Paritätische Krankenversicherung? – Für Arbeitgeber (noch) ein Schuss in den Ofen


Bei den inzwischen beinahe jährlich stattfindenden Anhebungen der Krankenkassenbeiträge ärgern sich nicht nur die Versicherten zu Recht, sondern, wie nur wenige wissen, eventuell bald auch die Arbeitgeber. In den Reihen der SPD werden seit längerem immer mehr Stimmen laut, dass die Krankenkassen-Beiträge nicht mehr nur von den Arbeitnehmern, sondern paritätisch auch von den Arbeitgebern zur Hälfte mit bezahlt werden sollen. Für die Versicherten ist das grundsätzlich sicherlich eine Verbesserung des aktuellen Zustandes, denn sie müssen im kommenden Jahr eine Erhöhung von bis zu 0,6 % ihres Kassenbeitrages, gemessen an ihrem Einkommen, abtreten und alleine bezahlen. Für die Arbeitgeber bedeutet eine paritätische Beteiligung aber eine doppelte Belastung, die bisher vermieden werden konnte.

Das Problem ist dabei nicht die Teilung des Krankenkassenbeitrags der Angestellten, sondern die Tatsache, dass Arbeitgeber bisher schon hohe pekuniäre Belastungen ertragen müssen: In den ersten sechs Wochen bei Lohnfortzahlung krankgeschriebener Angestellter stemmen sie die Beiträge komplett alleine ohne eine Beteiligung der Krankenkassen oder der Krankgeschriebenen (ausgenommen Unternehmen nach U1). Und aus Erfahrung können nicht nur viele Arbeitgeber, sondern auch die Detektive der Kurtz Detektei Frankfurt sagen, dass nicht alle Krankschreibungen rechtmäßig erlangt werden.


Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: Kosten von jährlich 51 Milliarden Euro für Arbeitgeber


Die staatlichen – ganz zu schweigen von den gesetzlichen – Krankenversicherungen weigern sich hartnäckig, den Arbeitgebern insofern entgegenzukommen, als dass sie sich schon früher als erst nach sechs Wochen an den durch Lohnfortzahlung – also Zahlungen ohne geleistete Arbeit – entstandenen Kosten beteiligen, auch wenn vermutlich ein nicht geringer Teil dieser fortlaufenden Kosten an blaumachende Angestellte gezahlt werden muss, wie die Kurtz Detektei Frankfurt auf Grundlage vieler Observationen bestätigen kann. Diese Kosten belaufen sich, so die dpa, auf 51 Milliarden Euro pro Jahr, die die Arbeitgeber alleine zahlen müssen.

Diese 51 Milliarden Euro werden an Arbeitnehmer gezahlt, die durch ihre Krankschreibung keine gegenwertige Leistung erbringen (können). Daraus entsteht nicht nur für die betroffenen Arbeitgeber, sondern für die gesamte deutsche Wirtschaft und ihr Kapital ein Verlustgeschäft in Milliardenhöhe. Daraus resultierend fordert Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) gegenüber der „Rheinischen Post“: „Wenn die Politik die paritätische Finanzierung wieder einführen und den Arbeitgeberbeitrag erhöhen will, müssten wir auch über die paritätische Finanzierung der Lohnfortzahlung reden.“ Weiter führt er aus, dass diese Summe einem Vielfachen dessen entspreche, was die Arbeitnehmer für Zusatzbeiträge in ihren Krankenversicherungen aufbringen müssen.


Trotz Krankschreibung: Arbeitnehmer gehen Nebenjobs nach


Ein nicht zu unterschätzender Teil der 51 Milliarden Euro, die durch die fortlaufende Bezahlung der krankgeschriebenen Arbeitnehmer entstehen, wird ungerechtfertigt in Anspruch genommen: Während tatsächlich erkrankte Arbeitnehmer einen natürlichen Anspruch auf fortlaufende Bezahlung haben, tauchen immer mehr Fälle auf, bei denen es sich um Lohnfortzahlungsbetrug krankgeschriebener Angestellter handelt. Die Arbeitnehmer fahren in der Zeit der Krankschreibung in den – somit bezahlten – Urlaub oder gehen einer unerlaubten Nebentätigkeit nach, um doppelt bezahlt werden zu können.

Um dieser stetig größer werdenden Probleme habhaft zu werden, bietet es sich an, die Privat- und Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Frankfurt zu engagieren, die Lohnfortzahlungsbetrug durch verschiedene Einsatzmethoden feststellen und gerichtsverwertbar belegen können. Zu diesen Methoden unserer Frankfurter Privatdetektive zählen einerseits ortsungebundene Recherchen in sozialen Netzwerken, also die Überprüfung und der Abgleich von Daten der Krankschreibung mit Postings, Fotos und Kommentaren, die auf eine betrügerische Krankschreibung hindeuten. Andererseits agieren die Detektive der Kurtz Wirtschaftsdetektei Frankfurt natürlich vornehmlich vor Ort, observieren den verdächtigen Angestellten vor seinem Wohnort oder beim vermuteten Zweitjob und dokumentieren seine Aktivitäten.


Mann auf Krücken mit AU; Mitarbeiterprüfung Frankfurt | Observation | Detektei Frankfurt | Wirtschaftsdetektei
Die meisten Krankschreibungen sind sicherlich berechtigt, jedoch kann ein Mediziner selten mit Sicherheit sagen, ob ein Patient simuliert. Folglich erhalten täglich ungezählte Blaumacher Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen.

Dreistigkeit siegt? Nicht wenn man sich zu helfen weiß.


Egal wie sehr man seinen Mitarbeitern und Angestellten vertraut, schwarze Schafe gibt es immer. So kann es passieren, dass sich eine langjährig treue und fleißige Sekretärin durch ein während ihrer Krankschreibung gepostetes Urlaubsfoto auf Facebook als Blaumacherin entpuppt; ebenso kann nach regelmäßiger Krankschreibung und einem notwendigem Anfangsverdacht der stets im negativen Sinne auffällige Sachbearbeiter von den Privat- und Wirtschaftsdetektiven der Kurtz Detektei Frankfurt dabei beobachtet und bildtechnisch aufgenommen werden, wie er an den der Erholung gedachten Wochenenden ins Fitness Studio geht, sich aufpumpt und zur Krönung während zwei oder drei Krankschreibungen im Jahr an Bodybuilder-Wettbewerben teilnimmt. Der aus solchen betrügerischen Aktionen entstandene Schaden geht, wie bereits erwähnt, in zweistellige Milliardenhöhe, was deutlich macht, wie viel mehr Geld in die Entwicklung, Forschung oder die Vergrößerung der deutschen Wirtschaft gesteckt werden könnte, wenn sich diese Tatbestände eindämmen ließen.


Wann dürfen Detektive ermitteln? Der Anfangsverdacht.


Wenn man sich nun einem mehrmals im Monat krankgeschriebenen und nach dem Wochenende erstaunlich erholt aussehenden Mitarbeiter gegenüber sieht, wie kann man (re)agieren? Vor der Beauftragung einer Wirtschaftsdetektei wie der Kurtz Detektei Frankfurt muss ein gerechtfertigter Anfangsverdacht bestehen, da unsere Detektive für eine gerichtlich verwendbare Dokumentierung des Lohnfortzahlungsbetrugs einen vor Gericht standhaften Verdächtigungsgrund vorweisen müssen. Selbstverständlich verfügen Arbeitnehmer über eine schützenswerte Privatsphäre, die nur dann nicht mehr ausreichend gegen Observationen geschützt ist, wenn ihnen gegenüber ein konkreter Verdacht existiert. Wenn der betreffende Angestellte immer die gleichen oder aber im anderen Extremfall stets unterschiedliche und sehr spezielle Gründe für seine Krankschreibung vorgibt (und diese vielleicht sogar immer von demselben (mit dem Angestellten befreundeten) Allgemeinmediziner dokumentiert werden), können unsere Frankfurter Detektive engagiert werden.

Im besten Fall für das Unternehmen und den Arbeitnehmer stellt sich der Verdacht als ungerechtfertigt heraus und der einst verdächtige Mitarbeiter ist entlastet; im wirtschaftlich womöglich günstigsten – denn Detektivkosten sind erstattungsfähig –, doch menschlich enttäuschendsten Fall wird der tatsächlich stattfindende Lohnfortzahlungsbetrug aufgedeckt, dokumentiert und an den Arbeitgeber weitergegeben, was zur Verwarnung oder im wahrscheinlicheren Fall eines offensichtlichen Vertrauensbruchs sowie einer wirtschaftlichen Schädigung des Unternehmens sogar zur Kündigung des betreffenden Angestellten führen kann. Bei Nachfragen und Unsicherheiten, welche Verdachtsgründe berechtigt oder nicht berechtigt sind oder sonstigen Fragen, die sich mit der Beauftragung der Wirtschaftsdetektive der Kurtz Privatdetektei Frankfurt beschäftigen, stehen Ihnen unsere Ermittler stets zur Verfügung: 069 1201 8431.


Verfasserin: Maya Grünschloß

Kurtz Detektei Frankfurt am Main

c/o AT Büro Center

Mainzer Landstraße 341

60326 Frankfurt

Tel.: 069 1201 8431

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Detektive und Pfeifen – Teil 2: der dänische Pfeifenbauer Poul Winsløw


Wie wir nicht nur in Teil 1 unserer Reihe „Detektive und Pfeifen“, sondern unter anderem auch in einer Besprechung typischer Detektiv-Klischees gesehen haben, kultivieren Detektivfiguren nicht nur in der Literatur und im Film den Rauchgenuss mit der Pfeife, sondern auch im echten Leben – zumindest einige unserer Privatermittler der Kurtz Detektei Bremen. Unter den fiktiven Detektiven mit Pfeife ist Sherlock Holmes wohl der berühmteste, aber auch Kommissar Maigret wird stets mit einer Pfeife beschrieben, und selbst in der Moderne werden nicht wenige Buchdeckel der Eifel-Krimis von Jacques Berndorf von dem Lieblings-Accessoire seines Mordfälle lösenden Protagonisten Siggi Baumeister geschmückt.

