Jahres. Anschrift oder Kontaktdaten sind dort nicht zu finden, jedoch gibt es einen Hinweis, der die Ermittlungen in die entscheidende Richtung lenkt: Das geplante Flüchtlingsheim soll, so der Eintrag, in einem Hamburger Industriegebiet entstehen, und auch das Grundstück wird auf einem Foto gezeigt. Es ist unseren Hamburger Ermittlern aufgrund des Bildhintergrunds möglich, das Grundstück einwandfrei zu identifizieren, sodass die Detektive der Kurtz Detektei Hamburg hier ansetzen können.


Beispielbaustelle Kurtz Detektei Hamburg


Eine Begehung vor Ort wird noch am selben Tag durchgeführt – letztendlich mit der Hoffnung, das Bauvorhaben bestätigt zu sehen und die Probleme mit dem Internetauftritt den Fallstricken der Technik zuschreiben zu können. Und tatsächlich ergibt sich den Detektiven der Kurtz Privatdetektei Hamburg nach einer halbstündigen Fahrt ein Bild, das Hoffnung weckt: Das Grundstück, das als Standort vermutet wurde, deckt sich mit der Aufnahme im Netz. Offensichtlich handelt es sich tatsächlich um ein Baugrundstück, auf dem kürzlich der erste Spatenstich gesetzt wurde und die Arbeiten in vollem Gange sind. Wie eine Möglichkeit, möglichst viele Flüchtlinge menschenwürdig unterzubringen, sieht der begonnene Bau allerdings nicht aus, da sind sich unsere Ermittler aus Hamburg einig.

Weitere Recherchen und Befragungen der Arbeiter vor Ort bestätigen diesen Eindruck: Was an der Stelle, die im Netz groß als kommende Heimstatt der Verfolgten und Unterdrückten gepriesen wird, entsteht, ist ein Möbelhaus! Der Verdacht auf Betrug verfestigt sich somit erheblich und kann am folgenden Tag zur Gänze bestätigt werden: Ein Abgleich unserer Ermittler im Katasteramt Hamburg lässt keinen Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Eigentumsverhältnisse des Grundstücks und den Bauplänen für das Möbelhaus. Allein von einem geplanten Flüchtlingsheim an der Stelle haben weder der Grundstücksbesitzer noch die zuständigen Mitarbeiter im Verwaltungsamt jemals etwas gehört und reagieren auf die Befragung durch die Detektive der Kurtz Detektei Hamburg mit Unverständnis und Empörung. Der Eindruck verdichtet sich, dass sich der Betreiber der „Spendenorganisation“ ein beliebiges Baugrundstück ausgesucht hatte, um seinen Machenschaften den Anschein von Authentizität zu verleihen, und sich dann mit den bisher gesammelten Spendengeldern auf und davon gemacht hat.

Angestoßen durch die Ermittlungen der Kurtz Privatdetektei Hamburg sind nunmehr genug gerichtsverwertbare Hinweise vorhanden, um Anzeige bei der Hamburger Polizei gegen Unbekannt zu erstatten. „Die Vorweihnachtszeit ist die wichtigste Spendenphase des Jahres, da sind solche Vergehen leider immer wieder zu beobachten“, so ein Kollege von den Behörden gegenüber unseren Hamburger Privatermittlern. In Deutschland werden pro Jahr bis zu fünf Milliarden Euro gespendet, und Hunderttausende von Vereinen und Stiftungen konkurrieren um Spendengelder. Die meisten seien zwar mit guten Absichten und einer transparenten Organisation unterwegs, aber immer wieder seien schwarze Schafe darunter, die sich das Geld in die eigene Tasche stecken, das dann anderswo für essentielle Dinge wie Gas, Wasser und Kleidung fehle, so der Kollege weiter. Er empfiehlt daher, dass wenn man sichergehen wolle, dass das Geld auch da ankommt, wo es benötigt wird, darauf zu achten, dass die Hilfsorganisation ein Spendensiegel trägt. Dieses sei ein sicherer Hinweis darauf, dass die entsprechende Organisation seriös arbeite, und müsse zudem in der Regel jährlich erneuert werden und erneut eine Prüfung hinsichtlich der Transparenz bestehen.


Kurtz Detektei Hamburg


Herr Simmering indes hat, wie auch viele andere Hamburger Bürger, gute Chancen, das gespendete Geld wiederzubekommen: Die Polizei kann mithilfe der Hinweise der Kurtz Detektei Hamburg den Initiator des Webauftritts zurückverfolgen, und es stellt sich heraus, dass dieser über 28 000 Euro unterschlagen hat, und sich außerdem wegen Sozialversicherungsbetrug zu verantworten haben wird: Über 15 Spendensammler hatte er anscheinend zeitweilig beschäftigt, Ehrenamtliche nicht mitgezählt, die in gutem Glauben für eine gute Sache waren, deren Sozialabgaben aber nicht abgeführt wurden.


