Der Privatdetektiv in der Literatur – Teil 7 | Conan Doyle und Sherlock Holmes: Das Vermächtnis


Eine endlose Reihe von Fortführungen und Adaptionen


Ein Schriftsteller, dessen Name fast neunzig Jahre nach seinem Tod immer noch bekannt ist und dessen Werke nach wie vor gelesen werden, hat höchstwahrscheinlich mehr erreicht, als er sich je hätte träumen lassen. Und noch weit übertroffen werden, dürften solche vage erscheinenden Hoffnungen, wenn das literarische Vermächtnis eine Inspiration darstellt für Tausende von neuen Geschichten und Adaptionen in Romanen, Theaterstücken, Hörspielen, Filmen, Fernsehserien, Computerspielen und, und, und. So stellt sich der Fall des schottischen Schriftstellers Arthur Conan Doyle dar: Jedes nur denkbare Medium hat seit seinem Tod im Jahr 1930 unzählige Geschichten mit Sherlock Holmes und Dr. Watson als Hauptfiguren oder zumindest Inspirationsquellen hervorgebracht. Unsere Detektei aus Trier wirft nachfolgend einen Blick auf das multimediale Vermächtnis der kanonischen Sherlock Holmes-Geschichten.


Biographische Lücken als Einladung zu Fortsetzungen


Die nächstliegende Möglichkeit, Sherlock Holmes auch nach dem Tod seines Erfinders wieder „aufleben“ zu lassen, hinterlässt Doyle selbst. Seine Sammlung aus 56 Kurzgeschichten und 4 Romanen deckt die fiktive Biographie von Sherlock Holmes nur sehr unvollständig ab: Über die Jugend des Meisterdetektivs ist so gut wie nichts bekannt, auch die Zeit vor dem ersten Zusammentreffen mit Watson bleibt größtenteils unbeleuchtet (Der Film Young Sherlock Holmes von 1985 lässt Holmes und Watson bereits 1870 als Teenager für ein erstes Abenteuer zusammentreffen). Wie schon in den vorangegangenen Teilen unserer Serie „Der Privatdetektiv in der Literatur“ erwähnt, werden die Fälle darüber hinaus in keiner chronologischen Reihenfolge erzählt und bauen auch nicht aufeinander auf; teilweise erwähnt Doyles fiktiver Erzähler Watson sogar vergangene Fälle, die nie als Geschichte veröffentlicht wurden, und liefert Fortschreibern somit beste Ansatzpunkte. Des Weiteren ist nach dem scheinbaren Tod von Holmes an den Reichenbachfällen explizit von einer dreijährigen Lücke die Rede, in der Sherlock Holmes im Exil ist, auf die in den kanonischen Geschichten aber nicht mehr näher eingegangen wird. Diese Lücken und „verlorenen Fälle“ wurden und werden immer wieder sehr kreativ genutzt und mal mehr, mal weniger getreu der Originalvorlage in Buch- und Filmform umgesetzt.

Auch bringt Doyle die Geschichte seiner größten Schöpfung – zum Glück! – zu keinem abschließenden Ende: Als im März 1927 mit Shoscombe Old Place die letzte der von Doyle selbst verfassten Holmes-Geschichten erscheint, endet sie wie üblich mit dem gelösten Fall, nimmt aber keinen Verweis darauf, wie es mit unserem Helden weitergeht – eine Steilvorlage für jeden, der die Geschichte des Meisterdetektivs weitererzählen möchte. Eine charmante Darstellung der letzten Jahre unseres Helden kam 2015 in die Kinos: Im Film Mr. Holmes spielt Ian McKellen einen 93‑jährigen, leicht dementen Sherlock Holmes, der sich im Jahr 1947 an seinen letzten Fall zu erinnern versucht.


Sherlock Holmes im Kino


Viel Raum also, um die Geschichte des größten aller Detektive weiterzuspinnen. Das Problem ist nach Doyles Tod nur, dass es in Großbritannien bereits seit langem ein umfassendes und strenges Urheberrecht gibt, demgemäß das literarische Werk Doyles und damit der Urheberrechtsschutz an all seinen Figuren und ihren Namen für fünfzig Jahre nach seinem Tod in der Hand von Doyles Erben verbleibt. Das tut der Kreativität der Autoren und Filmemacher indes keinen Abbruch: Das Kino der 1930er Jahre erlebt einen Boom an Schauer und Mystery, die meisten unserer Vorstellungen, die wir von Dracula, Frankensteins Monster und anderen Horrorgestalten haben, gehen auf diese Epoche zurück.

Und wo das Mysteriöse wartet, ist auch unser Meisterdetektiv nicht weit. Schon früh nach der Erfindung des Films war Sherlock Holmes immer wieder Hauptfigur diverser Streifen geworden, 1939 folgt eine ikonische Darstellung auf der großen Leinwand: Mit Der Hund der Baskervilles (The Hound of the Baskervilles) feiert nicht nur einer seiner populärsten Fälle Premiere, sondern setzt auch den Auftakt für eine ganze Reihe an Big-Budget-Abenteuern mit dem Detektiv als Hauptfigur. Die Serie, die Basil Rathbone in der Rolle des Sherlock Holmes unsterblich macht, bekommt in kürzester Zeit eine Fortsetzung nach der anderen; bis 1946 entstehen insgesamt 14 abendfüllende Spielfilme. Die Reihe bleibt lange Zeit die bekannteste und stellt mit seinem Hauptdarsteller den für viele bis heute perfekten Film-Holmes. Auch Patrick Kurtz, der Inhaber unserer Wirtschaftsdetektei in Trier, beschäftigte sich für den Online-Streaming-Dienst maxdome mit dieser Adaption: https://www.maxdome.de/maxperten/patrick-kurtz-127895.html. Im Laufe der Jahre entstehen zahlreiche weitere Verfilmungen um den Londoner Detektiv, selbst deutsche, bis hin zu Komödien und Parodien, Letztere vor allem in den 1970er Jahren.


Basil Rathbones Darstellung des Sherlock Holmes in Kombination mit der trotteligen Interpretation Watsons durch Nigel Bruce gilt vielen Fans als Prototyp der filmischen Holmes-Umsetzungen.

Stichtag: Ende des Copyrights im Jahr 1981


Mit dem Ablauf der 50-jährigen Frist nach Doyles Tod steht es seit 1981 nunmehr jedem frei, Geschichten mit und um Sherlock Holmes zu schreiben, aufzuführen, ins Kino oder ins Fernsehen zu bringen. Eine Möglichkeit, von der – gelinde gesagt – umfassend Gebrauch gemacht wird. Selbst alle Detektive unserer Detektei für Luxemburg zusammengenommen dürften nicht alles kennen, was in den vergangenen neunzig Jahren über Sherlock Holmes geschrieben und verfilmt wurde. Jedoch möchten wir über den Abschluss unserer Reihe zum Thema Arthur Conan Doyle hinaus einen kleinen Überblick darüber geben, was heraussticht und unserer Meinung nach sehenswert ist. Daher wird unsere neue Reihe „Sherlock Holmes im Film“ zwar keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben wollen, aber doch zumindest ein klein wenig Ordnung in die unerschöpflichen Welten der Sherlock Holmes-Adaptationen bringen, die seit Doyles Tod auf die Leinwand oder den Bildschirm gebracht wurden.

Wie drückte es Gilbert Keith Chesterton (1874-1937), englischer Schriftsteller und Schöpfer von „Father Brown“, einst aus:

„Es hat niemals bessere Detektivgeschichten gegeben als die alte Sherlock-Holmes-Reihe; und obgleich der Name des großen Zauberers auf der ganzen Welt bekannt geworden ist und obgleich es sich wohl um die einzige volkstümliche Legende der modernen Welt handelt, so glaube ich nicht, dass man Sir Arthur Conan Doyle genug gedankt hat.“

Dem kann sich die Kurtz Privatdetektei Luxemburg und Trier nur anschließen. Wir hoffen, mit unserer Reihe über Arthur Conan Doyle zumindest einen kleinen Beitrag zur Vermächtnispflege des Schriftstellers beigetragen zu haben und sagen in Chestertons Sinne: „Danke, Sir Arthur!“


Verfasser: Gerrit Koehler

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Über schreibende Detektive: Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Trier und Luxemburg, im „Langen Interview“ – Teil 5


Für das Format „M19 – das lange Interview“ des Radiosenders Mephisto 97.6 unterhielt sich Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Trier und Luxemburg, eine Stunde lang mit Chefredakteurin Paula Drope über den Detektivberuf. Im nachfolgenden fünften Teil geht es um schreibende Detektive. Den dritten Teil über die Vorbilder unserer Privatdetektive in Luxemburg und Trier finden Sie hier.


Filmreifes Detektivbüro?


Paula Drope: „Sie haben uns Ihr Büro ja schon beschrieben und wir haben uns einmal dort umgesehen. Wenn man sich da so umschaut und sich vor allem auch Ihre Homepage anguckt, dann bekommt man das Gefühl, dass Sie einen Kriminalroman à la Sherlock Holmes oder Philip Marlowe darstellen wollen. Sie wollen die Leute schon eintauchen lassen, oder? Warum schaffen Sie sich diese Atmosphäre?“

Patrick Kurtz: „Es ist nicht meine bewusste Absicht, die Leute in eine solche Atmosphäre eintauchen zu lassen, denn im Vordergrund steht der jeweilige objektive Sachverhalt. Doch wenn dem so ist, kommt das, glaube ich, einfach daher, dass ich das selbst so sehr mag, dass ich selbst so tief dort drin bin, weil es auch ein Stück weit ich selbst bin. Das wird entsprechend widergespiegelt: im Büro, im Internetauftritt etc.“

Paula Drope: „Bevor wir weiter über Sherlock Holmes sprechen – und da sprechen wir noch drüber, denn wir sind noch nicht ganz fertig –, kommen wir noch zu unserer Schnellschussfragerunde. Das machen wir hier öfter bei M19. Ich stelle Ihnen eine kurze Frage und Sie antworten kurz und knackig. Bereit?“

Patrick Kurtz: „Ja, ich hoffe.“


Es wird persönlich: die „Schnellschussfragerunde“


Paula Drope: „Ihr Berufswunsch in der Kindheit?“

Patrick Kurtz: „Schriftsteller.“

Paula Drope: „Was für ein Schriftsteller?“

Patrick Kurtz: „Damals Fantasy, glaube ich.“

Paula Drope: „Lieblingsfach in der Schule?“

Patrick Kurtz: „Puhh, eine Zeitlang Französisch, manchmal auch Deutsch.“

Paula Drope: „Agatha Christie oder Dan Brown?“

Patrick Kurtz: „Hmmm, beide … eher Agatha Christie.