So leichtfüßig und elegant der pfeiferauchende Kriminalist in der Fiktion gern dargestellt wird, so ist doch die Herstellung einer Pfeife ein sehr langwieriger und mühsamer Prozess. Immer weniger Menschen beherrschen diese Kunst, und einem von ihnen will die Kurtz Privatdetektei Bremen an dieser Stelle besondere Aufmerksamkeit schenken: Poul Winsløw.


Winsløws Anfänge als Zögling von Preben Holm


DIE Hochburg des Pfeiferauchens ist seit langem, nein, nicht England, sondern Dänemark, und so verwundert es nicht, dass die bekanntesten Pfeifenbauer aus eben diesem kleinen Land nördlich von Schleswig-Holstein stammen – eben auch Poul Winsløw. 1951 geboren, begann er zunächst eine Lehre als Chemigraph, ein mittlerweile ausgestorbener Beruf aus dem Druckgewerbe. Winsløw hatte schon damals als Teenager eine große Leidenschaft für Pfeifen, und so entschloss er sich mit 17, seine Ausbildung abzubrechen und Schüler bei einem der besten und bekanntesten Pfeifenmacher seiner Zeit, Preben Holm, zu werden. Dort lernte er das Handwerk von der Pike auf.

Er muss sich, wie er selber sagt, „wohl ganz gut geschlagen haben“ bei seiner Arbeit, denn schon nach kurzer Zeit durfte der Lehrling den Pfeifen mehr und mehr seine eigene Note und eigene Ideen zukommen lassen, anstatt nur den Boden zu fegen und sich auf kleinere handwerkliche Arbeiten zu beschränken. Preben Holm hielt tatsächlich sehr viel von seinem neuen Schüler, der schnell zum Chef-Assistenten aufstieg. Selbst als Winsløw zum Militärdienst gerufen wurde, bot Holm ihm an, ein Drittel seines Gehaltes während dieser Zeit weiterzuzahlen, um sicherzustellen, dass er danach zurückkäme – was Winsløw nur zu gerne tat, später sogar als Verantwortlicher für die gesamte Produktion. Doch leider wurde Holm, Winsløws Freund und Mentor, einige Zeit später schwerkrank und musste seine Pfeifenmanufaktur 1985 schließen.


Popularitätsschub als Live-Pfeifenbauer für Stanwell


Plötzlich stand Winsløw ohne Job da, doch diese Gelegenheit nutzte er, um sich selbstständig zu machen. Seine kleine Werkstatt in seinem Wohnhaus in Hvidovre, einem kleinen Vorort von Kopenhagen, lief zwar gut, doch trotzdem ist es, wie unsere Detektive aus Bremen wissen, immer hart, in einem Geschäft Fuß zu fassen. Hilfe kam von Stanwell, dem bis heute größten dänischen Pfeifen- und Tabakhersteller. Die Firma nahm Winsløw mit auf Messen, wo er live vor Publikum Pfeifen fertigstellte – eine Attraktion damals wie heute und eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Zwar durfte er während dieser Veranstaltungen für Stanwell natürlich nicht seine eigenen Pfeifen verkaufen, etablierte sich aber dennoch im Lauf der Zeit als Pfeifenbauer erster Güte, der immer wieder eine eigene Note und eine gehörige Portion Eigensinn in seine Kreationen einbringt. So lässt er es sich bis heute nicht nehmen, sonst doch eher klassisch wirkende Pfeifen ein wenig „aufzupeppen“, mit farbigen Intarsien oder metallenen Elementen, oft sogar aus Silber oder Acryl. Dies hat ihm unter Kritikern den Ruf verschafft, seine Pfeifen eher für Snobs oder verrückte Sammler mit Faible für schräges Design zu bauen, da sich die zusätzliche Arbeit und der Mehraufwand in entsprechend hohen Preisen von meist mehreren hundert Euro niederschlagen.

In Wahrheit allerdings ist Poul Winsløw Pfeifenbauer aus Leidenschaft, und als solcher käme er nicht auf die Idee, seine Pfeifen nur einem kleinen, exklusiven Kreis vorbehalten zu lassen. So zählen seit Langem schon „klassischere“ Pfeifen, im dezenteren Look und in niedrigeren Preisregionen, zu seinem Repertoire. Diese unter dem Label „Crown“ laufenden Pfeifen machen mittlerweile den Großteil der rund 7000 Pfeifen aus, die seine Werkstatt jährlich verlassen – diese befindet sich übrigens immer noch im kleinen Hvidovre. Das ist eine stattliche Zahl für einen Pfeifenbauer, der bis heute in Handarbeit fertigt, dennoch sind die klassischen Poul-Winsløw-Pfeifen nach wie vor Unikate, jede für sich einzigartig. Hilfe erhält er dabei von einer Handvoll Mitarbeiter, die ihm dadurch zumindest ein wenig Zeit für Mußestunden verschaffen und ihm so ermöglichen, seine Freude an Farben und Mustern auf einem ganz anderen Gebiet auszuleben – denn neben seiner Tätigkeit als Pfeifenbauer ist Winsløw mittlerweile auch ein passionierter Maler.


Poul Winslow – Detektive und Pfeifen
Eine originale Poul-Winsløw-Pfeife der Kurtz Detektei Bremen (Reihe: Crown).

Viele Privatdetektive sind Pfeifenfreunde


Also wenn der geneigte Pfeifenfreund genüsslich an seiner Pfeife schmaucht, ob als Privatdetektiv in Bremen nach einer geglückten Observation oder ganz privat, ohne den Tag mit privaten Ermittlungen und Fällen von Wirtschaftsbetrug verbracht zu haben: Es bleibt doch ein schönes Gefühl, ein Stück alter Handwerkskunst in der Hand zu halten. Natürlich muss es keine Pfeife von Poul Winsløw sein – aber etwas ganz Besonderes wird es immer bleiben!


Detektive und Pfeifen – Teil 1: Einführung der Kurtz Detektei Duisburg in die Thematik


Typisches Detektiv-Klischee seit Sherlock Holmes: die Pfeife


Das Pfeiferauchen ist die wohl ursprünglichste Form des Rauchens; die ältesten Tabakpfeifen, die man gefunden hat, lagen ägyptischen Mumien bei – als Grabbeigaben vor fast viertausend Jahren! Und obwohl in den letzten Jahrzehnten durch die zunehmende Verbreitung der Zigarette Pfeifenraucher immer seltener geworden sind, gibt es sie immer noch: Genussmenschen, Denker, Besonnene und Unangepasste – der Pfeifenraucher hat heutzutage viele Attribute, selten jedoch schlechte. Und natürlich ist es vor allem der Berufsstand des Privatdetektivs, der spätestens seit Sherlock Holmes genauso mit dem Pfeiferauchen in Verbindung gebracht wird wie mit Lupe und Jägermütze, wie unsere Detektive der Kurtz Detektei Duisburg immer wieder amüsiert feststellen dürfen. Die Frage „Und rauchen Sie auch Pfeife?“ gehört zum festen Repertoire fast jeden Gesprächspartners und kommt in der Regel direkt nach der Antwort auf „Und was machen Sie beruflich?“ – allein hinter jedem Stereotyp und Klischee steckt auch oft ein Körnchen Wahrheit: So stimmt es tatsächlich, dass einige unserer Privatermittler passionierte Pfeifenraucher sind. So raucht auch Patrick Kurtz selbst, Inhaber unserer Detektivbüros in Duisburg, seit seinem 14. Lebensjahr Pfeife und zählt über zwanzig Pfeifen sein Eigen.

Einiges hat sich zwar geändert seit den Zeiten der Bow Street Runners und Vidocqs, den Begründern der modernen Detektivarbeit: Modernste Technologie, IT-forensische Untersuchungen und Ermittlungen im Wirtschaftsbereich prägen im 21. Jahrhundert ganz selbstverständlich den Berufsalltag unserer Detektive aus Duisburg – und dennoch scheint die Assoziation des Privatdetektivs mit der Pfeife ungebrochen aktuell. Grund genug, einmal einen Blick auf die Hintergründe des Pfeifenrauchens zu werfen, und zu untersuchen, warum bis heute die detektivische Arbeit und die Pfeife untrennbar miteinander verbunden sind.


Pfeiferauchen während der Observation? Ein No-Go!


Ein Klischee gibt es, das wir direkt zu Anfang über Bord werfen sollten: Auch wenn unsere Detektive mitunter begeisterte Pfeifenraucher sind – bei der Feldarbeit hat die Pfeife nichts zu suchen! Dabei wäre es ja eigentlich kein Problem: Das eigene Auto z. B. ist schließlich noch einer der wenigen Orte, an denen man ungestört und ganz legal rauchen kann, und eine stundenlange Observation einer Zielperson aus dem Wagen heraus wäre sicherlich für manche unserer Duisburger Privatermittler mit einer aromatisch rauchenden Pfeife angenehmer. Das Problem, das sich dabei stellt, ist jedoch ganz profan, denn um für den Klienten eine einwandfreie und erfolgversprechende Observation zu gewährleisten, sind zwei Dinge essentiell:

Zum einen natürlich das möglichst unauffällige Auftreten der Detektive: Bei einer Observation, beispielsweise bei Verdacht auf Lohnfortzahlungsbetrug im Krankheitsfall, ist es wichtig, dass der eingesetzte Ermittler unscheinbar bleibt, schließlich soll die Zielperson nicht merken, dass sie observiert wird. Ein möglichst unauffälliges Auftreten ist damit erste Pflicht – und so selten, wie Pfeifenraucher geworden sind, lässt sich beides leider nur sehr schlecht in Einklang bringen. Zum anderen erfordert das Rauchen einer Pfeife zwischendurch immer wieder ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit: Man hat oft mit den Händen zu tun, der Tabak will gestopft werden, ab und an vielleicht neu entzündet, und letztendlich versetzt einen das Rauchen der Pfeife in einen sehr entspannten Zustand, der vielleicht die nötige Reaktionsbereitschaft bei der Observation vermissen lässt – schließlich müssen unsere Privatdetektive aus Duisburg blitzschnell reagieren, wenn relevante Situationen entstehen, ein schnelles Foto schießen oder die Zielperson verfolgen. Eine Pfeife wäre dabei doch eher hinderlich.