Verfasser: Gerrit Koehler

Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Kurtz Detektei Hamburg

Colonnaden 5

D-20354 Hamburg

Tel.: 040 2320 5053

Mobil: 0163 8033 967

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-hamburg.de

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Bildnachweis:

  1. „bw“, Urheber: Rupert Ganzer: https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/
  2. „Panorama IKEA Baustelle Hamburg-Altona“, Urheber: Frerk Meyer: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
  3. „“Kein Mensch ist illegal!““, Urheber: blu-news.org: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Der Enkeltrick — die Detektive der Kurtz Detektei Hannover decken auf

Betrüger sind oft gerissen und skrupellos, bisweilen auch sehr kreativ in ihrer „Masche“ und denken sich immer etwas Neues aus, um ahnungslose Mitmenschen übers Ohr zu hauen – dennoch sind es viel zu häufig dieselben „altbewährten“ Methoden, die oft am erfolgreichsten sind, wenn es darum geht, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das müssen auch die Detektive der Kurtz Privatdetektei Hannover immer wieder feststellen, so z. B. kürzlich, als sich ein Geschädigter zusätzlich zu der bereits aufgegebenen polizeilichen Anzeige bei unseren Privatermittlern meldete.

Der ältere Herr, H. Schäfer, sei zwar nicht selbst unmittelbar einem Betrüger aufgesessen, wohl aber seine Frau, die sich jetzt furchtbare Vorwürfe mache und nicht mehr schlafen könne. Herr Schäfer habe alles getan, sie zu beruhigen, aber seine Frau Else könne sich nicht verzeihen, das Ehepaar „ruiniert zu haben“, wie sie sagt. Auch die Polizei sei schon eingeschaltet, jedoch habe sich noch nichts ergeben, und so habe er sich entschlossen, zusätzlich einen Hannoveraner Privatdetektiv mit der Angelegenheit zu betrauen. Ausgerechnet der eigentlich hinlänglich bekannte so genannte „Enkeltrick“ sei es gewesen, der Frau Schäfer zum Verhängnis geworden war.


Herr Schäfer habe sich einer Operation unterziehen müssen, nichts Wildes, aber er sei für zwei Wochen im Krankenhaus gewesen. Ob die Betrüger den Zeitpunkt deshalb absichtlich so gewählt hatten oder ob es Zufall gewesen sei, kann man im Nachhinein nicht abschätzen. Fest steht nur, dass der Hergang nach klassischem, unseren Privatdetektiven aus Hannover bekanntem Muster ablief:

Ein junger Mann meldet sich telefonisch bei Else Schäfer, die allein zu Hause ist und nichts Böses ahnt. Ihr Enkel Carsten sei es, der in Tübingen studiert und sich „mal wieder melden wolle“. Die Auftraggeber der Kurtz Detektei Hannover haben tatsächlich einen solchen Enkel, also müssen die Betrüger zumindest gut recherchiert haben. Dieser sei, so der scheinbare Enkel, in einer finanziellen Notlage und wolle nun die Oma um Hilfe bitten, denn er wisse keinen anderen Ausweg. Nun werden in einem solchen Fall die Angerufenen mithin stutzig, wenn der geliebte Enkel auf einmal in einem anderen Dialekt oder gar ausländisch klingendem Akzent redet, hier jedoch spricht der Anrufer – wie in Hannover üblich – geschliffenes Hochdeutsch. Eine Stimme sei am Telefon zwar häufig schwer zu erkennen, so Frau Schäfer im Nachhinein, aber sie habe keinen Zweifel gehabt, dass es sich um ihren Enkel gehandelt habe, denn auch Fragen nach dem Befinden der Familie beantwortet der Anrufer, ohne Verdacht zu erregen. Er tischt der armen Auftraggeberin der Kurtz Detektei Hannover eine herzzerreißende Geschichte auf, dass er schon lange seine Miete nicht zahlen könne, seine Eltern ihm bereits geholfen haben, wo sie können, er jetzt aber nichtsdestotrotz kurz vor dem Rauswurf vonseiten des Vermieters stehe. Er fragt, ob die liebe Oma ihm nicht mit mehreren tausend Euro aushelfen könne, er würde das Geld so bald wie möglich zurückzahlen. Allein persönlich vorbeizukommen sei ihm nicht möglich, da Tübingen zu weit weg sei, er aber eine gute Freundin in Hannover habe, die das Geld für ihn abholen und kurz darauf eh zu ihm fahren würde.

Frau Schäfer hegt kein Misstrauen, schließlich sei es offensichtlich ihr Enkel am anderen Ende der Leitung. Sie willigt ein, und tatsächlich kommt am nächsten Tag eine junge Frau von ca. 20 Jahren zur Wohnung der Auftraggeber unserer Hannoveraner Detektive, entschuldigt und bedankt sich tausendmal bei Frau Schäfer, und bekommt von dieser einen Umschlag mit 3.000 Euro ausgehändigt – das komplette Bargeld, das sie auf die Schnelle auftreiben kann. In dem Glauben, dass dies nicht ausreicht, gibt sie dem Mädchen noch etwas mit, von dem sie glaubt, dass es dem Enkel in der Not helfe: Eine alte, goldene Taschenuhr, die sie vor Jahrzehnten günstig erworben hatte und an der sie zwar nicht emotional hängt, aber von der sie weiß, dass sie mittlerweile recht wertvoll ist, und die sie eh dem Enkel schenken wollte. Das Mädchen nimmt das Geschenk für den Enkel dankend an, nicht ahnend, dass eben diese Uhr den Betrügern zum Verhängnis werden soll.