Paula Drope: „Warum?“

Patrick Kurtz: „Weil mir Dan Brown in letzter Zeit ein bisschen arg reißerisch schreibt. Also, das tat er schon immer, aber es nimmt zuletzt ein bisschen überhand.“

Paula Drope: „Für welchen Film würden Sie zu Hause bleiben?“

Patrick Kurtz: „Für viele, The Dark Knight fällt mir spontan als erstes ein, aber ich bin da weder titel- noch genrebeschränkt.“

Paula Drope: „Krimis als Buch, Film oder als Hörspiel?“

Patrick Kurtz: „Als Buch am ehesten.“

Paula Drope: „Trinken Sie zu einem guten Krimi lieber ein Glas Rotwein oder ein Bier?“

Patrick Kurtz: „Eher ein Bier, noch eher einen Whisky.“

Paula Drope: „Das ist also ein Detektiv, ganz wie er im Buche steht – tatsächlich.“


Zum Radio gehört Musik – ein Titelwunsch aus Irland


Paula Drope: „Und damit sind wir bei Ihrem nächsten und tatsächlich auch letzten Musikwunsch. Cocaine Chest Pains haben Sie sich ausgesucht von der irischen Band Kopek. Warum dieser Song?“

Patrick Kurtz: „Weil es auch wieder eine unbekannte Band ist, relativ unbekannt zumindest. Relativ, weil sie im letzten Jahr als Vorgruppe der Toten Hosen unterwegs waren. Ich habe die Band 2013 bei einem Konzert in einem kleinen Club in Berlin persönlich kennengelernt. Ganz sympathische Jungs und ich finde, es ist ein toller Song.“



Es folgt ein Einspieler, das Thema der BBC-Serie „Sherlock“:



Von Sherlock-Holmes-Adaptionen


Paula Drope: „Mit dieser Titelmelodie der momentan beliebtesten Serie der BBC starten wir in unsere vierte und letzte Runde bei M19, dem langen Interview bei Mephisto97.6. Mein Gast Patrick Kurtz könnte auch mit dieser Musik begrüßt werden, denn er ist Privatdetektiv. Herr Kurtz, nach kurzer Auswertung der Indizien: Was für eine Titelmusik war das?“

Patrick Kurtz: „BBC-Sherlock, haben Sie das nicht gerade erst gesagt?“

Paula Drope: „Nein, ich habe nur „beliebteste BBC-Serie“ gesagt, das haben Sie unterbewusst wohl direkt verknüpft. Sind Sie auch Fan?“

Patrick Kurtz: „Ja, ich finde die Serie hervorragend und habe alle Staffeln im Regal stehen.“

Paula Drope: „Das ist ja ein neuer Kult, der da um die Sherlock Holmes-Figur entstanden ist. Doch bereits in den Fünfzigern entstanden einige Fernseh- und vor allem auch Kinofilme, heute gibt es nicht nur die Serie der BBC und Sherlock Holmes-Filme, sondern auch die US-Verfilmungen aus den Jahren 2009 und 2011 mit Robert Downey Jr. in der Hauptrolle. Daneben gibt es noch eine etwas anders interpretierte Darstellung von Sherlock Holmes in der US-Serie Elementary. Zum Beispiel wird da Dr. Watson von einer Frau dargestellt. Kennen Sie die genannten Filmadaptionen alle?“

Patrick Kurtz: „Ja, wobei ich von Elementary nur ein paar Folgen gesehen habe – das hat mir nicht so zugesagt, muss ich sagen. „

Paula Drope: „Und warum nicht?“

Patrick Kurtz: „Ich fand, das sah so ein bisschen aus wie eine billige deutsche TV-Produktion. Ich bin nicht warm geworden mit der Sherlock-Darstellung, ich bin nicht warm geworden mit Lucy Liu als Watson, das hat für mich einfach nicht gepasst. Hat mir leider nicht gefallen.“

Paula Drope: „Also filmisch, so zu sagen?“

Patrick Kurtz: „Optisch einerseits, es wirkte auf mich aber auch ein bisschen arg simpel. Womöglich habe ich nur die falschen Folgen erwischt – das kann natürlich sein –, aber das, was ich gesehen habe, hat mich nicht angesprochen.“

Paula Drope: „Welche der genannten Adaptionen gefällt Ihnen am besten?“

Patrick Kurtz: „Von den genannten eindeutig der BBC-Sherlock, weil das am kreativsten ist, weil Benedict Cumberbatch auch der mit großem Abstand überzeugendste Holmes all dieser Adaptionen ist. Weil die Atmosphäre hervorragend ist, weil die Fälle super durchkonstruiert sind, weil die Wendungen klasse sind, weil die Adaptionen des klassischen Materials, der Romane und Kurzgeschichten, hervorragend gelungen ist. Das ist meiner Meinung nach, neben der Serie mit dem brillanten Jeremy Brett aus den 80ern und frühen 90ern, die mit Abstand beste Umsetzung von Sherlock Holmes.“


Von Romanen und Detektiv-Blogs


Paula Drope: „Dann kommen wir von den Filmhelden mal zu den realen Helden. Sie sind nicht nur Privatdetektiv, sondern auch Schriftsteller. Neben einer Essaysammlung haben Sie einen Roman geschrieben: 2012 erschien Livingstones Mahnung, der 1. Band aus den Memoiren des Detective Inspector Aidan Johnstone. Also das heißt letztlich, Sie sind Schriftsteller? Kommt das von allein, dass man sich ausdrücken will, wenn man als Detektiv arbeitet?“

Patrick Kurtz: „Dass ich mich ausdrücken möchte, stimmt auf jeden Fall. Ich habe das aber schon als Kind gemacht: Seitdem ich schreiben kann, habe ich immer geschrieben. Mit sechs oder sieben Jahren waren das noch Weitererzählungen der Pippi Langstrumpf-Geschichten, später dann unterschiedlichste andere Texte. Im Moment habe ich leider keine Zeit, ich avisiere allerdings, 2016 wieder intensiver einzusteigen. In meiner Schublade liegt schon seit Jahren ein Manuskript, das ich bislang noch nicht überarbeiten konnte. Außerdem habe ich zig andere Projekte im Kopf, die ich gerne umsetzen möchte, für die bislang aber einfach keine Zeit war.“

Paula Drope: „Womit Sie sich aber auf jeden Fall identifizieren können, ist der Blog Ihrer Detektei. Da beschreiben Sie, natürlich anonymisiert, Fälle, die Ihre Detektei in ganz Deutschland aufdeckt. Wie kam Ihnen denn die Idee, Ihre Fälle in einem Blog darzustellen? Sherlock Holmes und Watson machen es in der Sherlock-Serie zum Beispiel ja auch.“

Patrick Kurtz: „Ja, das stimmt, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie ich auf die Idee gekommen bin. Das ist jetzt auch schon ein gutes Weilchen her. Es hat sich einfach so ergeben.“

Paula Drope: „Ist der Detektiv-Blog vielleicht das neue Detektivformat?“

Patrick Kurtz: „So sehr viele Leute dürfte es nicht geben, die das machen. Ich mache es einfach gerne, weil da verschiedene Dinge zusammenfließen, die mich ansprechen: dass ich gerne schreibe und dass ich Detektiv bin. So ein bisschen kann ich auf dieser Ebene beides vereinen, auch wenn das auf dem Blog natürlich deutlich sachlicher stattfinden muss als das, was ich normalerweise schreiben würde. Es ist ein schönes Format, um sich auszudrücken. Außerdem ist es gute Werbung – das darf man als Dienstleister nicht außer Acht lassen.“


Nicht nur Dr. Watson aus der BBC-Serie „Sherlock“, gespielt von Martin Freeman, betreibt einen Detektivblog, auch unsere Detektei berichtet wöchentlich von eigenen Fällen und anderen interessanten Themen.

Abmoderation


Paula Drope: „Das sagt der Privatdetektiv und Inhaber der Detektei Kurtz, Patrick Kurtz. Damit sind wir am Ende unserer Sendung angelangt. Vielen Dank für das interessante Gespräch und vielen Dank, dass Sie da waren!“

Patrick Kurtz: „Gerne. Ich danke auch!“

Paula Drope: „Wer diese Sendung noch einmal nachhören möchte, kann das gerne auf unserer Internetseite tun: mephisto976.de. Die Redaktion für die heutige Sendung hatte Caroline Bernert, die Musik hat unserer Gast Patrick Kurtz selbst ausgesucht und in der Technik betreute uns Andreas Wolf. Damit ist Mephisto 97.6 für heute erstmal zu Ende und morgen früh um 10:00 geht es dann weiter mit unserem Vormittagsmagazin Faustschlag. Mein Name ist Paula Drope, ich bedanke mich fürs Zuhören und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.“


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Herber Rückschlag für Detektive und Versicherungen nach Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte


EGMR hält Detektiveinsatz in der Schweiz im Einzelfall für unrechtmässig


Der in Strassburg ansässige Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat diese Woche ein Urteil verabschiedet, das für Versicherungen und Wirtschaftsdetektive in der Schweiz gleichermassen negative Folgen nach sich ziehen könnte: Im Falle einer IV-Rentnerin, die im Auftrag ihrer Versicherung über mehrere Tage hinweg bei Alltagshandlungen von Privatdetektiven observiert worden war, entschied das Gericht, dass „die Schweiz über keine ausreichende Gesetzesgrundlage für die Observierung von Versicherten verfügt“. Die heute 62-jährige Frau war 1995 nach einem Unfall als arbeitsunfähig eingestuft worden; ihre Unfallversicherung wollte ihre Gesundheit nach einigen Jahren erneut überprüfen lassen, um sichergehen zu können, dass kein Betrugsfall vorlag. Die Frau weigerte sich jedoch, sich einem ärztlichen Gutachten zu unterziehen – was auf die Versicherung durchaus verdächtig wirkte.

Die Unfallversicherung entschied sich daher, Privatdetektive zu engagieren und die Frau in ihrem Alltag observieren zu lassen. Auf den Fotos, die die Schweizer Detektive an vier Observationstagen schossen, war die Rentnerin dabei zu beobachten, wie sie lange spazieren ging, über grosse Distanzen Auto fuhr und dazu in der Lage war, Einkaufstaschen über ihren Kopf zu heben, was ihr in einem vorherigen medizinischen Gutachten als unmöglich diagnostiziert worden war. Bei einer ersten Klage vor dem Bundesgericht wurde den Versicherern Recht gegeben und gestattet, die Beiträge auf 10 % zu kürzen, nachdem ein Mediziner die Frau anhand der Auswertung der Observationserkenntnisse als nur zu 10 % arbeitsunfähig eingestuft hatte.

Da die Observation im öffentlichen Raum stattgefunden hatte, konnte sie – laut Gericht – nach dem Sozialversicherungsrecht als rechtmässig angesehen werden. Das neue Urteil des EGMR dagegen lautet nun, dass in der Schweiz keine ausreichende Gesetzesgrundlage vorhanden sei, um einen solchen Eingriff in die Privatsphäre zu rechtfertigen; Observationsdauer und Handhabe der Beweismaterialien seien gesetzlich nicht ausreichend geklärt. Zudem bezweifelt unsere Detektei aus Zürich, dass in diesem Einzelfall die Verdachtsmomente stark genug waren, um daraus ein berechtigtes Interesse an den Ermittlungen abzuleiten. Leider könnte dieser einzelne strittige Fall weitreichende grundsätzliche Folgen zeitigen:


Arbeit von Schweizer Privatdetektiven in Gefahr – Carte blanche für Betrüger?


Umso wichtiger ist nun für unsere Zürcher Detektei, dass das Schweizer Parlament eine bindende Gesetzesnorm verabschiedet, um eine rechtliche Grundlage für zukünftige Observationen im Auftrag von Unfall- oder Invalidenversicherungen zu schaffen. Es kann schliesslich keine Lösung sein, sämtliche Anträge auf Arbeitsunfähigkeit grundsätzlich ungeprüft durchzuwinken, besonders dann nicht, wenn ein Verdacht auf Versicherungsbetrug besteht. Die Arbeit unserer Wirtschaftsdetektei in der Schweiz und gleichfalls das Wirken seriöser Kollegen ist unschätzbar wichtig, um Sozialbetrüger zu überführen, die sich zu Lasten aller Beitragszahler unter Umständen bereits seit Jahren ungerechtfertigt Beiträge und Zuschüsse von Versicherungen zahlen lassen, ohne einen tatsächlichen Anspruch auf diese zu besitzen. Aufgrund schwammiger Formulierungen in den bisherigen Gesetzestexten der Invalidenversicherung, die einen „Einsatz von Experten“ rechtfertigen, jedoch für Laien nicht erkennbar machen, ob es sich dabei auch um Detektive handeln kann, die die Versicherten observieren, dürfte nach aktueller Gesetzesgrundlage in Einzelfällen und je nach Kanton keine Detektei mehr beauftragt werden.