Pfeiferauchen bei der Recherche im Detektivbüro? Aber ja!


Ganz anders sieht es jedoch im heimischen Detektivbüro aus: Man sagt der Pfeife nach, dass ihr Rauchen eine gewisse Atmosphäre der Ruhe und Entspannung schafft, die das Denken begünstigt und natürlich auch die Kreativität. Das wiederum können unsere Ermittler voll und ganz bestätigen! Detektivarbeit ist schließlich nicht nur Fleißarbeit und findet auch nicht ausschließlich auf der Straße statt. Wo lose Fäden zusammengesetzt und Zusammenhänge hergestellt werden müssen, ist Ruhe und Entspannung angebracht – und da leistet die Pfeife beste Dienste. So kommt es, dass tatsächlich der ein oder andere Privatdetektiv, auf jeden Fall zumindest bei unseren Ermittlern der Kurtz Detektei Duisburg, das entspannte Pfeifenrauchen nicht missen möchte.


Die Tabakspfeife im Detektivbüro: längst nicht mehr die Regel, aber auch keine Ausnahme.

Ausblick auf Teil 2 der Reihe „Detektive und Pfeife: der dänische Pfeifenbauer Poul Winsløw


Hochwertige Pfeifen werden in langwieriger Handarbeit hergestellt, und viele Pfeifenbauer sind wahre Künstler. Man muss sich nur einmal die unterschiedlichen Pfeifenarten, -formen und -farben, das verwendete Material und die verschiedenen Funktionsweisen genau anschauen, um zu sehen, welche minutiöse Arbeit dahinter steckt, teilweise mit filigranen Intarsien und mit viel Liebe zum Detail. Einige Pfeifenbauer sind wahre Ikonen ihres Fachs, extrem talentiert und Meister ihrer Handwerkskunst. Einer davon ist Poul Winsløw, ein Name, der den meisten Leuten, die bisher selten mit Pfeifen in Berührung gekommen sind, vielleicht gar nichts sagt – Anlass genug für die Kurtz Wirtschaftsdetektei Duisburg, um in Teil 2 unserer Reihe „Detektive und Pfeife“ einen wahren Meister des Pfeifenhandwerks zu würdigen!


Verfasser: Gerrit Koehler

Kurtz Detektei Duisburg

Auf dem Damm 112

47137 Duisburg

Tel.: 0203 3196 0052

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-duisburg.de

Web: https://www.kurtz-detektei-duisburg.de

Google: https://g.page/kurtz-detektei-duisburg

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Observationen durch Privatdetektive in München: Radiointerview – Teil 2

Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei München, gab der Reporterin Monika Werner im Sommer 2015 ein interaktives Radiointerview. Nachfolgend finden Sie eine Abschrift von Teil 2 dieses Beitrages. Teil 1 gibt es hier.


Vorgetäuschte Krankheit? Observation eines Arbeitnehmers


Moderation: „Vermisste Personen finden, Diebstahl aufklären, Untreue herausbekommen – das sind beispielhafte Aufgaben von Privatdetektiven hier bei uns in Deutschland. Monika Werner, unsere Reporterin für die besonderen Aufträge, ist heute mit einem Privatdetektiv von der Kurtz Detektei München unterwegs. Es geht jetzt um einen Mann, der überwacht werden soll. Er ist krankgeschrieben, soll aber angeblich nebenbei arbeiten. Das heißt Observation und Überwachung. Moni, ihr seid vorhin mit dem Auto losgefahren, wie weit seid ihr denn gekommen?“

Monika Werner: „Wir sind kurz vor dem Ziel, und auch ein Privatdetektiv wie Patrick Kurtz gurtet sich an – Recht und Gesetz versuchen Sie einzuhalten, auch was das Auto fahren betrifft?“

Patrick Kurtz: „Na gut, Recht und Gesetz – eigentlich geht es mir beim Anschnallen eher um die eigene Sicherheit.“

Monika Werner: „Aber eine normale Observation, wie wir sie jetzt vorhaben, bei der man eventuell ein Foto macht, ist völlig okay?“

Patrick Kurtz: „Ja.“


Rechtliche Grenzen für Detektive


Monika Werner: „Was wir auch nicht haben, sind wechselnde Kennzeichen. Da sehen wir auch mal, was Wirklichkeit und Film betrifft – das ist nicht immer gleich. Sie haben schon geschmunzelt, als ich davon angefangen habe. Was geht denn überhaupt nicht? Wobei schütteln Sie den Kopf, wenn Sie es sehen?“

Patrick Kurtz: „Das mit den wechselnden Kennzeichen ist natürlich eine Problematik, die wir mit der Kfz-Zulassungsstelle hätten, denn auch unsere Detektei in München kann auf ein Auto natürlich nur ein Kennzeichen zulassen.“

Monika Werner: „Und was wir in der jetzigen Situation ebenfalls nicht können, ist, den Typ auf frischer Tat zu stellen und zuzugreifen, wie man es ab und zu mal im Fernsehen sieht?“

Patrick Kurtz: „Nein, das wäre auch nicht sinnvoll, da die Arbeit von Detektiven in der Beweisaufnahme liegt, die dann vor Gericht verwertet wird. Irgendwelche Maßnahmen zur Ergreifung des Täters wären vollkommen fruchtlos und nicht im Sinne unserer Klienten.“


Wegzehrung bei langwierigen Observationen


Monika Werner: „So wir sind jetzt da. Sie sind natürlich ganz schön mutig – wir haben weder etwas zu essen noch etwas zu trinken dabei, oder gibt es hier noch eine Geheimschublade, wenn es doch mal länger dauert?“

Patrick Kurtz: „Das habe ich im Rucksack. Bei Observationen muss man schon Verpflegung mitführen.“

Monika Werner: „Gibt es auch immer Nüsse als Nervennahrung?“

Patrick Kurtz: „Mit Nüssen liegen Sie genau richtig – die esse ich am häufigsten bei Observationen. Erdnüsse verfügen über sehr gute Nährwerte, die einen über den Tag bringen.“


Wie lange können Observation gehen?


Monika Werner: „Sie haben Tricks, wie man sich relativ schnell im Aussehen verändern kann?“

Patrick Kurtz: „Diverse. Über Kleidung natürlich mit Wechseljacken, Mützen etc. …“

Monika Werner: „Und der Bart? Wird der unter Umständen abrasiert?“

Patrick Kurtz: „Bei Observationen, die über mehrere Tage oder sogar Wochen gehen, schon.“

Monika Werner: „Die längste Zeit, die Sie schon gestanden haben?“

Patrick Kurtz: „Bislang 17 Stunden an einem Tag. Da ging es um Untreue in der Lebenspartnerschaft. An dem Tag ist aber nicht mal etwas Relevantes passiert.“


Bei Überwachungen kann es plötzlich schnell gehen


Monika Werner: „Achtung! Jetzt hat er – so schnell konnte ich gar nicht gucken – das erste Foto im Kasten. Ich habe noch nicht mal gesehen, dass die Tür aufging (lacht).“

Patrick Kurtz: „Ja, da ist die Zielperson gerade aus dem Wohnobjekt gekommen. Das müssen wir als Wirtschaftsdetektive dokumentieren, um den etwaigen Arbeitsweg festzuhalten, und jetzt werden wir sehen, wie es weitergeht.“

Monika Werner: „Werden wir dem jetzt nachfahren?“

Patrick Kurtz: „Genau!“

Monika Werner: „Das heißt, sofort Auto anlassen und hinterher. Ich bin sehr gespannt, was dabei herauskommt!“


Welche Ereignisse sind relevant und welche nicht?


Moderation: „Monika Werner, die Reporterin für die ganz besonderen Fälle, ist heute mit einem Privatdetektiv in München unterwegs. So kann sich theoretisch jeder nennen, denn eine staatliche Lizenz muss man gar nicht unbedingt haben, aber Patrick Kurtz, mit dem Monika Werner heute unterwegs ist, hat einen speziellen Abschluss bei der IHK erworben. Der Detektiv-Stundenlohn in Bayern beträgt rund 75 € plus Fahrtkosten. Moni, wo seid ihr jetzt genau?“

Monika Werner: „Wir sind, wirklich wahr, vor einer Arztpraxis gelandet. Die Zielperson ist zum Chirurgen gegangen. Ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, Patrick Kurtz?“

Patrick Kurtz: „Weder noch. Wir können nur dokumentieren, dass er beim Arzt ist. Wir wussten ja sowieso, dass er dort gewesen sein muss, denn sonst hätte er keine Krankschreibung bekommen. Darüber, ob die Erkrankung vorgetäuscht ist, gibt uns der heutige Arztbesuch überhaupt keinen Aufschluss.“


Dokumentation der Ereignisse während des Einsatzes


Monika Werner: „Das spricht er jetzt übrigens in sein Handy über die Aufnahmefunktion – und dann wird es im Büro dokumentiert?“

Patrick Kurtz: „Genau: Zeit und Ereignis werden mit der Diktierfunktion aufs Handy gesprochen und anschließend wird das im Detektivbüro alles schriftlich festgehalten.“

Monika Werner: „Denn es muss ja unter Umständen vor Gericht Bestand haben?“

Patrick Kurtz: „Richtig. Die Berichte der Kurtz Detektei München sind gerichtsverwertbar und werden auch regelmäßig bei Prozessen verwendet.“


Das Führen eines Notizbuchs zur Ereignisdokumentation während der Observation lenkt von der Arbeit ab, weshalb Detektive bevorzugt auf Diktiergeräte oder Diktierfunktionen in Mobiltelefonen zurückgreifen und den Bericht erst im Büro aufschreiben.