„Ich kann meiner Else keine Vorwürfe machen, sie hat ein großes Herz“, so Herr Schäfer im Gespräch mit unseren Detektiven aus Hannover, „aber verdammt, das hätten sie mit MIR nicht machen können!“, wettert er. Zwei Tage später sei er aus dem Krankenhaus gekommen und habe sich die Geschichte von seiner Frau angehört, woraufhin er gleich Verdacht geschöpft habe. Ein Anruf bei besagtem Enkel in Tübingen habe schnell geklärt, dass es ihm gutginge, finanziell sei auch alles in Ordnung, und er habe sicher nicht vor zwei Tagen die Oma angerufen, um nach Geld zu fragen. Wenige Minuten später habe Herr Schäfer sich direkt an die Polizei gewandt, diese hatten ihm aber zu verstehen gegeben, dass die Chance, das Geld jemals wiederzusehen, realistisch betrachtet gering sei.

„Nun hat die Else aber dem Mädchen die Uhr mitgegeben, vielleicht ist das ja ein Anhaltspunkt“, erklärt Herr Schäfer seinen Entschluss, mithilfe der Privatdetektive der Kurtz Detektei Hannover die Betrüger vielleicht doch noch dingfest machen zu können. Tatsächlich ist es so, dass beim herkömmlichen Enkeltrick die Betrüger meist mit dem Geld über alle Berge sind und nicht wieder in derselben Region auffällig werden, sondern im wahrsten Sinne des Wortes spurlos verschwunden bleiben. Im vorliegenden Fall der Kurtz Privatdetektei Hannover jedoch ist die Uhr aufgrund einer Gravur einwandfrei zu identifizieren, und das ist der Punkt für unsere Hannoveraner Detektive, an dem sie ansetzen können.

Da eine Zielperson, die unsere Ermittler observieren könnten, zunächst nicht vorhanden ist, grenzen die Privatdetektive der Kurtz Detektei Hannover das Feld bestmöglich ein und versetzen sich in die Lage des Betrügers: Die Uhr fällt unmittelbar auf den Betrug an den Schäfers zurück und wird sicherlich schnell zu Bargeld gemacht werden wollen. Dazu braucht es nicht zwingend einen Hehler, wie in einschlägigen Kriminalfilmen gern gezeigt. In der Realität ist es auch oft ganz banal der Weg über den Online-Handel wie eBay oder der Gang zu einem Pfandleiher oder Juwelier, gerade wenn sich der Betrüger in Sicherheit wiegt, weil er der Meinung ist, (noch) nicht aufgeflogen zu sein. Die umfassende Internetrecherche und die Pflege von Kontakten zum Schmuckhandel sind daher in diesem Fall die erste und oberste Wahl für unsere Ermittler aus Hannover, um einen derartigen Gegenstand wieder aufzufinden. Während die Internetrecherche fruchtlos bleibt, ist es der freundlichen Kooperation eines Pfandleihhauses in der Hannoveraner Altstadt zu verdanken, dass sich nach zeitaufwändiger Befragung tatsächlich eine Spur findet: Die Uhr, so der Inhaber, habe er vor einer Woche von einem jungen Mann erhalten und diesem dafür 1.500 Euro gegeben. Nein, sie sei noch nicht verkauft und befinde sich tatsächlich nach wie vor im Geschäft.



Ein erster Hinweis für unsere Hannoveraner Privatermittler und ein sehr erfolgversprechender dazu. Der Pfandleiher kenne den Kunden zwar nicht persönlich, habe aber gute Kontakte und wolle sich gerne umhören, ob sich Hinweise zur Identität finden lassen, schließlich sei es ja auch in seinem eigenen Interesse, die 1.500 € zurückzuerhalten. „Klar will ich helfen, wo ich kann“, so der Inhaber, „wir sind ein seriöses Unternehmen und keine Hehlerei für Diebesgut!“ Es sei schlicht und einfach unmöglich, bei jedem Stück die Besitzverhältnisse nachzuweisen, da komme es auf Instinkt an – und der junge Mann habe schließlich sehr seriös und freundlich gewirkt. Jetzt, da sich die Uhr tatsächlich wieder gefunden hat, kann wenigstens diese ihren rechtmäßigen Besitzern, den Schäfers, nach der polizeilichen Beweisaufnahme übergeben werden. Tatsächlich kann der junge Mann, der die Uhr verkauft hatte, wenig später vom Ladeninhaber identifiziert und in polizeilichen Gewahrsam genommen werden, im Zuge dessen er schließlich die Beamten auch zu seiner Komplizin führt – eben jenem blonden jungen Mädchen, das vier Wochen zuvor an der Tür bei Frau Schäfer so unschuldig gewirkt hatte.