Kompliziert wird das Ganze zusätzlich dadurch, dass das Schweizerische Bundesgericht in Lausanne Überwachungen bereits dreimal als legal einstufte, wodurch angenommen wurde, Observationen seien zwar nicht anhand der Gesetzgebung, aber dafür aufgrund der Rechtsprechung rechtlich ausreichend abgesichert. Auch hat die 62-jährige Rentnerin bislang noch keinen direkten Nutzen aus ihrem Sieg vor dem EGMR bezogen, da sie in der Schweiz weiterhin als nur zu 10 % arbeitsunfähig gilt. Um die volle Versicherungssumme zu erhalten, muss sie nun wieder vor Schweizer Gerichte ziehen und sich erneuten Gesundheitschecks unterziehen, die sie vorher bereits verweigert hatte. Was der EGMR als illegal erkannt hat, ist der Fakt, dass die Gesetzestexte nicht eindeutig von einer Überwachung sprechen, wodurch Versicherte nicht erfahren, dass sie in Verdachtsfällen observiert werden können und dies dulden müssen. Das bedeutet, dass der Einsatz von Detektiven hier nur wegen einer Lücke im Gesetz als unrechtmässig deklariert wurde – auf europäischer Ebene wohlgemerkt. Unsere Wirtschaftsdetektei in Zürich hofft natürlich nun auf eine möglichst schnelle Absegnung dahingehender Ergänzungen in den Versicherungsgesetzen, um die Rechtmässigkeit von Einsätzen unserer Detektive für Versicherungen in sämtlichen Fällen mit konkretem Verdacht zu untermauern. Betrüger könnten nämlich sonst umso mehr dazu ermuntert werden, illegal Versicherungsgelder einzustreichen, da sie sich nun auf der sicheren Seite wähnen, indem sie glauben, keine Angst mehr vor detektivischen Ermittlungen haben zu müssen – das wäre natürlich ein fatales Signal.


Inwieweit sich das Urteil des EGMR (hier im Bild) auf die einzelnen Kantone auswirkt, muss jeweils geprüft werden. Die Schweiz täte aber grundsätzlich gut daran, eine kantonsübergreifende, international anerkannte Lösung zu verabschieden. 

Etwa 10 % aller Versicherungsfälle in der Schweiz sind auf Betrugshandlungen zurückzuführen


Ein Einsatz von Privatdetektiven in der Schweiz ist nicht auf ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber den Versicherten zurückzuführen und darf sich gleichfalls zu keinem Zeitpunkt auf eine flächendeckende Generalüberwachung von Beitragsbezügern ausweiten. Vielmehr handelt es sich bei solchen Detektiveinsätzen um stichprobenhafte Überprüfungen einzelner verdächtiger Leistungsbezüger, unter denen es gemäss der Erfahrungswerte der vergangenen Jahre immer wieder Betrüger gibt, die der Allgemeinheit durch ihre Handlungen zusätzliche Kosten aufhalsen und sich somit der Definition nach asozial verhalten. Denn die Konsequenz aus Versicherungsbetrug lautet: Unrechtmäßig erschlichene Gelder werden in Form von erhöhten Beitragssätzen auf den Rücken derer ausgetragen, denen das Geld eigentlich für Behandlungen zusteht. Die von Detektiven durchgeführten Observationen in Einzelfällen sind also nicht nur für die Versicherungen, sondern auch für die Versicherten enorm wichtig, um nicht unnötig hohe Beiträge zahlen zu müssen. Laut dem Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) sind etwa 10 % der angemeldeten Versicherungsfälle betrügerischer Natur; der dabei entstehende Schaden geht in die Milliarden und schadet der Schweizer Wirtschaftskraft enorm! Dass diesen Betrügern das Handwerk gelegt wird, liegt im Interesse jedes Eidgenossen, der seinen Lebensunterhalt auf ehrliche Weise verdient.

Besonders die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Betrugsfälle aufgrund detaillierter und sorgfältiger Einzelfallprüfungen aufgedeckt werden konnten, wirkt nun, nach dem Strassburger Urteil, bitter nach. Diesem erfreulichen Aufwärtstrend, der auch durch die Hilfe von Schweizer Detekteien erreicht werden konnte, könnte jetzt abrupt Einhalt geboten werden; als erste hat die Unfallversicherung Suva angekündigt, vorerst keine Detektive mehr einsetzen zu wollen, während einige Gemeinden in Sozialhilfefällen weiterhin nicht auf diese verzichten wollen – und können. So ist beispielsweise der Kanton Zürich laut Einschätzung des hiesigen Sozialdepartements gar nicht vom Strassburger Urteil betroffen, da hier eine gesetzliche Grundlage vorhanden ist. Bei der Suva waren Detektiveinsätze bisher ohnehin eher eine Seltenheit: Bei über 570 Verdachtsfällen pro Jahr wurden nur 10 bis 15 Mal Detektive zur Aufklärung eingesetzt. Der Zuständige für Missbrauchsbekämpfung, Roger Bolt, sagt dazu: „Wir haben andere Möglichkeiten, Missbräuche aufzudecken […]. Aber Detektive kommen als letztes Mittel zum Einsatz und sind deshalb nicht so einfach zu ersetzen“ (Quelle: Neue Zürcher Zeitung).


Verdachtsfall? Detektive beraten kostenfrei


Sollten in Ihrer Behörde, in Ihrer Anwaltskanzlei oder auch in Ihrem unmittelbaren privaten Umfeld Zweifel an einem Sozialhilfefall bestehen, so ist es unseren Sozialdetektiven in der Schweiz weiterhin gesetzlich gestattet, die Verdächtigen zu observieren, um zu überprüfen, ob tatsächlich ein Sozialhilfefall vorliegt. Haben Sie als Versicherer den begründeten Verdacht auf einen Versicherungsbetrug, so setzen Sie sich zur Abklärung der rechtlichen Fragen mit unserer Detektei in Zürich in Verbindung – wir beraten Sie gern über die aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten. Sie erreichen uns per Email an kontakt@kurtz-detektei-schweiz.ch oder unter der folgenden Rufnummer: +41 (0)44 552 2264.


Verfasserin: Maya Grünschloss

Kurtz Detektei Zürich und Schweiz

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Der Privatdetektiv in der Literatur – Teil 6 | Arthur Conan Doyle und Sherlock Holmes: Die letzte Phase


Erneut müssen die Leser drei lange Jahre warten


Im letzten Teil unserer Serie „Der Privatdetektiv in der Literatur“ konnten wir aufatmen: Sherlock Holmes ist zurück, und das nicht nur in „Prequels“ mit Geschichten, die zeitlich vor seinem Tod spielen, wie Der Hund der Baskervilles (The Hound of the Baskervilles), sondern diesmal wirklich und höchstlebendig – zumindest in den 13 Kurzgeschichten, die 1905 in Die Rückkehr des Sherlock Holmes (The Return of Sherlock Holmes) zusammengefasst werden. Viel Zeit für etwas anderes bleibt Doyle nicht, denn genau zwanzig Jahre, nachdem der Meisterdetektiv 1887 in Eine Studie in Scharlachrot (A Study in Scarlet) zum ersten Mal auftauchte, befindet er sich immer noch auf dem Höhepunkt seiner Popularität – und mit ihm Arthur Conan Doyle selbst!

Die Zeit seit der letzten Kurzgeschichte mit ihrem Helden ist den Lesern schon wieder viel zu lang, sodass Doyle 1908 nach einigen Ausflügen in andere Genres wieder auf die sichere Bank setzt und mit Das Abenteuer in der Wisteria Lodge (The Adventure of Wisteria Lodge) den Auftakt zu neuen Kurzgeschichten setzt. Diesmal sind es allerdings nur drei, die im kurzen Abstand von September bis Oktober desselben Jahres veröffentlicht werden – vielleicht, um kurz das Bankkonto wieder aufzufüllen? Wer weiß …


Holmes zwischen Mystizismus, Fantasy und Science-Fiction


Die nächsten Jahre strotzt Doyle nur so vor Kreativität und Schaffenskraft, und in diese Zeit fällt auch eine andere ikonische Figur, die er 1912 mit Die vergessene Welt (The Lost World) kreiert und die in vieler Hinsicht genau das Gegenteil von Sherlock Holmes darstellt: Professor Challenger, halb Wissenschaftler, halb Abenteurer, Forscher und Entdecker.

Doyle ist sich seiner „Macht“ spätestens zu dieser Zeit voll bewusst; mit Sherlock Holmes kann er notfalls immer auf Nummer Sicher gehen, denn wenn’s einmal eng wird, gibt’s eben was Neues vom alten Sherlock. Gleichsam zollt er damit natürlich auch seiner sehnenden Leserschaft Tribut. Das aber erfreulicherweise niemals zulasten der Qualität, denn alles, was Doyle schreibt, bleibt sich treu, hat Niveau und einen eigenen Stil. Er tobt sich aus, seiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Während Sherlock Holmes immer auf dem Boden der Tatsachen bleibt und scheinbar mystische Geschehnisse stets rational erklärt werden, sind Doyles andere Geschichten immer stärker vom Mystizismus geprägt, gehen genremäßig eher Richtung Fantasy und Science-Fiction. Die Leser lieben ihn und Doyle dankt es ihnen: Neben vielen weiteren Abenteuer- und Fantasy-Geschichten bekommen sie in loser Folge immer wieder Nachschub über ihren Liebling Sherlock Holmes. Zudem folgt 1915 noch ein vierter und letzter Roman (Das Tal der Angst (The Valley of Fear)).


Persönliche Verluste, spiritistische Wirrungen und ihre Folgen


Mit Sein letzter Streich (His Last Bow) bringt Doyle 1917 noch einmal eine Kurzgeschichte mit Sherlock Holmes, ansonsten wird es die folgenden Jahre ruhig um den Meisterdetektiv. Das hat wiederum persönliche Gründe, denn die Schrecken des Ersten Weltkrieges überschatten Doyles Privatleben: Er verliert seinen Sohn, seinen Bruder, seine zwei Schwäger und seine beiden Neffen auf den Schlachtfeldern. Infolgedessen wendet er sich immer mehr dem Spirituellen und Okkulten zu, schreibt über Feen und das Paranormale – allerdings als Sachliteratur, was ihm teilweise Unverständnis bei der sonst so treuen Leserschaft einbringt. Er reist viel, um das Okkulte und Paranormale zu untersuchen, nimmt die zu der Zeit populären Séancen und Zaubereien für bare Münze, hält offensichtlich gefälschte Aufnahmen mit Feen für echt. Legendär ist sein Streit mit seinem eigentlich guten Freund Harry Houdini, der anders als Doyle sämtliche Zauberkunst (inklusive seiner eigenen) als Trick und Sinnestäuschung verstanden wissen will.

Schon lange gehört Doyle zu den bestbezahlten Schriftstellern der Welt, aber die Reisen und Forschungen zum Okkulten nagen an seinem Vermögen. Wohl letztlich vor allem deshalb besinnt sich Doyle wieder auf den, der ihm immer treu zur Seite gestanden und die Kasse gefüllt hat: den größten Literaturdetektiv aller Zeiten. Im Oktober 1921 erscheint Der Mazarin-Stein (The Adventure of the Mazarin Stone), das den Auftakt bildet zu weiteren elf Kurzgeschichten mit Sherlock Holmes – leider den letzten um den literarischen Vorfahren unserer Privatdetektive in Saarbrücken. Sie werden in loser Folge bis April 1927 veröffentlicht (natürlich wieder im Strand Magazine) und im Juni desselben Jahres zu Sherlock Holmes‘ Buch der Fälle (The Case Book of Sherlock Holmes) zusammengefasst. Doyles berühmteste Figur bringt es damit auf insgesamt 56 Kurzgeschichten und vier Romane – und das sind nur die, die von Doyle selbst verfasst wurden, also der Kanon.


