Millionenbetrügereien mittels Scheinfirmen: Detektei in Leverkusen* ermittelt gegen gewerbliches Betrugsnetz


Schuldnerermittlung nach Eingehungsbetrug


Ein gerichtlicher Schuldtitel in sechsstelliger Höhe, Gesamtschäden im Millionenbereich – das waren die Voraussetzungen, unter denen unsere Detektei in Leverkusen* von einer ortsansässigen Firma kontaktiert worden war. Dieses Unternehmen hatte sich auf diverse seriös wirkende Warenlieferungsgeschäfte mit einem Herrn Loope eingelassen, der eine erfolgreiche Vita und zahlreiche gut laufende Firmen aufzuweisen hatte. Der Auftraggeber zahlte den größten Teil der Rechnungssumme im Voraus, doch zu einer Warenlieferung kam es nie, denn angeblich sei Herrn Loopes Firma insolvent gegangen; ein entsprechender Insolvenzantrag lag tatsächlich vor.

Das geschädigte Unternehmen sah sich klar als Opfer eines perfiden Einlassungsbetruges, auch Eingehungsbetrug genannt. Diese Betrugsform liegt vor, wenn entweder Leistungen bzw. Waren bestellt werden, obwohl der Besteller von Anfang an weiß, dass er diese nicht bezahlen kann bzw. will, oder wenn man Zahlungen vereinnahmt für Leistungen bzw. Waren, die man bekanntermaßen nie erfüllen bzw. liefern können wird. Als Dienstleistungsunternehmen muss sich auch unsere Privatdetektei in Leverkusen* zur eigenen Forderungseintreibung hin und wieder mit Einlassungsbetrügern auseinandersetzen – es handelt sich also keineswegs um einen Sonderfall. Allerdings sind der gewerbsmäßige Aufbau und die damit einhergehende kriminelle Energie im vorliegenden Fallbeispiel außergewöhnlich:


Gewerbsmäßiger Insolvenzbetrug über Scheinfirmendickicht


Ziel der Ermittlungen unserer Detektive in Leverkusen* war es, Herrn Loope, dessen Schuld in Abwesenheit gerichtlich festgestellt worden war, aufzufinden, denn er ließ sich weder für den Auftraggeber noch für die Behörden greifen, da alle vorhandenen Daten ins Leere führten. Die Recherche gestaltete sich langwierig und kompliziert, da sich unsere Wirtschaftsermittler durch ein Netz von Scheinfirmen kämpfen mussten. Die Schwierigkeiten begannen schon beim Namen, denn im Internet, in polizeilichen Registern und selbst im Handelsregister tauchten zu offensichtlich ein und derselben Person diverse unterschiedliche Schreibweisen sowohl des Vor- als auch des Nachnamens auf, zudem unterschiedliche Geburtsdaten und -orte sowie Unmengen an vorgeblichen Wohnadressen.

Unser Detektiv-Team in Leverkusen* erstellte eine Grafik mit den diversen Firmen, Adressen und damit verknüpften weiteren Personen, die sich im Zusammenhang zu Herrn Loope fanden. Diese Grafik weitete sich im Laufe der Ermittlungen immer weiter aus, bis sie schließlich eine Größe von circa elf Quadratmetern umfasste und einem Spinnennetz glich, da sich allerorten Querverbindungen ergab, die entsprechend markiert wurden. Insgesamt umfasste die Übersicht 78 Gesellschaften, bei denen die Zielperson aktuell oder ehemals als Geschäftsführer oder als Zeichnungsberechtigter eingetragen war, 134 Firmenadressen zu diesen Gesellschaften, 69 Insolvenzanträge, 8 Personen, die immer wieder gemeinsam mit Herrn Loope auftauchten und offensichtlich fest in die Machenschaften integriert waren, sechs verschiedene Namensschreibweisen der Zielperson sowie 27 angebliche aktuelle oder ehemalige Wohnadressen. Diese Recherche war eine Mammutaufgabe – erstens die Zusammenstellung all dieser Information, zweitens deren Auswertung samt Herstellung der Querverbindungen und drittens die Überprüfung der Angaben.


Physische Überprüfung der ermittelten Informationen


Zu den weiteren Maßnahmen unserer Wirtschaftsdetektei in Leverkusen* zählten:

  • Vor-Ort-Überprüfung aller recherchierten Wohnadressen zur Zielperson: An keiner einzigen war Herr Loope jemals gesehen worden, an fast allen hatten schon häufig verschiedene Personen nach ihm gefragt. Immerhin konnten bei diesen physischen Überprüfungen diverse weitere Firmenverknüpfungen gefunden bzw. hergestellt werden.
  • Vor-Ort-Überprüfung von 36 der Firmenadressen (mehr war budgettechnisch nicht möglich), bevorzugt jener mit hoher Überschneidungsquote zwischen verschiedenen im Netzwerk verzeichneten Firmen und Personen (33 in Deutschland, 2 in der Schweiz (drei weitere im Briefkastenfirmen-Kanton Zug konnten getrost ausgelassen werden), 1 in Österreich): An keiner einzigen existierten Mitarbeiter, größtenteils handelte es sich um reine Briefkästen, vereinzelt gab es mal einen Kellerraum als Büro, an sieben der Adressen existierten keinerlei Hinweise auf die jeweils angeblich dort ansässige Firma.
  • Überprüfung von 24 Adressen der im Netzwerk verknüpften Personen (Verknüpfungen durch Firmenbeteiligungen, Zeichnungsberechtigungen, Tätigkeiten als Liquidatoren, Domaininhaberschaften u.a., mitunter auch Personen in Verwandtschaftsverhältnissen): An keiner einzigen waren die jeweils gesuchten Personen persönlich bekannt, Nachfragen hatte es aber wie bei Herrn Loope schon diverse Male gegeben.

Weiterhin interessant: Trotz der bereits zu diesem Zeitpunkt der Ermittlungen offenkundigen kriminellen Eigenschaften dieses Firmengebildes traten mehrere der darin verwickelten Einzelpersonen in ehrenhaften Positionen auf: Vorsitzende von Kulturvereinen, Unterstützer von Sportvereinen, Rechtsanwälte und ein Lokalpolitiker.


Die meisten der überprüften Unternehmen entpuppten sich als Briefkastenfirmen, die offenbar über ein untereinander verzweigtes Netzwerk Gelder verschoben, um diese vor gültigen Rechtsansprüchen zu verbergen. 


Methodik dieses gewerblichen Wirtschaftsbetrugs


Das Businesskonzept dieser gewaltig aufgebauschten Betrugshandlungen setzte offenbar auf folgende Faktoren, Variante 1:

  • Gründung neuer Firmen zur vorgeblichen Durchführung lohnender Projekte
  • Anwerbung von Investoren bzw. Kunden zur Beschaffung finanzieller Mittel
  • stillschweigende Verweigerung der Leistungserbringung und Verschiebung der Investionssummen auf Konten anderer Firmen aus dem Netzwerk
  • Eröffnung des Insolvenzverfahrens | Auflösung/Löschung der dann überschuldeten Firmen oder Übernahme durch stets gleiche Liquidatoren

Variante 2:

  • Gründung neuer Firmen zur tatsächlichen Durchführung von Projekten durch Investoren
  • Verwirklichung der Projekte durch Drittfirmen
  • Nichtbezahlung der Drittfirmen, folglich Forderungen durch die Drittfirmen an die Projektfirmen
  • Eröffnung des Insolvenzverfahrens | Auflösung/Löschung der dann überschuldeten Projektfirmen oder Übernahme durch stets gleiche Liquidatoren

Variante 3:

  • Gründung neuer Handelsfirmen
  • Anwerbung von Kunden zur Beschaffung finanzieller Mittel
  • vorsätzliche Überschuldung durch die Nichtlieferung bezahlter Waren
  • Eröffnung des Insolvenzverfahrens | Auflösung/Löschung überschuldeter Firmen oder Übernahme durch stets gleiche Liquidatoren

Durch die gesellschaftlichen Verbindungen der einzelnen Personen und Firmen untereinander ist es den Firmengründern und/oder Investoren möglich, ihren finanziellen Gewinn aus der Insolvenzmasse heraus zu verschleiern.


Legendiertes Treffen mit dem gesuchten Wirtschaftsbetrüger


Nach Aufdeckung all dieser Hintergründe gelang es unseren Privatdetektiven in Leverkusen* letztlich, eine Projektfirma Herrn Loopes zu identifizieren, die aktuell aktiv nach Investoren suchte und Kontaktdaten mit tatsächlicher Erreichbarkeit auswies. Mittels der Legende Geschäftsanbahnung/Investitionsvorhaben konnte in einer Mittelstadt in Rheinland-Pfalz ein Treffen mit der Zielperson vereinbart werden, an das die Ermittler eine mehrstündige Observation anschlossen, um auf diese Weise herausfinden zu können, wo Herr Loope wohnte. Leider führte er uns jedoch nicht zu seinem Wohnhaus, sondern zu einem Hotel – offensichtlich war die besagte Mittelstadt nicht sein Wohnort.

Aufgrund des Umfangs des kriminellen Netzwerkes und der Höhe des Schuldtitels gegen die Zielperson rieten unsere Wirtschaftsdetektive in Leverkusen* der auftraggebenden Firma nachdrücklich, die Observation Herrn Loopes lückenlos fortzusetzen, auch wenn dies natürlich hohe Detektivkosten verursachen würde. Leider zeigten die Klienten keine Geduld, sondern verständigten die Behörden und ließen den Betrüger vorläufig festsetzen. Das Ergebnis: Nicht nur durfte die Zielperson die Polizeidienststelle unter Angabe einer falschen Aufenthaltsadresse wenige Stunden später unbehelligt verlassen, auch behauptete sie, keinerlei pfändbares Eigentum zu besitzen und somit nicht für den Schuldtitel aufkommen zu können. Herr Loope sei insolvent und habe das zugehörige Verfahren längst eröffnet. Womöglich hätte die weitere Observation unsere Leverkusener Detektive* früher oder später auf pfändbares Eigentum wie eine Villa, Fahrzeuge und andere physische Besitztümer stoßen lassen, die man dann ggf. hätte pfänden können, sofern nicht auch dort wieder Überschreibungen oder andere Tricks zur Verschleierung der tatsächlichen Eigentumsverhältnisse zur Anwendung kamen.


Was wäre wenn …


Letztlich hatte unsere Detektei in Leverkusen* das Auftragsziel, den Schuldner ausfindig zu machen, erfüllt. Dennoch war das Gesamtergebnis natürlich nicht zufriedenstellend, da sich selbiger direkt im Anschluss an die Ermittlungen wieder dem Zugriff durch Behörden und Auftraggeber entzog und somit keine Pfändung bzw. freiwillige Zahlung erfolgte.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass selbst bei fortgesetzter Kenntnis des Aufenthaltsortes die erfolgreiche Durchsetzung der titulierten Forderung fraglich geblieben wäre, weil erstens mit weiteren Verschleierungspraktiken zu rechnen war und zweitens viele Gerichtsvollzieher (beileibe nicht alle!) leider mehr als schlampig arbeiten. Obwohl sie rechtlich mit großen Befugnissen ausgestattet sind und selbst Wohnräume gewaltsam öffnen dürfen, um Rechtsansprüche durchzusetzen, leiden auch diese Staatsdiener unter der berühmt-berüchtigten Beamtenkrankheit, die man Faulheit nennt. Je mehr Aufwand, desto anstrengender und unbequemer der Tag. Folglich reicht es einem Schuldner, wenn er auf diese schwarzen Schafe ihres Berufsstandes trifft, mitunter, einfach zu behaupten, dass er nichts habe, denn geprüft wird diese Behauptung von solchen Gerichtsvollziehern nicht. Wenn man, wie wir von der Kurtz Detektei für Leverkusen, derartige Ereignisse erlebt und Gespräche mit absurd unmotiviert handelnden Staatsbeamten geführt hat, kann man sich getrost fragen, ob man mit der Aufklärung von Kriminalität anstelle von deren Verübung tatsächlich die sinnvollere Seite gewählt hat – rein ökonomisch sicherlich nicht.