Die Auftraggeberin unserer Detektive aus Hannover hatte keine Probleme, die junge Frau zu identifizieren, und konnte so helfen, das Betrügerpaar dingfest zu machen. „Ohne die Uhr“, so der zuständige Privatermittler der Kurtz Detektei Hannover, „hätten wir und auch die Polizei wohl nur wenig Chancen gehabt, dem Paar auf die Schliche zu kommen. So hat die Gier die beiden auflaufen lassen.“ Glücklicherweise, denn so bekamen nicht nur die Schäfers und der Inhaber des Pfandleihhauses, sondern auch weitere drei Betroffene, die dem Mädchen gutgläubig Geld gegeben hatten, letztendlich alle ihre verlorenen Barschaften zurück. Wir von der Kurtz Detektei Hannover freuen uns natürlich sehr, dazu einen entscheidenden Beitrag geleistet haben zu können!


Verfasser: Gerrit Koehler

Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Kurtz Detektei Hannover

Kampsriede 6A

D-30659 Hannover

Tel.: 0511 2028 0016

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  1. The Beauty of Old Age, Urheber Vinoth Chandar: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/
  2. img_0001, Urheber Jannis: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
  3. Im Trödel am Arena Gelände, Berlin, Treptow; Urheber Andreas Lehner: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Kunstbetrug aufgedeckt – ein Fall der Kurtz Wirtschaftsdetektei Essen


Es war noch nie leicht, Kunstliebhaber mit gefälschten Bildern übers Ohr zu hauen – zu groß die Ansprüche an Detailtreue und Genauigkeit der Fälschung. So gehört schon einiges an Können und Dreistigkeit dazu, einem echten Kunstkenner einen Müller als einen Van Gogh zu verkaufen – aber es gibt auch „kreativere“ Wege, mit dreisten Kopien zu Geld zu kommen, wie die Privatermittler der Kurtz Detektei Essen feststellen sollten.

Die Auftraggeber, das Ehepaar Hansen aus Essen-Bredeney, hatten kürzlich nach einer Entrümpelung des Dachbodens den Entschluss gefasst, einige alte Erbstücke zu veräußern, wie beide den Detektiven der Detektei Kurtz in Essen berichten. Neben einigen nicht gerade wertlosen Antiquitäten wie Tafelsilber und einem altem Porzellanset sei auch ein gerahmtes Bild unter den Gegenständen gewesen, die über ein Hamburger Auktionshaus zum Verkauf gestanden haben. Alles sei seinen geregelten Gang gelaufen, die Artikel seien zu einem fairen Preis verkauft worden, der Erlös sei, so das Ehepaar, „erfreulich gewesen“.



Dann aber die Überraschung: Zwei Wochen später meldet sich ein älterer Herr per Telefon – er sei der Käufer des gerahmten Bildes der Auftraggeber unserer Essener Ermittler und wolle sich dringend mit den Hansens treffen. Das Ehepaar ist direkt neugierig und willigt ein, denn „alte Sachen“, so das Paar, bergen häufig Geheimnisse, und vielleicht würde der Käufer etwas Interessantes zu berichten haben. Tatsächlich bringt das Treffen mit dem Käufer zunächst eine höchst unerwartete Erkenntnis: Der Käufer gibt sich sehr seriös und ehrenhaft, er wolle dem Ehepaar nicht vorenthalten, dass sich hinter dem Bild, das offiziell verkauft worden war, ein zweites verborgen hatte. Dieses sei vielleicht wertvoll, aber er kenne sich auch nicht mit Kunst aus und habe das ursprüngliche Bild ausschließlich aus ästhetischen Gründen erworben. Das zweite Bild, so will er herausgefunden haben, sei zwar nirgends verzeichnet, aber zweifelsfrei einem recht unbekannten Maler aus der Uckermark der 30er Jahre  zuzuordnen, sein Wert nicht opulent, aber laut Schätzungen immerhin um die 40.000 Euro. Der Käufer betont, er behalte als nunmehriger Eigentümer natürlich auch das zweite Bild gerne, sei aber der Fairness halber bereit, das Bild für einen gewissen Prozentsatz des Schätzwertes wieder an das Ehepaar abzutreten, wenn Interesse bestehe. Er habe ein Foto dabei, das er den Auftraggebern der Kurtz Wirtschaftsdetektei Essen mitgeben wolle, das Bild könne im Original aber natürlich jederzeit im Rahmen eines weiteren Treffens begutachtet und auf Echtheit überprüft werden.

Nun ist das Ehepaar Hansen von Natur aus zwar nicht leichtgläubig, der Käufer habe jedoch ein so seriöses und ehrliches Auftreten gehabt, dass die Hansens geneigt sind, sich auf das Angebot einzulassen. Glücklicherweise entscheiden sich beide dennoch (vor allem auf Drängen Frau Hansens), sich zumindest vorab über die Person des Käufers zu informieren, und suchen die Privatermittler der Kurtz Detektei Essen auf – glücklicherweise, wie sich herausstellen sollte.