„Sein letzter Streich“ ist, wie der Name sagt, die letzte Geschichte in der Handlungsabfolge. Doyle macht einen Zeitsprung und versetzt Holmes in den Ersten Weltkrieg, wo er als britischer Spion arbeitet, um sich anschließend als Imker zur Ruhe zu setzen. 

Conan Doyle: Zum Schluss streitbar, doch ein Lebenswerk, das unerschöpflich inspirierend bleibt.


Arthur Conan Doyle stirbt 1930 im Alter von 71 Jahren nach einem erfolgreichen und erfüllten Leben an einem Herzinfarkt. Nicht nur als Autor, sondern auch als Arzt, Politiker, Forscher, Sportler und Abenteurer hatte er sich einen Namen gemacht. Unvergessen und verehrt indes wird er wohl immer am meisten für die Figur sein, die bis heute das Bild des Detektivs geprägt hat und die Ikone schlechthin der Deduktion ist. Der erste „Consulting Detective“ der Welt beeinflusste sogar die Methodik der Polizeiarbeit nachhaltig und damit letztlich auch die der Kurtz Detektei Saarbrücken und Saarland.

Sherlock Holmes hat Arthur Conan Doyle reich gemacht, doch eine viel größere Bereicherung brachte er der Phantasie von Generationen von Lesern, TV-Zuschauern, Kinogängern und Hörspielfreunden auf der ganzen Welt. Unzählige Privatermittler nennen Sherlock Holmes als frühe Inspiration, die sie für ihren heutigen Job begeisterte. Unsere Detektive aus Saarbrücken verneigen sich vor einem großen Mann, der seine Träume gelebt hat und uns damit so viele schenkte.


Verfasser: Gerrit Koehler

Kurtz Detektei Saarbrücken und Saarland

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Der Privatdetektiv in der Literatur – Teil 5 | Arthur Conan Doyle und Sherlock Holmes: Die Rückkehr


Schritt 1 der Rückkehr: Ein Theaterstück hält den Meisterdetektiv am Leben


Im letzten Teil unserer Reihe „Der Privatdetektiv in der Literatur“ hatte uns der grosse Arthur Conan Doyle im Schockzustand zurückgelassen: Am Ende von Das letzte Problem (The Final Problem) von 1893 stürzt Holmes mit seinem Erzfeind Professor Moriarty die Reichenbachfälle hinunter – Sherlock Holmes ist tot, Rückkehr (scheinbar) ausgeschlossen! Doyle hat keine Lust mehr auf den grössten aller Detektive, er schreibt lieber Abenteuerromane und zieht es anscheinend sogar vor, im Krieg zu dienen, statt sich weiterhin mit unserem Helden zu befassen.

Wundervolle und durchaus ebenfalls erfolgreiche Werke entstehen zwar in dieser Zeit, der Meisterdetektiv indes spielt darin keine Rolle mehr. Die Fans sind betrübt und verlangen nach mehr Abenteuern ihres Helden. Und tatsächlich bleiben ihre Rufe nicht ganz unerhört: Charles Frohman, amerikanischer Theaterproduzent, weiss offenbar ganz genau, wie er Conan Doyle für sich gewinnen kann, denn dieser hatte schon immer Ambitionen, ein Theaterstück zu schreiben. Dieses wollte ihm Frohman nun ermöglichen, nur: Mit Sherlock Holmes müsse es sein! Und tatsächlich, Conan Doyle beisst an: Im November 1899 feiert Sherlock Holmes Premiere, ein Theaterstück, das Doyle zusammen mit dem Autor und Hauptdarsteller William Gillette auf die Bühne bringt. Auch wenn der grösste Teil der Arbeit tatsächlich Gillette zukommt, muss Doyle anerkennen, dass Sherlock Holmes nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat. Das Stück ist für über 20 Jahre sowohl in den USA als auch in Grossbritannien ein Riesenerfolg, und die Performance von Gillette als Holmes mit Deerstalker-Mütze und Cape wird stilprägend, ebenso die für das Theaterstück neu eingebrachten Worte „Elementary, my dear Watson!“ und die Calabash-Pfeife (siehe auch unsere Beiträge zum Thema „Detektive und Pfeifen“). In der Londoner Aufführung mit Gillette spielt 1903 übrigens auch ein 13-jähriger Bursche, der sich zu einer Ikone der Filmkunst entwickeln sollte: der junge Charlie Chaplin.


Holmes-Darsteller William Gillette war mit den weltweiten Aufführungen des Stücks so erfolgreich, dass er sich sogar ein sehr eigentümliches burgartiges Haus in Connecticut bauen lassen konnte: „Gillette Castle“ (ursprünglich „Seventh Sister“). 

Schritt 2 der Rückkehr: „Der Hund der Baskervilles“


Das Stück ist in aller Munde und wird einige Jahre später (1916) sogar verfilmt (2014 wiederentdeckt, anschliessend restauriert und seit 2015 in unregelmässigen Abständen online abrufbar). Doch trotz des immensen Erfolgs von Sherlock Holmes will sich Doyle zu Beginn des Jahrhunderts noch immer nicht wieder so richtig auf seinen Helden einlassen: Ein kurzer Ausflug in die Politik und ein längerer in den Burenkrieg fesseln ihn erst einmal mehr. Doch kurz darauf erkrankt Doyle an Typhus und reist zur Erholung nach Norfolk, wo ihm Erzählungen vom Mythos eines Geisterhundes, der eine altehrwürdige, reiche Familie heimsucht, zu Ohren kommen. Wäre so etwas nicht auch etwas für unseren alten Freund Sherlock Holmes? Das Theaterstück mit Gillette spielt chronologisch vor den Ereignissen aus Das letzte Problem und knüpft daher nicht an die Ereignisse an den Schweizer Reichenbachfällen an. Dieses Prinzip, so denkt sich Doyle, öffnet vielleicht ein paar Türen, Holmes doch wieder Leben einzuhauchen, ohne ihn tatsächlich von den Toten auferstehen lassen zu müssen. Nur wenig später ersinnt er eine Geschichte, die ihm genau dies ermöglicht und zugleich sein grösster Erfolg werden soll: Der Hund der Baskervilles (The Hound of the Baskervilles).

Ein paar Jahre vor den Ereignissen aus Das letzte Problem einsetzend, ist es diesmal ein lange Zeit übernatürlich anmutendes, stimmungsvolles und düsteres Abenteuer, das den Meisterdetektiv umtreibt und bis heute das wohl bekannteste Werk um Sherlock Holmes darstellt. Auch hier ist wieder das Strand Magazine dankbarer Abnehmer: Nachdem Doyle seine genialische Figur in Das letzte Problem sterben lassen hatte, kündigten mehrere Tausend enttäuschte Kunden ihre Abonnements und brachten die Zeitschrift somit an den Rand des Ruins. Ohne ihr „Zugpferd“ brachen die Zahlen weg und für acht Jahre schlug sich das Magazin mehr schlecht als recht, ohne wirkliche Knaller zu produzieren – da kommt ein neues Sherlock-Holmes-Abenteuer natürlich sehr gelegen und man geht auf Doyles Gehaltsforderungen sofort ohne Widerspruch ein. Wie damals üblich wird Der Hund der Baskervilles von August 1901 bis April 1902 zunächst als Fortsetzungsroman veröffentlicht, um dann einen Monat vor Veröffentlichung des dritten und letzten Teils (ganz pfiffig!) als komplettes Buch in den Schaufenstern zu liegen. Der Roman schlägt ein wie eine Bombe, und die Leser wollen mehr! Der Druck auf Doyle wird immer grösser und schliesslich muss er sich eingestehen, dass die Geschichte von Sherlock Holmes vielleicht besser doch noch nicht zu Ende erzählt ist, wie die Kurtz Detektei Zürich und Schweiz nachfolgend berichtet. Doch zunächst ein Trailer zum restaurierten Stummfilm Sherlock Holmesvon 1916:


 

Schritt 3 der Rückkehr: Die Wiederauferstehung | Lazarus aus der Schweizer Wasserkaskade


Das Strand Magazine macht Doyle ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann, und er macht sich ans Schreiben. Bereits im September 1903 kommt der von Fans und Lesern in aller Welt so lang herbeigesehnte Moment: In Das leere Haus (The Adventure of the Empty House) lässt Doyle den grössten Detektiv aller Zeiten wiederauferstehen – und zwar wortwörtlich. Doyle entschliesst sich, nicht einfach weitere Fälle von Holmes aus der Zeit vor den Ereignissen an den Reichenbachfällen niederzuschreiben, sondern spinnt eine extrem spannende und reizvolle Geschichte, die die Handlung weitererzählt, ohne unglaubhaft oder überkonstruiert zu wirken:

Drei Jahre sind seit dem Verschwinden von Sherlock Holmes vergangen, und Dr. Watson, noch immer fasziniert von Kriminalfällen, ist wie eh und je an einem Mordschauplatz zugegen. Er trifft auf einen älteren deformierten Büchersammler, der im weiteren Verlauf der Handlung seine Identität als totgeglaubter Sherlock Holmes enthüllt! Dieser habe sich drei Jahre zuvor nach dem Zweikampf gegen Moriarty an den Meiringer Reichenbachfällen mit letzter Kraft retten können und daraufhin sein Ableben vorgetäuscht, um seinen Feinden zu entkommen. Die darauffolgenden Jahre habe er inkognito mit Forschungsreisen in die entlegensten Winkel der kriminellen Unterwelt verbracht, bis ihn die Ereignisse um den jetzigen Mord wieder nach London zurückführten, um dort das Verbrechernetzwerk Moriartys endgültig zu zerschlagen.


Der von Sidney Paget erstaunlich akkurat gezeichnete Reichenbachfall in der Nähe der ebenfalls weltbekannten Aareschlucht im Berner Oberland war der Schauplatz von Holmes‘ fulminantem Scheinableben. 

Die Rückkehr des Sherlock Holmes – ein rundum lohnendes Geschäft für Autor, Verlag und Leser


Da ist er also wieder, nach zehn Jahren Abstinenz. Doyle bringt Holmes zurück, weil die Leser es so wollen und nach der „Wiederbelebung“ konsequenterweise in rauen Mengen zurückkehren. Für das Strand Magazine werden es dadurch sogar noch mehr Abonnenten als zu Holmes‘ „erster“ Lebenszeit, sodass sich der Verlust aus den Jahren seiner Abstinenz schnell wieder relativiert. Ein sehr lohnendes Geschäft für das Magazin und natürlich auch für Doyle. Bis Dezember 1904 folgen weitere zwölf Kurzgeschichten, 1905 werden sie wie üblich in einem Sammelband, Die Rückkehr des Sherlock Holmes (The Return of Sherlock Holmes), zusammengefasst.

War es das jetzt wirklich – die Kriegskasse Arthur Conan Doyles hatte sich durch die neuen Veröffentlichungen prächtig gefüllt – oder hat der Autor auch rein literarisch wieder Lust auf seinen Helden bekommen? Nun ja, zumindest sollte es eine so lange Pause wie in den Jahren zuvor in der Tat erst einmal nicht mehr geben – elementary! Doyle hat offenbar seinen Frieden mit Sherlock Holmes geschlossen und macht sich nun weiter ans Werk – doch dazu kommende Woche mehr im nächsten Teil unserer Reihe.


Verfasser: Gerrit Koehler

 

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Millionenbetrügereien mittels Scheinfirmen: Detektei in Leverkusen* ermittelt gegen gewerbliches Betrugsnetz


Schuldnerermittlung nach Eingehungsbetrug


Ein gerichtlicher Schuldtitel in sechsstelliger Höhe, Gesamtschäden im Millionenbereich – das waren die Voraussetzungen, unter denen unsere Detektei in Leverkusen* von einer ortsansässigen Firma kontaktiert worden war. Dieses Unternehmen hatte sich auf diverse seriös wirkende Warenlieferungsgeschäfte mit einem Herrn Loope eingelassen, der eine erfolgreiche Vita und zahlreiche gut laufende Firmen aufzuweisen hatte. Der Auftraggeber zahlte den größten Teil der Rechnungssumme im Voraus, doch zu einer Warenlieferung kam es nie, denn angeblich sei Herrn Loopes Firma insolvent gegangen; ein entsprechender Insolvenzantrag lag tatsächlich vor.