Alle Namen und Orte sind im Sinne des Klienten- und Zielpersonenschutzes selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Kurtz Detektei Köln

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Bewerbungsbetrug: Falschangaben und gefälschte Unterlagen | Bewerbercheck durch Detektive


Unregelmäßigkeiten bei fast jeder zehnten Bewerbung – Detektive aus München prüfen Bewerbungen auf Echtheit


Fast jeder Bewerber hat es schon einmal getan, wenn auch nicht im stets gleichen Ausmaß und vor allem nicht immer mit krimineller Energie: den eigenen Lebenslauf zu Bewerbungszwecken „aufzuhübschen“. Aus dem kleinen Bröckchen Schulfranzösisch wird in der Bewerbung bei einem multinationalen Unternehmen „verhandlungssicheres Französisch“, das unbezahlte Praktikum in einer Kanzlei mutiert zu einer mehrmonatigen Einstellung als Rechtsanwalt, und Strandurlaube an der Costa Brava werden als „mehrwöchige Sprachreisen“ ausgegeben. Während sich diese Schummeleien für den Arbeitgeber meistens nur als geringfügige Enttäuschungen herausstellen, sofern sie überhaupt entdeckt werden, gibt es – so die Erfahrung unserer Wirtschaftsdetektei in München – auch weitaus skrupellosere Bewerber. Sie kaufen sich akademische Titel, reichen Zeugnisse von Freunden als eigene ein oder fälschen im extremsten Fall sogar die gesamte Identität, um Unliebsames aus dem Lebenslauf und/oder dem polizeilichen Führungszeugnis streichen und stattdessen für sich eine glorreiche Vergangenheit erfinden zu können.

Laut einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 2005, in der über 3 Millionen Bewerbungen untersucht wurden, weist jede zehnte Bewerbung Falschangaben und/oder handfeste Fälschungen auf, die nicht nur als kleine Schönheitskorrekturen anzusehen sind. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass rund 10 % der deutschen Unternehmen angeben, in der Vergangenheit bereits mindestens einmal einem Betrüger aufgesessen zu sein. Und bei dieser Zahl handelt es sich nur um die Unternehmen, die den Betrug entdeckt und nachgewiesen haben; die Dunkelziffer dürfte noch deutlich höher liegen, denn oftmals arbeiten Bewerbungsbetrüger über Jahre mehr oder weniger reibungslos in Positionen, für die sie gar nicht qualifiziert sind – bis ihnen eines Tages ein dilettantischer Fehler mit häufig fatalen Folgen für den Arbeitgeber unterläuft. Unsere Detektei aus München prüft sowohl vorsorglich die Bewerbungsunterlagen aktueller Aspiranten als auch nachträglich die angeblichen Lebensläufe bereits eingestellter Arbeitnehmer, die sich am Arbeitsplatz durch einen Mangel an Fachkenntnissen und Erfahrungen verdächtig gemacht haben: 089 7007 4301.


Ärzte ohne Studium, Lehrkräfte ohne Berufserfahrung, Juristen ohne Zulassung, Politiker mit gekauften Doktortiteln


Betrügerische Falschangaben können ein Unternehmen hart treffen; man stelle sich beispielsweise einen Arzt vor, der seit Jahren in einer Privatklinik arbeitet, tatsächlich aber nie Medizin studiert hat und somit täglich Menschen in Gefahr bringt. Nicht nur der falsche Arzt, sondern auch die Klinikleitung, die Bewerbung und Bewerber nicht ausreichend geprüft hat, muss sich der Verantwortung stellen, leichtsinnig Menschenleben aufs Spiel gesetzt zu haben. Derart dramatisch verlaufen natürlich nur wenige Einzelfälle, die es aber aufgrund ihrer Brisanz gerne in die Medien schaffen.

Die Mehrzahl der Fälle von Bewerbungsbetrug ereignet sich dagegen auf kleinerer Ebene, in weniger prekären Situationen und weniger öffentlichkeitswirksam. Unsere Münchner Privatdetektive werden beispielsweise von Unternehmen beauftragt, die entweder unerklärbare finanzielle Verluste, Fehler und Probleme im Arbeitsablauf auf eventuell gefälschte Lebensläufe zurückführen oder die vor der Einstellung eines Kandidaten vorsichtshalber einen Bewerbercheck anfordern, um Überraschungen vorzubeugen.


Zunehmende Fallanzahl bei Bewerbungsbetrug – großer Druck und Konkurrenzdenken


Die Anzahl von gekauften und gefälschten Bewerbungen steigt durch die immer höhere Professionalisierung der Mitbewerber, Engpässe auf dem Arbeitsmarkt und teilweise auch kaum erfüllbare Anforderungen wie überdurchschnittlich schnelles Studium, mindestens 2 Jahre Arbeitserfahrung und mindestens drei Fremdsprachen bei einem Einstellungsalter von 22 Jahren (zum Glück ein Ausnahmebeispiel) – die Vita eines Genies oder auch einer Maschine, aber sicher nicht die eines normalen Menschen mit einer Jugend, die diesen Namen verdient. Es ist verständlich, dass sich jeder Bewerber so positiv und perfekt wie möglich präsentieren will und auch muss, um überhaupt zu einem persönlichen Gespräch eingeladen zu werden. Dennoch hört der Spaß für Personalleitungen auf, wenn Arbeitszeugnisse selbst verfasst und mit der eingescannten Unterschrift des ehemaligen Arbeitgebers eingereicht, Bachelor-, Master- oder Doktortitel gekauft oder sonstige Falschaussagen getroffen werden. Als Außenstehender fragt man sich ohnehin, wie Bewerbungsfälscher mit dem Druck umgehen können, der Tag für Tag auf ihnen lastet, schließlich kann der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag auch noch nach der Einstellung anfechten, dem Mitarbeiter kündigen und ihn sogar auf Schadenersatz verklagen, wenn zu einem späteren Zeitpunkt nachgewiesen wird – gerne durch unsere Detektive in München –, dass beispielsweise das Masterzeugnis gefälscht und das Studium gar nicht abgeschlossen wurde.

Selbst Personaler mit guter Menschenkenntnis fallen oft auf charismatische und sympathische Bewerber mit scheinbar lupenreinen Lebensläufen herein, weshalb gelegentlich tatsächlich Lügendetektoren während des Bewerbungsgesprächs zum Einsatz kommen und viele Business-Seminare zum Thema Lügenerkennung nach Paul Ekman angeboten werden (massentauglich geworden durch die amerikanische Fernsehserie Lie to me mit Tim Roth in der Hauptrolle). Schließlich gilt für Personalleitungen erst einmal das Gebot der Direkterhebung, also eine direkte Befragung des Kandidaten im persönlichen Gespräch. „Backup-Checks“, die ohne das Wissen des Bewerbers vor den Vorstellungsgesprächen durchgeführt werden, sind außer in Einzelfällen gesetzlich nicht erlaubt, weil das Persönlichkeitsrecht des Bewerbers die Interessen des Arbeitgebers so lange überwiegt, bis dieser einen triftigen Verdacht vorweisen kann, so zum Beispiel eventuell verschwiegene Vorstrafen. Doch es gibt eine sehr simple Methode, diese Restriktionen legal auszuhebeln – wie dieser „Trick“ aussieht und wann genau unsere Privatdetektei aus München für Sie tätig werden darf, entnehmen sie dem nächsten Absatz.


Wie die zahlreichen medienwirksamen Skandale der letzten Jahre um Politiker, die ihre akademischen Titel kauften oder ihre Arbeiten plagiierten, belegen, ist Bewerbungsbetrug mit unehrenhaft erworbenen Abschlüssen keine Seltenheit. 


Je höher der Posten, desto höher das Schadensrisiko bei gefälschten Bewerbungen


Besonders bei hochrangigen Positionen in Unternehmen ist Vorsicht geboten: Der Schaden, der durch ungeeignete Kandidaten verursacht werden kann, ist nicht vorherzusehen und kann die Firma schwer treffen. Deswegen ist es wichtig, Bewerbungen von Anfang an gut zu prüfen und eventuelle Ungereimtheiten im Gespräch mit dem Bewerber nachzuverfolgen. Sollten einzelne Kandidaten zwar geeignet erscheinen, Sie aber trotzdem noch Zweifel am Lebenslauf oder der Bewerbung hegen, können Sie gern unser Detektiv-Team in München beauftragen, um durch uns Recherchen zu vorherigen Arbeitsanstellungen, Überprüfungen auf gefälschte bzw. selbstgeschriebene Zeugnisse, auf erworbene oder gekaufte Titel, zum polizeilichen Führungszeugnis und sogar auf falsche Identitäten durchführen zu lassen.

Als rechtliche Absicherung empfehlen wir jedem Unternehmen, sich vorab eine schriftliche Einverständniserklärung von den Bewerbern über einen Backup-Check einzuholen. Diese Einverständniserklärung lohnt sich für Firmen selbst dann, wenn ihr der Kandidat nicht zustimmt, weil dann davon ausgegangen werden kann, dass er etwas zu verheimlichen hat; die betreffende Person sollte dementsprechend aus dem Bewerbungsverfahren aussortiert werden.


Ein weiterer Gefahrenherd: Betriebsspione


Oftmals sind die Betrüger zwar „nur“ daran interessiert, einen lukrativen Job ohne die geforderten Referenzen und Qualifikationen antreten zu können, doch kann es auch passieren, dass sich Industriespione durch gefälschte Bewerbungen oder Identitäten Zutritt zu einem Unternehmen verschaffen wollen, um dann interne Daten und Innovationen an den Höchstbietenden weiterzuverkaufen oder an ihren direkten Auftraggeber (in der Regel ein Konkurrent aus dem In- oder Ausland) weiterzuleiten. Daher muss sich jedes Unternehmen nicht nur absolut sicher sein, welche Art Kandidat ihm als zukünftiger Angestellter vorschwebt, sondern auch bzw. gerade die scheinbar perfekteste Bewerbung sollte intern sorgsam geprüft und Ungereimtheiten müssen ernst genommen werden.

Laut dem bekannten „Lügendetektor“ und Spezialisten für das Aufdecken von Bewerbungsbetrügern Marco Löw verwenden die meisten Personaler lediglich 2 bis 5 Minuten für die Überprüfung eines Bewerbers; selbstverständlich können in einer so kurzen Zeitspanne keine Details analysiert oder fragwürdige Angaben hinterfragt werden.


Kurtz Wirtschaftsdetektei München steht im Verdachtsfall bereit


Sollten Sie das Gefühl haben, ein Bewerber oder einer Ihrer Angestellten könnte bei seinen Bewerbungsunterlagen nicht nur Details beschönigt, sondern sogar Nachweise gefälscht, elementare Fakten verheimlicht oder andere Formen von Bewerbungsbetrug verübt haben, setzen Sie sich mit unseren IHK-zertifizierten Wirtschaftsdetektiven und Privatermittlern der Kurtz Detektei München in Verbindung, um über Ihre weiteren Vorgehensmöglichkeiten aufgeklärt zu werden. Sämtliche Anfragen werden diskret und vertraulich behandelt: 089 7007 4301 oder kontakt@kurtz-detektei-muenchen.de.