In solch einem Fall gehen die Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Essen zunächst einmal sehr dezent vor: Da vorerst kein dringender Verdacht eines Betrugs gegeben ist, liegt der erste Schritt immer in einer Personenrecherche über das Internet und unsere Behördenkontakte. Diese ergibt zunächst nichts Auffälliges: Der Käufer ist anscheinend der, der er vorgibt zu sein: Name, Beruf, Adresse – alles deckt sich mit seinen Angaben. Also alles in Ordnung und grünes Licht? Die Untersuchung des Personenprofils ergibt, sobald unsere Essener Privatdetektive die Suche vertiefen, dass der Käufer zwar lose, aber dennoch regelmäßig mit der Kunstszene in Verbindung zu bringen ist, darunter einige Kontakte zu Galeristen und Kuratoren an Museen betreibt – hatte aber der Käufer nicht behauptet, mit Kunst und insbesondere Gemälden so gar nichts am Hut zu haben? Unsere Essener Wirtschaftsermittler beschließen daher, weiter ins Detail zu gehen, und beginnen eine stark eingeschränkte Observation.


Tatsächlich: Der Käufer, Pensionär und mit recht viel Freizeit gesegnet, sucht mehrmals die Woche eine Galerie auf, auffälligerweise bevorzugt außerhalb der Öffnungszeiten. Vor allem sticht den Privatdetektiven der Kurtz Detektei Essen jedoch eins ins Auge: Immer wieder sind es Entrümpelungen, Haushaltsauflösungen und Auktionen, die der Käufer binnen kurzer Zeit aufsucht, und in der Regel verlässt er sie mit mindestens ein, zwei erstandenen Gemälden. Nun ist dies alles noch nicht ehrenrührig geschweige denn gesetzeswidrig – zumindest aber lässt das Verhalten daran zweifeln, dass der Käufer ein unwissender Laie ist, der überhaupt kein Verhältnis zu Gemälden hat. Das finden auch die Auftraggeber unserer Detektive aus Essen, weshalb wir uns nach Rücksprache mit ihnen entschließen, die Observation fortzusetzen.

Dies erweist sich als gute Entscheidung: Der Käufer sucht, ein großes, flaches Paket unter dem Arm, einige Tage später eine Dame mittleren Alters in Wuppertal auf, nur in welcher Angelegenheit bleibt unseren Essener Ermittlern zunächst verborgen, schließlich gilt unter allen Umständen die Unverletzlichkeit der Wohnung, zumindest solange nicht Gefahr in Verzug besteht – damit müssen unsere Detektive zwar immer wieder unter Umständen rechnen, jedoch deutet heute in diesem Fall nichts darauf hin. Die Observation zieht sich über mehrere Stunden hin, in einem ruhigen Wohngebiet wie diesem zwar arm an Höhepunkten, aber immer wieder unerlässlicher Teil geduldsamer Detektivarbeit. Gegen späten Nachmittag verlässt der Käufer die Wohnung wieder – ohne Paket! Jetzt machen unsere Essener Wirtschaftsermittler Nägel mit Köpfen und entschließen sich, im Haus zu klingeln und höflichst bei der Dame nachzufragen, in welcher Angelegenheit der Käufer sie aufgesucht hatte – mehr als einen Rauswurf würde man ja immerhin nicht riskieren. Frau Lührsen, wie sich die Dame sehr nett und hilfsbereit vorstellt, hat Erstaunliches zu berichten: Auch sie hatte kürzlich im Rahmen einer kleinen Erbschaft ein Gemälde verkauft, und auch sie hatte Besuch vom selben Käufer erhalten mit derselben Geschichte: Überraschenderweise habe sich ein zweites Bild hinter dem anderen gefunden, es sei leidlich wertvoll, aber man sei bereit, es der früheren Besitzerin für einen fairen Betrag zu überlassen. Volltreffer!, denken sich unsere Detektive aus Essen, denn diese Umstände lassen keinen Zufall in Betracht kommen.