Das geschädigte Unternehmen sah sich klar als Opfer eines perfiden Einlassungsbetruges, auch Eingehungsbetrug genannt. Diese Betrugsform liegt vor, wenn entweder Leistungen bzw. Waren bestellt werden, obwohl der Besteller von Anfang an weiß, dass er diese nicht bezahlen kann bzw. will, oder wenn man Zahlungen vereinnahmt für Leistungen bzw. Waren, die man bekanntermaßen nie erfüllen bzw. liefern können wird. Als Dienstleistungsunternehmen muss sich auch unsere Privatdetektei in Leverkusen* zur eigenen Forderungseintreibung hin und wieder mit Einlassungsbetrügern auseinandersetzen – es handelt sich also keineswegs um einen Sonderfall. Allerdings sind der gewerbsmäßige Aufbau und die damit einhergehende kriminelle Energie im vorliegenden Fallbeispiel außergewöhnlich:


Gewerbsmäßiger Insolvenzbetrug über Scheinfirmendickicht


Ziel der Ermittlungen unserer Detektive in Leverkusen* war es, Herrn Loope, dessen Schuld in Abwesenheit gerichtlich festgestellt worden war, aufzufinden, denn er ließ sich weder für den Auftraggeber noch für die Behörden greifen, da alle vorhandenen Daten ins Leere führten. Die Recherche gestaltete sich langwierig und kompliziert, da sich unsere Wirtschaftsermittler durch ein Netz von Scheinfirmen kämpfen mussten. Die Schwierigkeiten begannen schon beim Namen, denn im Internet, in polizeilichen Registern und selbst im Handelsregister tauchten zu offensichtlich ein und derselben Person diverse unterschiedliche Schreibweisen sowohl des Vor- als auch des Nachnamens auf, zudem unterschiedliche Geburtsdaten und -orte sowie Unmengen an vorgeblichen Wohnadressen.

Unser Detektiv-Team in Leverkusen* erstellte eine Grafik mit den diversen Firmen, Adressen und damit verknüpften weiteren Personen, die sich im Zusammenhang zu Herrn Loope fanden. Diese Grafik weitete sich im Laufe der Ermittlungen immer weiter aus, bis sie schließlich eine Größe von circa elf Quadratmetern umfasste und einem Spinnennetz glich, da sich allerorten Querverbindungen ergab, die entsprechend markiert wurden. Insgesamt umfasste die Übersicht 78 Gesellschaften, bei denen die Zielperson aktuell oder ehemals als Geschäftsführer oder als Zeichnungsberechtigter eingetragen war, 134 Firmenadressen zu diesen Gesellschaften, 69 Insolvenzanträge, 8 Personen, die immer wieder gemeinsam mit Herrn Loope auftauchten und offensichtlich fest in die Machenschaften integriert waren, sechs verschiedene Namensschreibweisen der Zielperson sowie 27 angebliche aktuelle oder ehemalige Wohnadressen. Diese Recherche war eine Mammutaufgabe – erstens die Zusammenstellung all dieser Information, zweitens deren Auswertung samt Herstellung der Querverbindungen und drittens die Überprüfung der Angaben.


Physische Überprüfung der ermittelten Informationen


Zu den weiteren Maßnahmen unserer Wirtschaftsdetektei in Leverkusen* zählten:

  • Vor-Ort-Überprüfung aller recherchierten Wohnadressen zur Zielperson: An keiner einzigen war Herr Loope jemals gesehen worden, an fast allen hatten schon häufig verschiedene Personen nach ihm gefragt. Immerhin konnten bei diesen physischen Überprüfungen diverse weitere Firmenverknüpfungen gefunden bzw. hergestellt werden.
  • Vor-Ort-Überprüfung von 36 der Firmenadressen (mehr war budgettechnisch nicht möglich), bevorzugt jener mit hoher Überschneidungsquote zwischen verschiedenen im Netzwerk verzeichneten Firmen und Personen (33 in Deutschland, 2 in der Schweiz (drei weitere im Briefkastenfirmen-Kanton Zug konnten getrost ausgelassen werden), 1 in Österreich): An keiner einzigen existierten Mitarbeiter, größtenteils handelte es sich um reine Briefkästen, vereinzelt gab es mal einen Kellerraum als Büro, an sieben der Adressen existierten keinerlei Hinweise auf die jeweils angeblich dort ansässige Firma.
  • Überprüfung von 24 Adressen der im Netzwerk verknüpften Personen (Verknüpfungen durch Firmenbeteiligungen, Zeichnungsberechtigungen, Tätigkeiten als Liquidatoren, Domaininhaberschaften u.a., mitunter auch Personen in Verwandtschaftsverhältnissen): An keiner einzigen waren die jeweils gesuchten Personen persönlich bekannt, Nachfragen hatte es aber wie bei Herrn Loope schon diverse Male gegeben.

Weiterhin interessant: Trotz der bereits zu diesem Zeitpunkt der Ermittlungen offenkundigen kriminellen Eigenschaften dieses Firmengebildes traten mehrere der darin verwickelten Einzelpersonen in ehrenhaften Positionen auf: Vorsitzende von Kulturvereinen, Unterstützer von Sportvereinen, Rechtsanwälte und ein Lokalpolitiker.


Die meisten der überprüften Unternehmen entpuppten sich als Briefkastenfirmen, die offenbar über ein untereinander verzweigtes Netzwerk Gelder verschoben, um diese vor gültigen Rechtsansprüchen zu verbergen. 


Methodik dieses gewerblichen Wirtschaftsbetrugs


Das Businesskonzept dieser gewaltig aufgebauschten Betrugshandlungen setzte offenbar auf folgende Faktoren, Variante 1:

  • Gründung neuer Firmen zur vorgeblichen Durchführung lohnender Projekte
  • Anwerbung von Investoren bzw. Kunden zur Beschaffung finanzieller Mittel
  • stillschweigende Verweigerung der Leistungserbringung und Verschiebung der Investionssummen auf Konten anderer Firmen aus dem Netzwerk
  • Eröffnung des Insolvenzverfahrens | Auflösung/Löschung der dann überschuldeten Firmen oder Übernahme durch stets gleiche Liquidatoren

Variante 2:

  • Gründung neuer Firmen zur tatsächlichen Durchführung von Projekten durch Investoren
  • Verwirklichung der Projekte durch Drittfirmen
  • Nichtbezahlung der Drittfirmen, folglich Forderungen durch die Drittfirmen an die Projektfirmen
  • Eröffnung des Insolvenzverfahrens | Auflösung/Löschung der dann überschuldeten Projektfirmen oder Übernahme durch stets gleiche Liquidatoren

Variante 3:

  • Gründung neuer Handelsfirmen
  • Anwerbung von Kunden zur Beschaffung finanzieller Mittel
  • vorsätzliche Überschuldung durch die Nichtlieferung bezahlter Waren
  • Eröffnung des Insolvenzverfahrens | Auflösung/Löschung überschuldeter Firmen oder Übernahme durch stets gleiche Liquidatoren

Durch die gesellschaftlichen Verbindungen der einzelnen Personen und Firmen untereinander ist es den Firmengründern und/oder Investoren möglich, ihren finanziellen Gewinn aus der Insolvenzmasse heraus zu verschleiern.


Legendiertes Treffen mit dem gesuchten Wirtschaftsbetrüger


Nach Aufdeckung all dieser Hintergründe gelang es unseren Privatdetektiven in Leverkusen* letztlich, eine Projektfirma Herrn Loopes zu identifizieren, die aktuell aktiv nach Investoren suchte und Kontaktdaten mit tatsächlicher Erreichbarkeit auswies. Mittels der Legende Geschäftsanbahnung/Investitionsvorhaben konnte in einer Mittelstadt in Rheinland-Pfalz ein Treffen mit der Zielperson vereinbart werden, an das die Ermittler eine mehrstündige Observation anschlossen, um auf diese Weise herausfinden zu können, wo Herr Loope wohnte. Leider führte er uns jedoch nicht zu seinem Wohnhaus, sondern zu einem Hotel – offensichtlich war die besagte Mittelstadt nicht sein Wohnort.

Aufgrund des Umfangs des kriminellen Netzwerkes und der Höhe des Schuldtitels gegen die Zielperson rieten unsere Wirtschaftsdetektive in Leverkusen* der auftraggebenden Firma nachdrücklich, die Observation Herrn Loopes lückenlos fortzusetzen, auch wenn dies natürlich hohe Detektivkosten verursachen würde. Leider zeigten die Klienten keine Geduld, sondern verständigten die Behörden und ließen den Betrüger vorläufig festsetzen. Das Ergebnis: Nicht nur durfte die Zielperson die Polizeidienststelle unter Angabe einer falschen Aufenthaltsadresse wenige Stunden später unbehelligt verlassen, auch behauptete sie, keinerlei pfändbares Eigentum zu besitzen und somit nicht für den Schuldtitel aufkommen zu können. Herr Loope sei insolvent und habe das zugehörige Verfahren längst eröffnet. Womöglich hätte die weitere Observation unsere Leverkusener Detektive* früher oder später auf pfändbares Eigentum wie eine Villa, Fahrzeuge und andere physische Besitztümer stoßen lassen, die man dann ggf. hätte pfänden können, sofern nicht auch dort wieder Überschreibungen oder andere Tricks zur Verschleierung der tatsächlichen Eigentumsverhältnisse zur Anwendung kamen.


Was wäre wenn …


Letztlich hatte unsere Detektei in Leverkusen* das Auftragsziel, den Schuldner ausfindig zu machen, erfüllt. Dennoch war das Gesamtergebnis natürlich nicht zufriedenstellend, da sich selbiger direkt im Anschluss an die Ermittlungen wieder dem Zugriff durch Behörden und Auftraggeber entzog und somit keine Pfändung bzw. freiwillige Zahlung erfolgte.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass selbst bei fortgesetzter Kenntnis des Aufenthaltsortes die erfolgreiche Durchsetzung der titulierten Forderung fraglich geblieben wäre, weil erstens mit weiteren Verschleierungspraktiken zu rechnen war und zweitens viele Gerichtsvollzieher (beileibe nicht alle!) leider mehr als schlampig arbeiten. Obwohl sie rechtlich mit großen Befugnissen ausgestattet sind und selbst Wohnräume gewaltsam öffnen dürfen, um Rechtsansprüche durchzusetzen, leiden auch diese Staatsdiener unter der berühmt-berüchtigten Beamtenkrankheit, die man Faulheit nennt. Je mehr Aufwand, desto anstrengender und unbequemer der Tag. Folglich reicht es einem Schuldner, wenn er auf diese schwarzen Schafe ihres Berufsstandes trifft, mitunter, einfach zu behaupten, dass er nichts habe, denn geprüft wird diese Behauptung von solchen Gerichtsvollziehern nicht. Wenn man, wie wir von der Kurtz Detektei für Leverkusen, derartige Ereignisse erlebt und Gespräche mit absurd unmotiviert handelnden Staatsbeamten geführt hat, kann man sich getrost fragen, ob man mit der Aufklärung von Kriminalität anstelle von deren Verübung tatsächlich die sinnvollere Seite gewählt hat – rein ökonomisch sicherlich nicht.