Ein neues Fahrrad von der Versicherung? Hamburger Detektei ermittelt bei Versicherungsbetrug


Wenn Fantasie-Schäden über die Versicherung abgerechnet werden sollen


Um ein Fahrrad zu versichern, bedarf es keiner teuren Spezialpolice. Das Fahrrad gehört zum Hausrat und ist damit automatisch über die Hausratversicherung gedeckt. Das gilt grundsätzlich auch für E-Bikes oder Pedelecs, solange diese kein Moped-Kennzeichen benötigen. Die Hausratversicherung ist eine Neuwertversicherung. Das bedeutet, auch alte, gebrauchte Sachen werden mit dem aktuellen Neupreis entschädigt. Für manchen ist die Versuchung deshalb groß, sein nicht mehr ganz intaktes Fahrrad auf Kosten der Versicherung zu ersetzen. Doch damit macht sich der Versicherungsnehmer des Versicherungsbetrugs und somit einer Straftat schuldig.

Auch wenn Versicherungsverträge vom gegenseitigen Vertrauen leben und die Versicherer nicht jeden Schadenfall als möglichen Betrug behandeln, entsenden sie doch immer wieder Ermittler wie unsere Versicherungsdetektive in Hamburg, die sich mit den üblichen Tricks der Täter bestens auskennen und sie gerichtsfest überführen. Aus dem vermeintlichen Kavaliersdelikt zur Aufbesserung der Haushaltskasse wird auf diese Weise schnell eine unangenehme strafrechtliche Verfolgung der eigenen Person. Gerne wird die Kurtz Detektei Hamburg deutschlandweit auch für Ihr Versicherungsunternehmen tätig: 040 2320 5053.


Einfacher Diebstahl muss gesondert versichert werden | Kaum Ermittlungsmöglichkeiten für Detekteien und Behörden


Am häufigsten wird beim Fahrraddiebstahl betrogen. Die Hausratversicherung deckt in der Basisversion nur den Einbruch, also etwa den Diebstahl des Fahrrads aus dem verschlossenen Keller, der Garage oder auch aus dem abgeschlossenen Garten ab. Fehlende oder unplausible Aufbruchspuren lassen Zweifel an der Schadenschilderung aufkommen.

Das Informationsportal fahrradexperten.com zeigt die Möglichkeit der Erweiterung der Hausratversicherung auf einfachen Diebstahl, also auf die Entwendung des Fahrrades zum Beispiel aus dem Fahrradständer vor dem Supermarkt. Da es hier meist keine Spuren und auch keine Videoaufzeichnungen gibt, ist ein gesicherter Nachweis kaum zu führen. Entsprechend haben auch unsere Privatdetektive in Hamburg nur wenige Möglichkeiten, einen Gegennachweis zu erbringen. Immerhin verlangen die Versicherer zumindest eine polizeiliche Anzeige, um die Hemmschwelle für einen vorgetäuschten Diebstahl zu erhöhen. Außerdem ist ein Anschaffungsnachweis zu erbringen. Wer diesen nicht vorlegen kann, muss mit einer pauschalen Kürzung der Entschädigung rechnen.


Tatsächlicher Diebstahl wird künstlich vergrößert


Betrogen wird beim Fahrraddiebstahl aber nicht nur durch die Anzeige eines Diebstahls, während das Fahrrad in Wahrheit illegal entsorgt wird. Ist das Rad tatsächlich weg, wird der Schaden künstlich vergrößert, indem handschriftliche Belege des Händlers nachträglich manipuliert werden. Mittels Spurensicherung, Recherche und Software-Lösungen ermitteln unsere Detektive in Hamburg Veränderungen an eingescannten Rechnungen, prüfen etwaige Widersprüche zwischen dem angegebenen Fahrradtyp und dem überhöhten Rechnungsbetrag und machen gegebenenfalls den Original-Verkäufer ausfindig, um einen Abgleich der Belege vollziehen zu können. Gern beraten wir Sie als Versicherer, sollten Sie den Verdacht hegen, einen Fall von Versicherungsmissbrauch oder -betrug auf dem Tisch zu haben: kontakt@kurtz-detektei-hamburg.de.


Auch die vorsätzliche Zerstörung von Versicherungsgegenständen gehört zum Versicherungsbetrug; das Abbrennen von Gebäuden ist die hierbei wohl krasseste und skrupelloseste Form. Deutlich häufiger kommen die oben geschilderten Tatbestände vor. 

Anstelle langwieriger Prozesse: Stuttgarter Detektive erwirken notarielles Schuldanerkenntnis


Verfahren oder rechtssichere außergerichtliche Einigung?


Viele Firmen sehen sich bei der alljährlichen Inventur mit einem erschreckend hohen Schwund an Warenbeständen und an damit verbundenen Einnahmen konfrontiert. Leider resultiert dies oftmals nicht nur aus der Nachlässigkeit einzelner Mitarbeiter und aus fehlerhafter Bestandserfassung, sondern auch aus kriminellen Aktivitäten einzelner Angestellter. So zum Beispiel geschehen bei einem angesehenen Stuttgarter Lebensmittelhändler, der bei seiner letztjährigen Inventur feststellen musste, dass im vergangenen Jahr haltbare Lebensmittel im Wert von über 100.000 Euro verschwunden und auf keiner aktuellen Inventur- oder Verkaufsliste aufzufinden waren. Während ein Verlust von kleineren Summen weniger Aufmerksamkeit erregt hätte, waren der Lagerleiter und die Geschäftsführung über diese beträchtlichen Verluste entsetzt und engagierten unsere Privatdetektive in Stuttgart für die Überwachung der inner- und außerbetrieblichen Transportwege. Unsere Ermittler verfolgten dabei an verschiedenen stichprobenartig gewählten Tagen einzelne Lieferwagen auf ihren Transportstrecken, um festzustellen, welche Mitarbeiter Waren unterschlugen und illegal zum Weiterverkauf anboten.

Da zwei Angestellte bereits auffällig und daraufhin verwarnt worden waren, sollten sich unsere Stuttgarter Detektive speziell auf diese beiden konzentrieren. Besonderes Interesse lag der Firma nicht nur daran, den oder die Schuldigen möglichst schnell ausfindig zu machen und gerichtsfest zu überführen, sondern auch, langwierigen Kündigungs- und Schadensersatzprozessen mithilfe der Unterzeichnung eines notariellen Schuldanerkenntnisses durch den/die Täter entgegenzuwirken und somit die ganze Sache zu einem möglichst schnellen Abschluss zu bringen.


Notarielles Schuldanerkenntnis: Definition und Vorteile


Ein notarielles Schuldanerkenntnis ist ein Dokument, das, wie der Name schon sagt, von einem Notar beglaubigt wird und rechtsgültig bescheinigt, dass eine Person (Täter/Schuldner) ihre Schuld – ganz gleich welcher Art – gegenüber einer zweiten Partei (Opfer/Gläubiger) anerkennt und zugibt. Mit der Unterschrift des Anerkennenden hat dieser in der Regel keine Rechtsmittel mehr, seine Schuld zu bestreiten. Meist wird den Schuldnern ein solches Schuldanerkenntnis angeboten, um Fälle schnell zu lösen, somit eine zeitnahe Schadenersatzzahlung zu erwirken und allen beteiligten Parteien einen langen Gerichtsprozess zu ersparen. Schließlich schließt ein unterschriebenes Schuldanerkenntnis im Gegensatz zu Mahnbescheiden Gerichtsverfahren und Widersprüche gegen die Ansprüche des Gläubigers weitestgehend, in anderen Definitionen auch „gänzlich“, aus. Nach Erfahrung unserer Detektei in Stuttgart gibt es zwar trotzdem vermeintlich findige Anwälte, die ein unterzeichnetes und beglaubigtes Schuldanerkenntnis kippen wollen, indem sie behaupten, ihr Mandant sei unter Zwang (z.B. Gewaltandrohung) zur Unterschrift genötigt worden. Allerdings ist uns kein einziger Fall bekannt, in dem dieses Manöver die Gläubigerseite oder gar ein Gericht getäuscht hätte – kein Wunder, denn erstens stellt unsere Detektivagentur bei Befragungen und Unterredungen rund um das notarielle Schuldanerkenntnis stets eine Zeugenmehrheit her, und zweitens zählen zu diesen Zeugen neutrale Personen, wie eben der beglaubigende Notar, deren Wort weit mehr Glaubwürdigkeit aufweist als das eines überführten Straftäters.

Unsere Wirtschaftsdetektive aus Stuttgart haben diverse Male die Erfahrung gemacht, dass besonders in prekären Fällen, bei denen angesehene Firmen involviert sind, die einen Ruf oder auch einfach kein weiteres Geld mehr für Anwalts- und Gerichtskosten zu verlieren haben, ein solches Schuldanerkenntnis anstelle eines langwierigen Prozesses gewünscht wird. Häufig ist dieses Anerkenntnis nicht nur für die Gläubiger lohnenswert, die so schneller an das geschuldete Geld gelangen können (meist im Rahmen einer direkt mit dem Schuldanerkenntnis verknüpften Ratenzahlungsvereinbarung), sondern auch für die Schuldner, weil sie somit für gewöhnlich einem Strafverfahren und je nach Sachlage sogar einer Haftstrafe aus dem Weg gehen. Außerdem entfallen natürlich auch für die Täter Anwalts- und Gerichtskosten.

Wichtig zu wissen ist des Weiteren, dass es auch Schuldanerkenntnisse gibt, die nicht von einem Notar beglaubigt, sondern privat zwischen Gläubiger und Schuldner abgewickelt werden, sogenannte privatschriftliche Schuldanerkenntnisse. Diese sind zwar ebenfalls rechtlich wirksam, können aber nicht wie die notariell beglaubigten Schriftsätze direkt vollstreckt werden, sondern müssen erst die berüchtigten Mühlen der Justiz durchlaufen. Deshalb und wegen der oben beschriebenen Zeugenproblematik rät die Kurtz Privatdetektei Stuttgart jedem ihrer Kunden, Schuldanerkenntnisse notariell beglaubigen zu lassen. Wir betreuen Sie auf dem kompletten Weg: Von der Fallanalyse, über die Beweiserhebung und die Konfrontation mit dem Täter samt Einigungsgesprächen bezüglich des Schuldanerkenntnisses sowie der Ratenzahlungsvereinbarung, bis hin zum Notar Ihrer oder unserer Wahl.



Pragmatisch denken: lieber den Schadenersatz auf dem Konto als die diebische Elster im Käfig.


Im oben genannten Fall des schwäbischen Lebensmittelhändlers konnten unsere Ermittler bereits nach wenigen Observationstagen einen ersten Erfolg vorweisen: Die beiden auffällig gewordenen Transportfahrer fuhren auf ihren Routen nicht nur die Adressen der Kunden an, sondern darüber hinaus auch drei Privatadressen, an denen jeweils in wenigen Minuten und möglichst unbemerkt Lebensmittelkisten abgeladen werden sollten. Diese Übergaben, die meistens gegen Ende des Arbeitstages und damit im Dämmerlicht stattfanden, wurden von den eingesetzten Observanten aus sicherer Entfernung fotografisch dokumentiert und führten weiter zu einer damit verbundenen Recherche bezüglich der Abnehmer der illegal verschacherten Lebensmittel.

Nachdem sich diese Aktionen mehrmals im Observationszeitraum wiederholt hatten, bat unsere Stuttgarter Detektei die beiden kriminellen Transportfahrer auf Wunsch des Auftraggebers zu Einzelgesprächen und konfrontierte sie unter Zeugen mit den Beweisen für ihr kriminelles Handeln. Angesichts der eindeutigen Beweisfotos und -Videos gaben beide ihre Schuld schnell zu und bestätigten sogar, bereits seit Jahren für private Käufer und Festlichkeiten immer größere Mengen an Lebensmitteln abgezweigt und sich somit stetig am Firmenvermögen bereichert zu haben. Beide Fahrer stimmten jeweils sowohl einer direkten Beendigung des Arbeitsverhältnisses als auch den notariellen Schuldanerkenntnissen zu. Der Auftraggeber besaß somit sofort und ohne Gerichtsverfahren die Möglichkeit, gegen beide Täter rechtsgültige Ansprüche auf Schadenersatz (inkl. der Detektiv-Kosten) zu stellen und diesen Schadenersatz ohne Verzögerung einzufordern. Vernünftigerweise einigte man sich in diesem Fall – wie auch in den meisten anderen – auf eine Ratenzahlung, sodass der Schaden nunmehr über einen Zeitraum von 36 Monaten nach und nach abgegolten wird. Im Gegenzug stellten unsere Klienten keine Strafanzeige gegen die delinquenten Mitarbeiter, wohl aber gegen die Abnehmer der auf dem Transportweg unterschlagenen Waren.