Überführten Angestellten droht die fristlose Kündigung


Monika Werner: „Ich könnte mir vorstellen, das dauert hier noch länger, denn aus meiner Erfahrung wartet man beim Chirurgen durchaus ein bis zwei Stunden. Aber das ist nicht der Normalfall mit dem Arzt? Was ist typisch? Bestätigt sich der Verdacht oft oder eher weniger?

Patrick Kurtz: „Der Verdacht bestätigt sich schon sehr häufig. Bei Krankschreibungsmissbrauch sprechen wir von 70-80 % der Fälle.“

Monika Werner: „Wie erwischen Sie die Täter?“

Patrick Kurtz: „Manche bauen zuhause an ihrem Häuschen rum, dafür haben sie eben eine Woche frei gebraucht, die sie so nicht mehr gehabt hätten, weswegen sie sich krankschreiben ließen; oder sie sind bei einem anderen Arbeitgeber tätig.“

Monika Werner: „Und dann droht schlimmstenfalls die Kündigung? Dann geht es schon auch vor Gericht, wenn er klagt?“

Patrick Kurtz: „Das ist im Normalfall Grund für eine fristlose Kündigung.“


Observationsorte | Abwechslung während der Überwachung


Monika Werner: „Hier im Auto kann man es sich ja noch recht gemütlich machen, aber die Observationen der Kurtz Privatdetektei München finden nicht nur im Auto statt?“

Patrick Kurtz: „Nicht nur im Auto, sondern auch zu Fuß, in der Bahn, in Räumlichkeiten, in Betrieben etc. Wir hatten zum Beispiel einmal einen Fall von Unterschlagung in einem Betrieb. Da schaffte es ein an der Kasse tätiger Mitarbeiter, über einen Zeitraum von nicht einmal einem Jahr mehr als 100.000 € zu unterschlagen. Es handelte sich um einen Vergnügungsbetrieb, der für die Leitung unerklärliche rote Zahlen schrieb und kurz vor der Pleite stand, weshalb sie uns engagierten.“

Monika Werner: „Es ist natürlich nett, dass wir jetzt eine Unterhaltung führen können. Normalerweise ist eine Observation durch Detektive sehr langweilig – wie hält man sich bei Laune?“

Patrick Kurtz: „Mit Hörbüchern, mit CDs etc.“

Monika Werner: „Schauen wir doch mal, was Sie im Auto haben: Edgar Allan Poe, natürlich Kriminalgeschichten.“

Moderation: „Immer interessant, wenn Monika Werner unterwegs ist, denn sie ist die Reporterin mit den ganz speziellen Fällen. Denn wann haben wir schon mal die Chance, uns ins Auto zu setzen zu einem Detektiv? Meist arbeiten die ja so gut, dass wir gar nicht wissen, wo sie sind und was sie gerade machen. Dankeschön für den Beitrag.“


Ein Beitrag von MDR 1 Radio.

Kurtz Detektei München

Landsberger Straße 155 | Haus 1

D-80687 München

Tel.: 089 7007 4301

Mob.: 0163 8033 967

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-muenchen.de

Web: https://www.kurtz-detektei-muenchen.de

Google: https://g.page/kurtz-detektei-muenchen

https://www.kurtz-detektei-muenchen.de/2015/12/02/observationen-durch-privatdetektive-in-münchen-radiointerview-teil-2/

Über die Arbeit von Detektiven in München: Radiointerview mit Patrick Kurtz – Teil 1

Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei München, gab der Reporterin Monika Werner im Sommer 2015 ein interaktives Radiointerview. Nachfolgend finden Sie eine Abschrift von Teil 1 dieses Beitrages.


Moderne Münchner Detektive: Pfeife und Sherlock Holmes?


Moderation: „Wenn Sie an Privatdetektive denken, was haben Sie da für ein Bild vor sich? Das Bild, das mir sofort vor Augen kommt, ist das von Sherlock Holmes mit Pfeife und Hut – ein komischer Hut war das damals, so eine karierte Kappe. Aber wie arbeiten Detektive heute und wie sehen sie aus? Monika Werner wollte das wissen und ist heute bei der Kurtz Privatdetektei München. Moni hat sich mit dem Chef in einem seiner Detektivbüros verabredet. Moni, wie sieht es denn dort aus?“

Monika Werner: „Schon ein bisschen nostalgisch. Man fühlt sich gleich hineinversetzt in einen Film mit Sherlock Holmes, denn am Schreibtisch haben Sie, Patrick Kurtz, eine Menge Pfeifen, um die 20 Stück – rauchen Sie die auch?“

Patrick Kurtz: „Ja, die rauche ich täglich. Ich bin Pfeifenraucher, seit ich 14 Jahre alt war.“

Monika Werner: „Ach nein! Und auch Sherlock Holmes-Fan? Wenn ich hier die Bücher sehe …“

Patrick Kurtz: „Die Geschichten haben mich schon immer interessiert. Das ist eine Faszination, die aus der Jugend heraus hineingegriffen hat in den Detektivberuf und die sicherlich auch die Berufswahl ein bisschen prägte.“


Müssen Privatdetektive körperlich fit sein?


Monika Werner: „Ansonsten passen Alter und Aussehen von Patrick Kurtz weniger. Ich schätze Sie um die 30, durchtrainiert – das sieht aus wie Muckibude?“

Patrick Kurtz: „Fitnessstudio ab und zu.“

Monika Werner: „Muss das sein als Detektiv oder wollen Sie das einfach?“

Patrick Kurtz: „Ich kenne viele Kollegen, die ein bisschen beleibter sind, von daher muss es wahrscheinlich nicht unbedingt sein.“

Monika Werner: „Aber es ist doch nicht schlecht, fit zu sein, wenn man jemandem als Privatdetektiv in München hinterherrennen muss – ist das schon vorgekommen?“

Patrick Kurtz: „Ja, das kommt vor, und in diesen Situationen ist Fitness hilfreich.“


Rechtskenntnisse sind das A und O für Detektive


Monika Werner: „Wenn man die Kurtz Detektei München erreichen will, dann am besten über das Internet. Dort findet man eine Telefonnummer. Treffen kann man Sie nicht so schnell? Da klären Sie vorher schon ein paar Fakten ab.“

Patrick Kurtz: „Ja, denn um einen Fall bearbeiten zu dürfen, muss ein berechtigtes Interesse gegeben sein. Wenn das vorhanden ist, können wir uns gern unter vier Augen treffen.“

Monika Werner: „Berechtigtes Interesse? Das müssen Sie mir mal übersetzen.“

Patrick Kurtz: „Das ist ein Begriff aus dem deutschen Recht, der relativ schwammig definiert ist. Er bedeutet letzten Endes, dass das Interesse an der Ermittlung durch unsere Detektive aus München größer sein muss, also das Interesse unseres Klienten, eine Ermittlung durchzuführen, als die schutzwürdigen Interessen desjenigen, der observiert bzw. gegen den ermittelt wird. Die Zielperson verfügt natürlich auch über Persönlichkeitsrechte, die zwangsläufig beeinträchtigt werden durch die Ermittlungen einer Detektei.“

Monika Werner: „Wo haben sie denn das dicke Paragraphenbuch? Unterm Kopfkissen? Denn damit müssen Sie ja absolut firm sein.“

Patrick Kurtz: „Die „Paragraphenbücher“ stehen im Bücherregal und wenn ich sie brauche, hole ich sie raus.“

Monika Werner: „Also wir bewegen uns hier in einer Grauzone. Mich interessiert als nächstes die Detektivausrüstung – was da erlaubt ist und wie es erlaubt ist. Ich kann sagen, ich habe schon einmal hineingelugt in den Rucksack – das wird spannend.“


Ohne Rechtskunde riskieren Detektive Beweisausschlüsse, Strafanzeigen und Schadenersatzklagen. Wer als Privatdetektiv in München arbeitet, muss seine Rechte kennen und wissen, wo die Grenzen liegen.


Detektivausrüstung | Technische Hilfsmittel von Privatdetektiven


Moderation: „Wir sind heute unterwegs mit Detektiven in München, genauer gesagt: Monika Werner, die immer dorthin kommt, wo wir nicht hinkommen, und glücklicherweise davon im Radio erzählt. Moni ist heute mit einem Detektiv unterwegs. Sie ist bei der Kurtz Detektei München. Da stehen Originalausgaben von Sherlock Holmes, ein Pfeifensortiment, Paragraphenbücher gibt es auch. Das hat sie uns schon erzählt. Aber was hat denn ein Detektiv an Ausrüstung dabei, wenn er zur Arbeit geht?“


Optische Hilfsmittel


Monika Werner: „Eine gute Kamera, eine Spiegelreflexkamera, und das entsprechende Teleobjektiv. In welchen Entfernungen können Sie knipsen?