Alle Namen und Orte sind im Sinne des Klienten- und Zielpersonenschutzes selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

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Ehebruch mit dem Trauzeugen und besten Freund des Mannes | Detektiv-Observation in Chemnitz


Ein Tipp weckt einen furchtbaren Verdacht


Seit zwölf Jahren war das Ehepaar Leisnig verheiratet, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Herrn Leisnigs bester Freund, Herr Nossen, hatte ihnen bei der Eheschließung als Trauzeuge gedient und pflegte bis heute ein sehr enges Verhältnis zur Familie: Man machte gemeinsame Urlaube, traf sich regelmäßig nach der Arbeit und an den Wochenenden, er kümmerte sich um die Kinder, wenn seine Hilfe benötigt wurde, und diente ihnen als Patenonkel.

Am vorvergangenen Wochenende fuhr Frau Leisnig zu einem Weiterbildungsseminar nach Rügen, Herr Nossen verbrachte das Wochenende bei der Familie seiner Cousine in Göttingen – so sagten sie zumindest. Denn am darauffolgenden Montag wurde Herr Leisnig nach der Arbeit von einer Bekannten abgepasst, die ihm mit sichtlichem Unbehagen eine Mitteilung zu machen hatte: Sie habe vergangene Woche mit ihrem Lebensgefährten Urlaub im Ostseebad Binz auf Rügen gemacht und dort Frau Leisnig und Herrn Nossen engumschlungen die Strandpromenade entlanglaufen sehen. Der Ehemann wies die Bekannte brüsk ab – das sei eine unverschämte Unterstellung und könne auf keinen Fall der Wahrheit entsprechen! Doch die Angelegenheit ließ ihn in den nächsten Tagen nicht mehr los. Sein bester Freund und seine Frau, die beiden Menschen, die ihm im Leben nach seinen Kindern am meisten bedeuteten, sollten ihn aufs Perfideste betrügen? Das konnte nicht sein! Oder doch? Hatte er die Anzeichen übersehen, weil er sich nie hätte vorstellen können, dass so etwas möglich war? Er kramte in seinen Erinnerungen und fand dort tatsächlich Situationen vor, die andere Ehemänner wohl merkwürdig gefunden und hinterfragt hätten. Schließlich hielt er es nicht mehr aus und beauftragte deshalb unsere Detektei in Chemnitz* damit, seine Ehefrau zu überprüfen.


Unauffällige Alltagsaktivitäten während der Observationen


Die Observation begann an der Arbeitsstelle Frau Leisnigs, dem Klinikum, wo sie halbtags tätig war. Der Auftraggeber unserer Privatdetektive in Chemnitz* wollte gern in Erfahrung bringen, ob sie sich nach der Arbeit tatsächlich, wie sie behauptete, mit einer Freundin zum Kaffeetrinken traf, bevor sie zuhause für die Kinder das Essen vorbereitete. Die Angaben der Verdächtigten bestätigten sich: Die Freundin holte sie von der Arbeit ab, fuhr mit ihr zu einem Café und setzte sie nach dem Kaffeetrinken noch bei einem Zahnarzt ab. Anschließend ging Frau Leisnig zu Fuß nach Hause, ohne an diesem Tag Kontakt zu Herrn Nossen gehabt zu haben.

An Tag zwei beobachteten die Ermittler einen Sparkassenbesuch und einen Aufenthalt in einem Sport-Center.

Das Resultat der Personenüberwachung unserer Privatdetektei in Chemnitz* am dritten Tag hätte in der Summe der bisherigen Erkenntnisse schon fast das Ende des Auftrags bedeutet, denn die Aktivitäten der Zielperson blieben weiterhin unauffällig: ein Friseurbesuch, ein paar Besorgungen im Baumarkt und ein Einkauf in einem Supermarkt – alles allein und ohne Sichtung des vermuteten Liebhabers. Herr Leisnig fühlte sich inzwischen hörbar schlecht, da es ganz so aussah, als habe er seine Frau und seinen besten Freund zu Unrecht verdächtigt. Gleichzeitig schimpfte er über die Bekannte, die ihm diesen Floh ins Ohr gesetzt habe. Ganz beruhigt war er allerdings noch nicht und prüfte deshalb – quasi als letzte Absicherung – das Handy seiner Frau.


Das Klinikum Chemnitz war Tag für Tag Ausgangspunkt für die Observationen unserer sächsischen Ermittler. 


Handyfunde bringen neue Zweifel


Zwar fanden sich in den Nachrichten auf dem Smartphone Frau Leisnigs keine verdächtigen Aussagen im Chat zwischen den Zielpersonen unserer Detektive in Chemnitz*, jedoch gab es in einem Fotoordner mit Urlaubsbildern der Familie ein offenbar bewusst verstecktes Bild eines männlichen Geschlechtsteils, das nicht Herrn Leisnigs bestes Stück zeigte. Außerdem zeigte die Anrufliste eine extrem hohe Anzahl von Anrufen zwischen seiner Frau und seinem Trauzeugen, viele davon hatten nur wenige Sekunden gedauert, andere waren bis zu zwei Stunden gegangen – die längeren immer zu Zeiten, in denen sich Herr Leisnig nicht im selben Gebäude wie seine Frau befand. Folgerichtig beschloss er, den Auftrag fortzusetzen.

Interessanterweise sollte Herr Nossen ohnehin am Folgetag bei der Familie vorbeischauen, um Zeit mit den Kindern zu verbringen und abends ein paar Runden Skat mit Herrn Leisnig und einem weiteren Freund der Familie zu spielen. Als unser Detektivteam in Chemnitz* Frau Leisnig an diesem Tag observierte, begab sie sich erstmals direkt nach der Arbeit nach Hause, ohne irgendwelche Lokalitäten aufzusuchen. Die Zeit musste offenbar gut genutzt werden, denn kurz nach ihrer Ankunft am Einfamilienhaus erschien auch Herr Nossen – zu Fuß. Sein Fahrzeug fanden die Privatermittler bei einer Umfeldsuche ein paar Querstraßen entfernt abgeparkt. Gegen 14:45 würden die Kinder von der Schule heimkehren, Herr Nossen verließ das Haus um 14:32, ging zu seinem Fahrzeug, wartete dort eine Viertelstunde und fuhr anschließend wieder am Grundstück der Familie vor, um das Auto dieses Mal direkt vor Ort zu parken und sich wieder ins Haus zu begeben – eine sehr verdächtige Abfolge der Ereignisse. Doch handfest beweisen konnte unsere Privat- und Wirtschaftsdetektei in Chemnitz* damit natürlich nichts, da die eigenen vier Wände zum geschützten höchstpersönlichen Lebensbereich gehören und somit für die Einsichtnahme durch unsere Detektive, geschweige denn für die Fertigung von Bildmaterial absolut tabu sind.


Starke Indizien vs. Restzweifel – fortgesetzte Einsätze


In den nächsten Wochen unternahmen die Observanten auf Anweisung Herrn Leisnigs, der nach den letzten Beobachtungen in seinem Verdacht natürlich weiter bestärkt worden war, stichprobenartig neuerliche Überwachungen seiner Ehefrau. Zwei weitere Male dokumentierten sie, wie Herr Nossen vor der Rückkehr der Kinder von der Schule allein mit Frau Leisnig Zeit im Haus verbrachte, einmal knapp über dreißig, das andere Mal fast fünfzig Minuten. Hier nicht mehr von einer Affäre auszugehen, hätte schon an Naivität gegrenzt, allerdings konnten diese Beobachtungen eben nicht die letzten Restzweifel beseitigen, dass es für das Ganze womöglich doch eine harmlose Erklärung gab. Der Auftraggeber unseres Detektivbüros für Chemnitz grübelte darüber natürlich Tag und Nacht und fand auf diese Weise diverse alternative Erklärungsmodelle, bspw. stand für ihn ein runder Geburtstag an und es wäre durchaus denkbar, dass sich seine Ehefrau und sein bester Freund zu zweit etwas ganz Besonderes einfallen lassen wollten. Warum aber verbargen sie das so vehement vor den Kindern und weshalb parkte Herr Nossen sein Fahrzeug so auffällig unauffällig um? Alles Grübeln half nichts, Beweise mussten her, und so gingen die Ermittlungen weiter.


Unglückliche Umstände gut genutzt


Gewissheit sollte kommen. Einige Wochen später stürzte Herrn Leisnigs Mutter in ihrer Wohnung in Dresden und brach sich dabei Knochen in beiden Armen, weshalb sie operiert werden musste und in vielerlei Hinsicht auf Hilfe angewiesen war. So kam es, dass unser Klient immer wieder nach Dresden fuhr und dort teilweise auch übernachtete, um seine Mutter zu unterstützen. Für ihn bedeutete das natürlich eine zusätzliche emotionale Belastung und großen Stress, für unsere Detektei in Chemnitz* hingegen ergab sich eine Chance, denn dass sich die beiden Zielpersonen in Abwesenheit des Ehemannes womöglich auch einmal außer Hauses trauen würden, war zumindest wahrscheinlicher als zuvor.

Tatsächlich: An einem dieser Abende bestellte Frau Leisnig in Absprache mit ihrem Ehemann eine Babysitterin, weil sie mit einer Freundin ins Kino gehen wolle. Diese Freundin allerdings hatte einen auffälligen Dreitagebart, stoppeliges Haupthaar und einen deutlich sichtbaren Adamsapfel – es war Herr Nossen. Die beiden Zielpersonen trafen sich auf einem Parkplatz im Stadtteil Adelsberg, begrüßten sich mit Küssen auf den Mund, die eindeutig nicht freundschaftlicher Natur waren, und fuhren anschließend gemeinsam ins Kino in Limbach-Oberfrohna. Vermutlich wählten sie diesen Ort, weil sie in einem der Chemnitzer Kinos befürchtet hätten, von Freunden, Verwandten oder Bekannten gesehen zu werden. Während der Vorstellung, in die sie von einem unserer Chemnitzer Privatdetektive* begleitet wurden, kuschelten sie intensiv und küssten sich hin und wieder. Nach dem Kinobesuch fuhren beide zu einem Stundenhotel, verbrachten dort etwas weniger als eine Stunde, kehrten anschließend zum Parkplatz in Adelsberg zurück und trennten sich schließlich mit Küssen.


Trennung inkl. neuerlicher Demütigung


Als Herr Leisnig von den Resultaten dieses Ermittlungstages erfuhr, wirkte er nicht am Boden zerstört, zu sehr hatte sich in den vergangenen Wochen die Bestätigung des Verdachts abgezeichnet – er hatte es kommen sehen. Doch er machte einen desillusionierten Eindruck und war sicherlich im doppelten Sinne traurig, denn er verlor gleichzeitig seine Ehefrau und seinen besten Freund. Tatsächlich zog Frau Leisnig nach der Trennung, die unser Auftraggeber umgehend im Anschluss an seine Rückkehr aus Dresden vollzog, zu Herrn Nossen – ein weiterer Tiefschlag für den betrogenen Gatten. Beide bekannten, dass die Affäre bereits seit sechs Jahren laufe, immerhin seien aber die Kinder definitiv von Herrn Leisnig. Unser Klient plant, das Sorgerecht für sich zu beantragen.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.  

 

Kurtz Detektei Leipzig

Beuchaer Straße 10

04318 Leipzig

Tel.: 0341 6970 4082

Mobil: +49 (0)163 8033 967

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-leipzig.de

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Fremdgehen in Göttingen: falsche Person im Visier


Zeit außer Hauses und eine verdächtige Trainingspartnerin


Seit mehreren Monaten vermutete Frau Haste, die Auftraggeberin unserer Detektei in Göttingen*, dass ihr Ehemann fremdging; konkret hatte sie eine Trainingspartnerin ihres Gatten als Nebenbuhlerin in Verdacht. Denn nicht nur verbrachte Herr Haste verdächtig viel Zeit im Fitnessstudio, von der seine Frau nicht glauben konnte, dass er sie tatsächlich allein für Training aufwendete (wenn er das gemeinsame Haus mit seiner Sporttasche verließ, kehrte er meist erst nach drei bis vier Stunden zurück – und das täglich). Auch sprach er schwärmerisch von seiner Trainingspartnerin und hing in der wenigen Zeit, die das Paar noch miteinander verbrachte, häufig am Handy, um mit ihr Whatsapp-Nachrichten auszutauschen. Zudem spürte Frau Haste, wie ihre Beziehung immer weiter bröckelte, weil die beiden Ehepartner nur noch nebeneinander herlebten und ihr Mann kaum noch Interesse an ihr zeigte.