Notarielles Schuldanerkenntnis als schnellste Lösung für Klärung von jedwedem Schuld-Anspruch


Ist auch Ihr Unternehmen von großen finanziellen Verlusten betroffen, die sich nicht mehr nur durch fehlerhafte Inventurmaßnahmen und „normale“ Inventurschwankungen erklären lassen, sondern eher durch Unterschlagung und illegalen Weiterverkauf von Waren? Haben Sie den Verdacht, dass einer Ihrer Schuldner ein kleines Vermögen besitzt, das er vor Ihnen und womöglich auch vor dem Fiskus geheim hält, um Gläubigern zu entkommen? Dann wenden Sie sich an unsere IHK-zertifizierten Detektive in Stuttgart.

Durch Observationen, Mitarbeitereinschleusungen, legendierte Befragungen und viele weitere Methoden helfen wir Ihnen bei der Ergreifung der Täter mithilfe der Beschaffung gerichtsverwertbarer Beweise. Sollte auch Ihnen an einer schnellen und möglichst effizienten Klärung Ihres Falls gelegen sein, so setzen wir unsere Expertise, Erfahrung und Überzeugungskraft ein, um dem Delinquenten vor Augen zu führen, dass ein notarielles Schuldanerkenntnis auch für ihn der beste und einfachste Weg ist. Setzen Sie sich für weitere Informationen unter der folgenden Telefonnummer mit unserer Detektei in Stuttgart in Verbindung: 0711 7153 0028.


Alle Namen und Orte sind im Sinne des Klienten- und Zielpersonenschutzes selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

Verfasserin: Dr. Maya Grünschloß

Kurtz Detektei Stuttgart

Königstraße 80

D-70173 Stuttgart

Tel.: 0711 7153 0028

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-stuttgart.de

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110 Millionen Euro Beute dank Chef-Masche | Detektei in Münster gegen Trickbetrüger


BKA bestätigt über 250 Fälle in den vergangenen Jahren


Betrüger haben in Deutschland mit einer Weiterentwicklung des berühmt-berüchtigten Enkeltricks, nämlich der sogenannten „Chef-Masche“ (auch „CEO-Fraud“, „Fake President“ oder „Geschäftsführertrick“ genannt), dank eines starken Anstiegs gegen Ende des Jahres 2015 bislang über 110 Millionen Euro von Unternehmen erbeutet. Die Kriminellen wenden sich bei diesem Betrugstrick beispielsweise an einen Mitarbeiter der Buchhaltung, geben sich bei diesem als hohe Firmenmanager oder Vorstandsmitglieder aus und verlangen dringliche Geldüberweisungen, die das Fortbestehen der Firma und der Arbeitsplätze sichern sollen. Besonders aufgrund der Dringlichkeit, des Gefühls, unter Druck gesetzt zu werden, und des Gehorsams gegenüber vermeintlichen Vorgesetzten fühlen sich die betroffenen Mitarbeiter verpflichtet, hohe Summen auf fremde Konten zu überweisen. Das BKA verzeichnet seit 2013 insgesamt 250 Fälle dieser Art, wobei die Dunkelziffer deutlich höher liegen dürfte. Auch wenn in nur 68 Fällen erfolgreich Geld abgezweigt wurde, zeigt sich an der Höhe der erwirtschafteten Betrugssumme, welche Auswirkungen die Einzelaktionen nach sich ziehen: Firmen können nicht nur dauerhaft geschädigt, sondern im schlimmsten Fall ruiniert werden.

Unsere Detektei in Münster rät zu besonderer Vorsicht in mittelständischen und großen Unternehmen, da diese aufgrund der breiten Hierarchien und hohen Mitarbeiterzahlen eher von der Chef-Masche betroffen sind als kleine, familiäre Firmen, in denen man sich gegenseitig kennt.


Aktuellster Fall nicht einmal in den Zahlen enthalten: 40 Millionen von der Nürnberger LEONI AG ergaunert


Während die bisher betroffenen Firmen mit Schäden von 1 bis 18 Millionen Euro zu kämpfen hatten, setzt der aktuelle Fall des Autozulieferers LEONI einen traurigen neuen Rekord: 40 Millionen Euro wurden von den Trickbetrügern erbeutet, die sich mithilfe gefälschter Dokumente und Identitäten das Vertrauen der Mitarbeiter erschlichen und somit das Geld auf Konten im Ausland überweisen lassen konnten. Bisher ist nicht bekannt, wer dahinter steckt, jedoch vermutet das BKA hinter vielen Fällen keine Einzeltäter, sondern organisierte Großbanden, wenn nicht gar ein weltweites Netzwerk. Indem den kontaktierten Mitarbeitern versichert wird, es gehe um die Zukunft des Unternehmens, sehen sich diese mit einer ausweg- und alternativlosen Situation konfrontiert und überweisen das Geld häufig ohne Rücksprache mit direkten Vorgesetzten oder Kollegen. Nordrhein-Westfalen ist laut Angaben des BKA mit 31 Millionen Euro das am stärksten betroffene Bundesland; dies verwundert kaum angesichts der hohen Wirtschaftskraft von Metropolregionen wie dem Rheinland, dem Ruhrgebiet oder auch der Unternehmensstruktur im Münsterland, in dem unsere Münsteraner Wirtschaftsdetektive zur Aufklärung nicht nur solcher Fälle eingesetzt werden.

Durch die Professionalität der agierenden Betrugs-Organisationen ist auch bei kleineren Überweisungssummen Vorsicht geboten: Die Betrüger kaufen nicht nur falsche Identitäten und Dokumente zur Bestätigung dieser Identitäten bei Drittanbietern ein, sondern auch gefälschte Email-Accounts und Konten und nehmen gelegentlich für die Anrufe sogar die Leistungen von Call-Centern in Anspruch. Dadurch bleiben die Hauptakteure nicht nur unerkannt, sondern wirken durch die Kompetenz der Call-Center-Angestellten auch noch vertrauenswürdig. Unsere Wirtschaftsdetektive in Münster warnen daher auch vor telefonisch übermittelten Transaktionen, selbst wenn diese im betreffenden Unternehmen gang und gäbe sein mögen. Von den in NRW betrügerisch erbeuteten 31 Millionen Euro konnten glücklicherweise 20 Millionen vor der Transferierung ins Ausland eingefroren werden, sodass einigen der betroffenen Firmen Millionenschäden erspart wurden; dennoch sind die Zahlen und die Leichtgläubigkeit der Buchhaltungsmitarbeiter besorgniserregend.


Weltweiter Schaden durch Chef-Masche bei etwa 3,1 Milliarden Dollar (2,8 Milliarden Euro)


Betrachtet man die vom FBI veröffentlichten Schätzungen zum weltweiten Gesamtschaden durch den Geschäftsführertrick, nämlich 3,1 Milliarden Dollar bzw. 2,8 Milliarden Euro, erscheinen die in der BRD erbeuteten 110 Millionen Euro angesichts der starken Wirtschaftskraft Deutschlands noch relativ gemäßigt. Dennoch muss jedem Unternehmen, das nicht nur einige wenige Mitarbeiter beschäftigt, die sich untereinander persönlich kennen, bewusst sein, dass es, egal ob großes oder mittelständisches Unternehmen, ob lokal, regional, national oder international agierend, jederzeit von dieser vergleichsweise neuartigen Betrugsmasche betroffen sein kann. Besonders in Hinblick auf die immer größer werdende Digitalisierung von Daten und Firmenabläufen und dem Drang, Mitarbeiterzahlen zu reduzieren, muss unsere Wirtschaftsdetektei in Münster immer wieder auf die dadurch entstehenden Probleme hinsichtlich der Chef-Masche hinweisen: Wenn der Chef stets nur per Telefon oder Skype zugeschaltet ist, sich aber bei der Buchhaltung nie persönlich vorstellt oder dort auftaucht, darf man sich hinterher auch nicht wundern, wenn Angestellte der Verwaltung Transaktionen nur aufgrund eines Telefonanrufs anweisen.

Wird der Mitarbeiter wegen einer angeblichen „Wahrung der internen Firmensicherheit“ zur absoluten Geheimhaltung verpflichtet, so kann es Monate dauern, bis ein solcher Betrugsfall überhaupt entdeckt wird. Oftmals sind dann sämtliche Versuche, das Geld einzufrieren oder zurückzuholen, erfolglos; der Schaden ist angerichtet, das Geld längst auf einem Offshore-Nummernkonto verschwunden und die Firma steht vor einer Katastrophe. Je früher Ermittler wie unsere Privatdetektive in Münster hinzugezogen werden, desto eher kann in Zusammenarbeit mit unserer Abteilung IT-Forensik und IT-Sicherheit eine Überprüfung der gestohlenen oder illegal erworbenen Identitäten, IP-Adressen, Konto-Verläufe etc. stattfinden und im besten Fall zu einem positiven Ergebnis führen. Kommt der Betrug jedoch erst Wochen oder Monate nach der Tat ans Licht, kann kaum mehr auf Erfolg gehofft werden, weil in aller Regel sämtliche Konten bereits in der Woche der Überweisung leergeräumt, Prepaid-Handys nicht mehr ermittelbar und entsprechende Email-Konten gelöscht worden sind. Schnelles Handeln und die unverzügliche Einschaltung des BKA sowie unserer Münsteraner Detektive (0251 7009 0014) sind damit also Pflicht, wenn der Schaden begrenzt werden soll und man seine Chancen zur Auffindung der involvierten Täter wahren möchte.


Ist das Geld einmal auf einem Nummernkonto in einem der berüchtigten Offshore-Länder mit lachhafter Finanzaufsicht und ohne Informationsaustauschabkommen angelangt, schaut der Geschädigte meist in die Röhre. 


Sicherheitskonzepte, Mitarbeiterschulungen, Optimierung der IT-Struktur – Kurtz Detektei Münster hilft auf vielen Ebenen


Wenn Sie sich und Ihr Unternehmen vor betrügerischen Angriffen wie dem CEO-Betrug schützen wollen, kontaktieren Sie unsere Privatdetektei in Münster für ein erstes Beratungsgespräch über die möglichen Vorgehensweisen in Ihrer Firma. Seien es präventive Maßnahmen wie die Erarbeitung effizienter Sicherheitskonzepte oder Mitarbeiterschulungen, die das Bewusstsein für die kriminellen Machenschaften der Wirtschaftsbetrüger schärfen und geeignete Vorgehensweisen im Falle eines verdächtigen Anrufs aufzeigen sollen, seien es Konto-Ermittlungen und Observationen nach einem bereits stattgefundenen Betrugsfall – unsere westfälischen Wirtschaftsermittler stehen Ihnen jederzeit persönlich und vertraulich für ein kostenloses Beratungsgespräch zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail an kontakt@kurtz-detektei-muenster.de.


Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Frankfurt, im Interview mit dem Lokalmagazin Merkurist


Ungekürzte Interview-Version


Kürzlich führte Detektei-Chef Patrick Kurtz ein Interview mit Yannic Hertel vom Lokalmagazin Merkurist, das 2015 in Mainz startete und inzwischen auch in Frankfurt am Main und Wiesbaden vertreten ist. Bei der veröffentlichten Version handelt es sich um ein Doppelinterview mit dem Kollegen Christian Thome von der Detektei Thome; die Aussagen beider Detektive wurden der Lesbarkeit halber gekürzt. Nachfolgend das vollständige Interview mit Patrick Kurtz:


Wie setzt sich Ihre Kundenklientel zusammen? Eher der besorgte Ehemann oder der Geschäftsführer, der seinen Mitarbeitern nicht traut?