Bestätigt sich der Verdacht, ist der Tatbestand des Betruges erfüllt – und der Fall fällt damit in den Bereich der Behörden. Mit diesem Umstand und den aussagekräftigen und gerichtsfähigen Zeugenaussagen konfrontieren unsere Ermittler den Käufer beim nächsten Treffen mit dem Ehepaar Hansen, das darauf bestanden hatte, dass unsere Essener Detektive dem Treffen beiwohnen. Es ist zwar immer riskant, eine Zielperson direkt mit den Vorwürfen zu konfrontieren, aber die Einschätzung der Ermittler, dass vom Käufer keine Gefahr ausgeht, bestätigt sich zum Glück. Er ist schnell geständig und scheint fast erleichtert, ertappt worden zu sein. Er habe seit Jahrzehnten ein Händchen für Kunst und sei schon immer ein sehr begabter Maler gewesen, erzählt er, auch wenn er es nie zum Beruf gemacht habe. In den letzten Jahren, also seit seiner Pensionierung, habe er sich einen Spaß daraus gemacht, eigene Motive im perfekt imitierten Stil alter Meister zu malen, auch immer wieder die ganz Großen, Van Gogh, Monet, Picasso, alles habe ihm gelegen. Diese habe er sich aber nie getraut, auf den Markt zu bringen, das sei ihm doch eine Nummer zu groß gewesen. „Der Markt ist so überhitzt und überdreht, die Margen in Millionenhöhe“, so der geständige Täter, da gucke man schon dreimal hin und bestelle lieber fünf Gutachter für ein Authentizitätszertifikat. Die kleinen, relativ unbekannten und auch preislich sehr viel bodenständigeren Künstler seien es gewesen, bei denen er seine Chance gesehen habe: Eine Echtheitsbestimmung sei hier viel schwieriger, allein weil es an Fachleuten mangele und an dem Willen, großen finanziellen Aufwand zu betreiben für eher niedrige Erträge. So sei es ihm gelungen, immer wieder unter dem mittlerweile bekannten Vorgehen im Lauf weniger Jahre acht Gemälde an gutgläubige Käufer zu veräußern, zu einem „Erlös“ von durchschnittlich 10-20.000 Euro – ein stattlicher Nebenverdienst! Die ganze Sache sei ihm irgendwann aus dem Ruder gelaufen, wie er zugibt. Er habe nie gedacht, dass er damit durchkomme, aber dann sei irgendwie alles ein Selbstläufer geworden. Die Zielperson der Kurtz Detektei Essen gibt sich sehr einsichtig, der Fall wiegt aber zu schwer, um von einer Anzeige abzusehen – das ist zum Glück auch dem Täter klar, und in einem ruhigen Gespräch mit unseren Essener Privatermittlern gewinnt die Einsicht, dass wenn er sich kooperativ verhält und geständig zeigt, unter Umständen im Endeffekt eine Bewährungsstrafe als verhältnismäßig und sinnvoll erscheinen könnte – das wird aber dann ein Gericht zu klären haben.


Vincent van Gogh: Stilleven met bijbel, 1885


Die Auftraggeber der Kurtz Detektei Essen indes, das Ehepaar Hansen, ist froh, vor großem finanziellen Schaden bewahrt worden zu sein und zusätzlich dazu beigetragen zu haben, dass ein Kunstfälscher dingfest gemacht wird. So ist es neben dem Ehepaar Hansen und einigen anderen vor allem auch Frau Lührsen, die dank ihrer freundlichen Mitarbeit dazu beitragen konnte, den Fall erfolgreich zu Ende zu bringen, bei der sich die Detektive der Kurtz Privatdetektei Essen herzlich bedanken!


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Verfasser: Gerrit Koehler

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Der falsche Porsche Martini – Oldtimerfan (fast) übers Ohr gehauen


Oldtimerfan Gerd Rohlfs (42) aus Dortmund hatte bisher eher gute Erfahrungen beim Kauf von Oldtimern gemacht – bei seinem letzten Kauf allerdings entschied er sich, die Kurtz Privatdetektei in Dortmund aufzusuchen, um auf Nummer sicher zu gehen, was sich als gute Entscheidung herausstellen sollte. So konnten die IHK-zertifizierten Ermittler der Kurtz Detektei Dortmund Herrn Rohlfs vor Betrug und großem finanziellen Schaden bewahren.

Der Pottler ist kein naiver Neuling mehr, wenn es um Old- und Youngtimer geht. Als Besitzer von vier Autos der Baujahre zwischen 1968 und 1986 (zwei Porsche, ein Mercedes und ein Jaguar) ist er fast schon ein alter Hase, das Hobby prägt den Auftraggeber unserer Dortmunder Detektive schon seit seiner Kindheit. Deshalb wird er stutzig, als er im Internet auf ein Angebot stößt, in dem ein seltenes Porsche-Sondermodell der Baureihe 924 zu einem verdächtig niedrigem Preis angeboten wird: Objekt des Interesses ist ein „Martini-Porsche“, der 1977 in den Farben des Porsche-Martini-Werkteams aufgelegt wurde. Diese Modelle sind recht selten (nur 3000 Stück weltweit) und werden dementsprechend zu Preisen gehandelt, die deutlich über denen eines normalen Serienmodells liegen: Während normale Porsche 924 desselben Baujahres schon für um die 8.000 Euro zu haben sind, schlägt das Martini-Sondermodell mit 25.000-30.000 Euro zu Buche.


Porsche 924 „Martini“ Baujahr 1977

Der Auftraggeber der Kurtz Detektei Dortmund findet jedoch ein ortsnahes Angebot, in dem ein „original“ Martini-Porsche von privat für unter 20.000 € zu haben sei. Herr Rohlfs schöpft von Anfang an Verdacht: „Auf dem Oldtimermarkt gilt: Schnäppchen sind die absolute Ausnahme – wenn die Autos ungewöhnlich billig angeboten werden, ist meist etwas faul.