Aus diesen Gründen beauftragte sie unsere Privatdetektive in Göttingen* (0800 8033 967) mit der Überprüfung des angeblichen Dauersportlers, um festzustellen, ob er seine täglichen stundenlangen Ausflüge tatsächlich allein dem Training widmete.


Muskeln wie Schwarzenegger?


Erste Zweifel am Trainingseifer der Zielperson kamen bei unseren Ermittlern direkt zu Observationsbeginn auf. Da das Wohnhaus an einem Wendehammer in einer Sackgasse lag, postierte sich das zweiköpfige Detektiv-Team außerhalb der Zielstraße, um somit beide Abfahrtsrichtungen abdecken zu können, ohne den direkten Anwohnern aufzufallen. Von der Beobachtungsposition des einen Detektivs in Göttingen* konnten Teile des Zielgrundstücks eingesehen werden, auf dem Herr Haste zu diesem Zeitpunkt diverse Gegenstände hin und her trug. Dabei fiel auf, dass er für einen Mitt-40er zwar schlank und sportlich wirkte, aber keineswegs die Statur eines Mannes hatte, der wöchentlich 21 Stunden und mehr (!) im Fitnessstudio Gewichte stemmt. Zum Vergleich: Arnold Schwarzenegger, der bei acht Versuchen sieben Mal Mr. Olympia wurde (bei der ersten Teilnahme noch Platz 2), trainierte während seiner Spitzenzeiten drei bis fünf Stunden pro Tag, sechs Mal die Woche. Natürlich bedeutet viel Trainingszeit allein noch keine Muskelberge, aber deutlich sichtbare Ergebnisse sollten sich dann doch schon einstellen. Bei Herrn Haste hielten sich diese stark in Grenzen, weswegen unsere Privatdetektei in Göttingen* spätestens ab diesem Zeitpunkt davon ausgehen konnte, bei den Observationen andere Tätigkeiten als nur reines Training zu beobachten.

Wenig überraschend begab sich die Zielperson nach der Abfahrt nicht direkt ins Fitnessstudio, sondern zu einem Mehrfamilienhaus in Bovenden, wo sich der Verdächtige eineinhalb Stunden aufhielt, ohne dass für die Privatermittler zu eruieren gewesen wäre, was er dort tat. Im Anschluss fuhr Herr Haste tatsächlich zu seinem Fitnessstudio und verbrachte dort annähernd drei Stunden, allerdings einen eher geringen Teil davon mit Training. Unseren Detektiven in Göttingen* war es teilweise möglich, Einsicht auf seine Aktivitäten zu nehmen; das Meiste davon waren Plaudereien mit diversen anderen Besuchern und Trainern, unter anderem auch mit der mutmaßlichen Affäre, jedoch ließen sich dort keine Anzeichen für eine körperliche Beziehung beobachten. Das Fitnessstudio schien für die Zielperson eher einen sozialen Treffpunkt als eine Sportanlage darzustellen. Nach dem Verlassen des Gebäudes fuhr der Verdächtige weiter zu einem Imbiss und verspeiste dort einen Döner, ehe er sich gegen zehn Uhr abends zurück nach Hause begab. Er hatte insgesamt über sechs Stunden außer Hauses verbracht; da Frau Haste laut eigener Aussage um sieben Uhr morgens Arbeitsbeginn hatte, konnten sich die Ermittler ausmalen, wie viel gemeinsame Zeit das Ehepaar verbrachte und warum sich die Klientin vernachlässigt fühlte.


Trotz angeblich intensivstem Training glich die Zielperson unserer Detektivagentur in Göttingen dem österreichischen „Governator“ Schwarzenegger so ganz und gar nicht. 

Dinner mit der mutmaßlichen Affäre


Am Folgetag verbrachte die Zielperson unserer Wirtschaftsdetektei in Göttingen* auf die Minute genau vier Stunden außer Hauses, knapp zwei davon im Fitnessstudio und eine weitere in einem Reisebüro, das Herr Haste augenscheinlich mit Reiseunterlagen in der Hand verließ. Dahingehend befragt, äußerte unsere Auftraggeberin, nichts von einer solchen Reise zu wissen und auch gar nicht mehr über ausreichend Urlaubstage in diesem Jahr zu verfügen, um wegfliegen zu können.

Spannend wurde es am nächsten Tag. Eine Auffälligkeit der vorherigen Beobachtungen entfiel heute und bestätigte sich damit zugleich: Herr Haste hatte das Wohnhaus an beiden Tagen unmittelbar, bevor seine Ehefrau von der Arbeit zurückkehren würde, verlassen. Heute allerdings ging Frau Haste direkt nach der Arbeit zu einem Yoga-Kurs und würde deshalb erst am frühen Abend nach Hause zurückkehren – entsprechend verschob sich auch die Abfahrtzeit ihres Mannes nach hinten und zwar bis auf eine Viertelstunde vor die Rückkehr der Klientin. Das Fitnessstudio besuchte unser angeblicher Mustersportler an diesem Tag nicht, die verdächtigte Partnerin traf er aber trotzdem – zum Abendessen: Unser Detektiv-Team in Göttingen* beobachtete, wie er sie an ihrer Wohnadresse abholte und gemeinsam mit ihr in ein Restaurant in der Innenstadt fuhr. An diesem Punkt dachten wir natürlich, ihn in Kürze überführen zu können, allerdings schien es sich tatsächlich um eine rein platonische Freundschaft zu handeln – ob Herr Haste dennoch Hintergedanken hatte, sei einmal dahingestellt. Die beiden wirkten vertraut, saßen eng beieinander, berührten sich aber bis auf eine freundschaftliche Abschiedsumarmung den ganzen Abend über nicht.


Göttinger Detektive* beim Dinner – Teil 2


Tag 4 brachte unsere Wirtschaftsdetektive in Göttingen* erneut nicht zum Fitnessstudio, sondern zu einem italienischen Restaurant in Grone, wo sich Herr Haste zu einer unbekannten weiblichen Person an einen Tisch gesellte. Nach einem Bildabgleich teilte die Auftraggeberin mit, dass es sich um eine ihr bekannte Mitarbeiterin des Autohauses handele, in dem Herr Haste seinen Wagen gekauft hatte. Eine private Verbindung sei ihr bislang nicht bekannt gewesen – das roch stark nach Untreue. Beide Personen leerten während des Essens eine Flasche Wein und je einen Longdrink oder Cocktail, zu Zärtlichkeiten kam es allerdings nicht. Erst als beide das Restaurant verließen, näherten sie sich körperlich an und gingen eng umschlungen zu einem unbekannten Fahrzeug, das offenbar der weiblichen Person zuzuordnen war. An der Fahrertür blieben beide auf der Straße stehen, sodass passierende Fahrzeuge um das Paar herumfahren mussten, und umarmten und küssten sich lachend für mehrere Minuten, ehe sie gemeinsam im Fahrzeug der Dame zu einem nahegelegenen Wohnhaus fuhren und dieses betraten.

Als Herr Haste eine Dreiviertelstunde später beim Verlassen des Hauses sogar noch einmal seinen Hosenstall prüfte, um anschließend gemächlich zu seinem Fahrzeug zu schlendern, benötigte unsere Detektei in Göttingen* nach Absprache mit der Auftraggeberin keine weiteren Beweise mehr.


Ermittlungsergebnisse wohl nur die Spitze des Eisbergs


Nachtrag gemäß Aussprache zwischen Klientin und Zielperson: Im Reisebüro, in das Herr Haste am zweiten Observationstag gegangen war, hatte der Ehebrecher tatsächlich einen Urlaub für zwei Personen gebucht, allerdings sollte seine Begleitung weder seine Frau noch die bekannte Geliebte werden, sondern eine weitere Affäre, die er „hin und wieder“ pflegte. Seiner Frau wollte er weismachen, während der Reisezeit mit „Kollegen aus dem Studio“ an einem Bodybuilding-Wettbewerb teilzunehmen.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.  

 

Kurtz Detektei Hannover

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Bewerbungsbetrug: Falschangaben und gefälschte Unterlagen | Bewerbercheck durch Detektive


Unregelmäßigkeiten bei fast jeder zehnten Bewerbung – Detektive aus München prüfen Bewerbungen auf Echtheit


Fast jeder Bewerber hat es schon einmal getan, wenn auch nicht im stets gleichen Ausmaß und vor allem nicht immer mit krimineller Energie: den eigenen Lebenslauf zu Bewerbungszwecken „aufzuhübschen“. Aus dem kleinen Bröckchen Schulfranzösisch wird in der Bewerbung bei einem multinationalen Unternehmen „verhandlungssicheres Französisch“, das unbezahlte Praktikum in einer Kanzlei mutiert zu einer mehrmonatigen Einstellung als Rechtsanwalt, und Strandurlaube an der Costa Brava werden als „mehrwöchige Sprachreisen“ ausgegeben. Während sich diese Schummeleien für den Arbeitgeber meistens nur als geringfügige Enttäuschungen herausstellen, sofern sie überhaupt entdeckt werden, gibt es – so die Erfahrung unserer Wirtschaftsdetektei in München – auch weitaus skrupellosere Bewerber. Sie kaufen sich akademische Titel, reichen Zeugnisse von Freunden als eigene ein oder fälschen im extremsten Fall sogar die gesamte Identität, um Unliebsames aus dem Lebenslauf und/oder dem polizeilichen Führungszeugnis streichen und stattdessen für sich eine glorreiche Vergangenheit erfinden zu können.

Laut einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 2005, in der über 3 Millionen Bewerbungen untersucht wurden, weist jede zehnte Bewerbung Falschangaben und/oder handfeste Fälschungen auf, die nicht nur als kleine Schönheitskorrekturen anzusehen sind. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass rund 10 % der deutschen Unternehmen angeben, in der Vergangenheit bereits mindestens einmal einem Betrüger aufgesessen zu sein. Und bei dieser Zahl handelt es sich nur um die Unternehmen, die den Betrug entdeckt und nachgewiesen haben; die Dunkelziffer dürfte noch deutlich höher liegen, denn oftmals arbeiten Bewerbungsbetrüger über Jahre mehr oder weniger reibungslos in Positionen, für die sie gar nicht qualifiziert sind – bis ihnen eines Tages ein dilettantischer Fehler mit häufig fatalen Folgen für den Arbeitgeber unterläuft. Unsere Detektei aus München prüft sowohl vorsorglich die Bewerbungsunterlagen aktueller Aspiranten als auch nachträglich die angeblichen Lebensläufe bereits eingestellter Arbeitnehmer, die sich am Arbeitsplatz durch einen Mangel an Fachkenntnissen und Erfahrungen verdächtig gemacht haben: 089 7007 4301.


Ärzte ohne Studium, Lehrkräfte ohne Berufserfahrung, Juristen ohne Zulassung, Politiker mit gekauften Doktortiteln


Betrügerische Falschangaben können ein Unternehmen hart treffen; man stelle sich beispielsweise einen Arzt vor, der seit Jahren in einer Privatklinik arbeitet, tatsächlich aber nie Medizin studiert hat und somit täglich Menschen in Gefahr bringt. Nicht nur der falsche Arzt, sondern auch die Klinikleitung, die Bewerbung und Bewerber nicht ausreichend geprüft hat, muss sich der Verantwortung stellen, leichtsinnig Menschenleben aufs Spiel gesetzt zu haben. Derart dramatisch verlaufen natürlich nur wenige Einzelfälle, die es aber aufgrund ihrer Brisanz gerne in die Medien schaffen.