Beides. Wir trennen innerbetrieblich zwischen den Bereichen Wirtschafts- und Privatdetektei. Ich schätze, dass wir ca. 60 % Privat- und 40 % Firmenkunden haben. Aufgrund der größeren Finanzstärke der Unternehmen generiert der Bereich Wirtschaftsermittlungen aber trotzdem höhere Umsätze.


Wie viel kostet ein Privatdetektiv in Frankfurt?


Unser Stundensatz pro eingesetztem Ermittler beläuft sich auf 59 €, zudem berechnen wir eine einmalige Auftragsgrundgebühr in Höhe von 80 € sowie einen Kilometersatz von 0,79 €. Für Privatpersonen sind alle diese Summen inklusive Mehrwertsteuer zu verstehen, für Unternehmen handelt es sich um Nettosätze.

Wichtig: Bei der Kurtz Detektei Frankfurt werden keine Sonderzuschläge erhoben und auch keine weiteren Kosten im Kleingedruckten versteckt. Viele Mitbewerber arbeiten hingegen mit Nacht-, Wochenend- und Feiertagszuschlägen, pauschalen Spesensätzen, Zusatzgebühren für die Fahrzeugabnutzung oder sogar Sondergebühren für postalischen Rechnungsversand. Letzteres habe ich schon in Höhen von bis zu 120 € gesehen – ein absurder Betrug am Kunden.


Was macht Frankfurt für Detektive besonders interessant?


Frankfurt ist als wichtigster zentral- und bald womöglich sogar gesamteuropäischer Finanzplatz ein strategisch unheimlich bedeutender Standort für Unternehmen der verschiedensten Branchen. Diese enorme Wirtschaftskraft sorgt im Zusammenhang mit der recht hohen Bevölkerungszahl in der Metropolregion und Frankfurts rasantem Einwohnerwachstum zu einem hohen Auftragspotential für Detektive. Information ist ein krisenfester Trumpf, für den immer Bedarf besteht.


Welche Fälle ereignen sich in Frankfurt besonders häufig?


Wir führen diesbezüglich noch keine Statistiken, haben das aber für 2017 geplant. Gefühlt würde ich sagen, dass Betrug ganz weit oben auf der Liste steht: Finanzbetrug, Betrug durch Mitarbeiter und natürlich Betrug im Sinne von Untreue in der Partnerschaft. Auffällig viele Fälle spielen sich in Frankfurt im Drogen- und Prostitutionsmilieu ab. Die Anforderungen an die Eigensicherung der eingesetzten Detektive sind dadurch sehr speziell.


Wie sieht der typische Tag eines Detektivs in Frankfurt aus?


Das Schöne an unserem Beruf ist, dass jeder Tag anders ist. Wir kommen nicht ins Büro, setzen uns an den Schreibtisch und arbeiten dort eine Liste ab. Jeder Fall gestaltet sich individuell.

Manchmal ist der Job langweilig, vornehmlich wenn man bei einer Observation stundenlang im Auto sitzen muss, ohne dass etwas passiert. Der Fallstrick: Gerade diese Observationen sind besonders fordernd, denn je weniger passiert, desto anstrengender ist es, die Konzentration konstant hochzuhalten. Eine ähnliche Diskussion findet sich bei Fußballtorhütern wie Manuel Neuer, die oft 85 Minuten nichts auf den Kasten bekommen, dann aber plötzlich hellwach sein müssen. Nur dass bei uns aus 85 Minuten auch mal 15 Stunden und mehr werden können.

An anderen Tagen gibt es richtig „Action“: Zielpersonen, die viel unterwegs sind, dabei womöglich sogar mehrfach das Beförderungsmittel wechseln oder beim Autofahren schütteln, lassen sich nicht immer leicht verfolgen, bereiten den eingesetzten Ermittlern in der Regel aber richtig Freude, da der Observant in diesem Szenario geistig und mitunter auch körperlich sehr gefordert wird.

Bei Recherchen sieht es ähnlich aus: Sie können frustrierend sein, wenn man sucht und sucht und doch nichts findet. Auf der anderen Seite kann eine noch so kleine neue Information eine Kettenreaktion auslösen, und plötzlich macht der Rechercheur eine spannende Entdeckung nach der anderen.


„Sherlock Holmes von Frankfurt“ lautete der Originaltitel des Interviews beim Merkurist. Die Pfeife ist geblieben – zumindest bei Patrick Kurtz –, doch ansonsten hat sich der Detektivberuf seit dem 19. Jahrhundert deutlich gewandelt.

In Frankfurt sind relativ viele Detekteien vertreten. Kannibalisiert sich hier das Geschäft selbst, oder herrscht solch eine hohe Nachfrage?


Die Konkurrenz ist groß und der Markt hart – keine Frage. Wie in den meisten anderen Branchen fressen die Großen die Kleinen und monopolisieren den Markt. Wer das Monopol hat, kann dann erstens die Preise gegenüber dem Kunden bestimmen und zweitens die Löhne der eingesetzten Detektive. Da die meisten Ermittler in Deutschland vornehmlich als Subunternehmer für größere Detekteien arbeiten, ist die Frage nach dem, was beim Observanten auf der Straße tatsächlich ankommt, ein gravierendes Problem.

Auf der anderen Seite ist die Branche nach wie vor so überschaubar, dass fast jeder jeden kennt, zumindest über zwei, drei Ecken. Dadurch erhalten auch kleinere Detekteien, die intern dafür bekannt sind, gute Arbeit zu verrichten, regelmäßig Subunternehmeraufträge und können sich auf diese Weise über Wasser halten, ohne viele Direktkunden zu haben.


Kurtz Detektei Frankfurt am Main

c/o AT Büro Center

Mainzer Landstraße 341

60326 Frankfurt

Tel.: 069 1201 8431

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-frankfurt.de

Web: https://www.kurtz-detektei-frankfurt.de

Google: https://g.page/kurtz-detektei-frankfurt

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Lang erwartete Erweiterung des Sexualstrafrechts: NEIN heißt NEIN


Detektive aus Hannover ermitteln bei Vergewaltigung und sexueller Belästigung


Mit der am 7. Juli 2016 einstimmig im Bundestag beschlossenen Änderung des Sexualstrafrechts, durch die sexuelle Handlungen gesetzlich nun eindeutig als Vergewaltigung kategorisiert werden, wenn sie trotz Mitteilung des Nicht-Einverständnisses erfolgen, hat ein langer Kampf um die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen einen Sieg errungen. Schon seit Jahren fordern Opferschutz- und Frauenverbände eine Verschärfung der Vergewaltigungsgesetze, unter die ab jetzt auch das Begrapscht-Werden, sexuelle Belästigung und Verstöße gegen die sexuelle Selbstbestimmung fallen. Während bisher nur dann von Vergewaltigung gesprochen und diese als solche verurteilt werden durfte, wenn es zu Drohungen und/oder Gewalt kam bzw. wenn sich das Opfer aktiv wehrte, reicht ab jetzt ein einfaches „Nein“ des Opfers. Wird dieses „Nein“ ignoriert und gegen den Willen der Person weiter vorgegangen, fällt diese Handlung nun unter den Begriff der Vergewaltigung und der Täter kann einer solchen schuldig gesprochen werden. Unsere Privatdetektive in Hannover, die hin und wieder im Zusammenhang mit Vergewaltigungen ermitteln, begrüßen diese längst überfällige Verschärfung des Sexualstrafrechts.

Kritiker werfen der großen Koalition allerdings vor, mit der Reform für mehr Beweisschwierigkeiten in Prozessen zu sorgen und damit zu weit zu gehen, was jedoch sowohl SPD-Politikerin Eva Högl als auch CDU-Rechtsexpertin Elisabeth Winkelmeier-Becker abstreiten: „Jeder, der einen Willen hat und zum Ausdruck bringen kann, ist in Zukunft durch diesen Grundsatz geschützt.“ Durch die bisherige Limitierung von Vergewaltigungsfällen auf Drohungen und Gewaltanwendungen seitens des Täters einerseits sowie die aktive Zurwehrsetzung des Opfers andererseits wurden bisher nur 8 % der einer Vergewaltigung Angeklagten verurteilt, während der erschreckend hohe Rest – unschuldig Angeklagte ausgenommen – so weiter machen kann wie bisher und eventuell neue Opfer belästigt. Auch für die Ermittler der Kurtz Detektei Hannover (0511 2028 0016) bedeutete das alte Sexualstrafrecht hohe Hürden für den erfolgreichen Abschluss von Vergewaltigungsfällen – Hürden, die nun hoffentlich gefallen sind.


Deutschland und der Kampf für sexuelle Selbstbestimmung


Deutschland, ein Land, in dem bis Mai 1997 Vergewaltigungen in der Ehe gesetzlich nicht bestraft wurden und das damit sträflich spät auf die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen einging (1972 wehrten die anderen Parteien eine von den Sozialdemokraten angestrebte Änderung des Sexualstrafrechts ab), wird nun durch die Reform der Vergewaltigungsparagraphen und -Gesetze hoffentlich zu einer sowohl gerechteren als auch sichereren Nation. Die Ausweitung des Gesetzes wird jedoch auch zur Folge haben, dass ein schwierig kalkulierbarer Anstieg an Anzeigen pro Stadt und Bundesland eintreten dürfte, durch dessen Umfang Polizei und Justiz kaum alle Fälle zeitnah und ausreichend aufklären können, wenn es bereits bei dem vorher gültigen und deutlich laxeren Strafrecht nur in 8 % der Fälle zur Verurteilung der Angeklagten kam. Genau hier kommt nun unsere Detektei in Hannover ins Spiel, die im Gegensatz zur Polizei und Justiz jeden persönlich an sie herangetragenen Fall mit der gegebenen Aufmerksamkeit und mit intensivem Zeitaufwand bearbeiten kann.

Anders als die Polizei sind unsere Detektive bereits dann zu Ermittlungen befugt und direkt einsatzfähig, wenn ein ausreichender Verdacht vorliegt, eine Strafanzeige ist hierfür nicht notwendig. Mitunter kommen verzweifelte Vergewaltigungsopfer zu unserer Privatdetektei in Hannover, um eine Observierung des oder der Tatverdächtigen vornehmen zu lassen, die Beweise ans Tageslicht befördern könnte. Diese Beweise sind durch die professionelle Dokumentierung unserer Ermittler gerichtlich verwertbar und können im Falle eines Prozesses vorgelegt werden. Detektive, die bei Straftaten ermitteln, unterstützen damit die Polizeiarbeit in werthaltigem Umfang, weil die Behörden aufgrund der vielen hundert verschiedenen Strafanzeigen pro Woche und Großstadt nur in den seltensten Fällen sämtliche Beweise ermitteln können. Hat also ein Vergewaltigungsopfer das Gefühl, die Ermittlungen kommen nicht recht voran, stehen unsere Detektive in Niedersachsen und darüber hinaus stets für ein vertrauensvolles Beratungsgespräch zur Verfügung und bemühen sich, ihren Klienten bei der Aufklärung ihrer Fälle so schnell wie möglich zu helfen: kontakt@kurtz-detektei-hannover.de.