Patrick Kurtz: „Bei freier Sicht – das kommt stark auf die Witterungsbedingungen an – sind 400 Meter überhaupt kein Problem.“

Monika Werner: „Haben Sie auch ein Stativ dabei? Wenn man sich mal irgendwo abschottet und dann die ganze Nacht wartet, wie man es in Kriminalfilmen sieht, und dann wird derjenige „abgeschossen“ mit der Kamera?“

Patrick Kurtz: „Ein Stativ wird bei Einsätzen mit schlechtem Licht genutzt.“

Monika Werner: „Was auch sein muss, ist ein kleines Fernglas? Das sieht schon ein bisschen nostalgisch aus.“

Patrick Kurtz: „Tatsächlich gehörte es schon meinem Ur-Großvater, vermutlich 30er Jahre von Carl-Zeiss.“


Verkleidung | Maskierung bei Detektiv-Einsätzen


Monika Werner: „Eine Maske? Ist das Ihr bitterböser Ernst? Und eine Perücke?“

Patrick Kurtz: „Die Maske kommt selten zum Einsatz, aber wenn man im Auto unterwegs ist und man nicht die Möglichkeit hat, regelmäßig die Ermittler zu wechseln, kann man sie durchaus verwenden, um der Zielperson nicht aufzufallen, weil die Maske natürlich das ganze Gesicht verändert.“

Monika Werner: „Eine Opa-Maske ist das übrigens.“


Einsatz von GPS-Technik durch Detektive


Monika Werner: „Und dann haben wir hier noch einen extra Koffer aus Plastik, ungefähr so groß wie ein Fotoapparat.“

Patrick Kurtz: „Das ist ein GPS-Tracker. Der ist in den meisten Zusammenhängen illegal, es gibt allerdings Ausnahmen. Beispielsweise wenn unsere Detektive aus München ein Fahrzeug als Zielobjekt haben, das unterschlagen worden ist, können wir da in vielen Fallkonstellationen einen Tracker anbringen, da es sich um das Eigentum des Klienten handelt.“

Monika Werner: „Also das ist ein Teil, das man an ein Auto anbringt und womit man dann über das Handy gucken kann, wo sich das Auto gerade befindet.“

Patrick Kurtz: „Genau: über Handys, Computer, Tablets – da gibt es verschiedene Möglichkeiten.“


Spurensicherung | Forensik | Spurensicherungskoffer


Monika Werner: „Dann haben wir hier noch einen Koffer?“

Patrick Kurtz: „Das ist mein Forensikkoffer. Damit können wir Spuren nachweisen und Spuren finden.“

Monika Werner: „Dann machen wir gleich mal einen Test: Ich mache Ihnen einen dicken, fetten Fingerabdruck auf die Schreibtischplatte. Also: Rußpulver drauf, dann schön verteilen mit einem feinen Pinsel – ganz weiche Federn – und das Ergebnis ist traumhaft.“

Patrick Kurtz: „Die Spur könnten wir nun mit einem Klebestreifen abnehmen oder genauer: Wir nehmen das Rußpulver ab, das den Fingerabdruck abbildet, kleben dann diese Folie auf einen Spurenträger und hätten die Spur somit gesichert.“


Gerichtsverwertbarkeit der Beweise unserer Münchner Detektive


Monika Werner: „Die Frage ist natürlich: Was wird anerkannt, wenn es darauf ankommt? Ist dieser Beweis auch für ein Gericht tauglich.“

Patrick Kurtz: „Wir bräuchten im besten Fall noch Zeugen. Im Allgemeinen ist es so, dass die Aussagen unserer Detektive aus München gerichtsverwertbar sind. Denn wir sind objektive Beobachter, unter anderem deshalb, weil es keine Erfolgshonorare gibt.“

Monika Werner: „Apropos Beobachter: Unser nächster Job ist eine Observation – da klinke ich mich jetzt mit ein.“


Teil 2 von „Moni unterwegs“ mit Patrick Kurtz


Den zweiten Teil des Interviews finden Sie hier.


Ein Beitrag von MDR 1 Radio.

Kurtz Detektei München

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Stuttgarter Privatdetektive im Kino: Untreue-Observation während Matt Damon auf der Leinwand den Mars erkundet


Diverse Hinweise wecken Untreue-Verdacht


Der Ex-Freund, der dem Jetzt-Freund auf dem Heimweg entgegenkommt, das Bild eines nackten Mannes vom Hals abwärts auf dem Handy der Lebensgefährtin, wöchentliche „Mädelsabende“ – all das kam Andreas R. aus Esslingen am Neckar seltsam vor. Die Erklärungen seiner Partnerin wirkten auf ihn wie hastig improvisierte Ausflüchte. Aus diesem Grund kontaktierte Andreas R. die Detektive der Kurtz Detektei Stuttgart und bat um die Observation seiner Lebensgefährtin durch einen unserer Privatermittler, sobald sie das nächste Mal von einem anberaumten „Damenabend“ berichten würde.


Observation beim Kinobesuch von „Der Marsianer“


Am Vormittag vor der geplanten Überwachung unseres Detektivs aus Stuttgart informiert Andreas R. die Einsatzleitung darüber, dass seine Lebensgefährtin angeblich mit einer Freundin in den Film „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ mit Matt Damon in der Hauptrolle gehen wolle. Durch Zufall hat Herr R. außerdem im Drucker zwei Online-Tickets für eben diesen Film im Kino Gloria in der Königsstraße Stuttgart gefunden. Umgehend bucht die Kurtz Detektei Stuttgart ebenfalls ein Ticket für den eingesetzten Sachbearbeiter. Es kann ein Platz schräg hinter der Zielperson mit mutmaßlich guter Sicht auf deren Aktivitäten reserviert werden.

Zur Wahrung der Unauffälligkeit soll die Observation durch unseren Stuttgarter Privatdetektiv nicht an der Wohnadresse der Zielperson begonnen werden, sondern erst im Kino selbst – da das Budget des Auftraggebers der Kurtz Privatdetektei Stuttgart lediglich für einen Ermittler reicht, müssen an dieser Stelle Abstriche gemacht werden. Herr R. baut darauf, dass sich die Zielperson tatsächlich im Kino einfinden würde.


Der Film „Der Marsianer“ gehört zu den großen Kinohits im Jahr 2015. Die Hauptfigur findet sich nach einem Unfall an einer menschlichen Mars-Basis als einzige Person auf unserem Nachbarplaneten wieder – ein moderner Robinson Crusoe auf dem Mars.


Zielperson trifft mit männlichem Begleiter ein


Als der Auftraggeber der Kurtz Detektei Stuttgart per SMS mitteilt, dass sich seine Lebensgefährtin nun zum Ausgehen zurechtmache, begibt sich der eingesetzte Detektiv zum Einsatzort und hält den Eingangsbereich im Blick. Die Vorstellung hat bereits begonnen, die Werbespots sind vorbei und die letzten Trailer laufen, als die Zielperson mit einer unbekannten männlichen Person ins Kino stürmt und sich sofort in den betreffenden Saal begibt. Beide Personen setzen sich auf die zuvor gebuchten Plätze. Unser Privatdetektiv aus Stuttgart wartet ein Weilchen, ehe er an einer lauten Filmstelle unauffällig ebenfalls auf seinem Sitz Platz nimmt.

Die verdunkelte 3D-Brille erschwert die Beobachtung zwar etwas, doch durch seine günstige Position gelingt es dem Observanten ohne Schwierigkeiten, die Aktivitäten der Zielperson und des unbekannten Herrn im Blick zu behalten. Beide essen gemeinsam aus einer kleinen Tüte mit Popcorn, weitere Auffälligkeiten sind zunächst nicht festzustellen. Als die Hauptfigur des Films Mark Watney während eines Sturms auf Mars von einem umherfliegenden Trümmer getroffen wird und im Dunkel des Unwetters verschwindet, zuckt die Partnerin des Auftraggebers der Kurtz Detektei Stuttgart zusammen und klammert sich an ihren Begleiter. Dieser zeigt keine Reaktion.


Zielpersonen tauschen Zärtlichkeiten aus


Der Kinofilm weiß durch eine überraschend humorvolle Hauptfigur zu bestechen. Immer wieder bricht die Zielperson in recht aufdringliches Gelächter aus und sucht dabei den Blickkontakt zu ihrem Begleiter, der diesen augenscheinlich (durch die 3D-Brillen lässt sich das nicht vollständig beurteilen) erwidert und deutlich leiser mitlacht. Dabei wirken die beiden beobachten Personen sehr vertraut auf unseren Stuttgarter Privatdetektiv.

Gegen Mitte entwickelt der Kino-Streifen einige ruhigere Sequenzen, die wegen gewohnt amerikanisch-patriotischer Überspitzungen Längen entwickeln. Währenddessen legt der männliche Begleiter den Arm um die Zielperson unseres Detektivs aus Stuttgart und die Lebensgefährtin von Herrn R. schmiegt sich an ihn. Als Mark Watney in einem spektakulären Manöver im Orbit um den Mars freischwebend die Hand seiner zur Rettung herbeigeeilten Kommandantin ergreift und somit dem sicheren Tod im Weltall entgeht, nimmt die Zielperson sich und der unbekannten männlichen Person die Brillen ab und küsst den Begleiter lang auf den Mund. Auch während des Abspanns küssen sich die Zielpersonen ausgiebig und tauschen weitere Zärtlichkeiten aus.


Barbesuch und Weiterfahrt zu einem Wohnobjekt


Nach dem Ende der Vorführung begeben sich die Zielpersonen unseres Stuttgarter Detektivs in eine Bar in der Königsstraße und nehmen einen Drink zu sich. Dabei sitzen sie nebeneinander, tauschen tiefe Blicke aus, küssen sich und berühren sich teilweise flüchtig an intimen Stellen.

Im Anschluss muss sich unser Ermittler der Kurtz Detektei Stuttgart sputen, da beide Personen nach dem Verlassen der Bar bereits nach wenigen Metern einen im Abfahren begriffenen Stadtbus besteigen und der Ermittler den Einstieg verpasst. Zu seinem Glück warten in unmittelbarer Nähe mehrere Taxen, und unser Observant kann dem Bus so unmittelbar folgen. Einige Stationen weiter verlassen die Zielpersonen den Bus und betreten Arm in Arm ein Wohngebäude. Unser Observant notiert die Adresse und fertigt Fotos des Klingeltableaus. Nach Rücksprache mit dem Auftraggeber der Kurtz Detektei Stuttgart stellt er die Observation ein.