Die Mehrzahl der Fälle von Bewerbungsbetrug ereignet sich dagegen auf kleinerer Ebene, in weniger prekären Situationen und weniger öffentlichkeitswirksam. Unsere Münchner Privatdetektive werden beispielsweise von Unternehmen beauftragt, die entweder unerklärbare finanzielle Verluste, Fehler und Probleme im Arbeitsablauf auf eventuell gefälschte Lebensläufe zurückführen oder die vor der Einstellung eines Kandidaten vorsichtshalber einen Bewerbercheck anfordern, um Überraschungen vorzubeugen.


Zunehmende Fallanzahl bei Bewerbungsbetrug – großer Druck und Konkurrenzdenken


Die Anzahl von gekauften und gefälschten Bewerbungen steigt durch die immer höhere Professionalisierung der Mitbewerber, Engpässe auf dem Arbeitsmarkt und teilweise auch kaum erfüllbare Anforderungen wie überdurchschnittlich schnelles Studium, mindestens 2 Jahre Arbeitserfahrung und mindestens drei Fremdsprachen bei einem Einstellungsalter von 22 Jahren (zum Glück ein Ausnahmebeispiel) – die Vita eines Genies oder auch einer Maschine, aber sicher nicht die eines normalen Menschen mit einer Jugend, die diesen Namen verdient. Es ist verständlich, dass sich jeder Bewerber so positiv und perfekt wie möglich präsentieren will und auch muss, um überhaupt zu einem persönlichen Gespräch eingeladen zu werden. Dennoch hört der Spaß für Personalleitungen auf, wenn Arbeitszeugnisse selbst verfasst und mit der eingescannten Unterschrift des ehemaligen Arbeitgebers eingereicht, Bachelor-, Master- oder Doktortitel gekauft oder sonstige Falschaussagen getroffen werden. Als Außenstehender fragt man sich ohnehin, wie Bewerbungsfälscher mit dem Druck umgehen können, der Tag für Tag auf ihnen lastet, schließlich kann der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag auch noch nach der Einstellung anfechten, dem Mitarbeiter kündigen und ihn sogar auf Schadenersatz verklagen, wenn zu einem späteren Zeitpunkt nachgewiesen wird – gerne durch unsere Detektive in München –, dass beispielsweise das Masterzeugnis gefälscht und das Studium gar nicht abgeschlossen wurde.

Selbst Personaler mit guter Menschenkenntnis fallen oft auf charismatische und sympathische Bewerber mit scheinbar lupenreinen Lebensläufen herein, weshalb gelegentlich tatsächlich Lügendetektoren während des Bewerbungsgesprächs zum Einsatz kommen und viele Business-Seminare zum Thema Lügenerkennung nach Paul Ekman angeboten werden (massentauglich geworden durch die amerikanische Fernsehserie Lie to me mit Tim Roth in der Hauptrolle). Schließlich gilt für Personalleitungen erst einmal das Gebot der Direkterhebung, also eine direkte Befragung des Kandidaten im persönlichen Gespräch. „Backup-Checks“, die ohne das Wissen des Bewerbers vor den Vorstellungsgesprächen durchgeführt werden, sind außer in Einzelfällen gesetzlich nicht erlaubt, weil das Persönlichkeitsrecht des Bewerbers die Interessen des Arbeitgebers so lange überwiegt, bis dieser einen triftigen Verdacht vorweisen kann, so zum Beispiel eventuell verschwiegene Vorstrafen. Doch es gibt eine sehr simple Methode, diese Restriktionen legal auszuhebeln – wie dieser „Trick“ aussieht und wann genau unsere Privatdetektei aus München für Sie tätig werden darf, entnehmen sie dem nächsten Absatz.


Wie die zahlreichen medienwirksamen Skandale der letzten Jahre um Politiker, die ihre akademischen Titel kauften oder ihre Arbeiten plagiierten, belegen, ist Bewerbungsbetrug mit unehrenhaft erworbenen Abschlüssen keine Seltenheit. 


Je höher der Posten, desto höher das Schadensrisiko bei gefälschten Bewerbungen


Besonders bei hochrangigen Positionen in Unternehmen ist Vorsicht geboten: Der Schaden, der durch ungeeignete Kandidaten verursacht werden kann, ist nicht vorherzusehen und kann die Firma schwer treffen. Deswegen ist es wichtig, Bewerbungen von Anfang an gut zu prüfen und eventuelle Ungereimtheiten im Gespräch mit dem Bewerber nachzuverfolgen. Sollten einzelne Kandidaten zwar geeignet erscheinen, Sie aber trotzdem noch Zweifel am Lebenslauf oder der Bewerbung hegen, können Sie gern unser Detektiv-Team in München beauftragen, um durch uns Recherchen zu vorherigen Arbeitsanstellungen, Überprüfungen auf gefälschte bzw. selbstgeschriebene Zeugnisse, auf erworbene oder gekaufte Titel, zum polizeilichen Führungszeugnis und sogar auf falsche Identitäten durchführen zu lassen.

Als rechtliche Absicherung empfehlen wir jedem Unternehmen, sich vorab eine schriftliche Einverständniserklärung von den Bewerbern über einen Backup-Check einzuholen. Diese Einverständniserklärung lohnt sich für Firmen selbst dann, wenn ihr der Kandidat nicht zustimmt, weil dann davon ausgegangen werden kann, dass er etwas zu verheimlichen hat; die betreffende Person sollte dementsprechend aus dem Bewerbungsverfahren aussortiert werden.


Ein weiterer Gefahrenherd: Betriebsspione


Oftmals sind die Betrüger zwar „nur“ daran interessiert, einen lukrativen Job ohne die geforderten Referenzen und Qualifikationen antreten zu können, doch kann es auch passieren, dass sich Industriespione durch gefälschte Bewerbungen oder Identitäten Zutritt zu einem Unternehmen verschaffen wollen, um dann interne Daten und Innovationen an den Höchstbietenden weiterzuverkaufen oder an ihren direkten Auftraggeber (in der Regel ein Konkurrent aus dem In- oder Ausland) weiterzuleiten. Daher muss sich jedes Unternehmen nicht nur absolut sicher sein, welche Art Kandidat ihm als zukünftiger Angestellter vorschwebt, sondern auch bzw. gerade die scheinbar perfekteste Bewerbung sollte intern sorgsam geprüft und Ungereimtheiten müssen ernst genommen werden.

Laut dem bekannten „Lügendetektor“ und Spezialisten für das Aufdecken von Bewerbungsbetrügern Marco Löw verwenden die meisten Personaler lediglich 2 bis 5 Minuten für die Überprüfung eines Bewerbers; selbstverständlich können in einer so kurzen Zeitspanne keine Details analysiert oder fragwürdige Angaben hinterfragt werden.


Kurtz Wirtschaftsdetektei München steht im Verdachtsfall bereit


Sollten Sie das Gefühl haben, ein Bewerber oder einer Ihrer Angestellten könnte bei seinen Bewerbungsunterlagen nicht nur Details beschönigt, sondern sogar Nachweise gefälscht, elementare Fakten verheimlicht oder andere Formen von Bewerbungsbetrug verübt haben, setzen Sie sich mit unseren IHK-zertifizierten Wirtschaftsdetektiven und Privatermittlern der Kurtz Detektei München in Verbindung, um über Ihre weiteren Vorgehensmöglichkeiten aufgeklärt zu werden. Sämtliche Anfragen werden diskret und vertraulich behandelt: 089 7007 4301 oder kontakt@kurtz-detektei-muenchen.de.


Ein neues Fahrrad von der Versicherung? Hamburger Detektei ermittelt bei Versicherungsbetrug


Wenn Fantasie-Schäden über die Versicherung abgerechnet werden sollen


Um ein Fahrrad zu versichern, bedarf es keiner teuren Spezialpolice. Das Fahrrad gehört zum Hausrat und ist damit automatisch über die Hausratversicherung gedeckt. Das gilt grundsätzlich auch für E-Bikes oder Pedelecs, solange diese kein Moped-Kennzeichen benötigen. Die Hausratversicherung ist eine Neuwertversicherung. Das bedeutet, auch alte, gebrauchte Sachen werden mit dem aktuellen Neupreis entschädigt. Für manchen ist die Versuchung deshalb groß, sein nicht mehr ganz intaktes Fahrrad auf Kosten der Versicherung zu ersetzen. Doch damit macht sich der Versicherungsnehmer des Versicherungsbetrugs und somit einer Straftat schuldig.

Auch wenn Versicherungsverträge vom gegenseitigen Vertrauen leben und die Versicherer nicht jeden Schadenfall als möglichen Betrug behandeln, entsenden sie doch immer wieder Ermittler wie unsere Versicherungsdetektive in Hamburg, die sich mit den üblichen Tricks der Täter bestens auskennen und sie gerichtsfest überführen. Aus dem vermeintlichen Kavaliersdelikt zur Aufbesserung der Haushaltskasse wird auf diese Weise schnell eine unangenehme strafrechtliche Verfolgung der eigenen Person. Gerne wird die Kurtz Detektei Hamburg deutschlandweit auch für Ihr Versicherungsunternehmen tätig: 040 2320 5053.


Einfacher Diebstahl muss gesondert versichert werden | Kaum Ermittlungsmöglichkeiten für Detekteien und Behörden


Am häufigsten wird beim Fahrraddiebstahl betrogen. Die Hausratversicherung deckt in der Basisversion nur den Einbruch, also etwa den Diebstahl des Fahrrads aus dem verschlossenen Keller, der Garage oder auch aus dem abgeschlossenen Garten ab. Fehlende oder unplausible Aufbruchspuren lassen Zweifel an der Schadenschilderung aufkommen.

Das Informationsportal fahrradexperten.com zeigt die Möglichkeit der Erweiterung der Hausratversicherung auf einfachen Diebstahl, also auf die Entwendung des Fahrrades zum Beispiel aus dem Fahrradständer vor dem Supermarkt. Da es hier meist keine Spuren und auch keine Videoaufzeichnungen gibt, ist ein gesicherter Nachweis kaum zu führen. Entsprechend haben auch unsere Privatdetektive in Hamburg nur wenige Möglichkeiten, einen Gegennachweis zu erbringen. Immerhin verlangen die Versicherer zumindest eine polizeiliche Anzeige, um die Hemmschwelle für einen vorgetäuschten Diebstahl zu erhöhen. Außerdem ist ein Anschaffungsnachweis zu erbringen. Wer diesen nicht vorlegen kann, muss mit einer pauschalen Kürzung der Entschädigung rechnen.


Tatsächlicher Diebstahl wird künstlich vergrößert


Betrogen wird beim Fahrraddiebstahl aber nicht nur durch die Anzeige eines Diebstahls, während das Fahrrad in Wahrheit illegal entsorgt wird. Ist das Rad tatsächlich weg, wird der Schaden künstlich vergrößert, indem handschriftliche Belege des Händlers nachträglich manipuliert werden. Mittels Spurensicherung, Recherche und Software-Lösungen ermitteln unsere Detektive in Hamburg Veränderungen an eingescannten Rechnungen, prüfen etwaige Widersprüche zwischen dem angegebenen Fahrradtyp und dem überhöhten Rechnungsbetrag und machen gegebenenfalls den Original-Verkäufer ausfindig, um einen Abgleich der Belege vollziehen zu können. Gern beraten wir Sie als Versicherer, sollten Sie den Verdacht hegen, einen Fall von Versicherungsmissbrauch oder -betrug auf dem Tisch zu haben: kontakt@kurtz-detektei-hamburg.de.


Auch die vorsätzliche Zerstörung von Versicherungsgegenständen gehört zum Versicherungsbetrug; das Abbrennen von Gebäuden ist die hierbei wohl krasseste und skrupelloseste Form. Deutlich häufiger kommen die oben geschilderten Tatbestände vor.