Das Schweigen muss gebrochen werden – Hilfe nicht nur bei Familie und Freunden suchen


Sieht man sich den von der UN veröffentlichten World’s Women Report über das Jahr 2015 an, offenbaren sich schreckliche Zahlen und Statistiken über körperliche und sexuelle Gewalt an Frauen: Jede dritte Frau hat mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren; zwei von drei Opfern familien- oder liebesbezogener Tötungsdelikte sind Frauen. Eines der größten Probleme bei der Bekämpfung von Gewalt und Vergewaltigungen ist abgesehen von der kulturell oftmals noch tief verankerten Denkweise, Frauen seien den Männern untergeordnet und weniger wert als sie, das Schweigen der Opfer: Weniger als 40 % der Betroffenen suchen sich überhaupt irgendeine Hilfe und von diesen nur jede zehnte (!) die der Polizei. Auch unser Detektivteam in Hannover sieht sich immer wieder mit dem Problem konfrontiert, dass sich unsere Klientinnen nur in äußerstem Leidensdruck und bei Furcht vor weiteren Attacken an uns wenden, sei es aus Angst vor Rache im Falle einer Anzeige bzw. bei Aufnahme privater Ermittlungen, sei es aus Scham und dem nicht untypischen Gefühl der Schuldigkeit heraus, die sexuellen Übergriffe vermeintlich selbst provoziert zu haben.

In vielen Fällen handelt es sich bei den Vergewaltigern um den Opfern nahestehende Täter, was die Bereitschaft zu einer Anzeige weiter reduziert: Ex-Partner, unglückliche Liebhaber, Familienmitglieder, Freunde, Kollegen etc. Die Angst vor einem sozialen und gesellschaftlichen Stigma im Falle einer Anzeige des eventuell angesehenen und gut gestellten Kollegen/Ex-Partners sorgt oft dafür, dass sich die betroffenen Frauen überhaupt keine Hilfe holen, weder von Freunden, Bekannten oder der Familie noch von Polizei, Justiz und Opferverbänden. Unsere Detektive in Hannover appellieren immer wieder an Opfer von sexualisierter Gewalt, sich Hilfe zu suchen, nicht nur, um den eigenen Fall aufzuarbeiten und Gerechtigkeit zu erfahren, sondern auch, um zukünftige Opfer zu schützen, denen gegenüber sie eine – oftmals nicht bewusste – Verantwortung innehaben.


Durch den Vergewaltigungsprozess um Gina-Lisa Lohfink, die auf dem Beweisvideo des Aktes eindeutig „Hör auf!“ sagt und vor Gericht trotzdem kein Recht bekam, wurde im Bundestag die Änderung des Sexualstrafrechts angeregt. 

Wir garantieren die vollständige Vertraulichkeit Ihrer Daten


Durch die besonders vertrauliche Behandlung jedes Problems, das an unsere Privat- und Wirtschaftsdetektei aus Hannover herangetragen wird, können sich die Vergewaltigungsopfer sicher sein, dass ihre Daten die Detektei nicht verlassen. Bei der Beweisbeschaffung helfen unsere Detektive ebenso wie bei der Identitätsermittlung der Täter, um dazu beizutragen, dass sowohl Tätern als auch Opfern Gerechtigkeit widerfährt und die Anzahl der Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffe weiterhin reduziert wird. Wenden Sie sich an unsere Detektive und lassen Sie sich persönlich beraten: 0511 2028 0016.


Verfasserin: Maya Grünschloß 

Kurtz Detektei Hannover

Kampsriede 6A

D-30659 Hannover

Tel.: 0511 2028 0016

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-hannover.de

Web: https://www.kurtz-detektei-hannover.de

Google: https://g.page/kurtz-detektei-hannover

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Dr. House – Der Sherlock Holmes der Medizin


Ein meisterhafter Arzt ermittelt im Stile eines Detektivs


Wenn in unseren bereits erschienenen Artikeln über die Sherlockianer und ihr unendliches Spiel von der Unsterblichkeit des Mythos Sherlock Holmes die Rede war, so sind nicht nur die mannigfaltigen Verfilmungen, Serien, Computer- und Konsolenspiele, Fanfictions und Buchfortsetzungen um den Meisterdetektiv gemeint, sondern auch Anlehnungen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich werden. Einer der bekanntesten und trotz oder wegen seiner Schrulligkeiten beliebtesten Seriencharaktere, der gezielte Ähnlichkeiten mit dem großen Londoner Vorfahr unserer Detektive in Hamburg aufweist, ist Gregory House, verkörpert vom britischen Schauspieler, Komiker, Musiker und Romanautor Hugh Laurie und bekannt aus der FOX-Serie Dr. House (2004-2012). Wir wollen nachfolgend die Gemeinsamkeiten der beiden Figuren und ihres Umfelds darstellen.


Dr. House, ein Meisterdetektiv im Krankenhaus


Von David Shore, dem kreativen Kopf der Serie Dr. House, bewusst an Sherlock Holmes angelegt, weist bereits der Name des genialen Superdoktors auf den Meisterdetektiv hin: Holmes, das mit stummem „l“ wie “Homes” klingt, entspricht der Wortbedeutung von “House”, also beide “Haus, Zuhause”.

House ist wie sein Vorbild ein schwieriger Charakter, der es Menschen aufgrund seiner Eigenheiten nicht einfach macht, ihn zu mögen; er ist gern und oft allein, erträgt nur seinen engsten Vertrauten in seiner Nähe – manchmal nicht einmal diesen – und zeigt seiner Umgebung allzu offen, dass er sich seiner Genialität mehr als bewusst ist. In seiner Herangehensweise und der Suche nach jedem noch so unwichtig erscheinenden Detail in der Krankengeschichte seiner Patienten erinnert er sicher nicht nur unsere Privat- und Wirtschaftsdetektive in Hamburg an Sherlock Holmes, der, ebenso wie sein Fernseh-Nachfolger, in der Lage ist, nahezu jeden Fall aufzuklären, sei er auch noch so undurchsichtig und trügerisch. Fälle, an denen viele andere scheiterten, werden von Holmes und House schlussendlich zufriedenstellend und meisterhaft gelöst – dies ist das grundlegende Handlungsprinzip beider Figuren, das als Gerüst für die Ausschmückung der Charaktere dient.


Vorbilder, Schrullen und Querverweise


Ein weiteres Indiz für die Nähe des Diagnostikers zu Sherlock Holmes zeigt sich darin, dass Conan Doyle seinen Detektiv an Dr. Joseph Bell (1837-1911), seines Zeichens schottischer Arzt und bisweilen in verschiedenen Mordfällen Hinweisgeber und Analyst für Scotland Yard anlehnt, also an einen Mediziner, wodurch dem Beruf von Gregory House im Figurenvergleich eine übergeordnete Bedeutung zukommt. Wie Holmes geht auch House auf jedes kleine Detail ein; er beobachtet Verhaltensweisen von Patienten und Angehörigen und wagt risikoreiche Versuche, um sie aus der Reserve zu locken und ihnen damit ihre Geheimnisse zu entreißen, die meist direkt zur Aufklärung der Fälle führen. Mit seinem Gespür für Geheimnisse und Sonderbares geht er wie die Ermittler unserer Detektei in Hamburg vor; er lässt sich nicht von falschen Fährten und Meinungen anderer täuschen, sondern verbleibt in seiner gelegentlich sturköpfigen Ermittlungsweise, die ihn – wie auch Holmes – nicht selten in Bedrängnis bringt.

Die Leidenschaften der beiden Spürnasen ähneln sich ebenfalls: Ist Holmes gestresst oder in angestrengtes Denken versunken, widmet er sich dem Geigenspiel; House lässt sich dazu an seinem großen Flügel nieder oder nimmt eine seiner Gitarren in die Hand, um überwiegend Jazz- und Blues-Klänge zu spielen. Beide fühlen sich von chemischen Substanzen angezogen, Holmes von Kokain und Opium, denen er sich bei Langeweile widmet, House vom Opioid Vicodin, das er zwar hauptsächlich wegen seiner Schmerzen im Bein benötigt, oft jedoch auch Sorgen und Nöte mit den Tabletten zu unterdrücken versucht. Morphium sagt beiden gleichermaßen zu.

Wenngleich die Straße nicht bekannt ist, in der House‘ Wohnung liegt, so ist doch auffällig, dass seine Bleibe, wie auch die Wohnung von Holmes, die Nummer 221b trägt. Das zumindest nominell in der Londoner Baker Street 221b angesiedelte Sherlock-Holmes-Museum wird seit jeher von Holmes-Pilgern und Neugierigen gleichermaßen besucht und gilt als vergnügliches Wahrzeichen für die Arbeit von Detektiven wie denen unserer Privatdetektei in Hamburg.


Der grantige, aber geniale Charakter des Dr. House bezieht viele Eigenschaften vom literarischen Meister-Detektiv Sherlock Holmes. Malerin dieses Bildes: Maya Grünschloß 

Holmes und Watson = House und Wilson


Nicht nur Dr. House ist deutlich an einen der Protagonisten aus den Werken von Arthur Conan Doyle angelehnt, sondern auch sein bester Freund und enger Vertrauter James Wilson. Wie Holmes‘ Sidekick John Watson, der an einer Stelle in den Holmes-Geschichten von seiner Ehefrau “James” genannt wird, ist auch James Wilson Arzt und die einzige Person, die von House ins Vertrauen gezogen wird. Trotz aller Nähe und Zuneigung, die sowohl der literarische Urvater unserer Privatdetektive in Hamburg als auch der meisterhafte Ausnahmediagnostiker House für ihre ständigen Begleiter empfinden, wird diese durch eine eher ruppige Umgangsweise und die stete Nennung beim Nachnamen nach außen hin abgemildert, um – mutmaßlich – nicht verletzbar und emotional zu erscheinen.

Für kurze Zeit wohnen House und Wilson wie Holmes und Watson sogar gemeinsam in einer Wohnung und führen ein Junggesellendasein, das hauptsächlich durch Wilsons/Watsons Beziehungen durchbrochen wird, da Wilson dreimal und Watson mindestens zweimal, laut Vermutungen der Sherlockianer sogar öfter, verheiratet waren. Allerdings ist die Loyalität Wilsons/Watsons unübertrefflich; sowohl die Ehefrau des einen als auch die des anderen beschwert sich regelmäßig, wenn ihr jeweiliger Mann sämtliche angefangenen Tätigkeiten – und seine Frau – links liegen lässt, sobald House/Holmes Hilfe benötigt.


Drogen, Hobbys und Frauen


Während Watson jedoch behauptet, Holmes‘ Kokain-Abhängigkeit unter Kontrolle gebracht zu haben, kämpft Wilson erfolglos gegen die Vicodin-Sucht seines Freundes an. Auch kann er wenig gegen House‘ Begeisterung für Videospiele, langweilige Arztserien und Popmusik ausrichten, die, nach Aussage von House-Darsteller Hugh Laurie, Holmes‘ Liebe für klassische Musik und endlose Monographien widerspiegeln soll. Beide gehen ihren Hobbys vordergründig nach, wenn sie in einen Fall eingetaucht sind, aber gelegentlich ihre Gedanken zu entspannen suchen.

Ebenso wie dem Vorbild unserer Wirtschaftsdetektei in Hamburg wird auch Gregory House eine verlockende, gleichsam aber antagonistisch agierende Mit-/Gegenspielerin vorgesetzt: Seine Irene Adler ist in Teilen Lisa Cuddy, die ihm als Vorgesetzte und spätere Geliebte den Alltag nicht leicht macht und ihn mehrfach emotional aus der Bahn wirft. Eine weitere Reminiszenz an Irene Adler findet sich in der Pilotfolge der FOX-Serie, in der eine Rebecca Adler auftaucht. Dies erinnert stark an die allererste Holmes-Kurzgeschichte Ein Skandal in Böhmen (A Scandal in Bohemia), in der es Irene Adler schafft, den Meisterdetektiv auszutricksen.