Auswertung der Observation unseres Stuttgarter Detektivs


Am nächsten Tag erfolgt ein Treffen des eingesetzten Detektivs mit Andreas R., um die Ereignisse und Ergebnisse der Personenüberwachung auszuwerten. Der Auftraggeber, dem vor dem Einsatz kein Bild des Ex-Freundes zur Verfügung gestanden hatte, bestätigt, dass es sich bei der unbekannten männlichen Person um eben diesen Herrn gehandelt hatte. Somit wurde durch die Observation der Kurtz Detektei Stuttgart ein Verhältnis der Lebensgefährtin des Auftraggebers mit dem Ex-Partner bestätigt.


Alle Namen und Orte sind im Sinne des Klienten- und Zielpersonenschutzes selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Kurtz Detektei Stuttgart

Königstraße 80

D-70173 Stuttgart

Tel.: 0711 7153 0028

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Sherlock Holmes und moderne Detektive: Radiobeitrag mit der Kurtz Detektei Bonn II


Im Radio-Magazin Mephisto 97.6 – Faustschlag“ war Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Bonn, zum Thema Sherlock Holmes und moderne Detektive zu hören – hier gibt es den zweiten Teil. Den ersten Beitrag finden Sie an dieser Stelle auf der Website unserer Bonner Detektive.


Einerseits geniale Detektive, andererseits Spiritismus?


Im schottischen Edinburgh wurde Arthur Conan Doyle 1859 geboren. Und auch wenn sich vieles aus den Holmes-Geschichten auf Doyles Biographie beziehen lässt, etwas scheint nicht hineinzupassen: Conan Doyle glaubte an Feen und Übernatürliches.

Maria Fleischhack: „Das kam nach dem Ersten Weltkrieg, weil er seinen Bruder sowie seinen ältesten Sohn verloren hatte und er da natürlich Hoffnung suchte, dass man mit den Geistern vielleicht noch kommunizieren kann. Das Interesse am Spiritismus war schon vorher da, in den 1880er Jahren war das Okkulte total en vogue. Gerade in Großbritannien und London gab es unheimlich viele Séancen; es wurde ganz viel versucht, mit Geistern zu kommunizieren. Doyle hatte ein riesengroßes Interesse; vorher hatte er auch viele Bücher dazu geschrieben und versucht, das Thema zu umreißen und wissenschaftlich zu erklären. Es heißt, er war immer schon Fan des Irrationalen, was natürlich wieder spannend ist, da er dann mit dem Detektiv Sherlock Holmes eine rein rationale Figur erschaffen hat.“


Ermitteln unsere Privatdetektive aus Bonn wie Holmes?


Wenn das Unmögliche eliminiert wurde, muss das, was übrig bleibt, auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist, logischerweise die Wahrheit sein, stellt Sherlock Holmes in einer deutschen Verfilmung von 1983 fest. Und obwohl der Detektiv eine fiktive Figur ist, hat er auch die reale Welt beeinflusst. Methoden wie das Absperren des Tatorts sind heute Gang und Gäbe. Zu Zeiten Doyles waren sie das nicht. Scotland Yard hat sogar eine Datenbank nach dem Detektiv benannt, das „Holmes Office Large Major Enquiry System“, kurz „Holmes“. Ansonsten sind die Fälle aber kaum mit dem Alltag eines Detektivs in Bonn vergleichbar, relativiert Patrick Kurtz.

Patrick Kurtz: „Wir müssen natürlich beachten, dass es 120 Jahre her ist, dementsprechend haben sich viele Methoden überholt. Auch ist es bei uns so, dass die Fälle nicht so mysteriös sind, nicht so durchorganisiert, wie es in den Geschichten der Fall ist. Außerdem ist es größtenteils nicht die Einzelleistung eines Privatdetektivs, die zählt, sondern Teamarbeit. Von daher unterscheidet sich das schon stark.“


Sherlock Holmes  Meiringen
Manche Quellen behaupten, die Methoden des Roman-Detektivs Sherlock Holmes hätten direkten Einfluss auf die Kriminalistik genommen. Zumindest beziehen die Privatdetektive der Kurtz Detektei Bonn Inspiration aus Arthur Conan Doyles Werken.

Auch heute sollten Detektive etwas im Kopf haben


Nach wie vor müssen Detektive aber etwas im Kopf haben und damit auch ihre Erfinder. Das bestätigen sowohl der Bonner Privatdetektiv Patrick Kurtz als auch Anglistik-Dozentin Maria Fleischhack. Die Geschichten von Sherlock Holmes verraten eine Menge über ihren Autor, und auch deswegen gehört die Detektivfigur zu Arthur Conan Doyle – selbst wenn er das nicht so geplant hatte.

Maria Fleischhack: „Er hat bis 1929, also bis ein Jahr vor seinem Tod, weiter Geschichten geschrieben. Und er schrieb andererseits ein Vorwort zu der vorletzten Kurzgeschichtensammlung, in dem er sagt, dass er Sherlock Holmes einfach nicht mehr mochte, dass er etwas anderes machen musste, dass er sich aber doch wieder mit ihm versöhnt hat und das genoss. Es sei eigentlich so etwas gewesen wie eine reale Beziehung zu einem realen Menschen, also ein Auf und Ab. Zum Ende seines Lebens war er dann ziemlich versöhnt mit seiner Figur“, sagt Maria Fleischhack, Anglistik-Dozentin an der Universität Leipzig.

Über Arthur Conan Doyle wusste Christine Warnecke zu berichten.


Sherlock Holmes und moderne Detektive: Radiobeitrag mit der Kurtz Detektei Bonn I


Im Radio-Magazin Mephisto 97.6 – Faustschlag“ war Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Bonn, zum Thema Sherlock Holmes und moderne Detektive zu hören:


Der Detektiv Sherlock Holmes ist so populär wie eh und je


Anmoderation: „Sherlock Holmes: Im Rahmen seiner Abenteuer hat sich der eine oder andere ältere Zuhörer sicher bereits amüsiert, vor allem im Rahmen der Guy-Ritchie-Filme. Auch die hipstereske Jugend kennt diesen Mann dank einer nicht ganz unerfolgreichen BBC-Serie. Arthur Conan Doyle ist der geistige Vater des Detektivs, der es trotz aller Figürchen am Kulturhorizont bis in unsere Zeit geschafft hat. Doyle starb bereits vor 85 Jahren; das kann man sich gar nicht vorstellen. Gegen Ende seines Lebens stand er ein bisschen im Schatten seiner eigenen Figur. Christine Warnecke über das Leben des Schotten.“


„Tod“ und „Auferstehung“ des Vorzeige-Privatdetektivs


„Er fühlte sich ein bisschen überschattet und hat sich dann entschlossen, Holmes erst mal umzubringen. Es hat ihn emotional relativ kalt gelassen, dass Holmes gestorben ist“, resümiert Maria Fleischhack, Anglistik-Dozentin an der Universität Leipzig das Ende des berühmtesten Detektivs der Welt, Sherlock Holmes. Zugegeben, es ist nur eine erfundene Figur, aber eben eine sehr beliebte – schon damals im England des beginnenden 20. Jahrhunderts, wie sich anhand der Verkaufszahlen der Magazine sehen lässt.

Maria Fleischhack: „Als er Sherlock Holmes in Das letzte Problem umgebracht hat, kündigten mehrere Tausend Abonnenten ihre Abos, was für die Zeitschrift ein Riesenverlust war. Die Zahlen brachen weg und kamen dann natürlich mit der „Wiederbelebung“ in rauen Mengen zurück. Es waren dadurch sogar noch mehr, die sich ein Abo dieser Zeitschrift geholt haben und der Verlust hat sich dann wieder relativiert.“ In Das leere Haus lässt Doyle den Detektiv wieder auferstehen, weil die Leser es wollten. Und die Figur Holmes schlägt bis heute Wellen.


Auch die Kurtz Detektei Bonn wurde von Holmes inspiriert


Patrick Kurtz: „Ich bin Patrick Kurtz, in Bonn als Detektiv tätig. Sherlock Holmes hat im weitesten Sinne etwas mit meiner Tätigkeit bzw. mit meinem Werdegang zu tun, weil ich schon als 13-, 14-Jähriger die Romane bzw. Kurzgeschichten verschlungen habe, dementsprechend auch immer die Affinität zum Detektivberuf hatte und zu Sherlock Holmes im Allgemeinen. Ich bin dann dementsprechend zu dem Beruf gekommen und weiterhin auch Fan von Sherlock Holmes geblieben – das ist ganz klar.“

Anders als Patrick Kurtz, der Literatur studiert hat, war Doyle eigentlich Naturwissenschaftler. Er studierte Medizin und diente als Arzt in der Britischen Armee. Über den Burenkrieg von 1899 bis 1902 in Südafrika schrieb er ein Buch, für das er zum Ritter geschlagen wurde. Aus kolonialer Perspektive schildert er darin das Vorgehen der Briten gegen afrikanische Republiken. Nach dem Krieg arbeitete er als Augenarzt. Weil seiner Praxis aber die Patienten fehlten, schrieb er immer mehr Geschichten, erklärt Maria Fleischhack:

„Doyle hat Sherlock Holmes aus Spaß an der Freude erfunden, es also nicht groß geplant. Er wollte einfach seinen Professor Bell aus Edinburgh, bei dem er gelernt hatte, verewigen, hat sich daher verschiedene literarische Vorlagen genommen, so etwa Edgar Allan Poes Dupin. Daraus hat er Sherlock Holmes erfunden. Es wurde dann ein zweiter Roman in Auftrag gegeben und der kam besser an. Daraufhin hat das Strand Magazine, das gerade neu gegründet worden war, ihn gebeten, Populärgeschichten zu schreiben. Und so ist es dann gekommen, dass Sherlock Holmes seriell veröffentlicht wurde.“ Die Geschichten wurden bis heute mehrfach verfilmt und neu aufgelegt. Der Charakter des intelligenten, aber unangepassten und zeitweise zu Drogen greifenden Sherlock Holmes ist immer ähnlich.