Der Auftraggeber unserer Dortmunder Privatdetektive nimmt Kontakt mit dem Verkäufer auf, der den Wagen privat inseriert hatte. „Der Mann erschien seriös, keinesfalls der Typ des windigen Gebrauchtwagenverkäufers von der Ecke. Der Wagen war in einwandfreiem Zustand, die Laufleistung nachvollziehbar, auch der Fahrzeugbrief war vorhanden. Vor allem schienen die spezifischen Merkmale des Sondermodells, die Zierstreifen und die orange-rote Innenausstattung, tadellos und original“, so Rohlfs. Der Verkäufer habe den Wagen selbst erst kurz zuvor erstanden, brauche aber jetzt familiär bedingt einen Wagen mit ein bisschen mehr Platz, daher der günstige Preis. Also scheinbar doch alles in Ordnung?

Der AG unserer Dortmunder Privatermittler unterschreibt den Kaufvertrag und zahlt eine Summe von 10.000 Euro in bar an, da es laut Verkäufer noch „sehr viele Interessenten“ gebe – den Rest solle er eine Woche später bei Abholung des Wagens mitbringen. Rohlfs beschleicht jedoch ein mulmiges Gefühl: Der Wagen ist scheinbar original, die Echtheit dieses Modells jedoch, so weiß Rohlfs, lässt sich zweifelsfrei nur mit noch existierender Neuwagenrechnung mit dem Vermerk „World Championship Edition“ feststellen – und einen solchen Beleg gibt es dummerweise nicht. Rohlfs entscheidet sich daher, „aufgrund eines Bauchgefühls“, wie er im Nachhinein sagt, die IHK-zertifizierten Detektive der  Kurtz Detektei Dortmund für Ermittlungen zu Rate zu ziehen, um mögliche Anhaltspunkte für einen Betrug zu sammeln.


Als ersten Schritt unternehmen unsere Ermittler aus Dortmund in solch einem Fall eine Internetrecherche, die schnell folgendes Problem hervorbringt: In der Regel lässt sich mit der Fahrgestellnummer beim Hersteller selbst in Erfahrung bringen, in welcher Version das gesuchte Modell einst ausgeliefert wurde. Die Kurtz Detektei Dortmund bemüht einen Kontakt beim Porschewerk in Leipzig, doch selbst für ihn gestaltet sich in diesem Fall die Recherche schwierig, denn von Porsche selbst ist kein Echtheitsnachweis erhältlich, da der Wagen bei Audi gebaut wurde und dort die entsprechende Dokumentation nicht vorliegt.

Die Detektive der Kurtz Detektei Dortmund gehen daher einen anderen Weg: Anhand der drei Vorbesitzer, die im Fahrzeugbrief eingetragen waren und in den Rohlfs Einblick hatte, müsste sich rekonstruieren lassen, ob das Fahrzeug tatsächlich im ursprünglichen Zustand war oder ob „nachgeholfen“ wurde. Und tatsächlich – der erste Besitzer war leider in der Zwischenzeit verstorben, aber der zweite wurde ausfindig gemacht: Eckhardt Neumann hatte den Wagen 1992 in Düsseldorf vom Erstbesitzer erworben. Neumann wird von den Kollegen der Kurtz Detektei Köln in seinem heutigen Wohnort Köln kontaktiert und ist freundlicherweise bereit, umfassend Auskunft zu geben. Er erinnert sich gut an den Wagen: Ein ’77er Baujahr, schneeweiß, wenig Laufleistung – und garantiert nicht das Sondermodell „Martini“. So hatte Neumann ihn auch 2002 weiterverkauft, an den Namen des Käufers erinnert er sich jedoch nicht. Damit steht schon einmal fest, dass es sich nicht wie behauptet um ein Original-Sondermodell handelt. Hatte nun der Verkäufer bewusst in betrügerischer Absicht gehandelt oder war er selbst einem Betrug aufgesessen?



Die deutschlandweiten Recherchen unserer Dortmunder Detektive bringen Licht ins Dunkel: Der Dritt- und unmittelbare Vorbesitzer des Wagens, der den Porsche 2002 von Neumann erworben hatte, ist wohnhaft in Nürnberg und ebenfalls gerne bereit, sich im Zuge der Ermittlungen mit den Kollegen der Kurtz Detektei Nürnberg zu treffen. Das Gespräch bringt Erstaunliches zutage: Er hatte den Wagen im Originalzustand erworben, war jedoch schon immer Fan des Martini-Sondermodells gewesen – dieses hatte allerdings die finanziellen Möglichkeiten des damaligen Studenten überstiegen. So hatte er sich entschlossen, mithilfe ein paar kleinerer Umbauten den Wagen auf Martini „zu trimmen“, was ihm, wie er schmunzelnd zugibt, „sehr gut gelungen war“.