Weitere Indizien für die Verbindung Holmes und House


Natürlich darf auch Professor Moriarty, Holmes‘ Erzfeind und größter intellektueller Widersacher, in der Serie um House und Wilson nicht fehlen: House wird in der Episode Widerspiel (No Reason) im fiktiven Princeton Plainsboro Krankenhaus von einem Mann angeschossen, der zwar nicht in der Episode selbst, aber in den Credits und in einem Zusatzkommentar “Moriarty” genannt wird. Als kleines Extra bekommt House außerdem in der Weihnachtsepisode Ist das Lügen nicht schön? (It’s a Wonderful Lie) eine frühe Ausgabe von Arthur Conan Doyle geschenkt. Bei weiterer Betrachtung einzelner Folgen und der Charaktere können natürlich weitere Rückschlüsse und Bezüge zu der Welt von Sherlock Holmes ermittelt und entdeckt werden – ein Spiel, das den Sherlockianern sicherlich extrem zusagt.

Sollten Sie jedoch außerhalb der Literatur- und Serienwelt den Einsatz von Detektiven benötigen, so setzen Sie sich kostenfrei mit unserer Detektei in Hamburg in Verbindung und lassen Sie sich von uns fallspezifisch beraten: 040 2320 5053.


Verfasserin: Maya Grünschloß

Kurtz Detektei Hamburg

Colonnaden 5

D-20354 Hamburg

Tel.: 040 2320 5053

Mobil: 0163 8033 967

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-hamburg.de

Web: https://www.kurtz-detektei-hamburg.de

Google: https://g.page/kurtz-detektei-hamburg

https://www.kurtz-detektei-hamburg.de/2016/07/31/dr-house-der-sherlock-holmes-der-medizin/

Einbrecher als Hirngespinst | Einbruchermittlungen durch Detektive in Oberhausen*


Von eingebildeten und realen Fällen


Die meisten Auftraggeber unserer Detektei in Oberhausen* wenden sich an uns, weil sie ein konkretes reales und beweisbares Problem haben. Doch ab und an ermitteln wir auch für Klienten, bei denen sich im Nachhinein herausstellt, dass sie an einer geistigen Störung wie unbegründeten Verfolgungsängsten, Kontrollzwängen oder einfach Senilität leiden. Anhand eines solchen Falls wollen wir nachfolgend darstellen, welche Möglichkeiten der Einbruchaufklärung bei unserer Wirtschaftsdetektei in Oberhausen* bestehen, und andererseits ein Beispiel für etwas verwirrte Auftraggeber veranschaulichen.


Verschwundene und versetzte Gegenstände


Das Ehepaar Marl war Ende 70. Der einzige Sohn der Eheleute machte sich seit langem Sorgen um die Sicherheit seiner Eltern, die immer wieder über Einbrüche in ihr Haus klagten und ständig Veränderungen an ihren Habseligkeiten feststellten – als wolle sie jemand bewusst in den Wahnsinn treiben. Der Sohn war durchaus findig und hatte bereits auf eigene Faust diverse Infrarotkameras am und im Haus installiert, bei der Auswertung der Bilder jedoch nie Hinweise auf die Einbrecher entdecken können, bis plötzlich auf einen Schlag alle Kameras ausfielen. Da er in der Schweiz wohnte und arbeitete, hatte er keine Möglichkeit, regelmäßig im Elternhaus nach dem Rechten zu sehen, und beauftragte deshalb unsere Privatdetektive in Oberhausen*. Da nicht nur verschiedene Gegenstände der Eltern verschwunden waren, sondern auch Eigentum des Sohnes, das er auf dem Dachboden gelagert hatte, hegte er ein doppeltes Interesse an der Fallaufklärung.


Detektiv auf Einbruchspurensuche


Die erste Maßnahme unserer Wirtschaftsdetektive in Oberhausen* bestand in der Spurensicherung. Die Nachbarin solle kürzlich über ein Beet ins Haus gekommen sein, die Tür mit einem nachgemachten Schlüssel geöffnet und einen Dokumenten- und Schmuckschrank mit Einbruchwerkzeug aufgeknackt haben. Aus dem Schrank fehlte zwar nichts, doch die Ordnung sei vollkommen durcheinandergebracht worden und in der Vergangenheit habe es auch Diebstähle gegeben. Obwohl die letzten Tage recht regnerisch gewesen waren, fanden sich keinerlei Fuß- bzw. Schuhspuren im Beet, auch der Schrank zeigte weder am Holz noch am oder im Schloss Spuren einer Öffnung ohne zugehörigen Schlüssel. Dazu muss man wissen, dass selbst raffinierte und äußerlich unauffällige Schlossöffnungsmethoden wie Lockpicking Kratzspuren an den Schließzylindern hinterlassen und somit nachweisbar sind.

Als Nächstes durchsuchte unser Detektiv aus Oberhausen* das Haus nach Einstiegsmöglichkeiten für Einbrecher. Das Schloss an der Hintertür wurde ausgetauscht, die Fronttür war vom Sohn frisch mit einem neuen Sicherheitsschloss ausgerüstet worden und entsprach privaten Anforderungen an eine hohe Einbruchsicherheit. Im Keller gab es diverse kleinere Kippfenster, durch die ein kleiner, schlanker Mensch hineingelangen könnte, allerdings nicht, ohne das Glas vollständig zu zerschlagen oder den Rahmen gewaltsam zu entfernen. Da alle Fenster intakt waren, stellte dies keine Option dar. Das Obergeschoss des Hauses wäre allenfalls mit Leitern über gekippte Fenster zugänglich gewesen, doch auch hier existierten keinerlei Öffnungsspuren. Schließlich hegten die Eheleute den konkreten Verdacht, dass der oder die Einbrecher über den Dachboden einstiegen. Entsprechend kontrollierte der Privatermittler das Dachbodenfenster am Schrägdach, das nur mit Hilfe einer Leiter und über einen kurzen Weg auf Dachbalken entlang erreichbar war. Auf selbigen lag Monate alter Staub, jede Begehung hätte zwangsläufig dazu geführt, Abdrücke in diesem Staub zu hinterlassen, doch die Schicht wies keinerlei Unregelmäßigkeiten auf. Auch am Fenster selbst zeigten sich keine Einbruchspuren. In der Folge stellte der Ermittler unserer Privatdetektei in Oberhausen* den gesamten Dachboden auf den Kopf, zog alle Schränke hervor, um nach Verbindungen zu den Nachbarhäusern zu suchen und untersuchte jeden Gegenstand nach Spuren – nichts.


Die klischeehafte, aus Film und Fernsehen eng mit dem Detektivberuf assoziierte Lupe findet bei der Spurensuche tatsächlich rege Anwendung. In diesem Fall jedoch gab es nichts zu entdecken. 

Sabotierte Kameraüberwachung und vergebliche Observation


Trotz der Ergebnislosigkeit der Spurensuche bestanden die Eheleute Marl darauf, dass sie regelmäßig Bewegungen auf dem Dachboden hörten und anschließend Veränderungen wahrnahmen. Aus diesem Grund installierte unser Wirtschaftsermittler verdeckte Infrarotkameras auf dem Dachboden und verband diese mit dem Stromnetz, um den Dauerbetrieb zu gewährleisten. Nach einer Woche, in der es laut Aussage der Marls wieder zu mehreren Zwischenfällen gekommen sei, baute er die Kameras ab und wertete die Aufnahmen aus. Gleich am ersten Abend erschien Frau Marl im Bild, räumte ein paar Gegenstände um, staubte etwas ab, besah dann – offensichtlich überrascht – die Steckdosenleiste, an der die Kameras hingen, zog am Stecker und die Aufnahme wurde beendet. Selbstverständlich war sie zuvor von unserem Detektiv aus Oberhausen* aufgeklärt worden, was es mit der Steckdosenleiste auf sich hatte und dass sie auf keinen Fall den Stecker ziehen durfte.

Bei der nächsten Unterredung mit der Einsatzleitung unserer Wirtschaftsdetektei in Oberhausen* gaben die Marls an, dass sich jedes Mal, wenn sie das Haus verließen, jemand an ihrem Eigentum zu schaffen mache. Es gebe nicht eine Gelegenheit, bei der nach der Rückkehr ins Haus noch alles so vorgefunden werde wie beim Verlassen. Um diese Behauptung zu prüfen, vereinbarte unser Ermittler mit dem Ehepaar, das Haus heimlich in der Nacht aufzusuchen und dann innen auf den Einbrecher zu warten, wenn die Marls das Haus verlassen hatten. Dieses Prozedere wiederholte der Sicherheitsspezialist an vier Tagen, ohne dass sich jemals eine Menschenseele im Haus gezeigt hätte.


Abhörspezialisten und Personenspürhunde


Die nächste Idee, auf die das Ehepaar kam und dabei argumentativ vom Sohn unterstützt wurde, lautete auf Abhörwanzen und in der Wohnung platzierte Mini-Kameras. Wie sonst sollte sich erklären lassen, dass der oder die Einbrecher nur an den Tagen nicht ins Haus kam(en), an denen der Detektiv darin wartete?, fragten die Marls. Die Täter mussten auf optische oder visuelle Weise Einblick in den Wohnraum nehmen können. Folglich traten zeitnah unsere Abhörspezialisten in Oberhausen* an und untersuchten sämtliche Stockwerke und Zimmer nach Abhörmitteln wie Wanzen und in Tarncontainern platzierten Kameras. Die Vorgehensweise dieser national anerkannten Lauschabwehrexperten sichert eine nahezu hundertprozentige Genauigkeit zu. Nichts wurde gefunden und freilich ahnte unsere Detektei in Oberhausen* schon längst, dass es sich bei den Einbrüchen um mutmaßlich altersbedingte Hirngespinste handeln musste. Ein vorsichtiger Versuch, den Sohn mit diesem Thema zu konfrontieren, scheiterte an Widerwillen und Vorwürfen wie „Sie sind nicht in der Lage, die Einbrecher zu fangen, und wollen das nun auf den Geisteszustand meiner Eltern schieben! Die sind topfit! Machen Sie gefälligst Ihre Arbeit!“

Nun gut, dachten wir, eine Möglichkeit gab es noch und wenn wir derart genötigt werden, eine an sich aussichtslose Tätigkeit fortzuführen, dann lassen wir uns nicht noch auf einen Streit darüber ein, warum wir den Auftrag von unserer Seite beenden, schließlich bezahlten uns nicht die Marls, sondern der fordernde und argumentativ nicht zugängliche Sohn, dem man angesichts seines Alters (Anfang 40) nun nicht eben Senilität zuschreiben konnte. Wir griffen also zu einem letzten Strohhalm: Mantrailer-Hunde. Diese hochspezialisierten und von klein auf darauf trainierten Personenspürhunde sind in der Lage, menschliche Geruchsspuren noch nach Wochen und Monaten aufzunehmen und zu verfolgen. In der Vergangenheit haben sie uns bereits mehrfach mit größter Effektivität bei der Aufklärung von Vermisstenfällen oder auch bei der Identifizierung von Drohbriefschreibern geholfen. Wenn diese regelrechten Waffen der detektivischen Fallaufklärung auch nichts fanden, gab es nichts zu finden. Als Geruchsspurenträger diente eine Kiste auf dem Dachboden, über die Frau Marl Stein und Bein schwor, dass sie nicht der Familie gehörte, nie von einem Familienmitglied angefasst worden war und definitiv vom Einbrecher dorthin gebracht worden sein musste. Anhand dieser Kiste nahmen die Hunde die Spur auf, folgten ihr durch die Haustür zur Garage der Marls, dann weiter durch die Ausfahrt und zur Apotheke, in der Frau Marl am selben Vormittag eingekauft hatte. Die Verfolgung der Spur jener letzten Person, die die besagte Kiste angefasst hatte, führte also direkt zu Frau Marl. Weitere Versuche mit anderen Spurenträgern zeitigten die gleichen Ergebnissen – entweder hielten sich die Hunde an Frau Marl oder an ihren Gatten. Nichts von alledem, das angeblich zuletzt vom Einbrecher angefasst worden war, trug frische Geruchsspuren von Personen, die nicht im Haushalt lebten.