Arthur Conan Doyle, ebooks
Arthur Conan Doyle inspirierte nicht nur die Detektive der Kurtz Detektei Bonn, sondern auch viele unserer Kollegen und unzählige weitere Literatur- und Filmbegeisterte – von 1887 bis heute!

Detektiv Holmes konnte nur so genial sein wie sein Erfinder


Maria Fleischhack: „Arthur Conan Doyle hat sich selbst eher in der Rolle des Assistenten, Doktor Watson, verewigt. Er ist sozusagen genauso beschrieben: Er war in der Armee, hat einen schönen Schnauzbart, und eine Liebe zu Frauen. Holmes ist so extrem intelligent, aber es braucht einen extrem intelligenten Menschen, um solche Geschichten zu schreiben. Und dadurch ist er im Geiste und im Hirn in Sherlock Holmes vertreten. In Watson ist er eher als Figur und biographisch vertreten, da er auch im Militär war, unterwegs war, die Welt gesehen hat, ein Patriot ist. Das ist schon ziemlich deutlich, und ansonsten merkt man einfach die Liebe zu Schottland. Da gibt es zum Beispiel Lauriston Gardens und die sind in Edinburgh. Er hat auch immer Teile seiner Kindheit nach London verpflanzt.“


Teil 2 des Beitrags über Arthur Conan Doyle


Den zweiten Teil dieses Beitrags über Arthur Conan Doyle und Sherlock Holmes finden Sie auf der Website der Kurtz Detektei Bonn an dieser Stelle. Wir möchten anmerken, dass sich die älteren Generationen sicherlich weniger an den Guy Ritchie-Filmen erfreut haben als an interessanten Kultproduktionen wie der 80er Serie mit Jeremy Brett und den Klassikern mit Basil Rathbone in der Hauptrolle als Sherlock Holmes.


Von Detektiv-Vorbildern: Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Frankfurt, im langen Interview – Teil 4


Für das Format „M19 – das lange Interview“ des Radiosenders Mephisto 97.6 unterhielt sich Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Frankfurt, eine Stunde lang mit Chefredakteurin Paula Drope über den Detektivberuf. Im vierten Teil geht es um fiktive Vorbilder für unsere Frankfurter Privatdetektive. Den dritten Teil über Observationen durch Detektive finden Sie hier.


Klischee: Haben Detektive Erzfeinde?


Paula Drope: „Ich komme nicht drum herum, ich muss noch eine Klischeefrage über Detektive stellen.“

Patrick Kurtz: „Ja, gerne.“

Paula Drope: „Haben Sie einen Erzfeind, wie er im Buche steht?“

Patrick Kurtz (lacht): „Nein. Nicht dass ich wüsste zumindest.“

Paula Drope: „Von einem Erzfeind muss man eigentlich wissen.“

Patrick Kurtz: „Nicht unbedingt. Vielleicht ist man ja der Erzfeind von jemanden, ohne es zu wissen und ohne dass der andere der eigene Erzfeind ist. Das könnte ich mir schon eher vorstellen.“

Paula Drope (lacht): „Damit sind wir auch schon bei Ihrem 2. Musikwunsch angekommen. Es handelt sich um den Song Madman von Peter Cornell. Warum haben Sie sich für dieses Lied entschieden?“

Patrick Kurtz: „Peter Cornell ist der Bruder von Chris Cornell. Chris Cornell gehört zu meinen liebsten Musikern überhaupt. Alle Projekte, die er jemals angefangen hat, bis auf ein Album, das er leider mit Timbaland produzierte, finde ich hervorragend. Durch Chris Cornell bin ich auf Peter Cornell gestoßen, der jetzt sein erstes Solo-Album rausgebracht hat. Ich glaube, das war im letzten Jahr, und zunächst nur als MP3-Download – er ist noch ein ganz Unbekannter. Schön, dass er es überhaupt verwirklichen konnte. Weil er so unbekannt ist und weil ich seine Musik trotzdem klasse finde, möchte ich das hier gerne abspielen lassen.“

Paula Drope: „Madman von Peter Cornell.“



Detektiv-Stereotypen | Stichwort: Sherlock Holmes


Paula Drope: „Hallo zurück zu M19, dem langen Interview bei Mephisto 97.6. Mein Gast, der Detektiv Patrick Kurtz, und ich sprechen schon die ganze Zeit über das Leben als Privatdetektiv in Frankfurt. Jetzt müssen wir mal zu den Vorbildern kommen und wer könnte da ein größeres Vorbild sein als Sherlock Holmes und letztlich seine vielen Romannachfolger? Haben Sie auch so ein Vorbild für den Detektiv-Beruf? Ist Sherlock Holmes das Vorbild?“

Patrick Kurtz: „Er ist auf jeden Fall mein liebster fiktiver Detektiv. Ich habe eine ganze Menge Memorabilia im Büro, also Gesamtausgaben auf Englisch und auf Deutsch, einen Pfeifenständer mit Sherlock Holmes-Emblem, Bilder, natürlich DVDs und Blu-rays, CDs, Hör-CDs – alles Mögliche.“

Paula Drope: „Wenn man sich diese Romanfiguren einmal anguckt: Da gibt es zum einen diesen Pfeife rauchenden Detektiv – Sie selbst rauchen Pfeife, seit Sie 14 sind, haben Sie vorhin erzählt –, der Trenchcoat trägt im nebligen London, und auf der anderen Seite den alleinstehenden, groben, Whisky trinkenden Detektiv aus der Bronx. Haben Sie mit diesen Stereotypen dann vielleicht doch etwas gemeinsam?“

Patrick Kurtz: „Also mit den amerikanischen Stereotypen über Privatdetektive eher weniger. Mit den britischen, also gerade Sherlock Holmes, schon eher, weil ich eben auch viel in meinem Ohrensessel sitze, Pfeife rauche und dabei gerne ein Buch lese. Allerdings spiele ich Gitarre, nicht Violine [lacht]. Es gibt schon ein paar Schnittpunkte, die sich allerdings in der tatsächlichen Arbeit nicht so wahnsinnig widerspiegeln, weil Sherlock Holmes ja doch über das Genialische kommt, über Schlussfolgerungen, die bei uns gar nicht notwendig sind, weil sich die Fälle ganz anders gestalten. Weil wir nicht Mysterien lösen müssen, sondern es sich größtenteils um Dinge handelt, die durch unsere Detektive in Frankfurt zu beobachten sind.“

Paula Drope: „Wirken Sie auf Ihre Mitarbeiter in Ihrem Detektivbüro manchmal einen Tick exzentrisch?“

Patrick Kurtz: „Das kann ich Ihnen nicht sagen, das müsste ich sie fragen oder besser: Sie müssten sie fragen.“


Sherlock Holmes-Pfeifenständer der Firma Peterson im Büro der Detektei Kurtz. Einige Klischees, die sich über Detektive im Umlauf befinden, treffen auf unsere Ermittler der Kurtz Detektei Frankfurt und auch auf viele andere Kollegen zu.

Tipps aus der Fiktion für den Berufsalltag als Privatdetektiv?


Paula Drope: „Was von diesen Detektiv-Bildern ist denn eher nicht realistisch?“

Patrick Kurtz: „Vor allem das des Detektivs als Einzelkämpfer. Das ist heute einfach kaum noch machbar, weil man, wie vorhin schon angesprochen, Beziehungen zu Behörden und vielen anderen Ansprechpartnern braucht – und natürlich zu den Kollegen. Ohne die geht es nicht.“

Paula Drope: „Sie haben gerade schon gesagt, Sie haben Sherlock Holmes in allen möglichen Ausführungen bei sich im Büro stehen. Sie sind großer Fan, würde ich mal behaupten wollen?“

Patrick Kurtz: „Ja.“

Paula Drope: „Haben Sie aus diesen Büchern vielleicht auch etwas gelernt und evtl. schon Dinge für Ihren Alltag als Detektiv in Frankfurt übernehmen können?“

Patrick Kurtz: „Ich denke, als Jugendlicher habe ich dem sehr viel entnehmen können. Gerade was logisches Denken, was Problemlösungen angeht. Vermutlich eher unterbewusst. Also es ist nicht so, dass ich mir, als ich tatsächlich Detektiv geworden bin, Sherlock Holmes-Bücher angeschaut und nachgeguckt habe, was ich davon übernehmen könnte. Ich habe das teilweise versucht bei der Sherlock-Darstellung von Benedict Cumberbatch, bin da allerdings an meine Grenzen gestoßen [lacht]. Ich denke, unterbewusst schaut man sich schon etwas ab, aber bewusst habe ich mir nichts rausgepickt.“

Paula Drope: „Lesen Sie auf der anderen Seite auch gerne mal so einen schwedischen Krimi?“

Patrick Kurtz: „Bislang eher weniger. Das steht auf meiner Liste, aber bin ich noch nicht oft dazu gekommen.“

Paula Drope: „Aber würden Sie generell schon noch machen?“

Patrick Kurtz: „Ja, klar – wenn ich Zeit habe. Ich habe nicht viel Zeit.“


Kurtz Detektei Frankfurt am Main

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Über Detektiv-Observationen: Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei München, im „Langen Interview“ – Teil 3


Für das Format „M19 – das lange Interview“ des Radiosenders Mephisto 97.6 unterhielt sich Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei München, eine Stunde lang mit Chefredakteurin Paula Drope über den Detektivberuf. Im dritten Teil geht es um Observationen und um den Alltag unserer Privatdetektive in München. Den zweiten Teil über die Detektiv-Ausbildung finden Sie hier.