Als er das Liebhaberstück kürzlich schweren Herzens über einen Online-Anzeigenmarkt verkaufte, bot er diesen (ganz legal und reinen Gewissens) als „Martini-Replica“ und Nachbau an – für 7.800 Euro! Der Käufer ist ihm gut im Gedächtnis: „Er kam direkt aus Bochum mit einem Hänger und einem Koffer voll Bargeld … Ein mitgebrachter Bekannter inspizierte das Auto, stellte eher die Fragen als der Verkäufer und beriet sich mit ihm.“ Man sei sich dann schnell handelseinig geworden, Auto und Bargeld wechselten den Besitzer, und der Wagen wurde auf den Hänger geladen. Der Bekannte schien eher die treibende Kraft zu sein, wird den Nürnberger Detektiven mitgeteilt, während der Käufer selbst fast schon extrem unwissend und uninteressiert schien, „so als hätte er sich vorher überhaupt keine Gedanken um den Wagen gemacht, was doch eher unüblich ist, wenn man einen Oldtimer kauft.“ Und weiter mit einem Schmunzeln: „Ich habe denen auch noch meinen alten 911er gezeigt, aber den wollten sie nicht.“ Zum Abschluss wird unseren Nürnberger Detektiven dieses „Prachtstück“ noch freudig präsentiert, es sah in etwa so aus:



Dieser Bericht der Nürnberger Kollegen macht die Ermittler der Kurtz Detektei Dortmund stutzig und lässt uns weitere Recherchen anstellen. Die Ermittler entscheiden sich, den Verkäufer eine gewisse Zeit vor Ort in Bochum zu observieren, um weiterführende Erkenntnisse zu sammeln – und tatsächlich: Der Verkäufer sucht mehrmals einen Gebrauchtwagenhändler auf, der der Beschreibung des Bekannten vom Kauf in Nürnberg voll entspricht und der die treibende Kraft zu sein scheint.

Direkt im Anschluss an die Observation entscheiden sich unsere Dortmunder Privatermittler, offensiv vorzugehen, und konfrontieren den Verkäufer mit den Ergebnissen der Recherchen. Diese sind gerichtsverwertbar, weil objektiv und durch Zeugenaussagen, eine Kopie des letzten Kaufvertrags sowie alte Annoncen belegt, und drängen den Verkäufer somit in die Ecke. Unter dem Druck der Beweislast gibt er zu, für seinen „Bekannten“ als Privatkäufer und -verkäufer schon mehrmals in Erscheinung getreten zu sein, und in dessen Auftrag mit wenig Aufwand umgebaute Serienmodelle als teurere Sondereditionen verkauft zu haben – ein Trend, der sich in letzter Zeit vor allem bei nicht so hochpreisigen Fahrzeugen verstärkt. „Kein ernsthafter Interessent kauft einen Oldtimer im sechsstelligen Bereich ohne Echtheits-Gutachten“, so der Auftraggeber der Kurtz Detektei Dortmund dazu, „aber einen alten Kadett C zum GT/E umzubauen oder einen Golf I zum GTI, da wird nicht so penibel die Echtheit geprüft … Zum Glück hatte ich mich entschieden, die Kurtz Privatdetektei Dortmund mit den Recherchen zu betrauen, die Investition hat sich in jedem Fall gelohnt: Wäre der Wagen echt gewesen, hätte ich ein Schnäppchen gemacht, aber so bin ich froh, meine 10.000 Euro wiederzuhaben!“

Ferner gelingt es dem Auftraggeber unserer Dortmunder Ermittler, sich unter Androhung der Anzeige bei den Behörden die Detektiv-Kosten vom „Verkäufer“ erstatten zu lassen. Außerdem warnt Herr Rohlfs beide, dass er künftig ein genaues Auge auf ihre Aktivitäten werfen und das durch die Detektive der Kurtz Detektei Dortmund ermittelte Material im Zweifelsfall verwenden werde, um dem Betrug ein Ende zu setzen.



Wie sich herausstellt, hatte der Verkäufer seinem „Bekannten“ mehrere zehntausend Euro geschuldet, dieser hatte ihn dann genötigt, für ihn als Privatmann mehrere Käufe und Verkäufe von geeigneten Modellen abzuwickeln, um so seine Schulden „abzuzahlen“.

Einige Wochen später kontaktiert Herr Rohlfs erneut die Kurtz Detektei Dortmund: Er habe schon wieder ein solches Betrugsangebot der beiden vorherigen Täter entdeckt und nun reiche es ihm. Auch wenn der Verkäufer dem Auftraggeber der Kurtz Privatdetektei Dortmund ohne Umschweife die angezahlten 10.000 Euro zurückgab, dürfe die fortgesetzte gemeinsame Aktion nicht ohne strafrechtliche Folgen bleiben. So kann der Polizei nun bei der Anzeigenerstattung nicht nur der Hergang zumindest des Porsche-Ankaufs und des Weiterverkaufs an Rohlfs vermittelt werden, sondern auch der Name und die Geschäftsadresse des Drahtziehers. Die weitere Klärung dieses Falles unserer Dortmunder Detektive muss auf dem Rechtsweg erfolgen.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Verfasser: Gerrit Koehler

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