Ausgedehntes Portfolio an Ermittlungsmethoden


An diesem Punkt beendete unsere Detektei in Oberhausen* schließlich zum Ärger des uneinsichtigen Sohnes die Ermittlungen. Natürlich hätten wir uns noch tage-, wochen- oder monatelang in das leere Haus setzen und dem Nichts lauschen können, doch das wäre reine Geldmacherei gewesen, denn die Detektiv-Kosten bewegten sich zu diesem Zeitpunkt schon jenseits der 5.000 €-Marke. So hörten wir uns lieber mit gutem Gewissen die Vorwürfe des Sohns an und ließen ihm dafür seinen Kontostand. Bei einem Einbruch einen größeren Maßnahmenkatalog durchzuführen, als es unsere Sicherheitsspezialisten und Detektive in Oberhausen* in diesem Fall getan haben, dürfte kaum einem anderen privaten oder staatlichen Anbieter möglich sein. Im Einzelnen nochmals unsere hier angewandten Ermittlungstaktiken als Zusammenfassung:


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

*Hinweis: Das Büro der Kurtz Detektei Duisburg liegt im Duisburger Stadtteil Meiderich. Alle Einsätze werden von der Straße Auf dem Damm in Duisburg aus durchgeführt und berechnet. Bei anderen auf dieser Domain beworbenen Einsatzorten oder -regionen handelt es sich weder um örtliche Niederlassungen noch um Betriebsstätten der Kurtz Detektei Duisburg, sofern nicht explizit anders ausgewiesen. Wir können Ihnen bundesweit günstige Anfahrtspauschalen bieten, Gleiches gilt für zahlreiche Regionen im Ausland. In ländlichen Gebieten erfolgt die Berechnung in der Regel von der nächstgrößeren Stadt. Weitere Informationen zu den Honoraren finden Sie hier und zu den Einsatzorten hier.

Das Sherlockianische Spiel als virale Marketingkampagne – die Welt ermittelt!


Erkenntnisse der Sherlockianer und ihre Bedeutung für die Interpretation des Ur-Detektivs


Im ersten Teil unseres Beitrags über die Sherlockianer und das Spiel berichteten wir bereits von deren historischen Anfängen und von der heutigen Verbreitung der internationalen Holmes-Gesellschaften, weswegen nun von der genauen Spielweise und den gewonnenen Erkenntnissen aus der ewigen Suche nach der Person des Sherlock Holmes die Rede sein soll; außerdem werden wir von der Kurtz Detektei Frankfurt am Main nachfolgend auf die heutige Situation der Sherlock-Gesellschaften eingehen. Um sich vorstellen zu können, wie die Sherlockianer in ihrer Recherche zum Urvater unserer Detektive aus Frankfurt vorgehen, sollen hier und in einem weiteren Beitrag Beispiele gegeben werden, die zeigen, dass es sich beim Spiel nicht um eine profane Zusammenfassung der offensichtlichen Fakten aus dem Kanon handelt, sondern um eine bis ins letzte Detail gehende Analyse jeder noch so unwichtig und nebensächlich erscheinenden Äußerung Watsons oder Holmes’.

Christopher Morley beispielsweise, der Gründer des ersten amerikanischen Sherlock-Clubs, setzt den Geburtstag des Londoner Meisterdetektivs auf den 6. Januar 1854 fest, was natürlich kein beliebig gewähltes Datum ist, sondern in liebevoller Kleinstarbeit nach der Zusammensetzung und Interpretation der literarischen Details recherchiert wurde: In den Geschichten selbst gibt Holmes-Erfinder Arthur Conan Doyle zwar kein Datum an, jedoch wird der Meister-Detektiv in der Kurzgeschichte Seine Abschiedsvorstellung, die im Jahre 1914 spielt, als Sechzigjähriger beschrieben – die Jahre 1853/54 waren somit als mögliche Geburtsjahre gefunden. Den genauen Tag ermittelte Morley mit einer adleräugigen Schärfe: In den kanonischen Holmes-Werken aus der Doyle’schen Feder wird die Shakespeare-Komödie Twelfth Night zweimal erwähnt; die titelgebende „zwölfte Nacht“ bezieht sich dabei auf den zwölften Tag nach Weihnachten, also den 6. Januar. Außerdem spricht, laut Morley, zusätzlich für diesen Tag, dass Holmes am Anfang des letzten Romans Das Tal der Angst am 7. Januar grantig und schlecht gelaunt ist, was von Morley auf einen Kater nach den vorangegangenen Geburtstagsfeierlichkeiten zurückgeführt wird (vgl. Fleischhack 248). Freilich eine relativ vage Interpretation, aber sie setzte sich durch, und so wird dieses Datum seither unter Sherlockianern als der Geburtstag von Sherlock Holmes, Vorbild nicht nur unserer Privatdetektive aus Frankfurt/Main, überwiegend anerkannt.


Virales Marketing und die Sherlockianer im Zeitalter des Internets


Durch die weltweite Vernetzung im 21. Jahrhundert können die Erkenntnisse und Neuinterpretationen über den Meisterdetektiv Sherlock Holmes viel leichter miteinander geteilt werden als noch in den 30er, 40er und 50er Jahren – den Anfangszeiten des Spiels. Anstelle von langen, bis zu halbjährigen Wartezeiten zwischen dem Erscheinen der Sherlock-Magazine wird jetzt zum Beispiel von der „Sherlock Holmes Society of London“ ein monatlicher Newsletter als PDF an alle Abonnenten versendet (vgl. Fleischhack 251). Viele einzelne Artikel der Zeitschriften sind online frei verfügbar und die Gruppen können sich in Foren und Gruppenchats austauschen, ohne von schwer organisierbaren Landes- oder Kontinentaltreffen abhängig zu sein. In vielen modernen Clubs wird allerdings inzwischen – negativ beäugt von alteingesessenen Holmes-Gesellschaften – auch Bezug auf verschiedene Adaptationen genommen. Adaptationen, durch die das ursprüngliche literarische Bild des Vorreiters unserer Wirtschaftsdetektive aus Frankfurt a.M. in der Massenwahrnehmung grundlegend verändert oder sogar verfälscht werden kann und vielleicht sogar schon wurde.

Nachdem einige Folgen der besonders bei jungen Leuten beliebten BBC-Serie Sherlock mit dem kongenialen Duo Benedict Cumberbatch als Londoner Spürnase und Martin Freeman als Dr. Watson gesendet worden waren, entstanden Dutzende neuer Gruppen, die sich über den Verlauf der Serie und über ihre Helden austauschten, Zitate aus Serie und Büchern verglichen und Inhalt und Struktur analysierten. Darüber hinaus entwickelte sich durch geplantes virales Marketing einerseits, aber auch dank einer großen Eigendynamik der Fan-Bemühungen auf der anderen Seite eine ganz neue Spielart des zu diesem Zeitpunkt bereits hundertjährigen „Great Game“, wie das Spiel auch genannt wird. Vernetzung, der Hype um die Serie und die Ausstrahlung in 16 Ländern in der jeweiligen Nationalsprache bescherten dem Franchise ohne große Marketingausgaben enorme Bekanntheit: Als beispielsweise der englische Premierminister David Cameron der Volksrepublik China einen Besuch abstattete, konnten ihm aus der Bevölkerung Fragen gestellt werden, von denen die am häufigsten gestellte Frage die folgende war: Könne er, der britische Premierminister, nicht dafür Sorge tragen, dass die Sherlock-Serie auch in China ausgestrahlt werde (Fleischhack 253)? Dass sich Leute so detektivisch betätigen wollen, wie es Sherlock selbst und natürlich auch unsere Privatdetektive in Frankfurt tun, ist also längst kein rein westliches Phänomen mehr – Sherlock Holmes geht um die Welt, als wäre er eben erst erfunden worden.


Die Fiktion durchdringt und beeinflusst das wirkliche Leben: Kampagne „I believe in Sherlock!“


Ähnlich wie nach dem literarischen Tod Sherlocks in den Schweizer Reichenbachfällen (veröffentlicht 1893) reagierten auch die Zuschauer der BBC-Serie im Jahr 2012 nach Holmes’ vermeintlich tödlichem Sturz vom St. Bartholomäus-Krankenhaus in London geschockt und verzweifelt auf den Tod ihres Helden. Jedoch wurde Sherlock Holmes in der Serie nicht nur scheinbar getötet, sondern sein Erzfeind Moriarty setzte zusätzlich alles daran, den guten Ruf des Privatdetektivs zu zerstören; sowohl bei Polizei als auch Öffentlichkeit fällt der bis dahin gefeierte und unfehlbare Sherlock Holmes in Ungnade. Um ihre Solidarität mit dem Detektiv-Urgestein öffentlich zu zeigen und für ihn Partei zu ergreifen, entstand innerhalb kürzester Zeit nach der Ausstrahlung dieser finalen Episode von Staffel 2 eine weltweite Fan-Bewegung, die den guten Ruf ihres Lieblings wiederherzustellen versuchte. Unter dem Slogan „I believe in Sherlock Holmes“ stellten sich Fans aus aller Welt auf die Seite des Londoners und positionierten sich in aller Öffentlichkeit gegen die Anschuldigungen Moriartys.

Überall auf der Welt, in Hauptstädten von Ländern aller Kontinente, an Wohnhäusern, öffentlichen Plätzen und Gebäuden wurden Banner und Poster aufgehängt, Flyer verteilt und Demonstrationen und Flashmobs zu Ehren des exzentrischen Detektivs organisiert. Berühmtheit erlangte beispielsweise der Tumblr-Fotoblog von „Earl Foolish“ – ein Pseudonym –, der bis heute 138 mit Informationen und Fotos zur Bewegung sammelte. Zeitgleich wurde nicht nur ein literarischer und damit fiktionaler Held gefeiert, sondern auch für einen guten Zweck Geld gesammelt und Aufmerksamkeit generiert: Der „Undershaw Preservation Trust“ kümmert sich um die Restaurierung und um den Erhalt von Undershaw, einem Haus, das von Holmes-Vater Arthur Conan Doyle entworfen und bewohnt wurde und bis vor kurzem vom Verfall bedroht war. Nicht zuletzt hier wird deutlich, wie eng die Grenze zwischen Realität und Fiktion im Sherlockianischen Spiel ist, an dem auch unsere Frankfurter Wirtschaftsdetektive Gefallen gefunden haben.


Der Umfang des modernen Interesses am Proto-Detektiv Sherlock Holmes zeigt sich auch an Ausstellungen wie jener im Museum of London (2014), zu der dieses ausgefallene Plakat entstand. 

Das Sherlockianische Spiel – ein Selbstläufer durch die Jahrzehnte


Am beeindruckendsten mag an der oben beschriebenen Kampagne sein, dass kein cleveres Marketingbüro, Filmstudio oder Autorenteam der Serie dahintersteckte, sondern dass Impulse zu viralen Sherlock-Aktionen immer aus den Reihen der Fans stammten und damit die bestmögliche und ehrlichste Werbung für die folgenden Staffeln der Serie darstellten. Auch Podcasts, Youtube-Videos und -Channels, Blogs, Tumblrs und liebevoll gestaltete Webseiten über den Detektiv der Detektive tragen dazu bei, den Londoner Urvater unserer Detektive in Frankfurt am Main und sein Vermächtnis am Leben zu erhalten. Außerdem sorgt der Personenhype um Martin Freeman, der nicht nur als Dr. Watson, sondern auch als „Der Hobbit“ (Bilbo Beutlin) Massen begeisterte, und vor allem um Serien-Holmes Benedict Cumberbatch, dessen weibliche Fans sich selbstironisch als „Cumberbitches“ bezeichnen, dafür, dass immer mehr jüngere Generationen an neuen, nicht mehr streng wissenschaftlichen Ausprägungen des Spiels teilnehmen, um dem größten Ziel der Sherlockianer näher zu kommen: Sherlock Holmes zu erfassen und zu begreifen und vielleicht eines Tages so sein zu können wie er.


Literaturverzeichnis



Verfasserin: Maya Grünschloß

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