Der erste Fall: Observation wegen Wettbewerbsverbots


Paula Drope: „Herr Kurtz, was war Ihr erster Fall?“

Patrick Kurtz: „Mein erster Fall war ein Verstoß gegen das Wettbewerbsverbot. Da hatte ein Mitarbeiter einen Exklusivvertrag mit einer Firma – er durfte nur für diese eine Firma arbeiten und nicht für einen Konkurrenten. Die Firma war sich aber sicher, dass er doch für einen Konkurrenten arbeitete, und dementsprechend haben unsere Münchner Detektive ihn dann observiert. Vier Tage waren das, glaube ich, drei Tage lang herumsitzen, jedes Mal 10-12 Stunden. Das war am Anfang zwar schön als Verdienst, doch es ist einfach nichts passiert. Am vierten Tag war es dann aber soweit: Der Mitarbeiter stand wirklich auf der Matte beim verdächtigten Unternehmen und arbeitete dort.“

Paula Drope: „Und was ist dann passiert?“

Patrick Kurtz: „Dann habe ich den Ermittlungsbericht geschrieben, an den Auftraggeber der Kurtz Detektei München weitergegeben und, ich denke, anschließend wird es die fristlose Kündigung gegeben haben. Wahrscheinlich gab es da auch eine Vertragsstrafe. Er wird dann keine geringe Summe gezahlt haben für den Vertragsverstoß. Aber das weiß ich nicht.“

Paula Drope: „Das heißt, wie es nach den Fällen weitergeht, das wissen Sie meistens gar nicht?“

Patrick Kurtz: „Es kommt immer darauf an. Wenn es eine gütliche Einigung gibt unter den Parteien, dann weiß ich im Endeffekt meistens nichts davon. Wenn es vor Gericht geht, dann kriegen wir natürlich noch einmal Bescheid wegen der Zeugenladung etc. Auch um Bilder anzufordern, müssen wir nachträglich kontaktiert werden. Denn die dürfen wir nicht einfach so herausgeben aufgrund des Kunsturhebergesetzes. Manche Auftraggeber halten natürlich gerne den Kontakt, gerade bei privaten Sachen: „Sie haben uns geholfen, das war wunderbar usw.“ Ich bin nach einem Fall sogar schon einmal zum Essen eingeladen worden von einer Klientin, die sehr nett war. Bei den meisten Fällen, die unsere Detektive in München bearbeiten, ist es aber trotzdem so, dass man nicht weiß, wie es weitergeht.“


Detektive müssen das Verhalten von Zielpersonen lesen können.


Paula Drope: „Sie haben jetzt hauptsächlich von Observationen gesprochen, da würde ich mal sagen, man sitzt dann im Auto? Sie haben auch gerade schon gesagt, das sei manchmal ein bisschen langweilig.“

Patrick Kurtz: „Manchmal, ja.“

Paula Drope: „Gab es denn schon so richtig brenzlige Situationen während eines Einsatzes?“

Patrick Kurtz: „Ja, mit Sicherheit. Da überrumpeln Sie mich jetzt allerdings, da ich ein bisschen im Gedächtnis kramen muss. Es gibt immer mal wieder Situationen, in denen ist man sich unsicher: Ist man jetzt noch safe, ist man von der Zielperson erkannt worden, hat die Zielperson einen schon gesehen? Es gibt ganz unterschiedliche Charaktere von Zielpersonen: Manche können unsere Privatdetektive aus München den ganzen Tag lang angucken und erkennen einen trotzdem nicht wieder, und andere, wenn die einen zweimal im Rückspiegel sehen, werden sie sofort nervös. Das merkt man den Zielpersonen als Detektiv meist sehr schnell an. Bei wieder anderen hat eine gewisse Grundnervosität andere Gründe als unsere Observation: Vielleicht sind sie nervös, weil sie gerade ein Delikt begehen. Dann hat ihr ungewöhnliches Verhalten nichts damit zu tun, dass sie glauben, konkret durch unsere Wirtschaftsdetektive aus München entdeckt worden zu sein, sondern ist einfach der brenzligen Situation geschuldet, in der sie sich wegen ihres Delikts befinden.“


Auch bei Privatdetektiven kann nicht immer alles funktionieren.


Patrick Kurtz: „Ich hatte auch schon einmal den Fall, das fällt mir jetzt spontan ein, dass uns eine Zielperson angesprochen hat, weil ihr aufgefallen ist, dass wir hinter ihr hergefahren sind. Das Observationsumfeld war eine ganz, ganz kleine Gemeinde, und innerhalb dieser Gemeinde gab es dann noch ein abgeschlossenes Areal mit 6-7 Häusern, das nur von 2 Landstraßen aus einsehbar war. Man hätte nicht in dem Areal selbst parken können, denn das wäre sofort aufgefallen – keine Chance. Man konnte nur die beiden Abfahrtswege abdecken. Das haben unsere Münchner Privatdetektive entsprechend gemacht. Wir waren verdeckt, d.h. man konnte uns auch von der Straße aus nicht sehen. Die Zielperson hätte uns unter keinen Umständen sehen können, es fuhren aber regelmäßig landwirtschaftliche Fahrzeuge an uns vorbei und am 2. oder 3. Tag passierte es dann: Unsere Detektive aus München nahmen die Observation auf, fuhren der Zielperson hinterher und sahen, wie die Zielperson in ein Haus ging. Wir postierten uns dann 200-300 Meter entfernt von dem Haus.

Plötzlich stand die Zielperson an meinem Autofenster und sagte: „Sie können jetzt einstellen.“ Ja, das war kein so schöner Moment. Ich habe das hinterher aufgearbeitet: Wie konnte es nur dazu kommen? Allerdings konnte ich keine Fehler auf unserer Seite entdecken – die Observation wäre einfach nicht anders möglich gewesen. Es muss einer der landwirtschaftlichen Fahrer dort gewesen sein, der unsere Münchner Detektive gesehen hat und wahrscheinlich mit der Zielperson verwandt oder mit ihr befreundet war. Außerdem muss er von der Situation der Zielperson gewusst haben [Krankschreibungsbetrug]. Er muss die Zielperson gewarnt haben. Es gab an der Stelle einfach keine andere Möglichkeit, die Observation durchzuziehen, außer man hätte vielleicht, weiß ich nicht, einen Hubschrauber gehabt, aber der wäre natürlich auch aufgefallen [lacht]. Nein, mir fallen auch im Nachhinein keine Lösungen für die Sache ein. Manchmal geht es einfach nicht.“

Paula Drope: „Das heißt, das ist letztendlich eine Pechsituation?“

Patrick Kurtz: „Ja. Durch einen Trick haben wir der Zielperson den Verstoß dann aber doch noch nachweisen können – obwohl sie bereits wusste, dass sie observiert worden war. Dieser Mitarbeiter war sich in der Folge zu sicher und machte zum Glück Fehler.“


Sie sind selten, doch es gibt sie: Zielpersonen, die schon mit dem zweiten Blick in den Rückspiegel misstrauisch werden.

Vorinformationen bei der Vorbereitung einer Observation


Paula Drope: „Wie groß muss dieser Glücksfaktor sein, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist oder eben zur richtigen Zeit nicht an einem entsprechenden Ort?“

Patrick Kurtz: „Das ist sehr, sehr fallabhängig. Bei mir beispielsweise – das sage ich den Leuten immer, wenn sie anrufen, weil der Ehemann oder die Ehefrau fremdgeht, und sie mich fragen, wie viel das kostet –, dann sage ich, das ist ganz schwierig, pauschal zu beurteilen, wenn ich nur die Auskunft habe: „Ich hege den Verdacht, mein Partner geht fremd.“ Ich muss Folgendes immer wissen:

  • Ist das ein konkreter Verdacht?
  • Wann und wo könnte etwas passieren?
  • Oder ist es einfach nur so ein allgemeines Gefühl, das sich auf Indizien aufbaut?

Wenn unsere Privatdetektive in München nämlich nur ein allgemeines Gefühl haben, dann müssen wir auch auf gut Glück quasi ins Blaue hinein observieren. Wenn wir allerdings wissen, an dem Tag ist da und da eine Veranstaltung, der geht da vielleicht mit einer anderen Frau hin, dann können wir das natürlich deutlich besser eingrenzen. Dementsprechend kommt es immer auf die Situation an und auf das Vorwissen, das uns von den Auftraggebern übermittelt wird.“


Detektiv-Arbeit und die Kooperation mit der Polizei


Paula Drope: „Ehebruch ist ja etwas, das für Privatpersonen nicht schön ist, aber letzten Endes nichts, was die Polizei interessiert?“

Patrick Kurtz: „Genau.“

Paula Drope: „Sie haben aber auch größere Fälle. Wann stößt die Kurtz Detektei München an ihre Grenzen, also dass Sie die Polizei hinzuziehen müssen?“

Patrick Kurtz: „Bei Kapitalverbrechen sind wir sowieso verpflichtet, sie zu melden. Ansonsten gibt es wenige Situationen, in denen wir wirklich erstens verpflichtet sind und es unseren Detektiven in München zweitens auch etwas nützen würde, die Polizei hinzuzuziehen. Es liegt meistens im Ermessen des Auftraggebers und wir können uns ja nicht über den Willen des Auftraggebers hinwegsetzen. Beispielsweise wenn wir ein Kind oder einen Jugendlichen observieren, weil er unter Verdacht steht, Drogen zu nehmen. Wir können da nicht sagen, wir rufen jetzt die Polizei, weil der Junge Drogen dabei hat, denn das würde dem Kind und den Eltern als Auftraggeber der Kurtz Detektei München natürlich schaden. Das wäre nicht Ziel des Auftrags. Dementsprechend gibt es eher wenige Schnittpunkte, bei denen wir wirklich aktiv mit der Polizei arbeiten.“


Kurtz Detektei München

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